News 2016


Wasserleben - Begleitfilm und Blitzlichter zum FFG Talente regional Projekt


Wasserleben-Logo

Begleitfilm über die Forschungstage mit Mondseer und Unteracher Schulen sowie unsere Blitzlichter über das Talente regional Projekt "Wasserleben" sind online.

Film "Wasserleben" Forschungstage (erstellt von Schülern des MultiAugustinum)

Blitzlichter-Diashow (Fotos: S. Wanzenböck, M. Ellmauer, H. Sagmeister, M.Steiner)

Gute Unterhaltung beim Ansehen!

online seit 21.12.2016


 

Weihnachten ILIM 2016

 


Neue Publikation am ILIM/new publication at ILIM:

Thalinger B., Wallinger C., Wanzenböck J., Moritz C., Schwarzenberger R., Traugott M. (2016): Fischbestandserhebungen ohneFischfang: Neue Wege bei der Erfassung von Fischbeständen mittels eDNA. Mitteilungen des Tiroler Fischereiverbandes 23/2:16 - 19.


 

Nikolo

Nikolo 2016

Wir wünschen einen schönen Nikolotag vom Mondsee. ;)

online, seit 6.12.2016


 Laichzeit der Reinanken (Coregonus lavaretus)

female stripping

Wenn die Temperatur in den Seen fällt und die Tage kürzer werden beginnt die Laichzeit der Reinanken im Salzkammergut. In der Forschungsgruppe von Josef Wanzenböck wurden die laichreifen Fische aus den Hälterungsbecken gefangen und künstlich abgestreift. Die so gewonnenen Eier werden für weitere Aufzuchtversuche verwendet. In unserer Fotostrecke kann man die einzelnen Schritte verfolgen.

Fotostrecke

online seit 5.12.2016


Interview mit einem Wimpertierchen

Interview  Wimpertierchen
Ein "Wimpertierchen steht Rede und Antwort", Schüler der UNESCO NMS beim Interview,
Foto: ILIM

Am 16.11.2016 fand die Abschlussveranstaltung des FFG-Talente regional Projekts "Wasserleben" am Forschungsinstitut für Limnologie in Mondsee statt. Mehr als 70 Gäste aus Gemeindepolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Schulen und Kindergärten wurden von Sabine Wanzenböck und Michaela Ellmauer durch den Abend geführt. In Interviews mit den beteiligten WissenschafterInnen, einem Firmenpartner sowie Präsentationen der UNESCO NMS Mondsee, VS Unterach, Kindergarten Loibichl und BORG Strasswalchen erfuhren die Gäste nicht nur Details zum Projekt, sondern auch die persönlichen Eindrücke und wurden gut unterhalten. Dabei wurde sogar ein "Wimpertierchen" in Form eines Schülers interviewt. Die vielfältigen Aktivitäten des Projekts wurden präsentiert und am Ende konnten lebende Wimpertierchen und Plattwürmer im Mikroskop beobachtet und das Computer-Lernspiel "Ciliatenjagd" ausprobiert werden. Auch ein Videofilm, der als Maturaprojekt zweier MultiAugustinum Schüler über den wissenschaftlichen Projektteil erstellt worden war, wurde gezeigt. Der gelungene Abend schloß mit einem regionalen Buffet der Gesunden Gemeinden Mondsee, Tiefgraben und Innerschwand.

Das Projekt wurde vom BMVIT und der FFG finanziert und den Mondseelandgemeinden unterstützt. Mehr als 400 Kinder und Jugendliche der Region waren in das Projekt eingebunden, das mit Dezember 2016 ausläuft.

Bildergalerie

online seit, 18.11.2016


 

Scientia-Sonntag 2016

Die Forschungsgruppe von Bettina Sonntag wird im Artikel "Unseen world: microscopic lake plankton fuel food chains and befriend algae" der Zeitschrift "Scientia" vorgestellt.

online seit 14.10.2016


Neue Publikationen am ILIM/new publications at ILIM:

Weisse, T. (2016). Editorial. European Journal of Protistology

Weisse T. (2016). Current trends in protistology - results from the VII ECOP Joint Meeting 2015. Special Issue. Amsterdam [u.a.]: Elsevier (= European Journal of Protistology), 55, 101 pp.

Weisse T., Anderson R., Arndt H., Calbet A., Hansen P.J., Montagnes D.J.S. (2016). Functional ecology of aquatic phagotrophic protists – Concepts, limitations, and perspectives. In: Weisse T.: Current trends in protistology - results from the VII ECOP Joint Meeting 2015. Special Issue. Amsterdam [u.a.]: Elsevier (= European Journal of Protistology), 55: 50 - 74. http://dx. doi.org/10.1016/j.ejop.2016.03.003

Abstract:
Functional ecology is a subdiscipline that aims to enable a mechanistic understanding of patterns and processes from the organismic to the ecosystem level. This paper addresses some main aspects of the process-oriented current knowledge on phagotrophic, i.e. heterotrophic and mixotrophic, protists in aquatic food webs. This is not an exhaustive review; rather, we focus on conceptual issues, in particular on the numerical and functional response of these organisms. We discuss the evolution of concepts and define parameters to evaluate predator-prey dynamics ranging from Lotka-Volterra to the Independent Response Model. Since protists have extremely versatile feeding modes, we explore if there are systematic differences related to their taxonomic affiliation and life strategies. We differentiate between intrinsic factors (nutritional history, acclimatisation) and extrinsic factors (temperature, food, turbulence) affecting feeding, growth, and survival of protist populations. We briefly consider intraspecific variability of some key parameters and constraints inherent in laboratory microcosm experiments. We then upscale the significance of phagotrophic protists in food webs to the ocean level. Finally, we discuss limitations of the mechanistic understanding of protist functional ecology resulting from principal unpredictability of nonlinear dynamics. We conclude by defining open questions and identifying perspectives for future research on functional ecology of aquatic phagotrophic protists. 

 


Was machen die ForscherInnen am Mondsee?

Zentrifugieren-Exkursion VS TILO 2016

Kinder lernen wie man Wasserproben zentrifugiert. Foto: ILIM

Schülerinnen und Schüler der VS Tiefgraben/St. Lorenz besuchten heute das Forschungsinstitut für Limnologie und durften sich einmal als Forscher betätigen. Die Kinder lernten Planktonorganismen kennen, wie man als WissenschafterIn Proben nach Wimpertierchen durchsucht und Proben zentrifugiert. Auch wie die Auswertung der Daten funktioniert wurde vermittelt. Neben der Wissenschaft gab es aber auch Experimente und Spiele zum Ausprobieren. Zum Schluß besuchten die Kinder die Fische und Krebse in den beiden Aquarienräumen des Instituts.

