Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung:
Identitäten - Diskurse - Transformationen

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In den letzten Jahrzehnten hat sich im Bereich der universitären und außeruniversitären Forschung und Lehre ein Bereich Geschlechterforschung und Gender Studies entwickelt, in dem Geschlechterdiskurse, -verhältnisse und -identitäten in disziplinären, interdisziplinären und transdisziplinären Kontexten und in kritischer Absicht zum Gegenstand historischer und empirischer Analysen, dekonstruktivistischer Lektüre und/oder normativ-emanzipativer Reflexion gemacht werden.  

DIE FORSCHUNGSPLATTFORM GESCHLECHTERFORSCHUNG NIMMT STELLUNG

Die FORSCHUNGSPLATTFORM GESCHLECHTERFORSCHUNG lehnt jede Form von individueller und struktureller Diskriminierung und Benachteiligung ab. Das betrifft insbesondere Diskriminierungen und Benachteiligungen auf Grund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Behinderung, weltanschaulicher, religiöser, ethnischer oder nationaler Zugehörigkeit sowie sozialer Klasse. Die Forschungsplattform Geschlechterforschung setzt sich aktiv für eine diskriminierungsfreie und barrierefreie Gesellschaft ein, die eine freie Entfaltung und Partizipation ihrer Mitglieder ermöglicht. 

 


NEWS & VERANSTALTUNGEN                                                                                                                                     fb
 

100jahrefrauenwahlrecht100 Jahre Frauenwahlrecht ... und die reale politische Mitwirkung
AEP Informationen Nr. 1 / 2018
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Informationen@aep.at 

Inhaltlich gestaltet wurde diese Ausgabe durch das Doktorand*innen-Netzwerk (https://www.uibk.ac.at/geschlechterforschung/geschlechterforschungprofil/doktorandinnennetzwerk.html). Davon haben sich Marcel Amoser, Elisabeth Grabner-Niel, Florian Ohnmacht, Andrea Urthaler und Tanja Vogler aktiv an der Gestaltung dieser Ausgabe beteiligt. Titelbild: Monika K. Zanolin in Zusammenarbeit mit Monika Jarosch

2018 wird allenthalben als Jubiläum "100 Jahre Republik Österreich" begangen. Wir setzen uns in dieser Ausgabe mit einem besonders für Frauen relevanten Aspekt auseinander: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich, 1918 durch ein Gesetz festgeschrieben, 1919 zum ersten Mal ausgeübt. Das Frauenfahlrecht ist nicht einfach so vom Himmel gefallen oder gnädigerweise zugestanden worden. Es wurde in jahrzehntelanger Agitation gegen viele Widerstände und heftige Gegnerschaft erkämpft. Aber wir lassen unseren Blick auch in andere Regionen und Zeiten schweifen. Schließlich stell sich die Frage: Weshalb ist das Frauenwahlrecht eine wichtige Etappe? Eine Stimmabgabe ist nur ein Aspekt von politischer Mitgestaltung und gesellschaftlichem Veränderungswunsch. Wie ging und geht es weiter? Welche Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten machen sich Frauen zunutze, um der gerechteren Gesellschaft, wie wir sie uns wünschen, näher zu kommen?

http://aep.at/2018-nr-1-100-jahre-frauenwahlrecht

Herausgeberinnen: Elisabeth Grabner-Niel, Monika Jarosch, Andrea Urthaler

  
 7. Studientag der Forschungsgruppe Auto_Biographie - De_Rekonstruktionen
"Fotografie - Inszenierung - Narrativ"

in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte der Freien Universität Bozen

Donnerstag, 17.5.
Abendvortrag der Historikerin Vida Bakondy (Universität Wien). Sie hat 2017 das Buch Montagen der Vergangenheit. Flucht, Exil und Holocaust in den Fotoalben der Wiener Hakoah-Schwimmerin Fritzi Loewy (Göttingen: Wallstein) veröffentlicht. Die Fotoalben wurden auf einem Flohmarkt gefunden und werden in der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien aufbewahrt. Weitere Informationen:

Freitag, 18.5.
Mögliche Beiträge beschäftigen sich mit den folgenden Themen im biografischen und autobiografischen Kontext aus geschlechterkritischer Perspektive: Narrativ(e) von Fotografien, Inszenierung, Dramaturgie, Fotostrecke (z.B. Album), Narrative, die an Fotografien herangetragen werden, „das fehlende Bild“, die Bilderflut, Du sollst Dir (k)ein Bild(nis) machen, Bildwürdigkeit, Bildverweigerung, Selbstdarstellung und/oder Fremdbild, soziologische Aspekte (z.B. zu welchen Anlässen wurden Fotografien gemacht), Stills (welche Momente werden festgehalten oder aus Videos extrahiert), Beschreibung(en) von Fotografien in (literarischen, v.a. autobiografischen und biografischen) Texten und in anderen künstlerischen Medien, ein Beitrag über Geschichte, Technik und Methodologie zur Interpretation von Fotografien ist ausdrücklich erwünscht.

