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2018


TV-TIPP: Die geheimnisvolle Reise der Aale

In 10 Jahren Dreharbeit hat Dr. Robert Schabetsberger (Uni Salzburg) eine Dokumentation über die Aalwanderungen für ORF III produziert, Sendetermin ist der 2. März 2018, 18:00 Uhr (47 min).

Aale

Fotos: R. Schabetsberger

Die Aale auf der tropischen Südseeinsel GAUA leben im Paradies. Beschützt in einem tiefen Kratersee, der von einem aktiven Vulkan gedüngt, voll ist mit nahrhaften Süßwassergarnelen – aber zur Fortpflanzung müssen die Aale in das Meer gelangen. Vor Ihnen liegt ein Spießrutenlauf: Nach einem Kopfsprung, über einen 120 Meter hohen Wasserfall warten Fischer, die sie mit Metallhaken aufspießen und aus dem Fluss zerren; hungrige Haie, die ihnen im Riff auflauern; und eine aufzehrende Wanderung in den blauen Weiten des Südpazifiks, fast tausend Kilometer lang, ohne Nahrung, und bei eisigen Temperaturen in 800 m Tiefe. Nach dem Laichen sterben sie. Ihre bizarren, blattförmigen Larven driften mit den Strömungen zurück, entwickeln sich zu durchsichtigen Glasaalen, riechen den See, klettern neben dem Wasserfall über moosbewachsene Felsabstürze und erreichen schließlich wieder den geweihten Ort: Den Letas-See im Inselarchipel Vanuatu. Diese Wanderung im Meer hat ein internationales Team um den Salzburger Zoologen Robert Schabetsberger erstmals mit Satellitensendern verfolgt. Weltweit sucht eine eingeschworene Gruppe an Wissenschaftlern nach den unbekannten Laichplätzen der insgesamt 19 Aalarten. Es geht um das Überleben dieser Wanderfische: Niemand weiß, was die kleinsten Aallarven im Meer fressen und so kann man sie auch im Labor nicht züchten. Robert Schabetsberger schildert in seinem Film die Geschichte dieser verbissenen Suche nach den Laichplätzen der Aale; von ihren Anfängen im Altertum bis hin zu den ersten Filmaufnahmen laichreifer Aale eines japanischen Forschungs-U-Bootes. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Überfischung, Chemikalien, eingeschleppte Parasiten und Turbinen haben die Aale fast ausgerottet, doch sie werden weiter gejagt. In historischen Aufnahmen wird die Blütezeit der Aalfischerei in den Lagunen der Nordadria wieder lebendig. Sogar die Diva Sophia Loren mimte einst eine stolze Arbeiterin in einer Aalbraterei. Sehen Sie ein Kaleidoskop zur Natur- und Kulturgeschichte, Forschung, und Kulinarik eines Fisches, der die Menschen seit jeher fasziniert.

online seit 21.02.2018


Millionenshow zum Thema Klimawandel

NRainer Lange Nacht der Forschung
Mag. Norbert Rainer, Klimabündnis OÖ

Sie wollen mehr Details zum Klimawandel wissen? Gibt es ihn wirklich oder ist das Gerede über den Klimawandel einfach nur Angstmache? Kommen Sie zu unserem Expertenvortrag am 13.4.2018 bei der Langen Nacht der Forschung zwischen 17 und 23 Uhr in Mondsee und erfahren Sie mehr dazu!

Klima Millionenshow – wer weiß über unser Klima Bescheid?

Mit je etwa drei Millionenshow-Fragen wird das Thema Klimawandel – Klimawandelauswirkungen – eigene Handlungsmöglichkeiten behandelt. Was können Sie tun um durch Ihren Lebensstil einen positiven Beitrag auf das Klima zu leisten.