Bildergalerie

online seit 12.10.2016


Internationale Studierendengruppe der BOKU besucht Mondsee

roup picture-ILIM 2016

Studierende des LWM-Programmes mit BetreuerInnen und
Institutsleitern, Foto: ILIM

Am 8.10.2016 besuchte uns eine Studierendengruppe des aktuellen LWM-Masterstudienlehrganges der Universität für Bodenkultur, Wien. Dieser Lehrgang ist aus dem -mehr als 30 Jahre lang am Mondseer Institut beheimateten- IPGL-Programm (International Postgraduate Programmes in Limnology) hervorgegangen. Die Studierenden besuchen im Rahmen der LWM-Startphase verschiedene limnologische Einrichtungen in Österreich, das Forschungsinstitut am Mondsee war die erste Station. Der Institutsleiter Rainer Kurmayer gab einen Überblick über die die aktuellen Forschungsaktivitäten, danach wurden die Studierenden von Martin Hahn und Sabine Wanzenböck durch das Institutsgebäude und -gelände geführt. In Zukunft wird wieder eine engere Zusammenarbeit zwischen ILIM und dem LWM-Lehrgang geplant. Zurzeit absolviert ein MSc-Student des letzten LWM-Lehrganges seine Masterarbeit in der Forschungsgruppe von Rainer Kurmayer am Mondsee.

online seit 11.10.2016


 

Neue Publikation am ILIM/new publication at ILIM:
Hahn M. W. (2016). Rhodoluna, p. 1–9 DOI: 10.1002/9781118960608.gbm01312, In: Whitman, W.B. (ed.) Bergey's Manual of Systematics of Archaea and Bacteria, Wiley, Online ISBN: 9781118960608

Abstract:
The genus Rhodoluna represents freshwater bacteria of very small cell size (ultramicrobacteria) characterized by streamlined genomes of less than 1.5 Mbp. Bacteria affiliated with this genus thrive in the pelagic zone of freshwater systems located in the temperate, subtropical, and tropical climatic zone. Their small cell and genome sizes are assumed to be an adaptation to a planktonic lifestyle in aquatic systems. The genus Rhodoluna is affiliated with the family Microbacteriaceae of the phylum Actinobacteria. This genus currently harbors the species Rhodoluna lacicola and the Candidatus species Rhodoluna planktonica and Rhodoluna limnophila. R. lacicola is a chemoorganotrophic aerobe with complex growth requirements. Cells of the type strain MWH-Ta8T are tiny curved rods. The strain forms on NSY agar small, circular convex colonies with shiny surface and red pigmentation. The cell wall peptidoglycan is of the B-type, and the major menaquinones are MK-11 and MK-12. Predominant cellular fatty acids are anteiso-C15:0, iso-C16:0, anteiso-C15:0, and iso-C14:0. The polar lipid profile contains diphosphatidylglycerol, phosphatidylglycerol, and unknown glycolipids. The genus Rhodoluna differs from all other previously described genera of the family Microbacteriaceae by its low DNA G + C content of 52 mol%.


omega tau
Fische - ein Wissenschaftspodcast - Beitrag aus Mondsee

Logo omega tau

Der Fischbiologie am Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, der Universität Innsbruck, Josef Wanzenböck, erzählt im fast  dreistündigen Interview der Wissenschaftspodcast-Tour von omega tau über Fische. Das ursprüngliche Gespräch fand im Juni 2016 mit Nora Ludewig am Mondsee statt und ist ab sofort abrufbar.

Nora Ludewig stellt dem Gespräch auf der Webseite folgenden Text voran:

"Im Rahmen meiner omega tour Österreich war ich am Mondsee im Salzkammergut und habe mit Josef Wanzenböck vom Forschungsinstitut für Limnologie der Universität Innsbruck über Fische gesprochen. Ich wollte eine möglichst umfassende Episode über Fische machen, was sich als leicht größenwahnsinnig herausstellte. Insgesamt haben wir jedoch viele Themen zumindest gestreift, von Anatomie und Physiologie über Verhalten, Fortpflanzung und Ernährung bis hin zu Ökologie und Forschung. Außerdem hat Josef Wanzenböck mir die Forschungseinrichtungen am Institut gezeigt und erklärt."

Wir wünschen gute Unterhaltung beim Anhören!

zum Beitrag Fische

omega tau

Tweet der Universität Innsbruck

online seit 3.10.2016


Neue Publikationen/new publications (MitarbeiterInnen hervorgehoben/staff members in bold):

Nakamura S., Kikukawa T., Tamogami J., Kamiya M., Aizawa T., Hahn M.W., Ihara K., Kamo N., Demura M. (2016). Photochemical characterization of actinorhodopsin and its functional existence in the natural host. Biochimica et Biophysica Acta-Bioenergetics 1857: 1900–1908.

Kammerlander B., Koinig K.A., Rott E., Sommaruga R., Tartarotti B., Trattner F., Sonntag B. (2016). Ciliate community structure and interactions within the planktonic food web in two alpine lakes of contrasting transparency. Freshwater Biology doi:10.1111/fwb.12828

Slaveykova V., Sonntag B., Gutiérrez J.C. (2016). Stress and Protists: No life without stress. European Journal of Protistology 55:39-49. doi:10.1016/j.ejop.2016.06.001


Letzte Chance für 2016

Am 27. September finden die letzten Veranstaltungen unserer Sommerreihe für Interessierte am Mondsee statt. Im Mikroskop können Kinder und Erwachsene die Wasserwelt erforschen. Wir zeigen Ihnen Proben aus dem Mondsee bzw. aus der Zeller Ache. Lernen Sie die Vielfalt des Lebensraumes See kennen.

Für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:

Leben im Wassertropfen
Paramecium-Sonntag

Beobachten sie Planktonorganismen aus dem Mondsee im Live-Mikrotheater ganz groß. Mikroskopieren Sie selbst und lernen sie die mikrobielle Vielfalt im Mondsee kennen.
Leitung: Dr. Bettina Sonntag (Ciliatenforschung).
Kosten: Erwachsene (EUR 12,-) und Kinder ab 12 Jahre (EUR 10,-).
Anmeldung via Tourismusverband Mondseeland Tel. +43 (0)6232 2270 oder info@mondsee.at

Für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren:

JUNGE UNI: Willi Wasserfloh und Petra Plattwurm
Willi Wasserfloh-klein
Bei der "Jungen Uni“ kannst du mit uns Spannendes zu den Lebewesen im Bach erfahren. Entdecke die winzig kleinen Wassertierchen in den Proben und beobachte sie ganz groß unter dem Mikroskop.
Leitung: Dr. Sabine Wanzenböck (Öffentlichkeitsarbeit).
Kosten: Kinder zwischen 6 und 12 Jahren EUR 8,-
Anmeldung via Tourismusverband Mondseeland Tel. +43 (0)6232 2270 oder info@mondsee.at

Treffpunkt für beide Veranstaltungen: 13:00 Uhr, Eingangsbereich des Forschungsinstituts für Limnologie, Mondsee, der Universität Innsbruck, Mondseestrasse 9, 5310 Mondsee, Oberösterreich

online seit 20.09.2016


Neue Publikation/new publication (MitarbeiterInnen hervorgehoben/staff members in bold):

Stelzer C.P.S., Lehtonen, J. (2016). Diapause and maintenance of facultative sexual reproductive strategies. Phil.
Trans. R. Soc. B  371: 20150536. doi: 10.1098/rstb.2015.0536

Hahn M. W., Schmidt J., Pitt A., Taipale S. J., Lang E. (2016). Reclassification of four Polynucleobacter necessarius strains as Polynucleobacter asymbioticus comb. nov., Polynucleobacter duraquae sp. nov., Polynucleobacter yangtzensis sp. nov., and Polynucleobacter sinensis sp. nov., and emended description of the species Polynucleobacter necessarius. Int. J. Syst. Evol. Microbiol. 66: 2883–2892.


