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Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung:
Identitäten - Diskurse - Transformationen

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In den letzten Jahrzehnten hat sich im Bereich der universitären und außeruniversitären Forschung und Lehre ein Bereich Geschlechterforschung und Gender Studies entwickelt, in dem Geschlechterdiskurse, -verhältnisse und -identitäten in disziplinären, interdisziplinären und transdisziplinären Kontexten und in kritischer Absicht zum Gegenstand historischer und empirischer Analysen, dekonstruktivistischer Lektüre und/oder normativ-emanzipativer Reflexion gemacht werden.  

DIE FORSCHUNGSPLATTFORM GESCHLECHTERFORSCHUNG NIMMT STELLUNG

Die FORSCHUNGSPLATTFORM GESCHLECHTERFORSCHUNG lehnt jede Form von individueller und struktureller Diskriminierung und Benachteiligung ab. Das betrifft insbesondere Diskriminierungen und Benachteiligungen auf Grund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Behinderung, weltanschaulicher, religiöser, ethnischer oder nationaler Zugehörigkeit sowie sozialer Klasse. Die Forschungsplattform Geschlechterforschung setzt sich aktiv für eine diskriminierungsfreie und barrierefreie Gesellschaft ein, die eine freie Entfaltung und Partizipation ihrer Mitglieder ermöglicht. 

 

 

NEWS & VERANSTALTUNGEN    

aep_nr4_2017_coverGeschlecht und Migration. Ein spannungsgeladenes Verhältnis!?
AEP Informationen Nr. 4 / 2017
bestellen: Informationen@aep.at

Inhaltsverzeichnis
Andrea Umhauer: Die Migrantin retten!?
Johanna Elle, Sabine Hess: Gender in der medialen und politischen Debatte in (und nach) der "Flüchtlingskrise"
Christine M. Klapeer: Homophob sind vor allem die Anderen?! Zu den affirmativen Verstrickungen von Rassismus und Homophobie
Kerstin Hazibar: Migrations- und geschlechtertheoretische Reflexionen auf Beratung
Paul Scheibelhofer: "Wer bleiben will, muss die Regeln unseres Zusammenlebens einhalten"
Nora Warrach: Bildung in Deutschland, Leben in der Türkei - Die Biographie von Rüya
                                                                            maiz: Dichotomien in Diskursen über Sexarbeit: Aufdeckungen und Problematisierungen aus der 
                                                                            Perspektive einer Migrant*innen-Selbstorganisation
                                                                            Max Preglau: Migrationspolitik und Gender
                                                                            Gloria Tauber: Medizinstudierende mit türkischer Migrationsgeschichte
                                                                            Verena Sauermann: Türkenliebchen - Die Anderen im Haller Lokalanzeiger
                                                                            Berichte: FLUCHTpunkt; Michael Haupt: migrantas; "Wir haben kommen müssen", Sónia Melo;
                                                                            Bericht über die Veranstaltungsreihe RASSISMUS - SEXISMUS - HOMOPHOBIE
                                                                            Rezensionen
                                                                            Aufschrei gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
                                                                            Geschlecht und Migration - Eine Auswahl aus den Büchern der AEP-Frauenbibliothek

Die Ausgabe wurde inhaltlich von der Forschungsgruppe Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften gestaltet mit Marcel Amoser, Sabine Gatt, Elisabeth Grabner-Niel, Kerstin Hazibar, María Teresa Herrera Vivar, Max Preglau, Paul Scheibelhofer, Gloria Tauber, Andrea Umhauer.
Redaktion: Elisabeth Grabner-Niel, Monika Jarosch, Andrea Urthaler.
Titelbild/Illustrationen: Judith Klemenc


1. Workshop des FZ Medical Humanities
„Medical Humanities – ein multidisziplinäres Feld und seine Perspektiven“ mit Prof. Schmiedebach
Montag, 18. Dezember 2017 - Einladung



Innsbrucker Gender Lectures
52. Innsbrucker Gender Lecture
Lecture in English

The Nation and its Queers

rr-photoRahul Rao, Senior Lecturer in Politics at SOAS University of London


Tuesday, January 16th 2018, 7 PM
Fakultätssitzungssaal, 3rd Floor, SOWI, Universitätsstraße 15 (Ibk)

Comment: Nikita Dhawan, Institute of Political Science, Directress of the Research
                   Platform Gender Research

