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Aus der Fakultät

Masterstudium DIGISOC // 50 Jahre IxTheo // Instagram der Fakultät // neue Homepage Christliche Philosophie // Tiroler Hochschultag // FWF-Förderung für Publikation // Preise und Auszeichnungen

Beteiligung der Fakultät am DIGISOC Masterstudium

Das von der Europäischen Union mitfinanzierte englischsprachige Masterstudium „Digital Society – Social Innovation – Global Citizenship“, an dem neben der Universität Innsbruck auch die Universität von Neapel Federico II und die Palacký-Universität Olmütz beteiligt sind, ist im vergangenen Wintersemester 2025 erfolgreich gestartet.

Von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck sind Johannes Hoff und Enrico Grube als Lehrende für Themen rund um die anthropologischen Grundlagen der digitalen Gesellschaft verantwortlich.

Das Masterstudium zeichnet sich zum einen durch seine konsequente Interdisziplinarität aus. Studierende belegen Kurse u. a. aus der Wirtschaftswissenschaft, Statistik, Rechtswissenschaft, Philosophie und Bildungswissenschaften, um Kompetenzen in den Bereichen digitale Transformation, damit verbundenen ethischen Problemstellungen, aber auch digitalen Methoden und globalen politischen Herausforderungen, die aus der Digitalisierung erwachsen, zu erwerben.

Zum anderen sind die Lehrveranstaltungen unter den drei beteiligten Universitäten aufgeteilt, sodass die meisten Veranstaltungen in hybrider Form in speziell dafür ausgestatteten Seminarräumen stattfinden. Eine Ausnahme bilden die Sommerakademien, an denen Studierende aus allen drei Universitäten auch physisch zusammenkommen sollen. Enrico Grube wird im kommenden Sommersemester gemeinsam mit Lehrenden aus Neapel und Olmütz eine Sommerakademie in Olmütz mitgestalten.

(Enrico Grube)

Index Theologicus mit starker Unterstützung aus Innsbruck

Am 12. Februar 2026 wurde an der Universität Tübingen in festlichem Rahmen der fünfzigste Geburtstag des Index Theologicus begangen. Die heute als IxTheo bekannte Online-Literaturdokumentation im Bereich der Theologie und Religionswissenschaft wurde 1975 als analoger Zeitschrifteninhaltsdienst gegründet und gilt mittlerweile als unverzichtbares Hilfsmittel, um nicht gänzlich den Überblick über Fachpublikationen im Bereich der Theologie zu verlieren. Der IxTheo bietet neben zahlreichen Volltexten nicht nur eine Sammlung von Titeln, sondern auch die inhaltliche Erschließung über Klassifikationen, Schlagworte und im Bereich der Kanonistik und Bibelwissenschaft über Kanones und Schriftstellen. Hier kommt nun die Katholisch-Theologische Fakultät Innsbruck ins Spiel: Seit 2015 kooperieren die Bibelwissenschaftliche (BILDI) und die Kirchenrechtliche (KALDI) Literaturdatenbank mit der Universitätsbibliothek Tübingen. 2019 konnten die Daten aus den Innsbrucker Beständen in den IxTheo migriert werden. Für den Index bedeuten Kooperationspartner, zu denen neben unserer Fakultät auch das Zentrum für Augustinusforschung Würzburg, die Datenbank Kanonisches Recht mit Sitz in Münster und die Bibliographie biblique informatisée de Lausanne zählen, einen Zugewinn an fachlicher Kompetenz, für die Innsbrucker Fakultät bedeutet die Integration in den IxTheo die längerfristige Absicherung des über Jahre hinweg investierten Aufwandes. BILDI und KALDI wären auf sich gestellt schon aufgrund des informationstechnologischen Erneuerungsbedarfs nicht überlebensfähig gewesen. Ein besonderer Dank für gut funktionierende Kooperation gilt Martin Faßnacht und seinem Team an der Universitätsbibliothek Tübingen und Mira Stare sowie Klaus-Peter-Stumpf, die an unserer Fakultät die Arbeit koordinieren und großteils auch leisten. Erinnert sei auch an das große Engagement von Josef Oesch und Konrad Breitsching für die Entwicklung der Datenbanken. Der Festakt in Tübingen wurde von einer interessanten Tagung über den Einfluss von Digitalisierung und KI auf Theologie im Bereich der Infrastruktur, Forschung und Lehre gerahmt.

