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News-Archiv

Euclid macht Dunkle Materie sichtbar

Unter Leitung des Inns­bru­cker Astro­phy­si­kers Tim Schrab­back haben Forschende die erste mit dem Weltraum­te­le­skops Euclid gewon­nene Kartie­rung der Vertei­lung Dunkler Materie in einem masse­rei­chen Gala­xien­haufen vorge­stellt. Die Studie liefert einen Vorge­schmack auf die ersten kosmo­lo­gi­schen Haup­ter­geb­nisse der Euclid-Mission, die für 2027 erwartet werden.

Wie wirkt sich Hitze auf unseren Körper aus?

Trag­bare Venti­la­to­ren, Schat­ten­plätze unter Bäumen, Lüften am Morgen, Abküh­lung im Schwimm­bad: Fragt man Menschen, wie sie mit Hitze­tagen umge­hen, bekommt man unter­schied­lichste Antwor­ten, das Ziel ist immer dasselbe – Wohl­be­finden herstel­len, denn das geht mit stei­genden Tempe­ra­turen verlo­ren. Doch warum machen uns heiße Tage so zu schaf­fen? Wir haben mit Justin Lawley gespro­chen, der Sport­wis­sen­schaftler beschäf­tigt sich mit den Auswir­kungen von Hitze und Kälte auf physio­lo­gi­sche Funk­ti­o­nen.

WM 2026: Spanien vorn, viele Teams mit Chancen

Ein inter­na­ti­o­nales Forschungs­team unter Betei­li­gung der Univer­sität Inns­bruck hat erneut eine daten­ba­sierte Prognose für die Fußball-Welt­meis­ter­schaft erstellt. Die statis­ti­sche Analyse sieht Spanien mit 14,5 % Wahr­schein­lich­keit als Topfa­vo­ri­ten, dicht dahinter folgen England und Frank­reich mit jeweils 12,4 % sowie Deut­sch­land mit 11,2 %.

Prä­zi­si­ons­mes­sung lie­fert neuen Rekord­wert

Ein Team um den Inns­bru­cker Physiker Roland Wester hat eine funda­men­tale Eigen­schaft des Kohlen­stoff-Dimers mit bisher uner­reichter Genau­ig­keit im Labor bestimmt. Die Ergeb­nisse liefern einen hoch­wer­tigen Refe­renz­wert für künf­tige Berech­nungen der elek­tro­ni­schen Struktur von Kohlen­stoff­mo­le­kü­len.

Erst­mals per­fek­ter Zufall erzeugt

Forschende haben an der ETH Zürich mit einem Quantenexperiment erstmals perfekte, zertifizierbare Zufallszahlen erzeugt. Diese können unter anderem beim Verschlüsseln von Nachrichten eingesetzt werden. An der Arbeit beteiligt war die Theoretikerin Ramona Wolf, die seit kurzem eine Forschungsgruppe zu Quantenkryptographie am Institut für Theoretische Physik der Uni Innsbruck leitet.

Das Universum der Mikro­or­ga­nismen

Von der Sauer­stoff­pro­duk­tion über Lebens­mit­tel­her­stel­lung bis hin zu biolo­gi­scher Abwas­ser­rei­ni­gung: Mikro­or­ga­nismen begleiten uns durch jeden Moment des Tages – unsichtbar und unver­zicht­bar. Genau das macht eine neue Auss­tel­lung erleb­bar: Am 27. Mai öffnet das mikroVERSUM am hollu Campus in Zirl seine Türen. Das interak­tive Science Center der Univer­sität Inns­bruck und der hollu System­hy­gi­ene GmbH wird von Bund, Land sowie EU unter­stützt und führt an 31 Stati­onen durch einen 24-Stunden-Zyklus mit den kleinsten Bewoh­nern unserer Welt — so wird sicht­bar, was im Alltag kaum jemand wahr­nimmt.

Inns­brucks neue Ver­bin­dung zum Wel­traum

Heute, am 18. Mai, wurde die quantenoptische Bodenstation Marietta Blau am Hafelekar im Beisein hoher politischer Vertreter und eines Physik-Nobelpreisträgers eröffnet. Die Universität und der Forschungsstandort Innsbruck verfügen damit über eine wichtige Basis für die Entwicklung eines weltumspannenden Quanteninternets. Auch der stellaren Astrophysik stehen mit dem hochmodernen Spiegelteleskop neue Möglichkeiten offen.

Man­ge­ler­näh­rung bei Kin­dern in Sub­sa­hara-Afrika – ein viel­schich­ti­ges Bild

Kinder in der Sahelzone leiden mit hoher Wahrscheinlichkeit an mehreren Formen von Mangelernährung: Das geht aus einer statistischen Untersuchung von Wissenschaftler:innen der Universität Innsbruck sowie der ETH Zürich hervor. Die im April in Communications Medicine (Nature) veröffentlichte Studie beinhaltet über 200.000 Beobachtungen von Kindern unter fünf Jahren und liefert ein differenziertes Bild über die gesundheitliche Situation in unterschiedlichen Regionen Subsahara-Afrikas.

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