Universität Innsbruck

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Video-Archiv

Die Ent­ste­hung Grie­chen­lands

Die Autoren von „Die Entstehung Griechenlands“, Christoph Ulf und Erich Kistler, sprechen mit Claudia Heyer über das bei De Gruyter Oldenbourg erschienene Buch. Das zentrale Element der Meistererzählung über den Anfang Griechenlands, die Einwanderung von Stämmen des Volks der Griechen aus dem Norden, wird in diesem Buch mit Hilfe der analytischen Instrumente der intentionalen Geschichte, Ethnizität und Ethnogenese als problematisch erwiesen.

Äl­te­re Brü­cken wer­den mit Be­ton­schrau­ben zu­kunfts­fit

Ingenieure des Arbeitsbereiches Massiv- und Brückenbau der Uni Innsbruck wollen Betonankerschrauben zur Verstärkung älterer Brücken nutzen (Querkraft-Verstärkung). Wenn Brücken durch zunehmenden Verkehr und geänderte Normen nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen, können sie durch nachträgliche Bewehrung in Form von Betonschrauben zukunftsfit gemacht werden.

VI­DEO: Das CGI der Uni Inns­bruck

Das Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) ist zentrale Anlaufstelle für Gender Studies an der Universität Innsbruck. Die interfakultäre Organisationseinheit unterteilt sich in die Mitarbeiter:innen am CGI und die Mitglieder der Forschungsplattform in verschiedenen Fakultäten. Womit sie sich genau befassen, erfahren Sie hier.

Wie ver­hal­ten sich Vö­gel in Städ­ten?

Zoolog*innen der Universität Innsbruck untersuchen, ob und wie Vogelfütterung im Winter das Verhalten von Kohl- und Blaumeisen beeinflusst. Das Team rund um Marion Chatelain möchte wissen, ob die Vögel wegen des menschengemachten Futterangebots im Winter lieber in Städten leben. Und ob das Auswirkungen auf den körperlichen Zustand und die Fortpflanzung hat.

Draht­wurm-Schäden in der Land­wirt­schaft bio­lo­gisch ver­mei­den

Drahtwümer verursachen in der Landwirtschaft große Schäden, etwa an Kartoffeln. Zoologen der Universität Innsbruck untersuchen, wie der Drahtwurmbefall mit biologischen Maßnahmen verhindert werden kann. Mit bestimmten Pflanzen sollen die Insekten von den Feldfrüchten weggelockt werden, sodass sie diese nicht mehr anfressen. Auch ein Pilz kann helfen, die Drahtwürmer in Schach zu halten.

Pilot­versuch: Macht Paket­trans­port mit dem Fahr­rad Sinn?

Ein Pilot­versuch soll zeigen, in welcher Form der Transport von Paketen mit Lasten­fahrrädern im städtischen Bereich Sinn machen kann. Stephan Tischler vom Institut für Infra­struktur der Uni Innsbruck untersucht verschiedene Faktoren, die sich positiv oder negativ auf den Alltagsbetrieb auswirken können, wie Paketgröße, Verkehrs­infra­struktur oder Witterung.

Wie die Räter auf der Ho­hen Birga leb­ten

Vor etwa 2000 Jahren ist eine eisenzeitliche Siedlung auf der Hohen Birga südwestlich von Innsbruck plötzlich aufgegeben worden. Archäologen der Universität Innsbruck untersuchen das Grabungsgelände mehr als 80 Jahre nach seiner erstmaligen Entdeckung neu. Reste von mittlerweile acht Gebäuden und zahlreiche neue Funde geben viele Hinweise über die Lebensweise der Birgitzer Räter.

Biolo­­gische Schä­­dlings­­be­­kämp­­fung in Ger­­sten­­fel­­dern

Zoologen der Universität Innsbruck erforschen, wie Schädlinge in der Landwirtschaft zuverlässig auf biologischem Weg bekämpft werden können. Laufkäfer und andere räuberische Insekten sind natürliche Feinde von Blattlaus und Co., allerdings gewinnen Schädlinge oft die Oberhand. Warum, das ist Gegenstand der Untersuchungen. Experimente und Genanalaytik sollen Klarheit bringen.

Das Lie­bes­leben anti­ker Frauen­ge­stal­ten

Aufgrund der Pandemie konnte die im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen geplante Lesung „Heldinnen – Eine Reise durch das Liebesleben antiker Frauengestalten“ nicht stattfinden. Nun entstand dazu ein Video.