(Wilhelm Guggenberger)

Die Fakultät ist auf Instagram

Seit dem vergangenen Herbst ist die Fakultät unter dem Namen kath.theol.uibk auf Instagram aktiv. In kurzen Beiträgen stellen wir dort nicht nur aktuelle Projekte vor und weisen auf Veranstaltungen hin, sondern wollen Interesse für Theologie und theologisches Denken in der ganzen Breite wecken. Dies geschieht z. B. durch #TheoFakten, in denen Theologie einfach erklärt wird, und #deineTheologie, mit theologischen und poetischen Gedanken zum guten Leben. Daneben gibt es Updates aus dem Leben an der Fakultät, z. B. Neubesetzungen. Wir möchten damit die kirchlich oder religiös interessierte Öffentlichkeit ansprechen, aber natürlich auch aktuelle und zukünftige Studierende.

Um ein professionelles Auftreten unseres Instagram-Auftrittes sicherzustellen, haben wir die Lyrikerin und erfahrenen Social-Media-Betreuerin Siljarosa Schletterer angeheuert, die darauf achtet, dass die Vielfalt an der Fakultät in eine gemeinsame Form gegossen wird, ohne dass sie verloren geht.

Wir laden herzlich ein, uns auf Instagram zu folgen und freuen uns über Likes, Kommentare und Reposts!

(Monika Datterl)

Neuer Webauftritt des Instituts für Christliche Philosophie

Der Webauftritt des Instituts für Christliche Philosophie präsentiert sich ab sofort in neuem Gewand.

Im Zuge der universitätsweiten technischen Erneuerung wurde die Website des Instituts grundlegend neu konzipiert. Ziel war es, eine klarere Struktur zu schaffen und aktuelle Informationen stärker in den Vordergrund zu rücken. Der neue Internetauftritt bietet regelmäßig aktualisierte Hinweise auf Veranstaltungen, Projekte und sonstige Aktivitäten des Instituts sowie auf jüngste Veröffentlichungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Interessierte sind eingeladen, sich laufend über die Website des Instituts für Christliche Philosophie über Neuigkeiten zu informieren: https://www.uibk.ac.at/de/philtheol/

Die Überarbeitung der Websites der Fakultät und der übrigen Institute ist in Arbeit und wird in den kommenden Monaten abgeschlossen.

(Thomas Seissl)

Tiroler Hochschultag 2025 ein voller Erfolg

Alle zwei Jahre findet der Tiroler Hochschultag statt. Unter dem Motto „Studieren in Tirol“ bieten dabei die acht in Tirol befindlichen Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen) interessierten Schüler:innen die Gelegenheit, sich über tertiäre Bildungseinrichtungen vor Ort zu informieren und womöglich erstmals Campusluft zu schnuppern. Auch seitens der Katholisch-Theologischen Fakultät fanden dazu am 6. November 2025 mehrere Angebote statt. Neben Schnuppervorlesungen und Vorträgen über das Studienangebot im Haus vertrat eine Delegation, bestehend aus Mitarbeiter:innen und Studierenden, die Fakultät bei einem Informationsstand am Innrain. Anhand eines Glücksrades wurde hier versucht aufzuzeigen, für welch vielfältige Berufsfelder ein theologisches oder philosophisches Studium in Innsbruck qualifizieren kann. Ein Dank gilt an dieser Stelle der Fachschaft und Studierendenvertretung Theologie, die durch ihre Teilnahme den Tag bereicherten und so aus erster Hand ein junges, vielseitiges Bild von Theologie und Philosophie vermitteln konnten.

(Maria Juen und Johannes Härting)

FWF-Förderung für Buch- und Open-Access-Publikation

Der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat einen Antrag von Karin Peter für die Förderung einer Buchpublikation samt zeitgleicher Open-Access-Veröffentlichung bewilligt (Grant-DOI: 10.55776/PUB1275). Ermöglicht wird damit die Publikation der von der Antragstellerin erarbeiteten Habilitationsschrift „Wie der Kontext die Vorstellung bestimmt. Religionsdidaktisches Potenzial von ‚Conceptual Change‘ in der Analyse von Opferthematik und juvenilen Opfervorstellungen“ im Print- und Open-Access-Format. Das Buch erscheint im Frühjahr 2026 in der Kohlhammer-Reihe „Religionspädagogik innovativ“.

