Digitale Lehre

Der Begriff der Digitalisierung ist an Universitäten nicht mehr wegzudenken – auch nicht im Bereich der Lehre. Am Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik kann beispielsweise seit vielen Jahren auf Datenbanken zugegriffen werden, die z.T. mit Schüler*innen und Studierenden gemeinsam erstellt wurden und regelmäßig in und für Lehrveranstaltungen zum Einsatz kommen.

2011 fand die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Geschichte und EDV e.V. (AGE) in Innsbruck statt, die sich dem Thema „Blended Learning und EDV – Einsatz in der universitären und schulischen Lehre“ gewidmet hat. Eine kurze Zusammenfassung ist im Atriums-Bericht des betreffenden Jahres nachzulesen.

  Brigitte Truschnegg, Blended Learning und EDV – Einsatz in der universitären und schulischen Lehre. In: ATRIUM – Aktuelle Forschungen des Zentrums für Alte Kulturen, hrsg. von S. Hye und A. Naso, Innsbruck 2011, S. 37.

 


 

V.a. der Arbeitsbereich Vorderasiatische Archäologie steht der Digitalisierung in Forschung und Lehre offen und mit großem Engagement gegenüber, was mit Verleihung von Preisen belohnt wurde. Bereits 2008 ging der eLearning-Preis der LFU Innsbruck in der Kategorie Innovation an Wilfrid Allinger-Csollich, Sandra Heinsch und Walter Kuntner für das Projekt Tontafeln 3D.

Zur Weiterentwicklung dieser neuen Dokumentationsstrategien siehe:

  Sandra Heinsch und Walter Kuntner, Die altorientalische Sammlung der Universität Innsbruck als virtuelles Museum. In: ATRIUM – Aktuelle Forschungen des Zentrums für Alte Kulturen, hrsg. von S. Hye und A. Naso, Innsbruck 2011, S. 38.

Die Ergebnisse stehen in der eBibliothek – Open Tablet (FLOSS Computerized Archaeology) zur Verfügung! [Link wird in Kürze bereitgestellt]

Verleihung eLearning-Preis 2014: Digitale Grabungsdokumentation


Auch im Jahr 2014 gab es den eLearning-Preis für das Team der Vorderasiatischen Archäologie und zwar für seine „Digitale Grabungsdokumentation“.

2016 kam die Lehreplus!-Auszeichnung für besondere Leistungen in der Hochschullehre hinzu, zudem waren und sind Sandra Heinsch-Kuntner und Walter Kuntner immer wieder unter den Nominierten.

 

 

 

Bild: Sandra Heinsch-Kuntner und Walter Kuntner bei der Verleihung des eLearning-Preises 2014
© Universität Innsbruck

 


 

Ein ebenfalls preisgekröntes Projekt ist die peer-reviewte Online-Zeitschrift historia.scribere. Beteiligt sind die Institute für Alte Geschichte und Altorientalistik, Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie sowie Zeitgeschichte der Universität Innsbruck. Das Open-Access-Journal bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre aus (Pro-)Seminaren hervorgegangenen Arbeiten zu publizieren. Mit einer Publikation einher gehen Best-Paper- sowie Runner-Up-Awards und lobende Erwähnungen, die die exzellenten Leistungen der Autor*innen honorieren.

  Website von historia.scribere

 

Verleihung Lehreplus!-Preis 2014: historia.scribere

Bild: Gunda Barth-Scalmani und Irene Madreiter bei der Verleihung des Lehreplus!-Preises 2014 | © Universität Innsbruck

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