 

Algenwatten-2016

Algenansammlungen im Mondsee, Foto: ILIM

Algenwatten im Mondsee

Zurzeit treten vermehrt schwimmende Algenwatten im Mondsee auf. Diese Algenansammlungen sind großteils fadenbildende, ungefährliche Grünalgen. Es handelt sich jedenfalls um natürliche, wiederkehrende Erscheinungen.

Die Algen wachsen im ufernahen Bereich (am Boden, im Schilf usw.) und können flächige Ansammlungen bilden. Die Blasen an der Oberfläche der Algenwatten werden durch eingeschlossenen Sauerstoff hervorgerufen, der nach intensiver Photosynthese der Algen nicht mehr ungehindert ins Wasser gelangen kann. Bildet sich bei den Algenflächen am Boden des Gewässers zu viel Sauerstoff, dann reißt es die Teppiche stückweise empor wie einen Ballon. Diese „Algenwatten“ schwimmen dann frei an der Wasseroberfläche.

Dieses Phänomen ist in der Regel aber völlig harmlos und wurde auch schon in besonders sauberen Seen (z.B. im Almsee) beobachtet. Es ist daher nicht unbedingt mit einem erhöhten Nährstoffeintrag in Verbindung zu bringen. Die Menge der gebildeten Algenwatten schwankt außerdem von Jahr zu Jahr. Auch die jeweilige Wettersituation kann hier für die Ausbildung der Algenmengen eine Rolle spielen. Durch die Schönwetterlage kann sich die Situation in den nächsten Tagen noch verschärfen und wird erst nach einem Schlechtwettereinbruch (im Herbst) beendet sein. Eine Entfernung der schwimmenden „Algenwatten“ ist momentan nur durch Abschöpfen möglich.

Für detailliertere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Amt der OÖ Landesregierung, Herrn Mag. Dr. Hubert Blatterer, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft
4021 Linz, Kärntnerstraße 10-12, Tel. Nr. 0732 / 7720 - 14571.

online seit 24.08.2016


 Das Forschungsinstitut für Limnologie am Mondsee in der Tageszeitung "Die Presse"

Das universitäre Forschungsinstitut in Mondsee wurde am 20.08.2016 in der Serie "Reisen ins Labor" der Tageszeitung "Die Presse" vorgestellt. Einige ausgewählte Projekte standen dabei im Mittelpunkt des Artikels.

Presseartikel vom 20.08.2016

online, seit 22.08.2016


Neue Publikation/new publication (ehem. Mitarbeiter hervorgehoben/former staff member in bold):

Woolway R.I, Cinque K., de Eyto E. , DeGasperi C.L., Dokulil M.T., Korhonen J., Maberly S.C., Marszelewski W., May L.,  Merchant C.J, Paterson A.M., Riffler M., Rimmer A., Rusak J.A., Schladow S.G., Schmid M., Teubner K., Verburg P., Vigneswaran B., Watanabe S., Weyhenmeyer G.A. (2016). Lake surface temperatures, in “State of the Climate in 2015”, Bull. Amer. Meteor. Soc. 97 (8):17–18.


 Auf der Jagd nach Sarah und Luis im Mondsee. Projektspiel geht online

 Lupe mit Ciliaten Ciliatenjagd-Bildschirm

Nicht nur Pokemons tummeln sich in Mondsee sondern auch Sarah und Luis können in unserem neuen Computerspiel „Ciliatenjagd“ online gefangen werden. Luis heißt in Wirklichkeit Stokesia vernalis und ist ein Wimpertierchen. Der Name Luis bezieht sich auf den Schüler, der im Projekt „Wasserleben“ das gefundene Wimpertierchen gezeichnet hat, nachdem er es im Mikroskop genauestens unter die Lupe genommen hatte. An insgesamt sieben Forschungstagen schlüpften ca. 150 Schülerinnen und Schüler aus dem Mondseeland selbst in die Rolle von WissenschafterInnen. Sie sammelten und untersuchten Wimpertierchen und Plattwürmer unter fachlicher Anleitung des Forschungsinstituts für Limnologie in Mondsee (Universität Innsbruck). Um das Gelernte spielerisch zu vertiefen, wurde Anfang August in einem spannenden Computerspiel auf der Projekthomepage wasserleben.ciliates.at die Jagd auf die Wimpertierchen und Plattwürmer eröffnet. In 60 Sekunden sollen möglichst viele Tiere mit einer Lupe gefangen und in einer Petrischale gesammelt werden. Die Umsetzung der phantasievollen Kinderzeichnungen im Highscore Spiel erfolgte durch die Firma Sternpunkt Internetideen. Das Kooperationsprojekt der Universität Innsbruck und des Technologiezentrums Mondseeland läuft noch bis Ende des Jahres und wird von der Forschungsförderungsgesellschaft und dem BMVIT finanziert und den Mondseelandgemeinden unterstützt.

Pressemeldung OÖ-Nachrichten am 4.8.2016

Pressemeldung MNews am 4.8.2016

Pressemeldung Vöcklabrucker Rundschau am 05.08.2016

online seit 8.8.2016


Hochsaison am Mondsee

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Studenten der Universität Innsbruck unterstützen die Forschungsgruppenleiterin Bettina Sonntag (links) während ihres Sommerpraktikums bei den Vorbereitungen zu Freilandarbeiten und bei der Bestimmung von Ciliaten. Fotos: ILIM

Wenn im Hochsommer viele Menschen Urlaub machen, dann ist PraktikantInnen-Hochsaison bei uns am Forschungsinstitut in Mondsee. Bereits im Juli arbeitete ein Schüler zwei Wochen in der Forschungsgruppe (FG) von Josef Wanzenböck (Fischökologie) mit und erfuhr dabei Wissenswertes für seine vorwissenschaftliche Arbeit. Zurzeit unterstützen zwei Studenten der Universität Innsbruck die FG von Bettina Sonntag (Ciliatenforschung). Im August werden ein Volontär und ein Schüler in der FG von Dunja Lamatsch (Molekulare & Zytogenetische Evolution von asexuellen aquatischen Organismen) Erfahrungen in der Laborarbeit sammeln. Eine Innsbrucker Studentin wird im August als Praktikantin in der FG von Thomas Weisse (Planktonökologie) zu Gast sein. Neben der Möglichkeit in Forschungsbereiche "hineinzuschnuppern" lockt die PraktikantInnen natürlich auch die Lage der Arbeitsstelle im oberösterreichischen Seengebiet. Hier lässt sich Arbeit und Freizeit gut verbinden.

online seit 27.7.2016


Wissenschaft verständlich gemacht

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Links: Frisch gefangenes Plankton wird für das Mikroskop vorbereitet. Rechts: Der Berufsfischer bei der Arbeit. Fotos: ILIM

Haben Sie schon einmal einem Fischer beim Netzausnehmen zugesehen? Wollen Sie wissen wo sich die Fischschwärme im Mondsee aufhalten? Noch einmal in diesem Jahr bietet das Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, am 19.7.2016 die Gelegenheit das hautnah mitzuerleben.

Mit dem zweiten Termin der Veranstaltung "Wissenschaft an Bord", am 15.7.2016, wurde die Veranstaltungsreihe des Forschungsinstituts für Limnologie erfolgreich fortgeführt. Ziel dieser Aktivitäten ist es, Interesse für wissenschaftliche Themen zu wecken, der interessierten Bevölkerung Forschung verständlich zu vermitteln und den TeilnehmerInnen die Möglichkeit zu bieten Fragen an WissenschafterInnen der Universität Innsbruck zu stellen.

