Universität Innsbruck
Eine Wetterstation vor einem Feld in den Anden

Von Glet­schern zu Regen: Zehn Jahre in den Anden

Wissen­schaft­ler:innen der Uni­ver­sität Inns­bruck unter­suchen seit langem den Wasser­kreis­lauf und die Glet­scher in Anden bei Huaraz, im Norden Perus. Dabei doku­men­tierten sie ein bisher un­be­schrieb­enes Phänomen. Leichten Regenf­älle, lokal als „Pushpa“ bekannt, markieren den Beginn der Aus­saat. Ihre Un­vorher­sehbar­keit von einem Jahr zum nächsten er­schwert die Lage der Bäuer:innen. Diese kann durch den Klima­wan­del in Zukunft noch zusätz­lich ver­schlimmert wer­den.

Schneekanone bläst Neuschnee auf eine Piste, blauer Himmel

Wie nach­hal­tig beschneite Pis­ten sind

Am Beis­piel Kana­das haben Wissen­schaft­ler:innen der Univer­sitäten Inns­bruck und Water­loo die Umwelt­ausw­irk­ungen von künst­licher Beschnei­ung und ihren Einf­luss auf die Nach­haltig­keit des Ski­tou­rismus unter­sucht. Hoher Wasser- und Energie­ver­brauch und damit verbun­dene CO2-Emissio­nen belasten die Umwelt­bilanz, Energ­ie aus erneuer­baren Quellen kann den Winter­sport deutl­ich nach­haltiger machen.

Zwei Personen stehen vor einem großen Eiscliff

Grön­lands Eis­wände als Früh­warn­sys­tem fürs Klima

Gletscher, die an Land durch senk­rechte Eis­wände beg­renzt sind, sind rar. Diese Eis­kliffe reag­ieren beson­ders sen­sibel auf Ver­än­de­rungen von Umwelt­bedin­gungen. Forschungs­teams aus Tirol und der Steier­mark unters­uchen die Eisf­or­ma­tionen an einem Stand­ort hoch im Norden Grön­lands. Sie wollen anhand der Verän­derungen der Gletscher­wände Rück­schlüsse auf die Entw­ick­lung des arkt­ischen Klimas ziehen.

Illustration mit schwarz-weißem Hintergrund und Dreiecken in Rot, Orange, Blau und Grün

Grund­la­gen für Leucht­stoffe ohne Sel­tene Erden

Eine Koo­peration von Che­mikern der Univer­sitä­ten Inns­bruck, Köln und Düssel­dorf unter­suchte die Leucht­eigen­schaften einer exo­tischen Sub­stanz und konnte so Grund­lagen für die Ent­wick­lung neuer Leucht­stoffe legen, die auf dem häufig vor­kommen­den Metall Man­gan basieren.

Coverfoto wissenswert Oktober 2023

wis­sens­wert Okto­ber 2023

In der aktuellen Aus­gabe lesen Sie unter ande­rem, wie eine neue Kenn­zahl das Destina­tions­mana­gem­ent ver­ändern könnte, wie Sprache, Geschlecht und Me­dizin zu­sammen­hän­gen und an wel­chen Materia­lien aktuell geforscht wird, um die Kapa­zität von Batterien zu erhöhen.

Abstraktes buntes Bild von angedeuteten Köpfen

ZfW_053: Geschlech­ter­ge­rechte Spra­che

Podcast: Von „Zystchen“ und „gut drei Zentimeter“ – mehr als fünf Millionen medizinische Befunde hat Karoline Irschara auf sprachliche Besonderheiten untersucht. Der Fokus der Sprachwissenschaftlerin lag dabei auf geschlechtsspezifischen Unterschieden.

Künstliche Bienenwaben aus dem 3-D-Drucker

Geo­lo­gie: Ent­ste­hung der Dolo­mi­ten

Wie sind die Dolomiten entstanden, wie verformen sie sich noch immer und was sagen die Gesteine über künftige Erdbeben aus? Geolog:innen um Hanna Pomella vom Institut für Geologie der Universität Innsbruck beschäftigen sich in einem breit angelegten Forschungsprojekt mit diesen Fragestellungen.

Mann mit VR-Brille vor Videowand

zukunft for­schung: Modelle und Mög­lich­kei­ten

Die 30. Aus­gabe der „zukunft fors­chung“ rückt Dis­zipl­inen und Fors­chungsv­orh­aben in den Mittelp­unkt, in denen mit Simu­la­tionen und Modell­rechn­ungen gearb­eitet wird: zum Beispiel um den Ein­satz von metall­orga­nischen Ver­bin­dun­gen zu optim­ieren, typische Bewe­gungs- und Ver­letzungsm­uster besser zu ver­stehen oder auch um bestimmte quan­ten­phy­sika­lische Phäno­mene zu stu­dieren.

