Das Forschungszentrum AWOSA versteht sich als trans- und interdisziplinäres Kompetenzzentrum für die antiken und prähistorischen Welten an der Universität Innsbruck. Ausgehend vom Zentrum für Alte Kulturen vereint AWOSA die Text- und Materialwissenschaften unter einem Dach und verbindet die historischen, philologischen und archäologischen Fächer gezielt mit naturwissenschaftlichen sowie sozio- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen.

Vision und Ziele

AWOSA verfolgt das Ziel, bestehende Forschungskapazitäten auszubauen, international sichtbar zu machen und zukunftsweisende interdisziplinäre Forschung anzustoßen. Dabei stehen zentrale Themenfelder im Fokus: die antike Mittelmeerwelt als vorglobale Transaktionswelt, die Frage nach der Antike als Beginn eines „europäischen Sonderweges" sowie die Rezeption der Antike in Moderne und Neuzeit. Das Zentrum fungiert als offene Diskussionsplattform und Drehkreuz für Forschende aller Karrierestufen – nicht nur für die am Zentrum für Alte Kulturen beheimateten Wissenschaftler*innen, sondern ausdrücklich auch für Kolleg*innen aus Nachbardisziplinen der gesamten Universität. Ein besonderes Anliegen ist die Nachwuchsförderung, die sich unter anderem im fächerübergreifenden Masterstudiengang „Antike Welten" widerspiegelt.

Es handelt sich hierbei um eine Ansicht der Vorderseite des Ágnes-Heller-Hauses.

Über uns

Das Forschungszentrum Ancient World Studies and Archaeologies (AWOSA) verfolgt zielgerichtet eine Intensivierung und Internationalisierung der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Aktu­el­les

Die aktuellen Veranstaltungen und Vorträge des Forschungszentrums AWOSA sowie anderweitige Neuigkeiten finden Sie hier.

Ver­an­stal­tun­gen

Unter diesem Abschnitt finden Sie Berichte und Impressionen der aktuellen Veranstaltungen des Forschungszentrums AWOSA sowie der Institute des Zentrums für Alte Kulturen.

Pro­jekte

Die Projekte des Forschungszentrums AWOSA und der Institute für Alte Geschichte und Altorientalistik, Archäologien sowie Gräzistik und Latinistik sind hier zu finden.

Man sieht hier eine Sammlung von Abgüssen antiker Statuen.

Samm­lun­gen

Hier finden Sie Informationen über das Museum, das sich im Zentrum für Alte Kulturen befindet, sowie dem Archäologischen Museum im Hauptgebäude der Universität Innsbruck.

Lei­tung und Kon­takte

Hier finden Sie die Leitung für das Forschungszentrum AWOSA, die Stellvertretung und den Kontakt, unter dem Sie sich mit Ihren Fragen an uns wenden können.

Besonders herausragende Initiativen

Die Impulskraft von AWOSA zeigt sich in einer Reihe hochrangiger Drittmittelprojekte, die aus dem Kreis und den Initiativen des Forschungszentrums hervorgegangen sind und von am FZ beteiligten Forscher*innen erfolgreich eingeworben wurden. Stellvertretend sei hier auf folgende drei Projekte besonders hingewiesen:

Es handelt sich um eine Reliefdarstellung, die Teil der Ruinen von Persepolis ist.

DK Entangled Anti­qui­ties

Das Doktoratskolleg „Entangled Antiquities: Global Dynamics and Local Forces (1500 BC – 1500 AD)" ist aufs Engste mit AWOSA verbunden und erforscht die Verflechtung antiker Lebensräume in der afro-eurasischen Welt. Es bietet Doktorand*innen ein strukturiertes, transdisziplinäres Ausbildungsprogramm, das die Fächervielfalt des Zentrums für Alte Kulturen konsequent für eine zukunftsweisende Erforschung von „global antiquities" nutzt.

Das Bild zeigt ein Banner von EurAsian-Transformations und drei beteiligte Wissenschaftler.

Clus­ter of Excel­lence "EurA­sian Trans­for­ma­ti­ons­"

Der Cluster of Excellence „EurAsian Transformations" (FWF COE8) vereint über 30 Forscher*innen an vier akademischen Institutionen – darunter die Universität Innsbruck – und untersucht auf Basis von Originalquellen in Dutzenden Sprachen die großen Fragen der Geisteswissenschaften aus vergleichender und konnektiver Perspektive: Diversität, Mobilität und Identität im eurasischen Raum. Das vom FWF finanzierte Format ist bewusst strukturbildend angelegt und fördert intensiv den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Zu sehen ist eine Versammlung des SFB-Neulatein, wobei manche Teilnehmer digital zugeschaltet sind.

SFB Neu­la­tein

Jüngster Erfolg ist der Spezialforschungsbereich (SFB) „Neulatein", der die international führende Rolle Innsbrucks in der Erforschung der neulateinischen Literatur weiter stärkt. In den kommenden vier Jahren stehen rund 3,9 Millionen Euro zur Verfügung, um die Wechselwirkung neulateinischer Literatur mit zentralen Aspekten der frühneuzeitlichen Welt zu beleuchten und innovative digitale Werkzeuge – darunter KI-gestützte Erschließungsmethoden – für die Forschung bereitzustellen.

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