"Wissenschaft an Bord" findet zum letzten Mal in diesem Jahr am 19.7.2016 statt. Die Veranstaltung, "WissenschafterIn für einen Tag" am 10.7.2016, ermöglicht den TeilnehmerInnen den Arbeitsablauf von der Probenahme bis zur Datenanalyse im Labor mit zu erleben.Sie interessieren sich besonders für die Kleinstlebewesen im See und wollten diese schon immer einmal im Mikroskop kennen lernen? Dann kommen Sie am 27.9.2016 zu "Leben im Wassertropfen" im Übungslabor des  Forschungsinstituts. Die Junge Uni zeigt mit "Willi Wasserfloh und Petra Plattwurm", ebenfalls am 27.9.2016, Kindern zwischen 6 und 12 Jahren, was im Bach so kreucht und fleucht.

Rückfragen bzgl. Preise und Treffpunkt, sowie Anmeldung für alle Veranstaltungen beim Tourismusverband MondSeeLand, bis spätestens Vortag der Veranstaltung um 17:00 Uhr, Tel. +43 (0)6232 2270 oder info@mondsee.at

online seit 25.07.2016


Evolutionsökologie-Kurs 2016

EVOEK 2016
TeilnehmerInnen des Kurses mit Betreuern und Tutorin, Foto: ILIM

Am Freitag, 15.7.2016, ging das Wahlmodul "EVOLUTIONSÖKOLOGIE AQUATISCHER  ORGANISMEN“  im Masterstudium Ökologie und Biodiversität: „Biodiversität aquatischer und terrestrischer Lebensräume“ am Forschungsinstitut für Limnologie am Mondsee erfolgreich zu Ende. Die Studierenden der Universität Innsbruck bearbeiteten folgende Themengebiete in Kleingruppen:

• Charakterisierung von Ciliaten-Algen Symbiosen aus dem Mondsee.
• Abhängigkeit der Wachstumsraten von der Genomgröße bei Süßwasser Bakterien und Rotatorien.

Zwischen 4. und 15. Juli waren die Studierenden in den Gästezimmern des Institutsgebäudes, direkt am Mondseeufer, untergebracht.  Die Forschungseinrichtung der Universität Innsbruck bietet den Studierenden moderne Infrastruktur mit kostenfreier Unterbringung und stellt damit einen optimalen Standort für Lehre und Forschung im oberösterreichischen Seengebiet dar.

online seit 16.7.2016


Sie interessieren sich für die Fische im Mondsee? Sie sind 15 Jahre oder älter? Dann sind Sie hier richtig!

Wissenschaft an Bord mit dem Fischökologen J. Wanzenböck am Freitag, 15.7.2016 zwischen 9 und 13 Uhr

Wissenschaft an Bord1 nauplius.jpg Naupliuslarve, Fotos: ILIM

Nehmen Sie an einer Kreuzfahrt mit der Schifffahrt Hemetsberger über den Mondsee teil und erfahren Sie dabei welche Fische im Mondsee leben, wie man Fischpopulationen mit dem wissenschaftlichen Echolot untersucht und sehen Sie live, wie man diese Daten erhält (Vorführung!). Nehmen Sie mit uns einen Planktonnetzzug vom Schiff aus und untersuchen Sie mit uns die gefangenen Organismen im Mikroskop! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Kosten: EUR 15,- pro Person

Anmeldung und Infos beim Tourismusverband MondSeeLand bis spätestens 16.7.2016 17:00 Uhr unter Tel. +43 (0)6232 2270 oder info@mondsee.at

online seit 11.7.2016


ForschungsNewsletter Juni/Juli 2016

Unser neuer ForschungsNewsletter ist fertig! Wir berichten über Neuigkeiten zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Fische im Mond- und Irrsee, über die Forschung an Rädertieren am Institut und stellen wieder eine Forschugnsgruppenleiterin in Mondsee vor. Auch eine Kinderecke, die aus unserer Reihe "Mein Mondsee - schützenswerte Region Mondseeland" fortgeführt wird, informiert diesmal über unseren Schwerpunktorganismus, das Rädertier.

Wir hoffen, dass wir auch diesmal interessante Informationen und Wissenswertes aus der Forschung vermitteln können. Viel Spaß!

FNL4-2016

Zum Downloaden des Dokuments Grafik anklicken

online seit 4.7.2016


Neue Publikation/new publication (MitarbeiterInnen hervorgehoben/staff members in bold):

Riss S., Arthofer W., Steiner F.M., Schlick-Steiner B.C., Pichler M., Stadler P., Stelzer C.-P. (2016). Do genome size differences within Brachionus asplanchnoidis (Rotifera, Monogononta) cause reproductive barriers among geographic populations? Hydrobiologia, doi:10.1007/s10750-016-2872-x


Österreichische Akademie der Wissenschaften - Betriebsausflug

 OEAR-BR Gruppe 2016
Eine der beiden Besuchergruppen der ÖAW-MitarbeiterInnen am Mondsee,
Foto: ILIM

Am 22.6.2016 besuchten 36 MitarbeiterInnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), aus verschiedenen Standorten in ganz Österreich, das Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee. Das Institut wurde zwischen 1981 und 2012 am Mondsee unter der Leitung der ÖAW geführt und im September 2012, mit Unterstützung des ÖAW-Betriebsrates, an die Universität Innsbruck übertragen. Viele der ehemaligen KollegInnen kannten das Institutsgebäude vor dem Umbau und besichtigten -in zwei Gruppen- nun erstmals das neu adaptierte, moderne Forschungsgebäude.

online, seit 23.6.2016


 Start der Jungen Uni Innsbruck in Mondsee, am 21. Juni 2016

Gruppenfoto Junge Uni Junge Uni 2016-Bachtiere

Sieben Kinder zwischen 4 und 8 Jahren besuchten uns im Forschungsinstitut bei der Veranstaltung "Willi Wasserfloh und Petra Plattwurm". Eine Geschichte entführte die Kinder in die Welt der Bachtiere. Sie erfuhren wo zum Beispiel die Eintagsfliegen-, Steinfliegen-, und Köcherfliegenlarven leben und wie sie als erwachsene Insekten aussehen. Dann ging es daran das Erlernte umzusetzen: aus einer Bachprobe suchten die Kinder die verschiedenen Tiere heraus und bestimmten sie gemeinsam mit den Junge Uni Betreuerinnen. Im Binokel wurden die kleinen Tiere genau betrachtet. Die Egel und die Bachflohkrebse riefen dabei besonderes Interesse hervor. Bei einem Quiz konnten die Kinder ihr erlerntes Wissen testen und wurden mit Preisen belohnt. Den Abschluß der Veranstaltung bildete ein Besuch in den beiden Aquarienräumen des Instituts.

online, seit 22.6.2016


Wissenschaft voraus!

 Wissenschaft an Bord1 Wissenschaft an Bord 2

Die erste "Wissenschaft an Bord"-Veranstaltung 2016 am Mondsee fand bei Kaiserwetter wieder mit der Schifffahrt Hemetsberger statt. Diesmal nahm auch der Mondseer Tourismusdirektor Thomas Ebner an der vierstündigen Wissenschfts-Kreuzfahrt teil. Der Fischbiologe Josef Wanzenböck erklärte in seinem Vortrag die Funktionsweise des wissenschaftlichen Echolots und stellte die Fischfauna des Mondsees vor. Dabei konnten auch passionierte Sportangler noch einiges Neues erfahren. Neben den Fischen, die das wissenschaftliche Echolot auf der Schiffstour aufspürte, wurden auch Planktontiere aus einem Netzzug im Mikroskop gezeigt.

