News 2012

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Präsentation des Projekts RADICAL beim 13. Österreichischen Klimatag
Forschung zu „Klima, Klimawandel, Auswirkungen und Anpassung sowie Klimaschutz“ in Österreich.

Zeit: Donnerstag, 14. Juni, 8:30 Uhr bis Freitag, 15. Juni 2012 15:00 Uhr
Ort: Festsaal der Universität für Bodenkultur, 1180 Wien, Gregor Mendel Straße 33

PuzzelteileLogo "Klima Energie Fonds"Der Klimatag hat zum Ziel, einen Überblick über die aktuellen Themen aus den Bereichen Klima, Klimawandel, Auswirkungen und Anpassung zu geben, zu denen in Österreich geforscht wird. Der Klimatag dient dabei insbesondere dem Austausch und dem Kontakt zwischen allen an der Forschung interessierten Personen und Institutionen, besonders auch zur Vernetzung von naturwissenschaftlichen und sozioökonomischen oder anderen Fachbereichen. Junge und bereits etablierte Wissenschafter und Wissenschafterinnen sind gleichermaßen eingeladen, ihre Forschungsarbeiten vorzustellen.

Unter dem Titel "Risk Analysis of Direct and Indirect Climate effects on deep Austrian Lake ecosystems (RADICAL) – Eine Zwischenbilanz" wird Projektleiter Josef Wanzenböck erste Ergebnisse des, vom Klima- und Energiefonds finanzierten, Forschungsprojekts am Mondsee präsentieren.

Details zur Veranstaltung sind unter Austro Clim verfügbar, Programm.
APA: Österreichischer Klimatag als Informationsbörse, 15.6.2012

online seit 30.5.2012


Girls' Day 2012

Logo Girls' dayLogo Girls' daylogo technozLIMNO Logo

bildanalyse girls day 2012boot vor dem schafbergam boot

Am Institut für Limnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, konnten Schülerinnen aus Salzburg und Oberösterreich im Rahmen des Girls´ Day 2012 Einblick in die Welt der Wissenschaft und Forschung bekommen. Während eine Schülerin aus Salzburg mit dem Forschungsboot bei einer Probennahme am Mondsee mithelfen durfte, lernten zwei Schülerinnen aus Oberösterreich inzwischen molekularbiologische und genetische Methoden kennen, die bei der Untersuchung von Organismen häufig angewandt werden. Außerdem erfuhren sie, dass es in unseren Gewässern Tiere gibt, die sich sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich fortpflanzen können und welche Vorteile diese dadurch haben. Anschließend durften alle drei bei der Analyse am Mikroskop und der Bildanalyse in den Laborräumen im Technologiezentrum Mondseeland mitmachen. Das Institut für Limnologie hat, während der Umbauphase des Forschungsgebäudes am Seeufer des Mondsees, seine Laborräumlichkeiten im Technologiezentrum untergebracht. 

Wie schon in den letzten beiden Jahren möchte das Institut für Limnologie Mädchen beim Girls´ Day die Möglichkeit bieten eher unbekannte Berufe wie Gewässerforscherin, Laborantin und technische Assistentin im Forschungsbereich kennen zu lernen.

Der EuRegio Girls’ Day für die Schülerin aus Salzburg wurde von Akzente Salzburg getragen und ist eine Initiative der Frauenbüros von Land und Stadt Salzburg sowie der Agentur für Arbeit Traunstein. Der Girls' Day Oberösterreich ist eine Aktion von Frau Landesrätin Mag.a Doris Hummer und dem Frauenreferat des Landes OÖ.

online seit 27.4.2012


Nachwuchswissenschafter erhält Stipendium zum Young Scientist Summer Program (YSSP) 2012 am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Laxenburg

Harald FickerHarald Ficker arbeitet zur Zeit im Rahmen des Forschungsprojekts RADICAL an seiner Dissertation „Demographic modeling of whitefish with reference to toxins from cyanobacteria and climate change” in der Arbeitsgruppe Fischökologie unter der Leitung von Josef Wanzenböck. Im Young Scientist Summer Program des IIASA wurde ihm für die Spezialisation „Evolution und Ecology“ein Stipendium zuerkannt. Mittels angewandter und methodologischer Module lernen Stipendiaten aus aller Welt in diesem YSSP-Programmteil wie die Evolution ökologische Populationen und Lebensgemeinschaften formen und verändern kann. Das Programm verbindet grundlegende  und politikorientierte, theoretische und empirische, biologische und mathematische sowie analytische und numerische Ansätze mit der Systemanalyse von ökologischem und evolutionärem Wandel.