Moderation: Caroline Voithofer, Institute of Civil Law




Abstract&CV

In April 2014, the Supreme Court of India ruled in National Legal Services Authority (NALSA) v. Union of India that trans persons would have the right to self-identity as male, female or ‘third gendered’ with no prior requirements of medical or surgical intervention. The Court further mandated that the state regard trans persons as a category of ‘socially and educationally backward citizens’ to whom constitutional guarantees of affirmative action in public employment and education ought to be extended. In this lecture, I want to think about the category of 'backwardness'. In international politics and law, 'backwardness' is a standard trope of orientalist discourse. But in Indian constitutional law and politics, 'backwardness' has a rich and diverse set of connotations having become the hegemonic basis on which different kinds of marginal groups claim reservations (affirmative action) in different arenas. 'Backwardness' has a peculiar temporality, being envisaged as a temporary condition that carries within itself the promise of its extinction. I will explore what this temporality has meant in respect of anti-caste radicalism before speculating on what it could mean for struggles around gender identity. In conclusion, I will reflect on the relationship between gender and 'backwardness' in a so-called Rising India.

Rahul Rao is a Senior Lecturer in Politics at SOAS University of London. He is the author of Third World Protest: Between Home and the World and of numerous articles in the fields of international relations theory, postcolonialism and queer politics. He is a member of the Radical Philosophy collective and blogs at The Disorder of Things. He is currently working on a book on queer postcolonial temporality.

 


 

NEU:  Doktoratskolleg der FP Geschlechterforschung:
            Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation:
            Räume - Relationen - Repräsentationen

Sprecherin:

Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Maria A. Wolf, Institut für Erziehungswissenschaft

Stellvertretende Sprecherinnen:

Assoz. Univ.-Prof. Dr. Christina Antenhofer, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
Ao. Univ.-Prof. Dr. Veronika Eberharter, Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und –geschichte

  DE: https://www.uibk.ac.at/forschung/profilbildung/dk_geschlecht_und_geschlechterverhaeltnisse.html.de 
  EN: https://www.uibk.ac.at/forschung/profilbildung/dk_geschlecht_und_geschlechterverhaeltnisse.html.en

Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung für Aufnahme in das Dokoratskolleg finden Sie unter https://www.uibk.ac.at/geschlechterforschung/ausschreibungdk_kolleg062017.html 
Bewerbungsschluss ist der 25. August 2017. 

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  NEU: Forschungszentrum Medical Humanities: LINK

Leiterin

Ao. Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Dietrich-Daum (Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie).

Stellvertretung

Univ.-Prof. Dr. Lisa Dora Pfahl (Institut für Erziehungswissenschaft)
Univ.-Prof. Mag. Dr. Gudrun Grabher (Institut für Amerikastudien)

Beirat

Ao. Univ.-Prof. Dr. Gabriele Werner-Felmayer (Bioethik Netzwerk Ethucation, Sektion für Biologische Chemie)
Lic. phil., MA, Dr. phil. Noelia Bueno-Gómez (Institut für Philosophie)
Mag. Marion Jarosch (Koordination FP Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen)
Mag. Dr. Maria Heidegger (Selbständige Historikerin)

Forschungsziele

Das Forschungszentrum Medical Humanities ist ein inter- und transdisziplinärer Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck, die sich in ihren Forschungen aus geistes-, sozial-, sprach-, bildungs- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven unter geschlechterkritischer Herangehensweise mit Themen und Konzepten der medizinischen Wissenschaften befassen. Die teilnehmenden ForscherInnen widmen sich u. a. den Zusammenhängen zwischen Gesundheit und Gesellschaft, Fragen von Gesundheit und Umwelt und dem Thema der Gesundheit als Ressource. Sie befassen sich in diesem Zusammenhang mit Biopolitik, Bioethik und Reproduktionstechnologien sowie mit Gesundheits- und Sozialpolitik. Weitere Schwerpunkte bilden Forschungen zur Philosophie der Medizin, zu Fragen der Gesundheitskommunikation, zu Körperlichkeit und Körperbildern, zu Geschlechterkonzepten, Ability und DisAbility sowie Care-Ordnungen und Care-Konstellationen in Geschichte und Gegenwart. Die verwendeten Konzepte setzen an der Schnittstelle zwischen Kulturwissenschaften, Humanwissenschaften und Life Sciences an. Das Forschungszentrum bietet eine Vernetzung der mit diesen Fragen an der Universität Innsbruck befassten ForscherInnen und dient zugleich dazu, die bereits bestehenden Forschungskontakte zur Medizinischen Universität Innsbruck, zur Privatuniversität UMIT und zu den nahen Fachhochschulen zu intensivieren und das internationale Kooperationsnetz weiter auszubauen. Neben der Entwicklung gemeinsamer Forschungsinitiativen und Vermittlungsstrategien wollen die beteiligten WissenschaftlerInnen sich pointiert in aktuelle Diskussionen einbringen und gegenwärtige Entwicklungen im Bereich der Humanmedizin und angrenzenden Feldern diskursiv mitgestalten.