Laufende Forschungsprojekte

BeMoZi: Begleitforschung Modellregion Zillertal

Laufzeit: 2014–2018, 2019–2022 

Ziel dieses vom Land Tirol (Abteilung Bildung) auf vier Jahre mit einer wissenschaftlichen MitarbeiterInnenstelle geförderten Projekts ist, akkordierte pädagogische und strukturelle Initiativen in einer Bildungsregion zur bestmöglichen individuellen Förderung (ressourcenorientierte Personalisierung von Lernprozessen) von SchülerInnen und Schulen basierend auf einem systemischen Ansatz mitzuentwickeln und auf Veränderungsprozesse hin zu evaluieren. Am ILS wird hierfür die Begleitforschung koordiniert und durchgeführt. Ein besonderes Augenmerkt liegt bei der regionalen Vernetzung und Verschränkung bisher vorrangig auf standortbezogenen Schulentwicklungsaktivitäten, um damit auch regionale Gelingensbedingungen für eine gemeinsame Schule aller 10- bis 14-Jährigen zu identifizieren.

Kontakt und Mitarbeit

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Christian Kraler        

Projektmanagement: Maga. Julia Anna Livia Rößler

QuaLe: Qualitätskriterien der Lernprozessdiagnostik

Laufzeit: 2018–2020 

Förderprogramm: Nachwuchsfördermittel aus der Nachwuchsförderung der LFU

Schule kann nur dann gelingen, wenn Lehrpersonen in der Lage sind, das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu verstehen, um ihnen angemessene Unterstützung anbieten zu können. Man spricht in diesem Zusammenhang von Lernprozessdiagnostik. Wenngleich die Lernprozessdiagnostik für die Förderung der Lernenden von zentraler Bedeutung ist, wurde sie bisher kaum empirisch untersucht. Im ersten Teil dieses Forschungsprojekts wurden mittels Interviews und Gruppendiskussionen mit Lehrpersonen wichtige Qualitätskriterien und Bedingungen für das Gelingen einer Lernprozessdiagnostik herausgearbeitet. In einer zweiten Phase sollen diese nun mittels Beobachtungen im Klassenzimmer ergänzt und konkretisiert werden, um einen präziseren Einblick in ihre schulische Umsetzung zu gewinnen.

Kontakt und Mitarbeit

Leitung: Magª. Mishela Ivanova, PhD, Univ.-Prof. Dr. Thomas Hoffmann

Mitarbeitende: Aleksandra Regojevic, Christoph Entner

Learning Objects for Inclusive Education: Materials for Digital Environments

Laufzeit: 2018–2020

Förderprogramm: Euregio Mobility Fund

This project establishes a network of seven teachers and professors at Free University of Bozen and University of Innsbruck in the field of inclusive education with the aim to develop digital Learning Objects (LO) in German language for students in the field of inclusive education to be used on the learning platforms at the two universities.

Kontakt und Mitarbeit

Kooperationspartner: Dr. Emilio Enrico Angelo, Dr. Julia Biermann, Dr. Silvia DellAnna, Dr. Heidrun Demo, Univ.-Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Dr. Vanessa Macchia, Univ.-Prof. Dr. Lisa Pfahl

EDiTE-EJD: European Joint Doctorate in Teacher Education

Laufzeit: 2015–2020

EDiTE ist ein vierjähriges Projekt, das von der EU im Rahmen des Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm Marie-Sklodowska-Curie mit einer Gesamtsumme von 3,4 Millionen Euro gefördert wird. Unter der Koordination des Instituts für LehrerInnenbildung und Schulforschung werden 15 Nachwuchs-Forscherinnen aus 11 Ländern (Bhutan, Deutschland, Ecuador, Griechenland, Nepal, Polen, Serbien, Syrien, Tschechien, Ungarn, U.S.A.)  an fünf Partneruniversitäten (Innsbruck, Breslau, Brünn, Budapest, Lissabon) für drei Jahre angestellt, um gemeinsam in einem Netzwerk aus Wissenschaft und Praxis auf unterschiedlichen Systemebenen Forschungsarbeiten zum Thema „Transformative teacher learning for better student learning within an Emerging European context“ durchzuführen.

Kontakt und Mitarbeit

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Michael Schratz        

Projektmanagement: Maga. Maiko Stürz (2017-2020), Kathrin Helling (2015 – 2017)

Mitarbeitende: Univ.-Prof. Dr. Christian Kraler, Dipl.-Vw. Malte Gregorzewski (2016 -2019), Shaima Muhammad, M.A. (2016 – 2019), Vasileios Symeonidis, MSc PhD (2016 – 2019), Jakob Flossmann (2015 – 2016)

Weitere Informationen

http://www.edite.eu/

Sparkling Science Projekt SLAVES

Laufzeit: September 2017 bis Dezember 2019

SLAVES ist Teil des Sparkling Science Forschungsprogramms des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, das einen unkonventionellen und einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung beschreitet. Die Besonderheit: WissenschaftlerInnen arbeiten Seite an Seite mit Jugendlichen an aktuellen Forschungsfragen. Die Jugendlichen übernehmen hierbei aktiv Teilbereiche der Forschung und bearbeiten diese eigenständig.

