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Lehr-Lern-Labor

Das Lehr-Lern-Labor befindet sich im ersten Stock des Instituts für LehrerInnenbildung und Schulforschung. Es umfasst einen Beobachtungs- und Technikraum mit Computerarbeitsplätzen für Videoschnitt und Videoanalysen sowie einen damit verbundenen zweiten Raum, der als Unterrichts- und Seminarraum genutzt werden kann. Die zur Verfügung stehende Ausstattung mit hochwertigen Videokameras und Audiogeräten ermöglicht eine unkomplizierte Aufzeichnung von Spiel- und Lernsituationen, die sowohl für Aus- und Fortbildungszwecke, als auch für die pädagogische Forschung genutzt werden kann. In den kommenden Jahren soll eine didaktische Sammlung von Unterrichtsmaterialien für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichsten Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen aufgebaut werden.

Hochschuldidaktisch wird mit dem Lehr-Lern-Labor an das Prinzip der Lernwerkstattarbeit angeknüpft, das sich bereits an vielen Universitäten  in der LehrerInnenbildung bewährt hat (z.B. Freie Universität Bozen/Südtirol, PH Oberösterreich, PH Wien, Universität Halle, Universität Würzburg u.v.m.; für mehr Informationen siehe http://lernwerkstatt.info/lernwerkstätten). Lernwerkstätten sind Orte forschenden Lernens, die durch eine anregungsreiche Umgebung dazu auffordern, sich selbständig und flexibel mit eigenen Lernprozessen und neuen Lehr-Lern-Formen handelnd auseinanderzusetzen. Die Lernwerkstattarbeit folgt der Leitidee der Inklusion, ist grundsätzlich für alle Studierende und Lehrende offen und bietet vielfältige Möglichkeiten, pädagogische Interaktionen zu erproben, didaktisch zu strukturieren und in einem wissenschaftlich begleiteten Rahmen zu reflektieren.

An der Universität Innsbruck soll diese Einrichtung unter anderem der Vernetzung bestehender Strukturen an der Fakultät für LehrerInnenbildung dienen, indem sie einen universitären Bündelungsort für Forschung und Lehre zum inklusiven (Fach-) Unterricht schafft und die Weiterentwicklung didaktischer Methoden und Materialien für den gemeinsamen Unterricht unterstützt. Dazu sollen regelmäßig SchülerInnengruppen eingeladen werden, um neue Methoden, Medien und Materialien gemeinsam im Unterricht zu erproben und weiterzuentwickeln. Eine gemeinsame Nutzung durch andere Arbeitsbereiche des Instituts, der Fakultät und des LehrerInnenbildungsverbunds West ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Einen Schwerpunkt, der vor allen für die Arbeit mit schwerstbehinderten und autistischen SchülerInnen von Bedeutung ist, bildet der Einsatz von Hilfsmitteln zur Unterstützten Kommunikation (PowerLink, GoTalk, Step-by-Step Talker, „Big Mack“ Talker, Tablet-Computer, Eye-Tracker). Außerdem gehören zur Grundausstattung eine Tafel, Flipchart, Beamer sowie weitere  Lern- und Lehrmaterialien.

Kontakt: thomas.hoffmann@uibk.ac.at

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Studium

 

Material

Symbolbilder: pixabay

 


 

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