MORE-Initiative: Ein Angebot der österreichischen Universitäten für Geflüchtete

Menschen mit Fluchthintergrund brauchen in erster Linie sichere Unterbringung, Essen und medizinische Versorgung, aber sie brauchen noch mehr, nämlich die Möglichkeit Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Junge Menschen, die durch Krieg und Flucht den Zugang zu Bildung verlieren, drohen zu einer verlorenen Generation heranzuwachsen. Die Potentiale dieser Menschen, ihr Wissen und ihre Begabungen sind auch ein Mehrwert für die Universitäten und für die Gesellschaft, die diese Menschen aufnimmt. Die Universität Innsbruck ist Teil der MORE-Initiative der Universitätenkonferenz (UNIKO).

Anerkannte Asylberechtigte und AsylwerberInnen können dabei als außerordentliche Studierende an der Universität eingeschrieben werden. Die Studiengebühren werden erlassen. Eine Zulassung ist bis zum Ende der Nachfrist (30.11. bzw. 30.04.) möglich. Ein wichtiges Ziel des Programms ist die Heranführung an ein ordentliches Studium (Brückenfunktion).

Interessierte TeilnehmerInnen der MORE-Initiative werden von der Studienabteilung in Kooperation mit der ÖH bestmöglich bei der Einschreibung unterstützt und über die universitären Angebote informiert:

  • Freie Nutzung der Universitäts- und Landesbibliothek (Student-Card)

  • Nutzung der universitären EDV-Infrastruktur (Account mit Mailadresse)

  • Nutzung des Universitäts-Sportinstituts (USI) zu Studierenden-Preisen (1 Indoor-Kurs gratis)

  • Deutschkurs am Sprachenzentrum zum Studierendentarif (280 €)

Das BFI Tirol bietet im Rahmen des Projektes OLC (Open Learning Center) kostenlose Bildungs- und Lernbegleitung für Personen, die eine höhere Bildung anstreben. Das Projekt richtet sich auch an asylwerbende und asylberechtigte Personen.

 

Der OeAD steht für Geflüchtete ebenfalls für allgemeine Fragen zum Studium in Österreich zur Verfügung: Martina.Laffer@oead.at bzw. +43 (0) 1 53408 - 403


 

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