KooperationspartnerInnen

Kooperation mit Schulen

  • Einbinden von Schulklassen der Bundeshandelsakademie und -schule Innsbruck und des Akademischen Gymnasium Innsbruck in die Vorbereitung der Ausstellung
  • Koordination von inhaltlichen Veranstaltungen und Workshops an den Schulen
  • Abhaltung von Workshops mit den SchülerInnen zur Generierung von Ideen zur Ausstellung aus der Perspektive von Jugendlichen
  • Integration der SchülerInnen-Perspektive in den Ausstellungskatalog und Textsammlung
  • Erarbeiten der „virtuellen Parallelausstellung“ und Social Media Einbettung
  • Individuelle Unterstützung von SchülerInnen bei Themenfindung, Forschung und Verfassen der Vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA)
  • Individuelle Unterstützung von LehrerInnen bei der Betreuung der Vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA)
  • Kooperation mit den ProjektlehrerInnen an der Schule

Kooperation mit der Fakultät für LehrerInnenbildung

  • Durchführung und Koordination von Fachdidaktik-Lehrveranstaltungen zur schulischen Ausstellungsintegration
  • Schnittstelle zwischen Forschung und Schule
  • Inhaltliche Betreuung der LehrveranstaltungsleiterInnen und Studierenden an der Fakultät für LehrerInnenbildung
Kontakt und Mitarbeit

Koordination Fakultät für LehrerInnenbildung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Christian Kraler, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung (ILS), Christian.Kraler@uibk.ac.at

Projektmitarbeiterin: Mag. Dr. Claudia Raugegger-Fischer, Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung (ILS), Claudia.Rauchegger@uibk.ac.at

Weitere Informationen

www.uibk.ac.at/projects/slaves/

www.sparklingscience.at/

School 4.0: Bridging the Gap between Teaching Competences and School Infrastructure

Laufzeit: 2017–2019


„Schule 4.0“ bedient die wachsende Nachfrage nach Lehrplänen für die kontinuierliche berufliche Entwicklung von LehrerInnen im digitalen Zeitalter. Das Projekt will den Anspruch nachhaltiger Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung erfüllen, indem die Bildungs- und Ausbildungsaktivitäten auf verschiedenen Ebenen mit den erforderlichen technischen Umsetzungsprozessen in Einklang gebracht werden. Es schließt zum einen die Lücke zwischen Lehrkompetenzen und Schulinfrastruktur und zum anderen werden pädagogisch fundierte Umsetzungsmodelle entworfen und veröffentlicht, die erheblich zur Steigerung der Leistung und Effizienz der Schulinfrastruktur in ganz Europa beitragen sollen.

Partner
  • Friedrich-Alexander Universität Erlangen Nürnberg (FAU)
  • BildungOnline (B:O), Hall in Tirol
  • Bündnis für Bildung e.V., Berlin
  • Franziskanergymnasium Hall
  • Glasgow City Council Education Services
  • Johannes-Scharrer-Gymnasium, Nürnberg
  • Stadt Nürnberg, School Administration and Sports
  • Whitehill Secondary School, Glasgow
Kontakt und Mitarbeit

Leitung: Christian.Kraler@uibk.ac.at

Mitarbeiter: Klaus Reich     

 

DSP "Von den Besten lernen": Lernwirksames Schulleitungshandeln in ausgezeichneten Schulen des Deutschen Schulpreises

Laufzeit: 2016–2019

Ein Forschungsteam des ILS erkundet in dem von der Robert Bosch Stiftung (Stuttgart) geförderten Forschungsprojekt, wie es erfolgreichen SchulleiterInnen gelingt, die Bildungsprozesse der SchülerInnen überdurchschnittlich zu fördern und ihre Schulen zu den erfolgreichsten Deutschlands zu machen. Die seit dem Bestehen des Deutschen Schulpreises in den letzten zehn Jahren mit dem hoch dotierten Preis ausgezeichneten Schulen werden von den ForscherInnen besucht, um vor Ort über Dokumentenanalysen, Beobachtung, Miterfahrung, Interviews mit SchülerInnen, Lehrkräften, Schulleitungen und weiteren Stakeholdern Daten zu gewinnen. Aus den über die einzelnen Erkundungsphasen an den in Deutschland sowie an deutschen Auslandsschulen gewonnenen Daten werden Führungsprofile für erfolgreiches pädagogisches Leadership erstellt.

Kontakt und Mitarbeit

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Michael Schratz  

Projektmanagement: Ass. Prof. Mag. Dr. Markus Ammann

Mitarbeitende:   Maga. Katarzyna Kapa (2018 – 2019), Mag. Werner Mauersberg (2017 – 2019), Maga. Veronika Möltner (2016 – 2019),  Niels Anderegg, Alexander Bergmannn, MSc, Dipl.-Vw. Malte Gregorzewski, Leonie Schickedanz (2017)

 

Leadership Academy (LEA): Qualifizierungsnetzwerk für Führungspersonen im österreichischen Bildungswesen

Laufzeit: 2013–2019

Die Leadership Academy ist ein österreichweites institutionenübergreifendes Qualifizierungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung für Führungspersonen im Bildungsbereich (schulische Leitung, Schulaufsicht, Bildungsverwaltung, LehrerInnenbildung).

Als Professionalisierungsmaßnahme bietet die Leadership Academy erlebnisaktivierende Vorträge, praxisnahe innovative Projekte, interaktive Projektentwicklung im Rahmen des kollegialen Teamcoachings sowie Vernetzung im Rahmen der Kleingruppen bis hin zur überregionalen Ebene.

Kontakt und Mitarbeit

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Michael Schratz 

Projektmanagement: Florentina Favilla

Mitarbeitende: Drin. Katja Kantelberg (2016 – 2018), Dr. Bernhard Weiser (2013 – 2018), Dipl.-Vw. Malte Gregorzewski (2016), Drin. Johanna F. Schwarz (2013)

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte

 

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