Details zum Stipendienprogramm unter:
http://www.oeaw.ac.at/iiasa-kom/YSSP.html
http://www.iiasa.ac.at/Admin/YSP/reg-info/more_about_the_program.html

online seit 3.5.2012


Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben) /
new articles published (staff members in bold):

  • Hahn, M.W., Minasyan, A., Lang, E., Koll, U. and Spröer, C. (2012) Polynucleobacter difficilis sp. nov., a planktonic freshwater bacterium affiliated with subcluster B1 of the genus Polynucleobacter. Int. J. Syst. Evol. Microbiol. 62:376 - 383.

  • Sonntag B, Summerer M, Sommaruga R 2011 Are freshwater mixotrophic ciliates less sensitive to solar UV radiation than heterotrophic ones? J Euk Microbiol 58:196-202

  • Sonntag B, Summerer M, Sommaruga R 2011 Factors involved in the distribution pattern of ciliates in the water column of a transparent alpine lake.J Plankton Res 33:541-546


Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben) /
new articles published (staff members in bold):

  • Luoto, T.P. (2012). Intra-lake patterns of aquatic insect and mite remains. Journal of Paleolomnology 47(1): 141-157.

  • Nevalainen, L. (2012). Distribution of benthic microcrustaceans along a water depth gradient in an Austrian Alpine lake – Sedimentary evidence for niche separation. Limnologica 42: 65-71.

  • Nevalainen L, Luoto T.P., Levine S, Maca M (2011). Paleolimnological evidence for increased sexual reproduction in chydorids (Chydoridae, Cladocera) under environmental stress Journal of Limnology 70(2): 255-262, DOI: 10.3274/JL11-70-2-08.
  • Nevalainen L., Sarmaja-Korjonen K., Gasiorowski M. & T.P. Luoto, (2011). Late 20th century shifts in cladoceran community structure and reproduction in a boreal acidified lake. Fundamental and Applied Limnology 179(2): 81-92.


Schülerin als Preisträgerin für Praktikum am Mondsee

Daria ViglDie Salzburger Schülerin Daria Vigl erhält als Auszeichnung für ihren hervorragenden Praktikumsbericht einen Preis der Forschungförderungsgesellschaft (FFG). Die Schülerin hat im Sommer 2011 ein, von der FFG gefördertes, Praktikum erfolgreich am Institut für Limnologie absolviert. Daria hat im Rahmen des Forschungsprojekts DETECTIVE (DEcadal deTECTion of biodIVErsity in alpine lakes) bei der Beprobung von drei Seen in den Niederen Tauern und der Analyse der Proben im Labor mitgearbeitet. In diesem Projekt werden fünf alpine Seen nach zehn Jahren neuerlich beprobt um Veränderungen, die durch den Klimawandel erwartet werden, aufzuspüren.

Daria beschreibt ihre Eindrücke zur Probenanalyse so: "Ich war überrascht, wie viel Arbeit es gibt und wie lange es dauert, „etwas Wasser“ zu analysieren. Was mich auch verwunderte, war, wie viel verschiedene Bereiche man untersucht und über wie viele Arbeitsgruppen sich ein Projekt erstrecken kann. Ich hatte von dieser Berufssparte noch nicht viel Ahnung und konnte mir keinen „typischen Labor- Tag“ vorstellen, ich war aber überrascht, wie abwechslungsreich das Arbeiten in einem Labor ist."

Neben ihrer Mitarbeit beim Projekt DETECTIVE hatte Daria auch die Möglichkeit anderen Arbeitsgruppen "über die Schulter zu schauen" und bei einer Probennahme des Mondsees dabeizusein. Als Resumee erklärt Daria in ihrem Bericht: "Von meinem Praktikum habe ich insofern profitiert, dass ich mir jetzt ein klareres Bild darüber machen kann, was die Arbeit einer/s Biologen/in betrifft und in wie vielen verschiedenen Sparten man tätig sein kann. Man bekommt einfach eine realistischere Vorstellung davon, wie das Berufsleben in dieser Branche abläuft." 

Wir gratulieren sehr herzlich zur Preisverleihung!

online seit 24.2.2012


Die Ausstellung "Grenzgenial, Grenzen erforschen - Horizont erweitern" kommt nach Niederösterreich

Banner "Grenzgenial"


Berühren erwünscht! Science-Center-Aktivitäten richten sich an alle, die noch nicht verlernt haben, neugierig zu sein. In dieser Ausstellung werden Hands-on Stationen gezeigt, bei denen das Ausprobieren und Angreifen ausdrücklich erwünscht ist.

Die Ausstellung wurde bisher bereits in Wien (TMW), Graz, im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen und in der Landesdirektion der Wiener Städtische Versicherung in Klagenfurt gezeigt.
 
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10-16 Uhr und Donnerstag 10-20 Uhr

Wo?
Stadtmuseum Wiener Neustadt
Petersgasse 2a
A-2700 Wiener Neustadt

Wann?
20. März bis 3. Juni 2012

Wieder mit dabei ist die Station "Aliens unter uns", die das Institut für Limnologie entwickelt hat.