Zeitliche Eingrenzung: Vom Aufkommen der Fotografie bis zum Einsetzen der digitalen Bildwelt (ca. 1990)

 
Sommerworkshop des FZ Medical Humanities 24. & 25.5. 2018
"Medical Humanities - transdisziplinär" mit Dr. Flurin Condrau, Dr. Noelia Bueno-Goméz, Dr. Otniel Dror, Prof. Dr. Silke Schicktanz - vorläufiges Programm: LINK  
 
Innsbrucker Gender Lectures
53. Innsbrucker Gender Lecture

Silke Schicktanz, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen                                                   
beim Sommerworkshop des FZ Medical Humanities (LINK)
"Retro-Kult: Leihmutterschaft zwischen Ethik, Recht und Geschlechterperspektive"
 
Datum: Donnerstag, 24. Mai 2018
Zeit: 19-21 Uhr
Ort: Hörsaal 1, SOWI, Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck
 
Kommentar: noch offen
Moderation: Gabriele Werner-Felmayer, Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck
  
 

NEU:
Die Forschungsgruppe "Gender&Queerlinguistik" hat eine Namensänderung in Forschungsgruppe "Language and Gender" und eine Profiländerung gemacht. Alle Wissenschafter*innen, die Interesse daran haben in/mit dieser Forschungsgruppe zu arbeiten, sind eingeladen mit der Sprecherin Claudia Posch (claudia.posch@uibk.ac.at) Kontakt aufzunehmen. LINK ZUR HOMEPAGESEITE

 

aep_nr4_2017_coverGeschlecht und Migration. Ein spannungsgeladenes Verhältnis!?
AEP Informationen Nr. 4 / 2017
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Informationen@aep.at

Inhaltsverzeichnis
Andrea Umhauer: Die Migrantin retten!?; Johanna Elle, Sabine Hess: Gender in der medialen und politischen Debatte in (und nach) der "Flüchtlingskrise"; Christine M. Klapeer: Homophob sind vor allem die Anderen?! Zu den affirmativen Verstrickungen von Rassismus und Homophobie; Kerstin Hazibar: Migrations- und geschlechtertheoretische Reflexionen auf Beratung; Paul Scheibelhofer: "Wer bleiben will, muss die Regeln unseres Zusammenlebens einhalten"; Nora Warrach: Bildung in Deutschland, Leben in der Türkei - Die Biographie von Rüya; maiz: Dichotomien in Diskursen über Sexarbeit: Aufdeckungen und Problematisierungen aus der Perspektive einer Migrant*innen-Selbstorganisation; Max Preglau: Migrationspolitik und Gender; Gloria Tauber: Medizinstudierende mit türkischer Migrationsgeschichte; Verena Sauermann: Türkenliebchen - Die Anderen im Haller Lokalanzeiger; Berichte: FLUCHTpunkt; Michael Haupt: migrantas; "Wir haben kommen müssen", Sónia Melo; Bericht über die Veranstaltungsreihe RASSISMUS - SEXISMUS - HOMOPHOBIE; Rezensionen; Aufschrei gegen Gewalt an Frauen und Mädchen; Geschlecht und Migration - Eine Auswahl aus den Büchern der AEP-Frauenbibliothek
Die Ausgabe wurde inhaltlich von der Forschungsgruppe Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften gestaltet mit Marcel Amoser, Sabine Gatt, Elisabeth Grabner-Niel, Kerstin Hazibar, María Teresa Herrera Vivar, Max Preglau, Paul Scheibelhofer, Gloria Tauber, Andrea Umhauer. Redaktion: Elisabeth Grabner-Niel, Monika Jarosch, Andrea Urthaler. Titelbild/Illustrationen: Judith Klemenc
 

  

NEU:  Doktoratskolleg der FP Geschlechterforschung:
            Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation:
            Räume - Relationen - Repräsentationen

Sprecherin:
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Maria A. Wolf, Institut für Erziehungswissenschaft

Stellvertretende Sprecherinnen:
Assoz. Univ.-Prof. Dr. Christina Antenhofer, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
Ao. Univ.-Prof. Dr. Veronika Eberharter, Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und –geschichte

  https://www.uibk.ac.at/dk-gender/

 

  NEU: Forschungszentrum Medical Humanities

LINK: https://www.uibk.ac.at/geschlechterforschung/fz-medical-humanities.html