Weitere "Wissenschaft an Bord" Termine für fischbegeisterte Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren folgen am 15.7. und 19.8.
Die nächsten Veranstaltungen des Forschungsinstituts für Kinder und Erwachsene finden am Di, 21.6.2016, im Institutsgebäude statt. Beim "Leben im Wassertropfen" können Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren mehr zum vielfältigen Plankton des Mondsees erfahren. Parallel dazu können die Kleineren zwischen 6 und 12 Jahren im Rahmen der Jungen Uni die Bachtiere kennenlernen und selbst mikroskopieren. Für Details besuchen Sie bitte unsere Veranstaltungsübersicht auf der Instituts-Homepage.

online seit 14.6.2016


 

Sichern Sie sich Ihre Bordkarte

Planktonnetzprobe
Für alle Fischinteressierten: Unsere Veranstaltung "Wissenschaft an Bord" wird wieder angeboten! Nehmen Sie an unserer Kreuzfahrt mit der „Herzog Odilo“ am Mondsee (Mondseeschifffahrt Hemetsberger) am Freitag, 10.6., zwischen 9 und 13 Uhr teil. Erfahren Sie vom Fischbiologen J. Wanzenböck wie man die Fischschwärme mit einem Sonarsystem aufspüren kann. Kennen Sie die Fischarten im Mondsee? Im Mikroskop können Sie die Planktonorganismen kennen lernen, die vielen Fischen als Nahrung dienen.
Bitte melden Sie sich über den Tourismusverband MondSeeLand bis spätestens am Vorabend um 17:00 Uhr, Tel. +43 (0)6232 2270 oder info@mondsee.at an. Weitere Details unter: http://mondsee.salzkammergut.at/…/wissenschaft-an-bord.html…
Zusätzliche Termine werden am 15.7. und 19.8. angeboten!
Weitere Veranstaltungen des Forschungsinstituts für Limnologie, Mondsee

online seit 3.6.2016


Neue Publikationen/new publications (MitarbeiterInnen hervorgehoben/staff members in bold):

Weisse T., Sonntag B. (2016). Ciliates in planktonic food webs: communication and adaptive response, in: Witzany, G., Nowacki, M. (Eds.), Biocommunication of Ciliates. Spinger, Berlin, pp. 351-372.

Weisse T., Gröschl B., Bergkemper V. (2016). Phytoplankton response to short-term temperature and nutrient changes. Limnologica 59: 78–89, doi:10.1016/j.limno.2016.05.002

Cieplinski A., Weisse T., Obertegger U., (2016). High diversity in Keratella cochlearis (Rotifera, Monogononta): morphological and genetic evidence. Hydrobiologia, doi: 10.1007/s10750-016-2781-z

Weckström K., Weckström J., Huber K., Kamenik C, Schmidt R., Salvenmoser W., Rieradevall M., Weisse T., Psenner R.,  Kurmayer, R. (2016). Impacts of climate warming on Alpine lake biota over the last decade. Arctic, Antarctic, and Alpine Research 48, 361-376, doi: org/10.1657/AAAR0015-058


Fischökologie am Mondsee

Netze ausnehmen  Kurs

Netze  Netze

Fotos: ILIM

Zwischen 30. Mai und 3. Juni 2016 findet am Mondsee erstmals das Wahlmodul "Fischökologie" mit FG-Leiter Josef Wanzenböck statt. Die Studierenden der Universität Innsbruck werden in der Lehrveranstaltung in die verschiedenen Techniken der Fischerei und der Fischbiologie, wie Echolotung, Netzfischerei, Elektrofischerei, Fischzucht, Telemetrie und Markierungsmethoden eingeführt. Daneben werden Altersbestimmung an Fischen, Respirometrie und Naturschutzaspekte in der Fischbiologie vermittelt. Die statistische Auswertung der gesammelten Daten und eine Exkursion ins benachbarte BAW-Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde in Scharfling geben zusätzliche Einblicke in den angewandten Bereich.

online, seit 31.5.2016


 

Neue Publikationen/new publications (Mitarbeiterin hervorgehoben/staff member in bold):

Weisse T., Gröschl B., Bergkemper V. (2016). Phytoplankton response to short-term temperature and nutrient changes.
Limnologica - Ecology and Management of Inland Waters 59, S. 78 - 89. doi:10.1016/j.limno.2016.05.002

Kurmayer R., Deng L., Entfellner E. (2016). Role of toxic and bioactive secondary metabolites in colonization and bloom formation by filamentous cyanobacteria Planktothrix. Harmful Algae 54:69-86.   doi:10.1016/j.hal.2016.01.004


Neues Bootshaus für die Forschung am Mondsee

Altes Bootshaus ILIM Neues Bootshaus ILIM

Vorher und nachher, das neue Bootshaus bietet ideale Voraussetzungen für die Forschungsboote (Fotos: S. Wanzenböck, ILIM PR)

Nach den Umbauarbeiten des Forschungsinstituts für Limnologie am Mondsee im Zuge der Eingliederung in die Universität Innsbruck, wurde nun auch das in die Jahre gekommene Bootshaus erneuert. Das große Forschungsboot "Wilhelm Kühnelt" und die Zille des Instituts können darin durch eine Hebeanlage außerhalb des Wassers und unabhängig von der Witterung geparkt werden. Für das zweite Forschungsboot "Luna" wurde neben dem Bootshaus ein Stellplatz eingerichtet. Die Boote und die Zille gehören zur essentiellen Infrastruktur des Forschungsinstitutes. Regelmäßige Probenahmen und Befischungen am Mondsee aber auch an anderen Gewässern des Salzkammergutes sind Teil des Forschungsprogrammes.

online seit 12.05.2016


SEMINARANKÜNDIGUNG am Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee:
ab 15:00 Uhr, Seminarraum Drachenwand (2. Stock), Gäste willkommen!
Martin Dokulil, Mondsee, Ö:  Climate warming: global and regional aspects (in engl. Sprache)

 

Wasser als Experiment - Projekt "Wasserleben" in Mondsee

 Experimentiertag "Wasserleben" H2O
Fotos: ILIM, S. Wanzenböck

Die ersten Experimentiertage im Projekt "Wasserleben" (http://wasserleben.ciliates.at/) fanden gestern und heute im Technologiezentrum Mondseeland statt. Unter fachlicher Anleitung von pro-wel (Ingenieurbüro für technischen Umweltschutz) konnten die Schülerinnen und Schüler der Sport- und Mittelschule Mondsee (SMS) und der VS Mondsee in 5 Stationen Experimente zum Thema Wasserreinigung, sowie Eigenschaften des Wassers durchführen. Bei einer zusätzlichen Station wurden Schlüsselanhänger in Form eines Wassermoleküls aus Holz gebastelt und zur Erinnerung mitgenommen. Die Firma Starzinger sponserte die Veranstaltung mit Mineralwasser, Wasserbällen und Buttons. Am Freitag ist noch die VS TILO und nächste Woche die UNESCO NMS Mondsee, eine weitere VS Mondseeklasse, sowie die VS Unterach und das Pädagogische Zentrum Mondsee zu Besuch im Technologiezentrum Mondseeland um einen Wasser-Experimentiertag zu erleben.