In der Station „Aliens unter uns“ werden Informationen

  • zur Erläuterung von Grenzen von Lebensräumen
  • zur Diskussion von Problemen rund um das Thema Globalisierung
  • zum Kennenlernen bekannter und seltener Tierarten
  • zur Diskussion von Auswirkungen auf andere Lebewesen, wenn „neue“, exotische Tiere oder Pflanzen ausgesetzt werden

vermittelt.

Details unter http://www.grenzgenial.at/zone/grenzgenial-die-ausstellung-wiener-neustadt

online seit 25.1.2012


Girls' Day 2012

Logo Girls' dayLogo Girls' day

klimaschrank mikrobiologieinstitutsbootnauplius

Erstmals haben sich die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg darauf geeinigt den Girl's Day am gleichen Tag abzuhalten. Aus diesem Grund freuen wir uns darauf Schülerinnen beider Bundesländer -ab 16 Jahren- zum Girl's (Study) Day 2012 nach Mondsee einzuladen.

Wir wollen euch die Berufe Gewässerforscherin/Laborantin/technische Assistentin vorstellen. Bei Schönwetter planen wir eine Probennahme am Mondsee. Außerdem könnt ihr bei der Aufbereitung der Wasserproben im Labor mithelfen. Der Girl's (Study) Day soll euch einen Einblick in unsere aktuelle Forschungsarbeit am Institut für Limnologie in Mondsee geben. Die online Anmeldung ist auf den entsprechenden Homepages abrufbar (siehe unten).

Achtung: Schülerinnen aus Oberösterreich müssen darauf achten, dass ihre Schule beim Girl's Day angemeldet ist, sonst ist eine Teilnahme nicht möglich!

Kontakt zum Girl's Study Day für Schülerinnen aus Oberösterreich:
http://www.girlsday-ooe.at/de/maedchen-hier-entlang/girls-study-day.html
Anmeldefrist abgelaufen!
Girls’ Day Office:
Education Group GmbH
Hafenstraße 47-51
4020 Linz
Telefon: 0732/788078-991
Fax: 0732/788078-88
E-Mail: girlsday@edugroup.at

Bürozeiten: Mo bis Fr 7:30 - 17:30 Uhr
Der Girls' Day ist eine Aktion von Frau Landesrätin Mag.a Doris Hummer und dem Frauenreferat des Landes OÖ.

Kontakt zum EuRegio Girl's Day für Schülerinnen aus Salzburg:
http://www.girlsday.info/
Anmeldefrist abgelaufen!
Akzente Salzburg
Bianca Schartner BA
Projektleitung, Projektkoordination
+43 (0) 662/84 92 91-62
+43 (0) 664/21 35 11 4
b.schartner@akzente.net
Der EuRegio Girls’ Day wird getragen von Akzente Salzburg und ist eine Initiative der Frauenbüros von Land und Stadt Salzburg sowie der Agentur für Arbeit Traunstein.

online seit 20.2.2012


Weltfrauentag 2012

C. Manhartsgruber, C. Durchschlag mit M. Gadermaier (von links nach rechts)

Vertreterinnen der OÖ Landesregierung besuchten im Rahmen des Welfrauentages die Mitarbeiterinnen des Instituts für Limnologie. Nationalratsabgeordnete Claudia Durchschlag und OÖVP-Frauen Bezirksleiterin Cornelia Manhartsgruber machten sich ein Bild der Tätigkeiten und Arbeitssituation der weiblichen Beschäftigten am Forschungsinstitut in Mondsee. Am Institut für Limnologie sind zur Zeit 50% der Belegschaft Frauen. Im Rahmen von diversen Frauenförderungsprogrammen (FFG, ÖAW) konnten in der Vergangenheit immer wieder zusätzliche weibliche Mitarbeiterinnen (Praktikantinnen, Doktorandinnen) gewonnen werden. Auch im Zuge von Forschungsprojekten werden weibliche Bewerberinnen, bei gleicher Qualifizierung, verstärkt gefördert.