Zuschauer:innen sitzen in einem Kinosaal

Hal­lo­ween-Spie­lung lehrte das Gru­seln

Am Halloween­abend lud die For­schungsg­ruppe Game Studies Horror- und Videos­piel-Enthusias­t:innen zur Spiel­ung des Horrort­itels „Until Dawn“ ein. Passend zum Anlass bot der Cinem­at­og­raph einen geeig­neten Ort, um mit den Teiln­ehmer:innen in die spannende Atmos­phäre des Spiels einzu­tauchen und gemein­sam Nerven­kitzel zu erleben.

Vier Köpfe

Vier der Meist­zi­tier­ten

Auf der dies­jährigen Liste der „Highly Cited Resear­chers“, die der Daten­kon­zern Clarivate am Mitt­woch ver­öffent­licht hat, fin­den sich ins­gesamt 6.849 Wissen­schaft­ler:innen aus 67 Ländern. Von der Uni­ver­sität Inns­bruck kommen vier der meis­tzitier­ten Wissen­schaftler:innen: der Pharma­kologe Andreas Bernkop-Schnürch und die Phy­siker Rainer Blatt, Peter Zoller und Hannes Pichler.

Gruppenfoto mit drei Personen

Gro­ßes Sil­ber­nes Ehren­zei­chen für Ulrike Tan­zer

Der Leite­rin des Forschungs­in­stituts Brenner-Archiv und frühere Vize­rektorin für Forschung Ulrike Tanzer wurde das „Große Silberne Ehren­zeichen für Ver­dienste um die Republik Öster­reich“ für außer­gewöhn­liche Leistun­gen als heraus­ragende Wissen­schafts­mana­gerin und Wissen­schaft­lerin ver­liehen.

Gruppenfoto von fünf Personen auf einer Bühne.

Inns­bru­cker Archi­tek­tur­stu­die­rende auf Platz 1

Mit Ihrem inno­vativ­en San­ierungs­vor­schlag für die Frauen-Kopf-Klinik in Innsb­ruck erreicht­e ein Team Inns­brucker Studie­render – Sanna Mäus­er, Paul Wei­gand und Alex Walcher – den ersten Platz im Rahm­en des Studie­renden-Wettb­ewerbs „Education for Future“ der bei den RENO­WAVE.AT Impact Days am 18. Oktob­er 2023 verlie­hen wurde.

Foto Irene Häntschel-Erhart

Eine Woche im Zei­chen der Nach­hal­tig­keit

An der Uni­vers­ität Innsb­ruck findet Ende Novem­ber zum ersten Mal eine Woche der Nach­haltigk­eit statt. In ver­schied­enen Aktion­en, Work­shops und Dis­kussions­runden steht das Thema im Fokus. Irene Hän­tschel-Erhart, Vizer­ektorin für Digitali­sierung und Nach­haltigkeit, spricht im Interv­iew über die Idee zu dieser Schwer­punktw­oche, gibt einen Einb­lick in das Pro­gramm und erklärt, welche Maßnahm­en die Univ­ers­ität außerd­em im Bereich Nach­haltigkeit bereits setzt. 

Blick auf einen Computerscreen mit dem Account der Uni Innsbruck auf Mastodon

Uni Inns­bruck setzt auf Mas­to­don

Das Kommuni­kations­team der Uni Inns­bruck nutzt künftig vers­tärkt den Micro­blogging-Dienst Mastod­on. Mastod­on ist eine nicht-kommer­zielle und datens­chutz­freund­liche Plattf­orm, die in ihrer Funktionsw­eise an das ehe­malige Twitter erinnert. Das aktive Bespie­len der Platt­form X wird zurück­gefahren.

Symbolbild zum Buchtipp: Buchrücken

Buch­tipp: Poli­tik des Evan­ge­li­ums/Po­li­ti­cal of the Gos­pel

Am Anfang des Monats verab­schied­ete sich Wolfg­ang Palav­er mit seiner Abschieds­vor­lesung in den Ruhe­stand. Wissen­schaft­liche Wegb­eg­leiter:innen und Kolleg:innen an der Katho­lisch-Theo­logischen Fakultät lassen ihn und seine vielf­ältigen For­schungsf­elder in der soe­ben erschienen­en und von Wilhelm Guggen­berger, Dietmar Regensb­urger und Niko­laus Wand­inger herausg­ege­benen Fest­schrift hoch­leben.

Geldtasche mit Geldscheinen

Lost & Found – Das vir­tu­elle Fund­büro

Sie haben etwas verloren oder gefunden? Uni-Angehörige können hier Gegenstände, die sie auf dem Universitätsgelände verloren haben, selbst eintragen.

28106 Studierende im Jahr 2022
121 Studien und Weiterbildungsangebote im Jahr 2022
62,9 Mio. Euro Drittmittelerlöse und eigene Einnahmen

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