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Summer School 2017 Analytic Theology // Innsbrucker Theologische Sommertage 2017 // Tagung Protevangelium Jacobi

Summer School: „Advancing and Challenging Classical Theism”

Do, 27. Juli–So, 6. August 2017 im Kloster Weltenburg bei Regensburg

Im Rahmen des von der John Templeton Foundation geförderten „Nature of God“-Projekts findet vom 27. Juli bis 6. August 2017 eine Summer School zum Thema „Advancing and Challenging Classical Theism“ im Kloster Weltenburg statt. Da sich in letzter Zeit naturalistisch gesinnte PhilosophInnen vermehrt an einer naturalistischen Rekonstruktion gewisser Aspekte des klassisch-theistischen Gottesbegriffs versuchen, als auch durch Prozessphilosophie und Panentheismus inspirierte TheologInnen entsprechende Modifikationen vorschlagen, hat es sich diese Summer School zum Ziel gesetzt, diese durchaus originellen und herausfordernden Ansätze auf Herz und Nieren zu prüfen.

Aus mehr als 70 Einreichungen wurden 15 junge KollegInnen aus 4 Kontinenten zur Summer School eingeladen. Sie werden ihre eigenen Projekte präsentieren und diese gemeinsam mit international renommierten ReligionsphilosophInnen und systematischen TheologInnen diskutieren. Herr Georg Sauerwein wird auch unsere Fakultät vertreten. Dieses Format der Summer School hat sich bewährt: Die TeilnehmerInnen früherer Summer Schools bilden ein weltweit aktives Netzwerk an NachwuchswissenschaftlerInnen, arbeiten an gemeinsamen Projekten und etliche sind einander mittlerweile auch freundschaftlich verbunden.

Näheres zur Summer School   


Innsbrucker Theologische Sommertage 2017
„Glaube und Politik in einer pluralen Welt”

Mo, 4.–Di, 5. September 2017
Madonnensaal der Theologischen Fakultät

Glaube und Politik in einer pluralen Welt: Unsere Welt ist plural und auch unsere Gesellschaft in Mitteleuropa wird immer vielgestaltiger. Manche sehen da die europäische oder gar die österreichische Identität in Gefahr. Oft wird dann der christliche Glaube als identitätsstiftende Klammer angeführt. Ist er dafür aber wirklich geeignet? Und wenn ja, für welche Art von Identität könnte er stehen und für welche nicht? Was ist eine unzulässige politische Instrumentalisierung des christlichen Glaubens und was eine legitime Inanspruchnahme?

Diesen Fragen gehen Lehrende der Theologischen Fakultät mithilfe der Bibelwissenschaften, der Systematischen Theologie, der Philosophie, der Pastoraltheologie und des Kirchenrechts nach. Stoff für spannende Diskussionen sollte dabei zusammenkommen …

Programm  

Tagung Protevangelium Jacobi

Mo, 23.–Mi, 25. Oktober 2017

Das wichtigste der ab dem 2. Jahrhundert entstandenen, nicht in den neutestamentlichen Bibelkanon aufgenommenen Werke mit Überlieferungen zu Herkunft, Geburt und Kindheit Jesu ist das Protevangelium Jacobi. In den letzten Jahren haben diese apokryphen Erzählungen zur Geburt Jesu verstärkt das Interesse der Forschung auf sich gezogen. Die Tagung nimmt diesen Forschungstrend auf, stellt gleichzeitig aber das erste Symposium dar, das sich exklusiv diesem Thema widmet. Die Veröffentlichung der Vorträge ist für 2018 in der renommierten Reihe „Studies on Early Christian Apocrypha“ vorgesehen. Die Tagung beschäftigt sich aus Sicht verschiedener Disziplinen mit diesen Texten (Neues Testament, Alte Kirchengeschichte, Klassische Philologie, Alte Geschichte, Christliche Archäologie, Religionswissenschaft, Liturgiewissenschaft, Christliche Orientalistik, Judaistik). Für die Konferenz konnten Expertinnen und Experten aus mehreren europäischen Ländern und aus den USA gewonnen werden.

Näheres rechtzeitig in unserem Veranstaltungskalender