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News-Archiv

Bioin­spi­rierte Che­mie für inno­va­tive Pflan­zen­schutz­mit­tel

Der Arbeitsgruppe von Thomas Magauer ist ein wichtiger Durchbruch in der Naturstoffchemie gelungen. Durch einen bioinspirierten Syntheseansatz konnten die Forschenden einen neuen, effizienten Zugang zu hochwirksamen natürlichen Lignanen entwickeln – Molekülen mit großem Potenzial für den Pflanzenschutz und die nachhaltige Schädlingsbekämpfung.

Zwei neue For­schungs­netze bewil­ligt

Die Universität Innsbruck koordiniert einen neuen FWF-Spezialforschungsbereich zum Dunklen Universum, der Antworten auf die größten Fragen der modernen Kosmologie sucht. Außerdem ist die Universität Innsbruck am neuen Spezialforschungsbereich zu Quantensystemen von neutralen Atomen beteiligt. Der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF fördert die Forschungsnetzwerke über vier Jahre hinweg mit je rund 4 Millionen Euro.

Rek­to­rin Vero­nika Sexl nicht wie­der­be­stellt

Der Universitätsrat hat heute in geheimer Abstimmung einer Wiederbestellung von Rektorin Veronika Sexl für die Amtsperiode 2027 bis 2031 mehrheitlich nicht zugestimmt. Die Position einer Rektorin oder eines Rektors der Universität wird daher neu ausgeschrieben werden.

Stö­rungs­si­chere Quan­ten­sen­so­ren

Forscher der Universität Innsbruck haben gezeigt, dass Quantensensoren auch unter extrem störungsbehafteten Bedingungen eine hohe Genauigkeit beibehalten können. Es handelt sich um die erste experimentelle Umsetzung eines leistungsstarken Quantensensor-Protokolls, das alle vergleichbaren klassischen Strategien übertrifft – selbst unter extrem verrauschten Bedingungen.

Kli­ma­wan­del: Ber­g­re­gi­o­nen erwär­men sich schnel­ler als Tal­la­gen

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Innsbruck analysierte die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels im Gebirge. Höhengradient, Topografie und Exposition beeinflussen die Entwicklung stark. Im Vergleich zum Flachland zeigen sich eine deutlich stärkere Erwärmung und geringere Niederschlagsmengen.

Haar­probe deckt selbst­ver­let­zen­des Ver­hal­ten auf

Selbstverletzendes Verhalten lässt sich durch die biochemische Analyse von Haarproben nachweisen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Innsbruck gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim unter der Leitung von Alexander Karabatsiakis. Dieser Ansatz lässt sich für die Prävention und Risikoeinschätzung bei psychischen Belastungen nutzen.

Vir­tu­elle Rea­li­tät stärkt Lawi­nen­ret­tungs­trai­ning

Lawinen gehören zu den größten Gefahren im alpinen Raum. Im Ernstfall zählt jede Sekunde – doch wie bereitet man sich optimal darauf vor? Eine aktuelle Studie der Universität Innsbruck zeigt, dass Virtual Reality (VR) eine gute Ergänzung zum klassischen Lawinentraining sein kann. Die App „Notfall Lawine VR“ ermöglicht es seit zwei Jahren, Rettungsszenarien realitätsnah zu üben – ohne tatsächlich im Schnee zu stehen.

Was­ser lässt Fels am Mat­ter­horn wan­ken

Am Matterhorn zeigt ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Jan Beutel vom Institut für Informatik, wie Schmelzwasser im Permafrost zu Felsinstabilität führen kann. Ein Felspfeiler stürzte dort 2023 nach jahrelangem Wasserzutritt ab. Langzeitmessungen und Modell zeigen nun, wie Schmelzwasser solche Felsstürze auslösen kann – eine Folge des Klimawandels.

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