Süd­ti­rol und Tren­ti­no: Archi­tek­tur un­ter dem Fa­schis­mus

Der Beitrag der Sendungsreihe Campus von RAI Südtirol beschreibt ein Forschungsprojekt am Institut für Architekturtheorie und Baugeschichte, in dem erstmals alle öffentlichen Bauten dokumentiert und analysiert werden, die unter dem Faschismus in Südtirol und im Trentino errichtet worden sind.

Co­rona, Klima­wan­del, Ge­schich­te & Co.

In einer siebenteiligen Vortragsreihe geben Innsbrucker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblicke in aktuelle Forschung. 1: Föderalismus und Corona, 2: Lernende Roboter, 3: Medienethik, 4: Pandemie und Literatur, 5: John Peters Humphrey und die Menschenrechtscharta, 6: Gebirgswald und Klimawandel 7: Schmelzende Gletscher.

Ur­zeit­liche Sied­lung unter Tiro­ler Burg

Unter der mittelalterlichen Burg Kropfsberg im Tiroler Unterinntal gibt es Reste früherer, urgeschichtlicher Besiedelung. Archäologen der Universität Innsbruck führen dort Grabungen durch. Sie möchten herausfinden, wer die Menschen waren, die hier in der Bronze- und Eisenzeit gelebt haben. Sie vermuten einen Zusammenhang mit prähistorischem Kupferbergbau in der direkten Nachbarschaft.

Geo­logie in der Höhle: Klima­rekon­struk­tion mit Kar­bona­ten

Geologen der Uni Innsbruck untersuchen die Eisriesenwelt in Werfen im Land Salzburg. In der Eishöhle finden sie gefrorenes Wasser, das aus der Zeit von Ötzi stammt und stellen fest: früher hat es in der 42-Kilometer großen Höhle noch viel mehr Eis gegeben. Die Forscher können das mit speziellen Höhlenkarbonaten beweisen. Hier gehen sie wieder auf die Suche nach den steinernen Eiszeugen.

Corona: Nach­weislich bessere Luft durch Ver­kehrsbe­schrän­kungen

Für den Atmosphärenforscher Thomas Karl waren die vergangenen Monate ein großes Freiluftexperiment. Luftanalysen in und über Innsbruck belegen eine deutliche Reduktion von Schadstoffen mit Inkrafttreten der Beschränkungen. Am deutlichsten sichtbar ist das bei Stickoxiden, die großteils vom Verkehr verursacht werden.

Das Bren­ner-Ar­chiv präsen­tiert drei Füh­run­gen zu Georg Trakl

Der Literaturwissenschaftler Eberhard Sauer­mann hat sich schwerpunkt­mäßig mit dem Werk und dem Leben von Georg Trakl auseinandergesetzt. Er ist einer der beiden Herausgeber der Historisch-Kritischen Georg Trakl-Ausgabe, der sog. Innsbrucker Ausgabe und führt in den drei Videos durch den Nachlass Georg Trakls. Christoph W. Bauer liest Gedichte und Briefe Trakls.

Wie wirkt sich der Kli­ma­wan­del auf Alpen­seen aus?

Der Klimawandel wirkt sich auch auf Alpenseen aus. LimnologInnen der Uni Innsbruck untersuchen, ob und wie sich die Erderwärmung heute schon auswirkt. Und sie wagen einen Blick in die Zukunft: Berechnungen und Modelle sollen zeigen, wie sich die Seen in den kommenden Jahrzehnten verändern werden und welche Folgen das für die vielfältige Nutzung durch uns Menschen haben könnte.

Weiterbildung: Digitalisierung im Tourismus

Die Digitalisierung wird den Tourismus nachhaltig verändern. Um Unternehmen auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten, hat an der UniInnsbruck der FFG Innovationslehrgang „Digital Tourism Experts“ unter der Leitung von Mike Peters stattgefunden. Christian Fohrmann vom Alpinmarketing hat gemeinsam mit dem Tourismusverband Achensee ein Projekt umgesetzt.

Sportwissenschaft: Risikofaktoren für Stürze beim Wandern

Forscher*innen untersuchen, wieso es auf den Bergen immer wieder zu Stürzen kommt. Risikofaktoren könnten demnach Fehlsichtigkeit bzw. zu schwere Rucksäcke sein. Martin Faulhaber, Elena Pocecco und Fabian Schwendinger befragen verunglückte Wanderer und Wanderinnen, die an denselben Stellen wandern, aber keine Unfälle hatten. So können sie mögliche Risikofaktoren herausarbeiten.