Die Eckdaten der Förderung finden sich auf der Website des FWF: https://www.fwf.ac.at/forschungsradar/10.55776/PUB1275

Herzliche Gratulation!

Winfried Löffler gewinnt den Südtiroler Philosophy-Slam 2025

Anlässlich des Welttags der Philosophie am 20. November 2025 hat die Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen zum dritten Mal den Südtiroler Philosophy-Slam ausgeschrieben. In den Beiträgen, deren Form frei wählbar war und die maximal sechs Minuten dauern durften, ging es um verschiedenste philosophische Fragen. Sechs Vorschläge wurden eingereicht und zum Wettbewerb zugelassen. Die Jury kürte Winfried Löffler vom Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck zum Sieger. Sein Philosophie-Kabarett „Es geht um die Wurst“ schlug einen skurrilen Bogen von Platons Ideenlehre über die Geometrie bis zum jüngsten Vorschlag des EU-Parlaments, Ausdrücke wie „Veggie-Wurst“ zu verbieten.

Wir freuen uns mit Winfried Löffler über diesen Erfolg!

Federica Malfatti mit Preis der Sparkasse ausgezeichnet

Am 2. März 2026 wurden in der Claudiana in Innsbruck die Forschungspreise der Stiftung Südtiroler Sparkasse verliehen. Mit dem Preis werden hervorragende, aktuelle wissenschaftliche Leistungen an der Universität Innsbruck ausgezeichnet. Unter den Preisträger:innen war auch Federica Malfatti vom Institut für Christliche Philosophie. Ihr wurde der Preis für ihr neues Buch The Social Fabric of Understanding verliehen, das in der Reihe Synthese Library im Springer Verlag erschienen ist. Im Buch werden die sozialen und kollektiven Aspekte von Prozessen, die zum Verständnis der Welt führen, untersucht.

Mehr Infos zur Preisverleihung: https://www.uibk.ac.at/de/events/info/2026/verleihung-des-wissenschaftspreises/

Wir gratulieren herzlich!

Monika Eder erhält Bischof-Karl-Golser-Preis

Ende Jänner 2026 erhielt Monika Eder gemeinsam mit Judith Sitzmann (Absolventin der PTH Brixen) den Bischof-Karl-Golser-Preis des Instituts ‚De Pace Fidei‘ in Brixen/Italien für ihre Masterarbeit, die sie im Fach Pastoraltheologie am Institut für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät Innsbruck verfasst hat.

Die hoch aktuelle Arbeit widmete sich der „Rolle von Fiducia supplicans in der Debatte um die Segnung homosexueller Paare“ und wurde von Johannes Panhofer betreut.

Nähere Informationen finden sich in einem Beitrag der PTH Brixen.

Wir freuen uns und gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!

Würdigungspreis für Julia Margreiter

Das Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung vergibt jährlich Würdigungspreise an die besten Absolvent:innen öffentlicher Universitäten, Fachhochschulen, öffentlicher Pädagogischen Hochschulen und Privatuniversitäten, wofür die Universität Innsbruck junge Wissenschaftler:innen nominieren darf. Heuer war eine davon Julia Notburga Margreiter, die bei uns ihr Diplomstudium in Katholischer Fachtheologie mit der Arbeit „Der Ablass – mittelalterliches Relikt oder zeitgenössisches Geschenk? Kirchenrechtliche Bestimmungen zu einem kontroversen Thema der katholischen Kirche mit Schwerpunkt der historischen Entwicklung im Hoch- und Spätmittelmittelalter“ abgeschlossen hat. Am 9. Dezember 2025 wurde ihr in Wien in feierlichem Rahmen der Würdigungspreis verliehen. Sr. Margreiter setzt ihre vielversprechende Forschungskarriere aktuell mit einem Doktoratsstudium im Fach Kirchenrecht fort, bei dem sie sich mit Fragen zum Messstipendium auseinandersetzt.

Nähere Einblicke gewährt ein Bericht der Universität Innsbruck.

Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung und freuen uns auf weitere Erfolge!

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