Fotodokumentation der ersten beiden Experimentiertage

online seit 10.05.2016


 

Neue Publikation/new publication (Mitarbeiterin hervorgehoben/staff member in bold):

Bundschuh M., Vogt R., Seitz F., Rosenfeldt R.R., Schulz R. (2016). Do titanium dioxide nanoparticles induce food depletion for filter feeding organisms? A case study with Daphnia magna. Environmental Pollution 214:840-846. doi:10.1016/j.envpol.2016.04.092


 Girls´Day am Mondsee

 Labor Freiland Aqurienraum

Schülerinnen, die immer schon wissen wollten, was Limnologie ist und wie die Forschung am Institut in Mondsee so läuft, haben die Chance dies am Girls´ Day zu erfahren. Heuer schnupperten zwei Mädchen aus Oberösterreich in die Welt der Wissenschaft. Nach einer Institutsführung holten sie Proben aus dem Mondsee, mikroskopierten und legten im Labor unter fachlicher Anleitung selbst Hand an. Die Schutzausrüstung beim Pipettieren war selbstverständlich Pflicht! Gar nicht so einfach wie es aussieht. Die Mädchen stellten sich aber sehr geschickt an! Am Ende gab es noch Infos zu den möglichen Berufen im Bereich Wissenschaft. Wir freuen uns schon wieder aufs nächste Mal!

Girls Day Partnerbetrieb Oberoesterreich

online seit, 2.5.2016


"Der Fisch in uns" - Lange Nacht der Forschung an der Uni Innsbruck, 22.4.2016

Station - Der Fisch in uns 2016-ILIM Kiemenboegen Umwandlung-N.Shubin

Foto: ILIM/PR (links); Abb (rechts): Umwandlung der noch embryonal angelegten Kiemenbögen beim Menschen, aus: N. Shubin "The inner fish"

Am Freitag, 22.4.2016 ab 17 Uhr ist es wieder soweit: Die siebente Lange Nacht der Forschung (LNF) eröffnet dem interessierten Publikum in allen neun Bundesländern aktuelle Projekte, neue Erkenntnisse und Technologien auf innovative, verständliche und unterhaltsame Weise. Das Forschungsinstitut für Limnologie aus Mondsee ist mit der Station "Der Fisch in uns - Sind Fische und Menschen näher verwandt als angenommen?" im Universitätshauptgebäude, Innrain 52, 6010 Innsbruck, im 1. Stock mit der Station 13, vertreten.
Erfahren Sie und Ihre Familie in der Genetikwerkstatt mehr zu den genetischen Grundlagen. Bauen Sie Ihre eigenen Chromosomen und eine DNA-Doppelhelix. Können Sie den genetischen Geheimcode lösen? Informieren Sie sich  genauer über die Verwandtschaft zwischen Fischen und Menschen!

Anreise:
Ab 17.00 Uhr verkehren Shuttle-Busse zwischen den Standorten. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Fahrplan.

Bildergalerie der Veranstaltung am 22.4.2016 in Innsbruck.

Vielen Dank an alle Besucher!

online seit 15.4.2016



Neue Publikation/new publication (Mitarbeiterin hervorgehoben/staff member in bold):

Hahn M.W., Jezberová J., Koll U., Saueressig-Beck T., Schmidt J. (2016). Complete ecological isolation and cryptic diversity in Polynucleobacter bacteria not resolved by 16S rRNA gene sequences. The ISME Journal, 1-14 doi:10.1038/ismej.2015.237.


 NANOPARTIKEL - der Mondsee als Modellökosystem

Ggroup pic FENOMENO Mondsee 2016Aquaria FENOMENO Mondsee 2016Field work FENOMENO MOndsee 2016

Am 7. und 8.4.2016 fand am Forschungsinstitut für Limnologie in Mondsee das zweite FENOMENO-Projekttreffen statt. Im Projekt wird der Einfluss von künstlichen Nanopartikeln auf das Ökosystem Mondsee untersucht. Die Projektpartner der Universität Siegen, des Fraunhofer Instituts Schmallenberg (beide Deutschland) und der Universität Aveiro (Portugal) sowie der Universität Innsbruck, mit den WissenschafterInnen aus Mondsee, präsentierten und diskutierten die ersten Projektergebnisse. Bei einer Freilanddemonstration am Mondsee wurde die Gewinnung der Proben, die durch die Mondseer WissenschafterInnen erfolgt, vorgeführt. Im Projekt sind fünf DoktorandInnen beschäftigt, einer davon aus der Mondseer Forschungsgruppe unter der Leitung von J. Wanzenböck und D. Lamatsch. Das Projekt wird über die EU-Förderschiene FP7 ERA-NET Nanosicherheit "Safe Implementation of Innovative Nanoscience and Nanotechnology" (SIINN) und in den Partnerländern über die lokalen Fördergesellschaften finanziert.

online seit 11.4.2016


 Der Weg unseres Abwassers - Reinigung und Energiegewinnung

RHV Mondsee-Irrsee Labor Probenahme aus Klärbecken-RHV-4.4.2016

RHV Anlage 4.4.2016RHV Mondsee-Irrsee
Fotos: ILIM, PR

Wo kommt unser Abwasser hin und wie kann es aufbereitet und gereinigt werden? Die Kinder der VS Unterach erfuhren heute dazu Wissenswertes bei einer Exkursion zum Reinhaltungsverband Mondsee-Irrsee im Rahmen des FFG Talente regional-Projekts "Wasserleben". Noch  weitere Volksschule und Neue Mittelschulklassen können diese Exkursion im Projekt im Laufe der beiden nächsten Wochen mitmachen. Vielen Dank an den Betriebsleiter und das Team des RHV Mondsee-Irrsee!

Im Mai werden Experimentiertage zum Thema Wasserreinhaltung, - aufbereitung und -reinigung im Technologiezentrum Mondseeland in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro für Technischen Umweltschitz pro-wel mit den Kindern und Jugendlichen durchgeführt.

online, seit 4.4.2016


Weltwassertag am 22.3.2016 unter dem Motto "Wasser und Arbeitsplätze"

Wasser-klein SW World Water Day  UNICEF
Sauberes Trinkwasser ist lebenswichtig (Foto links: ILIM)

Seit dem Jahr 1993 findet der „Weltwassertag“ jährlich am 22. März statt. Im Jahr 2016 steht das Motto „Wasser und Arbeitsplätze“ im Vordergrund. Die Vereinten Nationen (UN) wollen mit diesem Thementag ihre Mitgliedsstaaten jedes Jahr aufs neue einladen, den Weltwassertag für Aktionen zu nutzen, die den Menschen die Bedeutung von sauberem (Trink-)Wasser, des Schutzes der Wasservorkommen und der nachhaltigen Nutzung von Wasser vor Augen führen soll. Noch immer haben mehr als 700 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser! Seit 1997 organisiert der Weltwasserrat alle drei Jahre ein Weltwasserforum während der Woche des Weltwassertages, das letzte fand 2015 in Korea statt. Mitglieder des Weltwasserrats, mit Sitz in Marseille (Frankreich), sind zahlreiche Behörden, Städte, Institutionen, Industrieverbände, Unternehmen und andere nicht-staatliche Organisationen weltweit.