Im Krieg zer­bombt: Archäo­logen graben bei Burg Traut­son

Ihren Ursprung hat die Befestigungsanlage im Mittelalter: Die Burg Trautson in Matrei am Brenner wurde einst „Perle des Wipptals“ genannt. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Festung von alliierten Bombern zerstört worden. In Kooperation mit Kollegen aus New Orleans graben Archäologen der Uni Innsbruck am Festungsberg, um Geschichte und Zerstörung der Burg besser zu verstehen.

Physik: Mit Ionen­fallen-Mikro­chips zum mobilen Quanten­computer

Kleinere Komponenten sollen bald tragbare Quantencomputer ermöglichen. Die Innsbrucker Experimentalphysikerin Silke Auchter forscht bei Infineon Villach in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und IFEVS an Ionenfallen auf Mikrochipbasis. Die kleineren Ionenfallen stellen Qubits künftig nicht nur in zwei, sondern in drei Dimensionen zur Verfügung.

Nicht brenn­bare Bett­wäsche kann Leben retten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck in Dornbirn haben eine alltagstaugliche, nicht brennbare Bettwäsche entwickelt. Für die Herstellung des Stoffes nutzen sie eine spezielle Textilfaser.

Irak: Gesell­schaft­liche Aus­söhnung durch Frie­dens- und Kon­flikt­for­schung

Das vom United Nations Development Programme (UNDP) geförderte Projekt „Education for Peace in the Iraqi Higher Education System“ wird von der Iraqi Al-Amal Association in Partnerschaft mit dem Arbeitsbereich für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Innsbruck umgesetzt. Ziel ist es, gesellschaftliche Aussöhnung und Konflikttransformation im Irak zu unterstützen.

Brücken durch Beton­schrau­ben sta­biler machen

Bei vielen älteren Brücken besteht die Gefahr des Durchstanzens, also des Durch­brechens eines Stützpfeilers durch die Brücken-Platte. Bauingenieure der Uni Innsbruck entwickelten eine Methode, wie Infrastruktur­bauwerke mit Beton­schrauben nachträglich kostengünstig verstärkt und so an die heutige Verkehrssituation sowie gesetzlichen Normen angepasst werden können.

Iso­lation: Stu­dien­aus­tausch in Zeiten von Co­rona

Internationale Studierende mussten in Innsbruck wegen Corona in Quarantäne. Die Isolation war für die jungen Leute zum Teil eine sehr schwierige Zeit. Die Uni Innsbruck hat mit Einkäufen, persönlicher Ansprache und Unterhaltung geholfen.

Wissen­schaf­tliche Fake-Journals: Trans­parenz als Lösung

Tausende „Abzock-Fachzeitschriften“ stellen sich weltweit als seriöse Plattformen für wissenschaftliche Fachartikel dar, wirkliche Qualität bieten sie aber nicht. Open Peer Review könnte eine Lösung sein.

Bits und Berge - ORF Österreich Bild

Die Uni Innsbruck zählt zu den ältesten Forschungsstätten im Alpenraum. Vor 350 Jahren gegründet hat sie einen klingenden Namen in der Welt der Wissenschaft. Das ÖSTERREICH BILD aus dem ORF Landesstudio Tirol zeigt, warum die Universität Innsbruck auf ganz auf ganz bestimmten Gebieten zu den besten heimischen Forschungseinrichtungen zählt.

Das Uni­versi­täts­netz­werk AURORA

Das Universitätsnetzwerk AURORA wurde 2016 auf Initiative der Freien Universität Amsterdam gegründet und umfasst heute insgesamt neun Mitglieder aus ganz Europa. Es verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlichem Engagement und gesellschaftlicher Relevanz. Die Universität Innsbruck ist seit 2019 Mitglied von AURORA.

Warum Pflan­zen ein­frieren, dabei aber nicht ein­gehen

Pflanzen haben verschiedene Strate­gien, um frostige Temperaturen zu überstehen. Botaniker der Uni Inns­bruck untersuchen, wie sie das genau machen. Besonders interessiert sie der Gletscherhahnenfuß. „Ranunculus glacialis“ ist die einzige bekannte Pflanze, deren Blüte gänzlich unbeschadet durchfrieren kann.

