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Neuerscheinungen

Schärtl, Tapp, Wegener: Rethinking the Concept of a Personal God // Rees, Müller: Synodale Prozesse in der katholischen Kirche // Braun: Das Feuer des Eros // Bauer: Konstellative Pastoraltheologie // Wehinger: Das präreflexive Selbst // Zeitschrift für Katholische Theologie 138 (2016) Heft 3-4

Neuerscheinungen aus unserer Fakultät


Thomas Schärtl, Christian Tapp, Veronika Wegener (Hg.):

Rethinking the Concept of a Personal God

Aschendorff Verlag Münster 2016, 249 S.
ISBN 978-3-402-11894-8

Buchcover Rethinking the Concept of God

Der Band versammelt Beiträge zur Frage der Zukunftsfähigkeit des klassischen Theismus und zu möglichen Alternativen. Im Zentrum steht die Frage, ob das klassisch-theistische Gottesbild nicht allzu anthropomorph ist – oder ob gerade dies vielleicht seine Stärke ausmacht. Die Beiträge spannen Brücken zwischen kontinentaleuropäischer und analytischer Philosophie einerseits, sowie zwischen Philosophie und Theologie andererseits.

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Wilhelm Rees, Ludger Müller (Hg.):

Synodale Prozesse in der katholischen Kirche

Innsbruck University Press 2016, 402 S. 
ISBN 978-3-903122-01-7

Buchcover Synodale Prozesse

Ein Ziel des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) lag darin, synodale Strukturen in der Kirche, die im Lauf der Geschichte eine große Rolle gespielt haben, wieder zu beleben. So haben im Anschluss an dieses Konzil sowohl in einzelnen Diözesen als auch auf der Ebene eines ganzen Landes Synoden stattgefunden. Auch Papst Franziskus ruft synodale Prozesse erneut in Erinnerung. Der Band möchte sich in den Beiträgen mit einzelnen Synoden, aber auch grundlegend mit den theologischen Grundlagen, der Entwicklung und den rechtlichen Strukturen dieser Versammlungen auseinandersetzen.

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Bernhard Braun:

Das Feuer des Eros. Platons Erbe und die Leidenschaft des Fortschritt

TWENTYSIX Norderstedt 2016, 2. völlig überarb. u. erw. Auflage, 304 S.
ISBN 978-3-740-71646-2

Buchcover Feuer des Eros

Ein flotter und anekdotenreicher Blick auf die Entstehung der modernen Welt: Demokraten gegen Autokraten, die Aufklärung und ihre Verächter, Atheisten gegen die Verteidiger der Götter, die Ingredienzien von Fortschritt und Globalisierung – dies alles wurde bereits im antiken Athen angerichtet. Ein Buch über den Rausch des Fortschritts und eine kurzweilige Einführung in das Denken des großen Philosophen Platon.


Christian Bauer:

Konstellative Pastoraltheologie. Erkundungen zwischen Diskursarchiven und Praxisfeldern

Kohlhammer Verlag Stuttgart 2016, 463 S.
ISBN 978-3-17-031498-6

Buchcover Konstellative Pastoraltheologie 

Pastoraltheologie bringt heterogene Elemente in eine möglichst kreative Konstellation zueinander: Diskurse, Bilder, Erzählungen, Statistiken und vieles mehr. Es entstehen optionengeleitete Theorieprodukte, die ihren Rezipientinnen und Rezipienten einen diskursiven Freiraum für Eigenes eröffnen. Dieser Prozess wird im vorliegenden Band in unterschiedlichen Einzelstudien exemplarisch erprobt und anhand des Konstellationsbegriffs von Theodor W. Adorno erkenntnistheoretisch rekonstruiert. Eine konstellativ arbeitende Pastoraltheologie liefert keine neuen Systementwürfe, sondern vielmehr methodologisch reflektierte Erkundungen im Konstellationsraum theologischer Orte. Leitend ist die selbstreflexive Grundfrage: Was tut Pastoraltheologie eigentlich, wenn sie pastoraltheologisch arbeitet?

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Daniel Wehinger:

Das präreflexive Selbst. Subjektivität als minimales Selbstbewusstsein

mentis Verlag Münster 2016, 210 S.
ISBN 978-3-95743-031-1

 Buchcover Präreflexives Selbst

Selbstbewusstsein wird im Naturalismus als ein vergleichsweise leicht zu lösendes Problem angesehen und von unserem Erleben als dem eigentlichen, dem schwierigen Problem des Bewusstseins klar getrennt. Gegen eine solche Zweiteilung der Bewusstseinsproblematik wendet sich dieses Buch. Argumentiert wird für einen inneren Zusammenhang zwischen Erleben und Selbstbewusstsein, wonach alles Erleben ein minimales Bewusstsein meiner selbst enthält und dieses minimale Selbstbewusstsein eine grundsätzliche Schwierigkeit für den Naturalismus darstellt.

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Boris Repschinski (Hg.):

Barmherzigkeit – Geschenk und Auftrag. Zeitschrift für Katholische Theologie 138 (2016) Heft 3-4

Echter Verlag Würzburg 2016, 236 S.
ISSN 0044-2895

Buchcover ZKTH

Barmherzigkeit als die skandalöse Bereitschaft, in das Chaos der anderen einzutreten? Oder doch lieber als Alternative zu Heulen und Zähneknirschen, wie Matthäus zu suggerieren scheint? Und ist Barmherzigkeit eigentlich flüssig? Muss man auf Gerechtigkeit verzichten, wenn man Barmherzigkeit will? Wer Antworten auf solche und ähnliche Fragen möchte, kann dies in den Aufsätzen des neu erschienenen Doppelhefts der ZKTh (Zeitschrift für katholische Theologie) mit den Beiträgen des Internationalen Symposions zu „Barmherzigkeit: Geschenk und Auftrag“ nachlesen. Das Symposion fand im Juni an der Theologischen Fakultät statt und wurde von Prof. Boris Repschinski, dem Schriftleiter der ZKTh, organisiert. Sichtweisen aus Philosophie, Exegese, Kirchengeschichte, Moraltheologie, dogmatischer und spiritueller Theologie trugen zu einem weit gespannten Blick auf das Thema bei, das die Kirche seit Papst Franziskus prägt und manchmal auch gehörig durcheinander wirbelt.

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