Standort: Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, Mondseestrasse 9, 5310 Mondsee
Ansprechpartner: Mag. Norbert Rainer, Klimabündnis OÖ

Vorträge vorauss. um 18 und um 20 Uhr im Seminarraum Drachenwand, 2. Stock

online seit 19.02.2018


 Tagung China 2018-SILint

Registration and Abstract submission now open for the SIL 2018 Congress in Nanjing, China from 19 to 24 August 2018

Early-bird registration and abstract submission are now open for the 34th edition of  the SIL Congress (19-24 August 2018, Nanjing, China)! The early-bird registration rate deadline is April 1, 2018. The scientific programme promises an exciting mix of fundamental and applied limnology arranged in a series of regular and special sessions as well as plenary lectures.

Details and instructions for registration and abstract submission can be found on the Congress website.

Student participants who are SIL members already may apply for the Wetzel Travel Award to get financial support to their travel expenses for attending the conference in China.

online seit 9.2.2018


Heute Seminar am ILIM:

EH

8.2.2018 um 16 Uhr im Seminarraum Drachenwand, 2. Stock
Elisabeth Entfellner, University of Innsbruck, ILIM Mondsee (A)
Analysis of Genetic Recombination Phenomena in Cyanotoxin Gene Clusters as Induced by Mobile Transposable Elements
Gäste willkommen!


Abschluss der Lehrveranstaltung Limnogeologie

 Limnogeologie2 Limnogeologie3  Limnogeologie4 Limnogeologie5

Fotos: R. Kurmayer, ILIM

Mit den Präsentationen der Studierenden endete am Dienstag, dem 30.1.2018, die interdisziplinäre Lehrveranstaltung "Limnogeologie" an der Universität Innsbruck. Dieser Kurs fand im Wintersemester 2017/18 erstmals statt und ist jährlich geplant. Lehrbeauftragte aus vier Instituten der Universität Innsbruck (Institut für Geologie, Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, Institut für Ökologie und Institut für Botanik) betreuten die 12 TeilnehmerInnen aus den Fachbereichen der Erdwissenschaften und der Biologie. Im Rahmen der Lehrveranstaltung erarbeiteten die Studiernden zwei interdisziplinäre Projektanträge zu den Themen Mikroplastik im Sediment und in den Seen sowie zu Bergstürzen und stellten sie im Rahmen einer Posterpräsentation vor.

online seit 06.02.2018


EPIgenetik - Kann meine Lebensweise mich und meine Nachkommen beeinflussen?

Chromosomen-Pichler ILIM Lange Nacht der Forschung-logo
Foto: angefärbte Chromosomen unter dem Mikroskop, M. Pichler

Kennen Sie Epigenetik? Nein? Dabei betrifft uns das alle: Unsere Lebensweise hat nämlich einen wichtigen Einfluss auf unsere Gene und die unserer Nachkommen. Ernährung, Stress, Rauschmittel und Traumata können über Generationen hinweg Auswirkungen haben. Bei unserer LNF 2018 Station in Mondsee (OÖ) am 13.4.2018 zwischen 17 und 23 Uhr erfahren Sie, ob wir das aktiv beeinflussen können. Auch bei Bienen und Schmetterlingen wird der Lebenszyklus durch Anschalten bestimmter Gene gesteuert. Bauen Sie ein Modell der DNA mit uns! Prüfen Sie Ihr Wissen beim Epigenetik-Quiz!

Standort: Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, Mondseestrasse 9, 5310 Mondsee
Ansprechpartnerin: Dr. Dunja Lamatsch, ILIM Mondsee


Pfahlbauforschung bei der Langen Nacht der Forschung am Mondsee

Kuratorium Pfahlbauten Lange Nacht der Forschung-logo

Forschungstaucher beim Vermessen eines Pfahlbaustandortes, Foto: Pohl

Am Mond- und Attersee haben vier Fundstellen von Pfahlbauten das Prädikat "UNESCO-Welterbe" erhalten. Hoch spezialisierte ArchäologInnen und ForschungstaucherInnen erforschen diese Pfahlbausiedlungen und sammeln spannende Daten aus dieser längst vergangenen Zeit.
Grund genug dieses interessante Forschungsthema in Mondsee am 13.4.2018 zwischen 17 und 23 Uhr bei unserer Langen Nacht der Forschung unter dem folgenden Titel zu präsentieren:

Gibt es im Mondsee ein Fenster in die Vergangenheit?