Die Ver­mes­sung der Welt per Droh­ne

Um die Erdoberfläche dreidimensional zu erfassen, nutzen Geographen der Uni Innsbruck einen Fernerkundungs-Multicopter und Laserscanning­verfahren. Ziel ist es, mit eigens entwickelten Algorithmen Objekte wie Felsen oder Bäume in den Daten automatisiert zu erkennen. Daraus können viele verschiedene Informationen abgeleitet werden, von Baumhöhen bis zu Hangbewegungen.

Ein­drücke aus dem Jubi­läums­jahr 2019

2019 war für die Universität Innsbruck ein ereignisreiches Jahr – mit einer Vielzahl an Aktivitäten haben wir das 350-Jahr-Jubiläum unserer Alma Mater gefeiert. Einige Eindrücke haben wir in diesem Video zusammengestellt, um dieses einzigartige Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Ände­rungen der Ge­setzes­lage für auto­no­mes Fahren in Öster­reich

Selbstfahrende Fahrzeuge werden auch in Österreich Realität. Für den Einsatz neuer Technologien braucht es passende gesetzliche Rahmenbedingungen. Wer übernimmt die Haftung im Falle eines Schadens? Wie muss ein selbstfahrendes Auto programmiert werden, wenn es in Konfliktsituationen um Menschenleben geht? Auch Juristen der Uni Innsbruck beschäftigen sich mit solchen Fragen.

Meteo­rologie: Bessere Wetter­vorher­sagen für Berg­regio­nen

Mit großem technischen Aufwand am Boden und im Flugzeug messen Meteorologen die Luftschichten über dem Inntal in 3D. Sie wollen verstehen, wie Berge und Täler die untere Troposphäre genau beeinflussen. Speziell geht es um Winde quer zur Talrichtung. Ziel des Forschungsprojekts CrossInn ist es, Wettervorhersagen und Klimamodelle zu verbessern.

Phar­mazie: Edel­weiß hat hei­len­de Kräf­te

Pharmazeuten der Uni Innsbruck rund um Hermann Stuppner belegen, was die Volksmedizin schon lange weiß: Edelweiß hat heilende Kräfte. Sie konnten mehr als 60 Einzelsubstanzen beschreiben und fanden auch zwei bislang unbekannte Stoffe: Leoligin und Edelweiß-Säure.

Frau Hitt ist in der Stadt

Woraus hat sich die Nordkette gebildet? Wieso blitzt es bei einem Gewitter? Insgesamt 19 wissenschaftliche Themen werden durch die Installation "Frau Hitt und die 19 Fragen" behandelt. An sieben IVB-Haltestellen gibt es spannende Einblicke in verschiedene Forschungsrichtungen - und das immer in Verbindung mit der Frau-Hitt-Sage.

Studienbeginn

Du beginnst bald ein Studium in Innsbruck? Wir haben die wichtigsten Informationen für dich in diesem Video zusammengefasst.

EU-Wahl 2019: And­reas Mau­rer im Gesp­räch

Der Politikwissenschafter und EU-Experte Andreas Maurer spricht zu fünf Aspekten der EU-Wahl. Er erklärt die Bedeutung der Wahl und das gesteigerte Interesse an der EU, spricht über Nationalismus und die britische Wahlbeteiligung und zeigt auf, was es in den kommenden fünf Jahren für die EU-Parlamentarier zu tun gibt.

Geschi­chte: 350 Jahre Univer­sität Inns­bruck

Die Historikerin Ina Friedmann und der Historiker Christof Aichner nehmen uns zu verschiedenen Stationen der Unigeschichte mit. Sie erzählen unter anderem vom ersten Unigebäude in der Herrengasse, einem Rauchverbot für Studenten im 19. Jahrhundert und dem Aufschwung der Universität nach dem Nationalsozialismus.

Der Dreißig­jäh­rige Krieg: Ur­sachen­for­schung

Der Prager Fenstersturz löst 1618 den Dreißigjährigen Krieg aus. Millionen Menschen verlieren ihr Leben. Mit den Ursachen beschäftigt sich eine Gruppe von Historikern rund um Robert Rebitsch von der Universität Innsbruck.

Geo­logie: Klima­forschung mit arkti­schen Tropf­steinen

Wie sich das Klima in der Arktis in den vergangenen 500.000 Jahren verändert hat, erforscht die Geologin Gina Moseley mit Hilfe von Kalkablagerungen aus Höhlen. Speläotheme, zu denen auch Stalaktiten, Stalagmiten und Sinter gehören, speichern klimatische Informationen und erlauben den Wissenschaftlern, die aktuelle Erwärmung in der Nordpolarregion besser zu verstehen.