Jede/r kann dazu beitragen, dass (Trink-)Wasser möglichst sparsam und nachhaltig verwendet wird – nicht nur am Weltwassertag!

Videos:

Offizieller Trailer des World Water Day 2016
QNET: 10 Ways to Conserve Water this World Water Day [2015]
Refresh („Water Day Film Festival“, 2012)
It´s in your hands („Water Day Film Festival“, 2012)

online seit 3.3.2016


Mutagenization workshop on the toxogenic cyanobacterium Planktothrix in Mondsee

gruppenfoto1.jpg  Mondsee-SW

Participants group 2011 (left) with organizers and view at lake Mondsee (right). photos: ILIM

Genetic manipulation techniques are fundamental to our understanding of the biology of cellular processes. While several cyanobacteria are amenable to genetic manipulation, genera with an interesting secondary metabolism in general are more difficult to manipulate.
In that respect the toxin-producing freshwater cyanobacterium Planktothrix spp. is an exception as particular strains have been repeatedly genetically manipulated and genes involved in secondary metabolism such as microcystin, aeruginoside, microviridin synthesis could be inactivated by insertional mutagenesis.

We propose a course of lab training on our mutagenesis protocol to manipulate strains of Planktothrix agardhii and Planktothrix rubescens. It is planned that max. 10 participants will be trained in the preparation of constructs for homologous recombination and subsequent transformation protocols. The course language will be English.

The course will include a practical guide to the construction of vectors for homologous recombination, and their preparation and subsequent Planktothrix mutagenesis (5 days). This course is intended for participants with little experience in molecular biology.

Announcement of the workshop with more details

Application form

online since March 8th, 2016


DOC Stipendiatin am Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee

Entfellner-DOC 

Die Preisträgerin mit ÖAW-Präsident Zeilinger (rechts) und Staatssekretär Mahrer (BM für Wissenschaft und Forschung, links), Foto ÖAW

Elisabeth Entfellner (Forschungsgruppe Kurmayer) erhielt für Ihre Arbeit "Toward an Understanding of Secondary Metabolic Diversity Among Algal Bloom-forming Cyanobacteria" ein DOC-Stipendium der ÖAW zugesprochen. Wir gratulieren sehr herzlich!

Mehr über die DOC-Preisträger...

online seit 8.3.2016


Wahlmodul EVOLUTIONSÖKOLOGIE (MSc-Studium) findet 2016 wieder am Mondsee statt

Dieses Modul führt die Studierenden in die Evolutionsökologie von pelagischen Süßwasserorganismen ein und bedient sich hierbei dem Grundsatz der forschungsgeleiteten Lehre.

Die Lehrveranstaltung besteht aus folgenden Teilen:

1) Exposé pro Kursteilnehmer als Teilnahmevoraussetzung (1000 Worte), Townsend et al., Ökologie, Evol. Auswirkungen interspezifischer Konkurrenz bei aquat. Organismen (Kap.6, S232-256, ebook), per email an die LV LeiterInnen bis Ende Mai

2) VO Einführung in die Evolutionsökologie (3 ECTS / 2 h) – theoretischer Hintergrund (Selektionsmechanismen, Fitness, life history strategies u.a.)

3) UE Durchführung und Analyse evolutionsökologischer Experimente (4,5 ECTS / 3h) – in parallelen Kleingruppen (3-4 TeilnehmerInnen)

Selektionsexperimente mit zyklisch parthenogenetischen Rotatorienpopulationen (Freiland-Mesokosmen + Durchflusscytometrie im Labor) – Stelzer

Evolutionsökologische Vorteile bei einzelligen Eukaryota (Ciliaten) aus dem Mondsee - Sonntag

Experimente zur Anpassung von Planktonbakterien an Gewässerchemismus und vergleichende Genomanalysen zur Aufdeckung der Anpassungsmechanismen - Hahn

Algenvorkommen und Gewässergüte: (1) Beprobung verschiedener Habitate, 2) Identifizierung von Problemarten bzw. Problem Genotypen, 3) Bestimmung der Algentoxinkonzentration - Kurmayer

4
) Abschlusspräsentationen der TeilnehmerInnen

Studierende der Universität Innsbruck können die 3-4 Bett-Zimmer im Institutsgebäude -direkt am Mondsee- kostenlos nutzen (Kaution von EUR 50,- wird eingehoben)!

Details zur Lehrveranstaltung

Infoblatt

online seit 07.03.2016



Echtzeitbeobachtung von Mutationen bei Mikroalgen in Gewässern

BMC Microbiology-Chen et al 2016-Grafik

 Kurmayer-Labor

 

Abb. links: Flussdiagramm der Einzelfilamentanalyse zur Detektion von Mutationsereignissen bei Mikroalgen (Grafik: Kurmayer)
Abb. rechts: R. Kurmayer im Labor (Foto: ILIM)

Durch empfindliche Analyseverfahren mittels PCR (Polymerase Kettenreaktion = Polymerase Chain Reaction) können selbst bei Mikroorganismen Dutzende von Genen hinsichtlich der Variabilität auf DNA Ebene untersucht und quantifiziert werden. Durch die Auswirkung der genetischen Information auf die Erscheinung einer Zelle oder einer Kolonie/Filaments im Zuge der Genexpression, kann die Dimension der Mikrodiversität in Freilandpopulationen aufgezeigt und das Anpassungspotential erfasst werden.

Cyanobakterien (phototrophe Mikroorganismen) zeigen in Gewässern Veränderungen bedingt durch klimatische und anthropogene Einflüsse an, z.B. durch das Auftreten von Algenblüten. Diese kolonie-bildenden Cyanobakterien kommen in Seen und Fließgewässern häufig vor und beeinträchtigen die Wassernutzung und das Ökosystem durch die Bildung von verschiedenen Giften (Toxinen), allem voran dem Microcystin. Dieses leberschädigende Gift kann nach Aufnahme größerer Wasservolumina bei Vieh und Mensch die Gesundheit beeinträchtigen.

Die Erbanlagen für die Synthese unterliegen Veränderung durch Mutation und Rekombination, die in Echtzeit aufgrund der Vielzahl der involvierten Genorte (Loci) nicht leicht untersucht werden können. Im soeben erschienen Artikel in BMC Microbiology dokumentieren Forscher der Universität Innsbruck, dass dies durch die Isolation von Einzelfilamenten und die Verwendung sensitiver „Proof-Reading Polymerasen“ nun möglich gemacht wurde. Neben der morphologischen Analyse im Lichtmikroskop werden genetische Einzelkolonie-Verfahren zur Charakterisierung der Phylogenie als auch zur quantitativen Erfassung der Expression wichtiger funktioneller Gene (z.B. Lichtschutz, Nährstoffassimilation) eingesetzt.

„Unser Einzelfilamentansatz stellt eine Alternative zur klassischen Hochdurchsatzsequenzierung dar. Bei unserer Methode werden zusätzliche Informationen eines Individuums wie die Wuchsform und verschiedene morphologische und ultrastrukturelle Merkmale gewonnen, woraus wichtige Erkenntnisse zur Ökologie und Nischendifferenzierung der Individuen abgeleitet werden können. Im Zuge des vom österreichischen Wissenschaftsfonds geförderten Projekts konnten wir nun erstmals die Veränderungen in den Erbanlagen quantifizieren, welche die Synthese von Microcystin beeinflussen“, erklärt Rainer Kurmayer.

