Studienberechtigungsprüfung

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Zulassung und Anerkennung
 
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Um ein ordentliches Studium an einer Universität beginnen zu können, muss die Allgemeine Universitätsreife in Form des Reifezeugnisses (Matura) bzw. der Berufsreifeprüfung nachgewiesen werden.

Die Matura kann jedoch durch eine fachlich eingeschränkte Studienberechtigung in Form der Studienberechtigungsprüfung ersetzt werden. Diese vermittelt die nötigen Kenntnisse für die Zulassung zu Studien einer bestimmten Studienrichtungsgruppe. Die Studienberechtigungsprüfung kann nur für jenes Studium bzw. jene Studien der jeweiligen Studienrichtungsgruppe abgelegt werden, die an der Universität Innsbruck angeboten werden.

Welche Prüfungsfächer zu absolvieren sind und welche Anforderungen an Sie gestellt werden, lesen Sie bitte in der Verordnung des Rektorats über die Studienberechtigungsprüfung gemäß § 64a Universitätsgesetz 2002 und in der Änderung der Verordung des Rektorats über die Studienberechtigungsprüfung gemäß § 64a Universitätsgesetz 2002.



Termine

 
 Prüfungstermine für das Kalenderjahr 2017

25.01.2017 - 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E  (2. Stock)

Aufsatz über ein allgemeines Thema
26.01.2017 - 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)
Pflichtfachprüfung
27.01.2017 - 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)
Pflichtfachprüfung
Anmeldeschluss: Mittwoch, 18.01.2017


20.02.2017- 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)
Aufsatz über ein allgemeines Thema
21.02.2017- 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)
Pflichtfachprüfung
22.02.2017- 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)
Pflichtfachprüfung
Anmeldeschluss: Freitag, 10. Februar 2017


03.07.2017 - 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)

Aufsatz über ein allgemeines Thema
04.07.2017 - 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)

Pflichtfachprüfung
05.07.2017 - 09:00-13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)

Pflichtfachprüfung
Anmeldeschluss: Freitag, 23. Juni 2017

 

04.09.2017 - 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)

Aufsatz über ein allgemeines Thema
05.09.2017 - 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)
Pflichtfachprüfung
06.09.2017 - 09:00 - 13:00 Uhr
Hauptgebäude, Hörsaal E (2. Stock)

Pflichtfachprüfung
Anmeldeschluss: Freitag, 25. August 2017


Die Anmeldung erfolgt im Referat für die Studienberechtigungsprüfungen, Universitätshauptgebäude (Innrain 52, Zimmer 0091) oder brigitte.norz@uibk.ac.at (Tel.:+43(0) 512 507 32606).
Zu jeder Prüfung ist ein amtlicher Lichtbildausweis mitzubringen!

Die mündlichen Prüfungen sind nach dem schriftlichen Prüfungsteil bei der Prüferin / beim Prüfer abzulegen (empfohlen wird innerhalb von 14 Tagen).

PrüferInnen und ReferentInnen für die Studienberechtigungsprüfung

  PrüferInnenliste

  ReferentInnenliste


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Zulassung und Anerkennung

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zur Studienberechtigungsprüfung ist das vollendete 20. Lebensjahr und die österreichische Staatsbürgerschaft bzw. die Staatsbürgerschaft eines anderen Mitgliedstaates des europäischen Wirtschaftsraumes.

Ebenso muss eine eindeutig über die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht hinausgehende erfolgreiche berufliche oder außerberufliche Vorbildung für das angestrebte Studium nachgewiesen werden

Nachweise der erfolgreichen beruflichen oder außerberuflichen Vorbildung können z.B. sein:

  • Absolvierte Schuljahre vor einem Schulabbruch an einer höheren Schule (Oberstufe; zumindest erfolgreich abgelegte 11. Schulstufe) bzw. Abschluss einer Schulform ohne Matura (z.B. Handelsschule oder Fachschule)
  • Einschlägige Berufsausbildung (Lehre)
  • Nachweis einschlägiger Fortbildungen, z.B. im Rahmen von Erwachsenenbildungseinrichtungen
  • Erfolgreiche berufliche Betätigung im zum angestrebten Studium gehörenden Berufsfeld
  • Besuch von Universitätslehrgängen
  • Lediglich die Erfüllung der Schulpflicht reicht keineswegs aus!

Reichen die vorliegenden Nachweise für das angestrebte Studium nicht aus, bietet die Universität Innsbruck die Möglichkeit, die fehlende Vorbildung durch die Absolvierung von Lehrveranstaltungen an der Universität Innsbruck zu ergänzen. Inhalt und Umfang der Lehrveranstaltungen werden im Einzelfall nach Empfehlung der/des fachlich in Frage kommenden Referentin oder Referenten vom Vizerektor für Lehre und Studierende festgelegt.

Es wird empfohlen, die Vorbildung im Referat für Studienberechtigungsprüfungen abzuklären. Die Liste der erforderlichen Lehrveranstaltungen erhalten Sie ebenfalls im Referat.