Psycho­logie: Computer­spiele und Agg­ressi­vität

Wer Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten spielt wird nicht nur selbst aggressiver, er überträgt die gesteigerte Aggressivität auch auf sein Umfeld: Das zeigt eine Untersuchung am Fachbereich Sozialpsychologie der Universität Innsbruck. Projektmitarbeiter Martin Delhove gibt Einblicke in das laufende Forschungsvorhaben.

Gemein­sam bauen wir Brü­cken in die Zu­kunft

Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs präsentiert sich die Universität Innsbruck mit einem neuen Imagefilm, der einen Einblick in die Vielfalt der Universität gibt. Unter dem Motto „Gemeinsam bauen wir Brücken in die Zukunft“ zeigt das neue Video das Miteinander in der wissenschaftlichen Gemeinschaft: Gemeinsam Forschen, Lernen, Erkenntnisse gewinnen und Lösungen finden.

Mikrobiologie: Die Welt der Schimmelpilze

Schimmelpilze sind bei Menschen zwar wenig beliebt, haben aber zahlreiche nützliche Eigenschaften. Ob auf dem Käse, in der Medizin oder als Lieferant von Kokosaroma - Schimmelpilze sind in vielen Teilen unseres Lebens präsent. Susanne Zeilinger-Migsich, Professorin am Institut für Mikrobiologie, beschäftigt sich mit molekularen Mechanismen in Schimmelpilzen.

Digita­lisie­rung: Ex­per­ten im Touris­mus

Die Digitalisierung wird den Tourismus nachhaltig verändern. Um Unternehmen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten, hat an der Universität Innsbruck der FFG-Innovationslehrgang „Digital Tourism Experts“ begonnen. Der Lehrgang wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gefördert.

Sport: Die Bedeu­tung von Ski­bin­dun­gen

Verletzungen am Knie sind beim Skisport leider nicht ungewöhnlich. Dass sie bei Frauen aber deutlich öfter vorkommen als bei Männern, dem will der Sportwissenschaftler Markus Posch beikommen. Laien unterschätzen oft die Rolle von Skibindungen: Sie müssen bei Unfällen im richtigen Moment auslösen und sind bei Frauen tendenziell nicht richtig eingestellt.

Rudolf Greinz: Tirols ver­gesse­ner Kon­salik

Die spätbieder­meierliche Villa Rosenegg in Aldrans war Wirkungsstätte des Tiroler Erfolgs­schriftstellers Rudolf Greinz und beheimatet noch heute seinen gesamten Nachlass. 2018 hat sich der Enkel des Schriftstellers, Georg Ott entschieden, der Universität Innsbruck den Landsitz und den Nachlass seines Großvaters zu schenken.

Musik: Eine wissenschaftliche Symphonie

So vielfältig wie die Musik ist auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihr. Die Analyse von Klängen, zeitgeschichtliche, kulturelle oder geographische Bedeutungen von Musik, einzelne Stücke bis hin zum Kontext, in dem Werke entstanden sind - die Themen am Institut für Musikwissenschaft sind besonders facettenreich.

Geologie: Blockgletscher

Karl Krainer untersucht einen Block­gletscher im Paznauntal. Blockgletscher sind die häufigste Form des alpinen Permafrostes und in den Alpen, insbesondere auch in den Ötztaler Alpen weit verbreitet. Den Wissenschaftler interessiert nicht nur die genaue Beschaffenheit des Gletschers, sondern auch die Wasserqualität in den hier entspringenden Quellen.

Die Suche nach dem Selbst im digitalen Zeitalter

Das Selfie wird häufig mit Narzissmus und Oberflächlichkeit in Verbindung gebracht. Viele sehen darin sogar eine Gefahr für gesellschaftliche Werte. Die Medienethikerin Claudia Paganini hat diese Urteile und Ängste hinterfragt und kommt zu dem Schluss, dass sie sich nicht bestätigen lassen. Auch der Hype um Selfie und Personenkult sind nicht so neu wie man vermuten mag.

Chronobiologie: Die innere Uhr

An Zebrafischen können Wissenschaftler Phänomene im Zusammenhang mit der inneren Uhr untersuchen. Pflanzen, Tiere und Menschen leben nach dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Dabei helfen auch biochemische Vorgänge in den Zellen. Im Fachgebiet der Chronobiologie werden diese Zusammenhänge untersucht.

