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News-Archiv
Positionierung als Familienunternehmen: Ein zweischneidiges Schwert
Zahlreiche Studien belegen: Familienunternehmen werden allgemein als besonders vertrauenswürdig, menschlich und moralisch handelnd wahrgenommen. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass dieser gute Ruf bei Skandalen, die vermeidbar gewesen wären, nach hinten losgehen kann.
Lokaler Partner für ambitionierte KI-Vorhaben
Die AI Factory Austria (AI:AT), an der auch ein Innsbrucker Team beteiligt ist, will die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Österreich voranbringen. Sie bietet allen Unterstützung, die KI selbst mitgestalten und verstehen wollen, anstatt einfach auf ein fertiges Produkt zurückzugreifen. Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Wissenschaft sind die Zielgruppe für das in weiten Teilen kostenlose Angebot im Rahmen des Projekts.
Prediction Markets: Zwischen Insiderhandel und Informationsaggregation
„Prediction Markets öffnen Tür und Tor für Manipulationsmöglichkeiten, die einige wenige Menschen sehr reich machen können“, sagt Jürgen Huber im Interview, zeigt aber auch positive Aspekte für Informationsaggregation und Forschung auf.
Langzeitpflege in Europa: Hineinzoomen in lokale Kontexte
Im EU-Projekt „LeTs-Care“ erforschen Wissenschaftler:innen die Kontexte und Herausforderungen in der Langzeitpflege in sieben EU‑Ländern. Soziologe Bernhard Weicht, der gemeinsam mit Lisa Waldenburger das zweite Arbeitspaket koordiniert, spricht im Interview über bisherige Erfahrungen und darüber, wie wichtig es ist, klarzustellen, worüber man spricht, wenn es um Pflege geht.
Viele Wareninseln verschlechtern das Einkaufserlebnis
Zusätzliche Wareninseln in Supermarktgängen – sogenannte Zweitplatzierungen – sollen Impulskäufe fördern. Eine neue Studie von Mathias Streicher von der Universität Innsbruck zeigt jedoch: Übermäßige Bestückung verengt die Gänge, bremst Kundinnen und Kunden aus und kann den Umsatz senken. In realen Feldexperimenten stiegen die Umsätze in Gängen ohne Zusatzdisplays um rund 11,5 Prozent, obwohl insgesamt weniger Produkte ausgestellt waren.
„Wir forschen für die Menschen“
Rund 1.500 Mitarbeitende und Studierende der Innsbrucker Universitäten versammelten sich heute in der Innsbrucker Innenstadt, um den wichtigen Beitrag der Hochschulen für die gesellschaftliche Entwicklung aufzuzeigen. Anlass für den österreichweiten Aktionstag der Universitäten ist der heutige Welttag der Kreativität und Innovation.
Quantengas trotzt der Erwärmung
Eine gemeinsame theoretische Studie der Universität Innsbruck und der Zhejiang University hat den mikroskopischen Ursprung eines bemerkenswerten Quantenphänomens aufgedeckt: ein periodisch angeregtes Gas aus ultrakalten Atomen, das sich entgegen allen klassischen Erwartungen einfach weigert, sich zu erwärmen.
Rätsel der Entstehung protoplanetarer Scheiben um junge Sterne gelöst
Aus wirbelndem Gas und Staub entstehen Planeten. Erstmals lässt sich nun nachvollziehen, wie einströmendes Material aus sternbildenden Regionen allmählich zu planetenbildenden Scheiben wird. Die Studie unter der Leitung von Indrani Das vom Academia Sinica Institute of Astronomy and Astrophysics (ASIAA), mit Beteiligung des Innsbrucker Astrophysikers Eduard Vorobyov, kombiniert numerische Simulationen mit Beobachtungen des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) und wurde im Astrophysical Journal veröffentlicht.