Der Antrag auf die Studienberechtigungsprüfung kann erst nach Feststellung der erforderlichen Vorbildung gestellt werden.


Zulassungsverfahren

Der Antrag auf Zulassung zur Studienberechtigungsprüfung ist in der Studienabteilung - Referat Studienberechtigungsprüfungen mit den erforderlichen Dokumenten einzubringen. Falls keine ausreichende Vorbildung für das angestrebte Studium vorliegt, können die ReferentInnen den BewerberInnen Auflagen zur Erbringung entsprechender Nachweise in Form der Absolvierung von Lehrveranstaltungen an der Universität erteilen.

1. Die Antragstellung wird bewilligt

Wird die Antragstellung von den ReferentInnen bewilligt, kann der vollständig ausgefüllte Antrag auf Zulassung zur Studienberechtigungsprüfung in der Studienabteilung eingereicht werden. Den AntragstellerInnen wird per Post ein Bescheid zugesendet, in dem aufscheint, welche Prüfungen der Studienberechtigung abgelegt werden können. Gleichzeitig werden diesem Bescheid die Prüfungsprotokolle für die mündlichen Fachprüfungen beigelegt.

Nach Ablegung der fünf Fachprüfungen wird ein Zeugnis ausgestellt (Studienberechtigungszeugnis), welches zur Einschreibung als ordentliche/r Studierende/r an der Universität Innsbruck berechtigt (bitte beachten Sie für die Einschreibung, dass Sie diese nur während der aktuellen Zulassungsfrist durchführen können).

2. Die Antragstellung wird nicht bewilligt

Wird die Antragstellung von den ReferentInnen nicht bewilligt, sind die Vorbildungsnachweise zu erbringen. Sobald diese erbracht wurden, kann der Antrag auf Zulassung zur Studienberechtigungsprüfung (gemäß Punkt 1) gestellt werden.


Vorbereitung - Durchführung - Anerkennung

Alle StudienberechtigungskandidatInnen können sich grundsätzlich im Selbststudium vorbereiten. Der Lernstoff wird in Rücksprache mit den im Bescheid angeführten PrüferInnen vereinbart. Die Studienberechtigungsprüfung wird in Einzelprüfungen über jedes vorgesehene Fach abgelegt.

Für den Aufsatz über ein allgemeines Thema und die Pflichtfächer (schriftlicher Teil) bietet die Universität in jedem Studienjahr vier Prüfungstermine an, zu denen man sich bis längstens zwei Wochen vorher in der Studienabteilung - Referat Studienberechtigungsprüfungen, anmelden kann.

In den Wahlfächern wird der Termin individuell zwischen den KandidatInnen und den zugewiesenen PrüferInnen vereinbart.

Positiv beurteilte Prüfungen, die an einer Bildungseinrichtung absolviert wurden, sind auf Antrag vom Rektorat anzuerkennen, soweit sie den vorgeschriebenen Prüfungen inhaltlich und umfangmäßig gleichwertig sind. Das Rektorat darf höchstens vier Prüfungen anerkennen, mindestens eine dieser Prüfungen ist an der Universität abzulegen.

StudienberechtigungsprüfungskandidatInnen, die eine Meisterprüfung oder eine Befähigungsprüfung gemäß der Gewerbeordnung, BGBl. Nr. 194/1994, oder dem land- und forstwirtschaftlichen Ausbildungsgesetz, BGBl. Nr. 298/1990, erfolgreich abgelegt haben, sind von der Ablegung der Studienberechtigungsprüfung im Wahlfach auf Ansuchen zu befreien.

Jede Fachprüfung der Studienberechtigungsprüfung wird mit "bestanden" oder "nicht bestanden" beurteilt. Jede Fachprüfung darf zwei Mal wiederholt werden. Die letzte zulässige Wiederholung ist in kommissioneller Form durchzuführen. Nach negativer Beurteilung der letzten zulässigen Wiederholung erfolgt an der betreffenden Universität der Ausschluss für die Studienberechtigungsprüfung dieser Studienrichtung.


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Erforderliche Dokumente

Folgende Unterlagen sind dem Antrag auf Zulassung zur Studienberechtigungsprüfung beizulegen:

  • Nachweise der beruflichen oder außerberuflichen Vorbildung für das angestrebte Studium
  • Nachweis der EU-/EWR-Staatsbürgerschaft
  • Lebenslauf (in dem insbesonders der bisherige Bildungsgang dargestellt ist)

Alle Dokumente und Zeugnisse sind im Original und in Kopie vorzulegen. Nach Überprüfung werden Ihnen die Originale wieder ausgehändigt. Fremdsprachige Dokumente müssen von einem gerichtlich beeideten Übersetzer in die deutsche Sprache übertragen werden und gegebenenfalls amtlich beglaubigt werden. Die Übersetzung und das beglaubigte Dokument müssen untrennbar miteinander verbunden sein.


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Formulare und Merkblätter

 


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