Lernen und Lehren im Schulgarten

Der Schulgarten der Universität Innsbruck hat eine pädagogische Aufgabe. Mit einem sehr praktischen Zugang bildet die Professorin Suzanne Kapelari hier zukünftige Lehrerinnen und Lehrer in Sachen Lebensmittel und deren Anbau aus. Dabei beschäftigen sich die Studierenden auch mit Themen wie Nahrungsmittelsicherheit, Zukunft der Ernährung und regionalen Sorten.

Physik: Moleküle im Weltall

Weltraumnebel sind riesige Materieansammlungen im All. Aus ihnen können Sterne entstehen. Aber was passiert hier genau? Dieser und anderen Fragen geht Roland Wester an der Universität Innsbruck nach. Er ist Physiker und arbeitet mit seinem Team daran, chemische Reaktionen unter Bedingungen, wie sie zum Beispiel im All herrschen, besser zu verstehen.

Explorative Theologie: Aus dem Alltag von Menschen lernen

Praktische Theologie ist eine Form der christlichen Zeitgenossenschaft, die den eigenen Schreibtisch auch einmal verlässt und auf empirische Entdeckungsfahrten geht. Christian Bauer fragt in der Innsbrucker Kultur-Bäckerei: Wovon und wofür leben Menschen heute? Und was kann Theologie von ihnen lernen?

In(n)ternational: Irma Eloff

An der Universität Innsbruck treffen sich Forschende und Studierende aus der ganzen Welt, um sich gemeinsam für Wissenschaft zu engagieren. Irma Eloff zählte 2012 zu den Top drei „Most influential Women in Business and Government in South Africa". Gerade ist sie für zwei Monate zu Gast am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung an der Uni Innsbruck.

Trauma: Erschüt­terung des Selbst- und Welt­verständ­nisses

Schreckliche Erlebnisse können bei Menschen ein Trauma verursachen. Pia Andreatta kommt aus der Krisenintervention und ist Professorin am Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung. Neben ihren Forschungen zu Trauma und ihren Einsätzen in Krisen- und Kriegsgebieten bietet sie im Rahmen der universitären Weiterbildung den Universitätskurs "Traumapädagogik" an.

Waldbrände: Folgen für überlebende Bäume

Warum Bäume am Rande von Waldbrandflächen in den Folgejahren vermehrt sterben und welche Baumarten wie auf die extreme Hitzeeinwirkung reagieren, untersuchen Stefan Mayr und Andreas Bär von der Forschungsgruppe Ökophysiologie. Dazu kombinieren sie Feldforschungen auf der Waldbrandfläche in Absam (Tirol) mit Laborexperimenten.

Alternsforschung: Hautalterung verstehen

Das Forschungsgebiet von Pidder Jansen-Dürr ist die menschliche Haut: Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe forscht er daran, den Alterungsprozess der Haut zu verstehen und mögliche Mechanismen zu finden, wie dieser verlangsamt werden kann. Dabei hilft den Wissenschaftlern eine neue Technologie, anhand derer sie auf Basis von einzelnen Hautzellen künstliche Haut erzeugen können.

Archäologie: Mittelalterliche Kleidung unter der Lupe

In Schloss Lengberg bei Nikolsdorf in Osttirol machen Archäologen 2008 einen Sensationsfund: Über 2700 Stoffteile aus dem 15. Jahrhundert können aus Zwischenräumen über Gewölben und unter alten Böden geborgen werden. Beatrix Nutz vom Institut für Archäologien forscht an diesen Textilien.

Geometrie: Mathematik erleichtert das Leben

Bei einer alten Dampflok verwandelt ein ausgeklügeltes System aus Stangen und Gelenken die Kraft aus dem Dampfkolben in eine kreisförmige Bewegung. Aber was für einen Mechanismus braucht es, wenn die Bewegung nicht kreisrund sondern elliptisch sein soll. Mit Fragen wie dieser beschäftigt sich Hans-Peter Schröcker. Er ist Mathematiker und forscht am Arbeitsbereich Geometrie und CAD.

Sport: Training in Hypoxie

Bewegung in der Höhe bringt viele gesundheitliche Vorteile. Nikolaus Netzer, Professor am Institut für Sportwissenschaft, untersucht, wie sich gezieltes Training von älteren Personen in Hypoxie beispielsweise auf ihr Herz-Kreislauf-System auswirkt. Auch Muskeltraining zur Prävention von Stürzen kann in einer sauerstoffarmen Umgebung von Vorteil sein.

