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News-Archiv
Innsbrucks neue Verbindung zum Weltraum
Heute, am 18. Mai, wurde die quantenoptische Bodenstation Marietta Blau am Hafelekar im Beisein hoher politischer Vertreter und eines Physik-Nobelpreisträgers eröffnet. Die Universität und der Forschungsstandort Innsbruck verfügen damit über eine wichtige Basis für die Entwicklung eines weltumspannenden Quanteninternets. Auch der stellaren Astrophysik stehen mit dem hochmodernen Spiegelteleskop neue Möglichkeiten offen.
Mangelernährung bei Kindern in Subsahara-Afrika – ein vielschichtiges Bild
Kinder in der Sahelzone leiden mit hoher Wahrscheinlichkeit an mehreren Formen von Mangelernährung: Das geht aus einer statistischen Untersuchung von Wissenschaftler:innen der Universität Innsbruck sowie der ETH Zürich hervor. Die im April in Communications Medicine (Nature) veröffentlichte Studie beinhaltet über 200.000 Beobachtungen von Kindern unter fünf Jahren und liefert ein differenziertes Bild über die gesundheitliche Situation in unterschiedlichen Regionen Subsahara-Afrikas.
Positionierung als Familienunternehmen: Ein zweischneidiges Schwert
Zahlreiche Studien belegen: Familienunternehmen werden allgemein als besonders vertrauenswürdig, menschlich und moralisch handelnd wahrgenommen. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass dieser gute Ruf bei Skandalen, die vermeidbar gewesen wären, nach hinten losgehen kann.
Lokaler Partner für ambitionierte KI-Vorhaben
Die AI Factory Austria (AI:AT), an der auch ein Innsbrucker Team beteiligt ist, will die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Österreich voranbringen. Sie bietet allen Unterstützung, die KI selbst mitgestalten und verstehen wollen, anstatt einfach auf ein fertiges Produkt zurückzugreifen. Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Wissenschaft sind die Zielgruppe für das in weiten Teilen kostenlose Angebot im Rahmen des Projekts.
Prediction Markets: Zwischen Insiderhandel und Informationsaggregation
„Prediction Markets öffnen Tür und Tor für Manipulationsmöglichkeiten, die einige wenige Menschen sehr reich machen können“, sagt Jürgen Huber im Interview, zeigt aber auch positive Aspekte für Informationsaggregation und Forschung auf.
Langzeitpflege in Europa: Hineinzoomen in lokale Kontexte
Im EU-Projekt „LeTs-Care“ erforschen Wissenschaftler:innen die Kontexte und Herausforderungen in der Langzeitpflege in sieben EU‑Ländern. Soziologe Bernhard Weicht, der gemeinsam mit Lisa Waldenburger das zweite Arbeitspaket koordiniert, spricht im Interview über bisherige Erfahrungen und darüber, wie wichtig es ist, klarzustellen, worüber man spricht, wenn es um Pflege geht.
Viele Wareninseln verschlechtern das Einkaufserlebnis
Zusätzliche Wareninseln in Supermarktgängen – sogenannte Zweitplatzierungen – sollen Impulskäufe fördern. Eine neue Studie von Mathias Streicher von der Universität Innsbruck zeigt jedoch: Übermäßige Bestückung verengt die Gänge, bremst Kundinnen und Kunden aus und kann den Umsatz senken. In realen Feldexperimenten stiegen die Umsätze in Gängen ohne Zusatzdisplays um rund 11,5 Prozent, obwohl insgesamt weniger Produkte ausgestellt waren.
„Wir forschen für die Menschen“
Rund 1.500 Mitarbeitende und Studierende der Innsbrucker Universitäten versammelten sich heute in der Innsbrucker Innenstadt, um den wichtigen Beitrag der Hochschulen für die gesellschaftliche Entwicklung aufzuzeigen. Anlass für den österreichweiten Aktionstag der Universitäten ist der heutige Welttag der Kreativität und Innovation.