2011 wurden 111 urgeschichtliche Seeufersiedlungen aus sechs alpinen Ländern als „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Vier der fünf zugehörigen Siedlungen Österreichs befinden sich im Mond- und Attersee und werden vom Kuratorium Pfahlbauten betreut. Für die oö Landesausstellung 2027 werden die Siedlungen im Forschungsprojekt „Zeitensprung“ untersucht. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Forschung und diese faszinierenden Fenster in die Vergangenheit.

Ansprechpartner: Mag. Henrik Pohl, Kuratorium Pfahlbauten


Freie Stelle als Haus- und InstandhaltungstechnikerIn mit breit gefächerten, handwerklichen Fähigkeiten am Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee (OÖ)

 

Technische(r) Mitarbeiter(in) mit Ausbildung im Bereich Elektrotechnik/Elektronik, Kältetechnik oder Maschinenbau, VwGr IIIa, (40 Stunden/Woche) ehest möglich gesucht.

Hauptaufgaben: Reparaturen und Wartungen von wissenschaftlicher Infrastruktur; Gewässerbeprobung und technische Zuarbeitung von wissenschaftlichen Projekten; Inventarerfassung.

Erforderliche Qualifikation: Matura oder gleichwertige Qualifikation, einschlägige Ausbildung im Bereich Elektrotechnik, Kältetechnik oder Maschinenbau; Führerschein der Kat. B; Teamfähigkeit, Flexibilität; EDV-Kenntnisse.

Mindestgehalt brutto: € 2.002,-- Bewerbungen online über das Karriereportal der Universität Innsbruck (https://orawww.uibk.ac.at/public/karriereportal.home) oder schriftlich mit Lebenslauf und Zeugniskopien unter Angabe der Chiffrenummer BIO-9762 am Briefumschlag bei der Posteinlaufstelle der Zentralen Dienste der Leopold-Franzens-Universität, Innrain 52, A-6020 Innsbruck, Bewerbungsfrist 17.03.2018.



online seit 29.01.2018


Neue Publikation am ILIM/new publication at ILIM:
Simek K., Grujcic V., Hahn M.W., Hornak K., Jezberova J., Kasalicky V., Nedoma J., Salcher M.M, Shabarova T. (2018). Bacterial prey food characteristics modulate community growth response of freshwater bacterivorous flagellates. Limnol. Oceanogr. 63:484–502, doi:10.1002/lno.10759

 ASLO paper 2018

for more details see graph in original paper

Different bacterioplankton species represent different food quality resources for heterotrophic nanoflagellate
(HNF) communities, potentially affecting HNF growth, community dynamics and carbon flow to higher trophic
levels. However, our knowledge of such dynamics is still very limited. Here, we describe the results of 11 experiments
with natural HNF communities from distinct seasonal phases in two freshwater habitats. The HNF communities
were released from predation pressure of zooplankton and incubated with 16 distinct ecologically
relevant prey bacterial strains from important Betaproteobacteria genera (Limnohabitans, Polynucleobacter, and
Methylopumilus) and one Actinobacteria strain from the Luna 2 cluster. We observed remarkable prey- and seasonspecific
variability in community HNF growth parameters, i.e., doubling time, volumetric gross growth efficiency
(GGE), and length of lag phase. All strains, except for the actinobacterium, supported rapid HNF population
growth with an average doubling time of 10 h and GGE of 29%. Our analysis revealed that 59% of the
variability in flagellate GGE data was explained by the length of lag phase after prey amendments. This indicates
a considerable “adaptation time,” during which the predator communities undergo compositional shifts toward
flagellate bacterivores best adapted to grow on the offered prey. Importantly, the rapid HNF growth detected on
various bacteria tightly corresponds to doubling times reported for fast growing bacterioplankton groups. We
propose a conceptual model explaining the tight linkages between rapid bacterial community shifts and
succeeding HNF community shifts, which optimize prey utilization rates and carbon flow from various bacteria
to the microbial food chain.