online seit 9.3.2012


World Water Day

wasser schlagwortwolke

Jeder von uns hat seinen eigenen Bezug zu Wasser und keiner von uns könnte ohne Wasser leben. Die weltweite Wasserknappheit ist laut einer Studie des WWF aber dramatischer als bisher angenommen. Den Berechnungen zufolge haben rund 2,7 Milliarden Menschen entlang von 201 Flussbetten mindestens einen Monat pro Jahr nicht genug Wasser.  Trotzdem wurde das  Millenium-Entwicklungssziel  hinsichtlich des Zugangs zu sauberem Wasser bereits vor seiner Frist 2015 erreicht. Laut dem Weltwasserbericht der Vereinigten Nationen, der am 6. März 2012 in New York veröffentlicht wurde, haben 89% der Weltbevölkerung täglichen Zugang zu einer verbesserten Wasserversorgung. Diese Verbesserung betrifft vor allem Menschen in Süd- und Ostasien, wo die Armutsbekämpfung verstärkt vorangetrieben wurde. In Subsahara-Afrika haben hingegen immer noch nur 63 % der dort lebenden Menschen sauberes Wasser zur Verfügung. Bei den sanitären Anlagen haben die Nationen das selbstgesteckte Milleniumsziel jedoch verfehlt. In Indien haben 626 Mio Menschen noch keinen Zugang zu Toiletten. Auch die Verringerung der Armut oder ein verbesserter Zugang zu Bildung, werden bis 2015 eher nicht erreicht werden. Die weltweite Konjunkturabschwächung und mehr Druck durch ein weiteres Ansteigen der Bevölkerung machen diese Ziele noch schwerer erreichbar.

water and food security logo 2012

Weiterführende Links:  

PLoS ONE:
Global Monthly Water Scarcity: Blue Water Footprints versus Blue Water Availability

WHO:
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2012/drinking_water_20120306/en/index.html


Bericht über das Fachsymposium
"Biologie und Management von Coregonen" in Mondsee

fischer und teichwirt

In der Ausgabe 12/2011 erschien ein umfassender Bericht von Thomas Wanke und Uwe Brämick (Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow) zum 11. Symposium zur Biologie und Management von Coregonen, welches im September 2011 in Mondsee stattfand. Die Fachtagung, an der ca. 120 internationale Fachleute teilnahmen, wurde von Mitarbeitern des Instituts für Limnologie in Mondsee organisiert.

Link zum Artikel:
Wanke, T. & Brämick, U. (2011): Biologie und Management von Coregonen: Bericht vom 11. Internationalen Symposium in Mondsee/Österreich, Fischer & Teichwirt 12/2011, 452-454.


PETITION "BEDROHUNG DES FORSCHUNGSSTANDORTES ÖSTERREICH"

Am 10. Jänner 2012 endete die Petition. Es wurden insgesamt 15391 Unterschriften gesammelt. Vielen Dank an alle, die die Petition unterstützt haben!

Die am 4. November 2011 unterzeichnete Leistungsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bedingt eine faktische Kürzung des Budgets der größten und bedeutendsten außeruniversitären Forschungseinrichtung unseres Landes. Infolge der entstehenden Finanzierungslücke von ca. 10–16 Mio. Euro jährlich bei einem Gesamtbudget von 74 Mio. Euro per annum drohen die Abgabe bzw. Schließung international anerkannter und nachweislich exzellenter Forschungseinrichtungen. Laut Aussage des Finanzdirektors der ÖAW bedeutet dies den Verlust von mindestens 300 eigenfinanzierten Vollzeitstellen der ÖAW im Zeitraum 2012–14 durch Abgabe und Schließung von Einrichtungen.

Bedroht sind allerdings möglicherweise bis zu 300 der derzeit 789 eigenfinanzierten Vollzeitäquivalente in den Forschungseinrichtungen bzw. 905 in der ÖAW insgesamt. Ein derart drastischer Personalabbau ist beispiellos in der Geschichte der 2. Republik. Die gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Situation kann als Begründung dafür nicht ausreichen. In keinem anderen Bereich sind vergleichbare Kürzungen vorgesehen. Da die von Kündigung bedrohten Mitarbeiter/innen selbst Drittmittelprojekte in der Höhe von ca. 22 Mio. Euro akquiriert haben, sind negative Multiplikatoreffekte zu erwarten. Mit der Entlassung der Projektleiter/innen müssen deren Projekte eingestellt, die Projektmitarbeiter/innen gekündigt werden. Dies ist die nachhaltige Zerstörung von Wissen und Infrastruktur. Exzellenz und internationale Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Forschung sind in Gefahr.
Grundlagenforschung ist ein wesentlicher Beitrag zum materiellen und ideellen Reichtum und Potenzial einer Gesellschaft. Die geplanten Maßnahmen stellen daher einen unermesslichen Schaden für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich dar.

Begründung: Die Unterzeichneten appellieren an die politisch Verantwortlichen, die zahlreichen Deklarationen umzusetzen, in denen Forschung als der wichtigste Zukunftsfaktor unseres Landes bezeichnet wird, sowie für die langfristige Absicherung und den Ausbau der Forschung zu sorgen. Wir wenden uns an die Medien und Öffentlichkeit, um Aufmerksamkeit für die dramatischen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen zu wecken und die drohende Zerstörung der ÖAW und damit des Wissenschaftsstandortes Österreich zu verhindern.“


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