Raum neu verstehen

Die Architektin Verena Rauch und der Architekt Walter Prenner vom ./studio3 am Institut für experimentelle Architektur der Uni Innsbruck beschäftigen sich mit neuen, alternativen Wohnformen. Bei ihren Überlegungen stehen Nachhaltigkeit, Minimalismus und auch die soziale Komponente im Mittelpunkt. Zwei Prototypen zeigen eindrucksvoll, dass ihre Visionen realisierbar sind.

Erfolgreiche Weiterbildung

Maßgeschneiderte Weiterbildung im Bereich Industrie 4.0 wird von der Uni Innsbruck gemeinsam mit der FH Salzburg, FH Vorarlberg, der Standortagentur Tirol mit Untesrtützung der FFG für Firmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten. Thomas Ußmüller, Professor am Institut für Mechatronik zieht zur Halbzeit des erfolgreich laufenden Qualifizierungsnetzes Bilanz.

Mathematik: Datenanalysen

Tobias Hell ist Mathematiker an der Universität Innsbruck. Aus großen und dadurch unübersichtlichen Datenmengen kann er mit Hilfe der Mathematik wertvolle Informationen herausholen. Er nutzt numerische Methoden dazu, Ordnung ins Zahlenchaos zu bringen. Hell arbeitet fächerübergreifend mit KollegInnen anderer Wissenschaften zusammen, etwa mit dem Mediziner Dietmar Fries.

Alge des Jahres 2018

Sie kann an Orten überleben, wo andere Pflanzen schon gestorben wären und wächst weltweit als Pionier sowohl in Wüsten als auch im kargen Gebirge: Klebsormidium. Der Botaniker Andreas Holzinger untersucht die mehrzellige Grünalge, die von der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft zur Alge des Jahres 2018 gekürt wurde.

Sport: Trai­nieren im Olympia­zentrum

Über 70 Athletinnen und Athleten trainieren am Olympiazentrum Tirol in über 20 Disziplinen. Auch Skispringer Gregor Schlierenzauer und Skifahrer Manuel Annewanter bereiten sich im sportlichen Umfeld auf die Wettkämpfe vor. Gemeinsam mit Christian Raschner, sportlicher Leiter des Olympiazentrums und Professor am Institut für Sportwissenschaft, sprechen sie über die Trainingseinrichtung.

Modellversuch zum Hochwasserschutz

Das Land Tirol will den Hochwasserschutz im Unterinntal verbessern und arbeitet deshalb mit der Universität Innsbruck zusammen: In einem Modellversuch im Wasserbaulabor der Universität wurde nun im Auftrag der Bundeswasserbauverwaltung ein Teil des Retentionsraums Voldöpp nachgebaut.

Anglistik: Shakes­peare damals und heute

Sibylle Baumbach ist Professorin am Institut für Anglistik und liebt Bücher - nur sieht sie diese auch aus der Perspektive der Wissenschaft. So sind vor allem die Werke Shakespeares ihre täglichen Begleiter. Hunderte Jahre alte Texte werden noch immer wissenschaftlich durchleuchtet und auf neue Lesarten untersucht.

Geologie: Fenster in die Vergangenheit

Bohrkerne dienen Wissenschaftlern als hochaufgelöste Archive: Die einzelnen Sediment-Schichten, die sich Jahr für Jahr in subaquatischen Böden, Höhlen oder Gesteinsformationen ablagern, geben Einblicke in die Vergangenheit. Der Geologe Michael Strasser untersucht unter anderem auch den Tiroler Achensee, um Spuren vergangener Erdbeben zu finden.

Molekular­biologie: Stamm­zellen aus Haut

Die eigene Haut dazu zu nutzen, um Krankheiten wie Alzheimer besser therapieren zu können: Daran arbeitet die Arbeitgruppe um Prof. Frank Edenhofer am Institut für Molekularbiologie. Aus Hautzellen können die Forscherinnen und Forscher unter anderem Gehirnstammzellen erzeugen.

Experi­mental­physik: Blick in die Quanten­welt

Der Experimental­physiker Hanns-Christoph Nägerl arbeitet mit seinem Team an der Erforschung und Simulation der Quantenwelt. Komplizierte Experimente sind nötig, um zu verstehen, was hier genau vor sich geht. Mit der Vorstellung, dass die Welt um uns herum aus kugeligen Atomen aufgebaut ist und mit den klassischen Newtonschen Gesetzen, kommt die Quantenphysik nicht aus.