Die beobachteten Mutationen führen entweder zur Löschung von Genorten oder stellen sogenannte springende Gene (Transposasen) dar, die anhand von kurzen Erkennungssequenzen durch Insertion in verschiedene Genorte Mutationen auslösen. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Aktivität dieser springenden Gene nicht zufällig ist, sondern mit repetitiven DNA-Abschnitten korreliert, die als Erkennungsregion dienen. Dadurch wird eine Vorhersage von Mutationsereignissen bedingt möglich. Durch phylogenetische Analysen und multivariate statistische Auswertung sollen die molekularen Mutationsergebnisse mit in situ gemessenen Umweltbedingungen in Zusammenhang gebracht werden. Dadurch können letztlich auch jene Habitate, die durch spezifischen Umweltstress (Eutrophierung, Erwärmung, UV-Strahlung) besonderen selektiven Druck auf die Bildung von Microcystin ausüben, identifiziert werden.

Publikation in BMC Microbiology

Pressemeldung IDW, 07.03.2016

FWF Projekt, http://www.uibk.ac.at/limno/research/projects/mobilomics/

IAC Konferenz http://www.uibk.ac.at/congress/iac-symposium-2016/

online seit 26.02.2016


MSc-Arbeit über Rädertiere am Mondsee

Stelzer-Rotatorien-MSc

Das Forschungsinstitut für Limnologie in Mondsee vergibt eine neue Masterarbeit mit dem Titel Genomgrößenevolution bei Rädertieren: Sind kleine Genome vorteilhaft unter Nährstofflimitation?

Die Arbeit ist eingebettet in ein derzeit laufendes FWF-Projekt von FG-Leiter C.-P. Stelzer, bei dem die Mechanismen und Auswirkungen von Genomgrößenvariation innerhalb evolutionär kurzer Zeiträume untersucht werden. Als Modellsystem dient das Rädertier Brachionus plicatilis, bei dem es starke innerartliche Variation in den Genomgrößen, bis hin zu Variation zwischen Individuen derselben Population, gibt.

Für diese MSc-Arbeit kann im Institutsgebäude freies Quartier zur Verfügung gestellt werden (Details zur Unterkunft)

Informationen und Kontakt zur MSc-Arbeit

online seit 18.02.2016


Neue Publikation/new publication (Mitarbeiterin hervorgehoben/staff member in bold):

Havelka M., Bytyuskyy D., Symonová R., Rab P., Flajshans M. (2016). The second highest chromosome count among vertebrates is observed in cultured sturgeon and is associated with genome plasticity. Genet. Sel. Evol. 48:12. doi. 10.1186/s12711-016-0194-0 PDF


ILIM-Artikel über Algenblüten in Zeitschrift der Austrian Biologist Asociation (ABA) erschienen:

Kurmayer, R. (2016). Rolle von toxischen Peptiden für die Bildung von Algenblüten. bioskop, 1. Februar 2016. http://www.austrianbiologist.at/bioskop/2016/02/toxische-peptide-algenblueten/


 

1-2 neue MSc-Arbeiten am Mondsee zum Thema Fischgenetik zu vergeben

Chromosomen Reinanke

A) Chromosomen in der Metaphase fotografiert mit fluoreszierender Färbung; B) Coregonus lavaretus (Reinanke) aus dem Mondsee; beide Abb. Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee.

Bei freiem Quartier im Forschungsinstitut direkt am Mondsee (OÖ) kann das Forschungsthema "Vergleichende Molekularzytogenetik von Lachsfischen" in 2 Teilen (2 MSc) bearbeitet werden:
1) Analyse der chromosomalen Merkmale verschiedener Coregonen-Populationen aus Österreich
2) molekularbiologische Methoden und Experimente mit DNA von „Bacterial Artificial Chromosomes“ und deren Anwendung in FISH (Fluorescence in situ Hybridization) Analysen.
Mehr Details auf unserer Institutswebseite unter: http://www.uibk.ac.at/limno/teaching-theses/

online seit 3.2.2016


Doktorandin erhält Preis des Tiroler Wissenschaftsfonds 2016

 TWF-2016 VC

Links: Die TeilnehmerInnen des diesjährigen Tiroler Wissenschaftsfonds mit
Landesrat B. Tilg. Foto: UIBK
Rechts: Die Doktorandin Victoria Kremser. Foto: privat

Regelmäßig zu Jahresbeginn fördert das Land die Arbeit herausragender Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und –Wissenschaftler der acht Tiroler Hochschulen mit 800.000 Euro aus dem Tiroler Wissenschaftsfonds. Insgesamt 69 Personen aus den Tiroler Hochschulen erhielten dieses Jahr diese Unterstützung ihrer akademischen Karriere, 38 davon stammen von der Universität Innsbruck.

Die Doktorandin Victoria Kremser ist heuer eine der Preisträgerinnen. In der Forschungsgruppe Plankton Ökologie, unter der Leitung von Thomas Weisse, arbeitet sie am Mondseer Forschungsinstitut an ihrer PhD mit dem Titel Änderungen der Zusammensetzung von Phytoplanktongemeinschaften aufgrund kurzfristiger meteorologischer Extremereignisse – Analyse mittels neuartiger optischer Messmethoden.

Wir gratulieren sehr herzlich!

Mehr zur Preisverleihung 2016

online seit 28.01.2016


 

Neue Publikation/new publication (Mitarbeiterin hervorgehoben/staff member in bold):

Majtánová Z., Choleva L., Symonova R., Ráb P., Kotusz J., Pekárik L., Janko K. (2016). Asexual Reproduction Does Not Apparently Increase the Rate of Chromosomal Evolution: Karyotype Stability in Diploid and Triploid Clonal Hybrid Fish (Cobitis, Cypriniformes, Teleostei). PLOSOne 11(1): e0146872. doi:10.1371/journal.pone.0146872


Masterarbeiten in Mondsee zu vergeben

Paramecium bursaria
Paramecium bursaria, Foto: B. Sonntag, ILIM

In der Forschungsgruppe von Bettina Sonntag wurden zwei Projekte vom FWF bewilligt. Im Rahmen dieser beiden Projekte können sich Studierende der Universität Innsbruck für Masterarbeiten bewerben. Es soll die Gemeinschaft der Planktonciliaten des Mondsees erhoben und untersucht werden welche Rolle einzelne
Arten im mikrobiellen Nahrungsgefüge spielen. Als Methoden sollen Mikroskopie, Kultivierung, Laborexperimente (z.B. Fütterungsexperimente, Räuber-Beute-Experimente), Silberfärbetechniken zur morphologischen Charakterisierung von Ciliaten, molekulare Standardmethoden angewandt werden.

Details zur MSc-Arbeit und ggf. Anmeldung

online seit 25.01.2016


 

GIRLS´DAY 2016 - Schülerinnen aus Oberösterreich und Salzburg willkommen!

    Durchflusszytometer  Logos Girls´ Day

Am 28. April 2016 ist wieder Girls´ Day! Schülerinnen aus Salzburg und Oberösterreich, die sich für Wissenschaft, Forschung und Umwelt interessieren, sind zum Girls´ Day am Forschungsinstitut für Limnologie in Mondsee herzlich eingeladen. Details zum Girls´ Day und die Anmeldung ist unter http://www.girlsday.info/ für Slzbg und http://www.girlsday-ooe.at/ für OÖ, möglich. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

 

online seit 13.01.2016