Neue Publikation am ILIM/new publication at ILIM:

Cieplinski A., Obertegger U., Weisse T. (online first). Life history traits and demographic parameters in the Keratella cochlearis (Rotifera, Monogononta) species complex. Hydrobiologia,  DOI: 10.1007/s10750-017-3499-2 

Keratella-Hydrobiologia
photo: A. Cieplinski

A recent study based on DNA taxonomy indicated that the widespread rotifer Keratella cochlearis comprises several evolutionarily significant units (ESUs). Identification of ESUs based on DNA taxonomy alone is problematic and usually requires morphological, demographic, and/or ecological evidence. We isolated three haplotypes belonging to two ESUs of K. cochlearis and conducted life table experiments to investigate if this genetic diversity is reflected in demography. We found significant differences between haplotypes in life history traits (average lifespan, number of offspring, and percent of rejected eggs) and in demographic parameters (instantaneous growth rate, generation time, and net reproductive rate of the populations). During the experiments, all the haplotypes produced abnormal females with a deformed lorica, which was never reported before in K. cochlearis. We also report the first case of an amphoteric female (producing both females and males) in K. cochlearis. We hypothesize that K. cochlearis haplotypes and thus ESUs may exhibit niche differentiation through their different life histories. The link between demographic parameters of K. cochlearis and niche utilization requires further research.


Noch 3 Monate bis zur Langen Nacht der Forschung

 Lange Nacht der Forschung-logo

Weil es genau heute nur mehr 3 Monate bis zur Langen Nacht der Forschung am 13.4.2018 sind, starten wir damit, mehr über unser spannendes Programm in Mondsee bekannt zu geben. Zum ersten Mal wird Mondsee ein Standort der österreichweit veranstalteten Langen Nacht der Forschung sein. Das Forschungsinstitut für Limnologie der Universität Innsbruck und das Technologiezentrum Mondseeland organisieren gemeinsam diese Leistungsschau der Forschung in Mondsee. Ab sofort stellen wir regelmäßig eine Station vor, die sich zu diesem Anlass in Mondsee präsentieren wird und starten mit:

Miniaturen der Natur – kennen Sie die Welt im Wassertropfen?

Paramecium bursaria

Foto: Wimpertierchen - Detail, Foto: B. Sonntag

Der Blick durch das Mikroskop eröffnet ein Universum an Mikroorganismen die im Mondsee leben. Tierisches und pflanzliches Seeplankton (Zoo- bzw. Phytoplankton) haben einen wichtigen Stellenwert im See. Plankton ist ein Sammelbegriff für mikroskopisch kleine Organismen, die im Freiwasser leben. Unter fachlicher Anleitung erfahren Sie mehr über Rädertiere, Ruderfüßer, Wimpertierchen und Co.

Standort: Mondseestrasse 9, 5310 Mondsee
Zeitraum: 13.4.2018, 17-13 Uhr
AnsprechpartnerIn: Dr. Bettina Sonntag und Dr. Claus-Peter Stelzer

online seit 13.01.2018


ACHTUNG: Es gibt noch Restplätze für das Wahlmodul GENOMEVOLUTION am Mondsee

Für das Block-Wahlmodul „Genomevolution“ 5.2.-16-2.2018 (474001 Genomevolution VO und 474002 Genomevolution – Übung) am Forschungsinstitut für Limnologie der Universität Innsbruck in Mondsee (OÖ) gibt es noch Restplätze! Die Anmeldefrist wurde bis 14.1.2018 verlängert.

Lehrziel: Die Studierenden sollen Einblicke in Prozesse der Genomevolution bei Prokaryoten und Eukaryoten erhalten (Evolution der Genomgröße, Polyploidie, Unterschiede in der Genomevolution bei Prokaryoten und Eukaryoten). Mehr

Studierende der Universität Innsbruck sind kostenfrei im Institutsgebäude untergebracht, eine Schlüsselkaution von EUR 50,- wird eingehoben und beim Auschecken wieder ausbezahlt.

online seit 09.01.2018

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