Luftchemie: Verkehr verursacht mehr Stickoxide

Verkehr hat einen wesentlich höheren Anteil an Stickoxiden in der Luft als bisher angenommen, das belegt eine aktuelle Studie der Uni Innsbruck. Messungen ergeben einen bis zu viermal so hohen Ausstoß durch den Verkehr als Modellrechnungen dies vorhersagen. Grundlage der Studie sind Messungen, die am Dach des Instituts für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften durchgeführt werden.

Elektronik: Mikrochips

Ob im Smartphone, Auto oder Produktionsroboter - winzig kleine Elektronik steckt in vielen uns umgebenden Technologien. Thomas Ußmüller vom Institut für Mechatronik beschäftigt sich mit Mikroelektronik und implantierbare Systeme. Besonders interessieren ihn Mikrochips, die Grundlage für immer kleinere aber leistungsstärkere Elektronik.

Archäologie: Kupferbergbau

Urgeschichtliche Bergwerke und Hüttenplätze der Kupfergewinnung im Tiroler Unterinntal sind das Forschungsgebiet von Gert Goldenberg, Markus Staudt und Caroline Grutsch mit ihrem Team vom Institut für Archäologien. Aus dem im Schwazer Dolomit vorkommenden Fahlerz wurde bereits in der Jungsteinzeit um 4000 v. Chr. und später in der Bronze- und frühen Eisenzeit Kupfer gewonnen.

Spin-off: Gewässer ver­messen und visuell dar­stellen

Ob Siedlungs­gebiet, Landschafts­merkmale oder Gewässer: Mit Hilfe von Luft­bildern können die Strukturen auf der Erd­oberfläche digital erfasst, ver­messen und dargestellt werden. Am Arbeits­bereich Wasserbau ist eine Software entwickelt worden, mit der speziell Binnen­gewässer vermessen werden können. Heute wird die Software über eine eigene Firma vertrieben.

Chemie: Suche nach neuen Stoffen

Hubert Huppertz ist Festkörperchemiker und forscht an neuen Verbindungen und Stoffen. Sein Spezialgebiet: extrem hoher Druck, wie er tief im Inneren der Erde vorkommt, kombiniert mit hoher Temperatur. Unter solch extremen Bedingungen verhalten sich chemische Stoffe ganz anders und verbinden sich zu bis lang unbekannten Substanzen.

Holzbau: Öko­lo­gische Gebäude­sanierung

Energie und damit Kosten zu sparen ist das Ziel, wenn Gebäude saniert werden. Wenn dabei ökologische und nach­wachsende Materialien verwendet werden, ist der Umwelt gleicht doppelt geholfen. Ein Team vom Arbeitsbereich Holzbau der Uni Innsbruck hat neuartige Fassaden­elemente aus Holz entwickelt, die die thermische Sanierung von Gebäuden erleichtern.

Biologie: Pollenwarndienst

Der Flug der Pollen bereitet vor allem AllergikerInnen keine Freude. Notburga Oeggl-Wahlmüller vom Institut für Botanik an der Uni Innsbruck betreut den seit 40 Jahren bestehenden Tiroler Pollenwarndienst und informiert mit ihrem Team beständig über aktuelle Pollenbelastungen.

Milch: Weiterbildung für Sennereien

Die komplexe Produktion von Käse erfordert eine ständige Anpassung an neue Technologien. MitarbeiterInnen von neun Sennereien erhalten in einem von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderten Qualifizierungsseminar eine umfangreiche Weiterbildung, die von der Uni Innsbruck, gemeinsam mit dem MCI und der HBLFA Rotholz angeboten wird.

Biologie: Den Geheimnissen des Alterns auf der Spur

Die gesunde Lebensspanne der Menschen verlängern – das ist das erklärte Ziel am Forschungsinstitut für Biomedizinische Alternsforschung der Uni Innsbruck. Verschiedene Modellorganismen helfen der Arbeitsgruppe um Hildegard Mack den Alterungsprozess zu verstehen und mögliche Angriffspunkte zu finden, um diesen zu verzögern.

Textilbeton: Baustoff aus der Stickmaschine

Beton mit textilen Bestandteilen: Was im ersten Moment seltsam klingt, entwickelt sich gerade zum Baustoff der Zukunft. Die Sticktechnik ist nicht nur für Textilien relevant – im Verbund mit Beton entfalten gestickte Fasern Vorteile, die jene des bisher verbreiteten Stahlbetons in den Schatten stellen. Forscherinnen und Forscher der Uni Innsbruck arbeiten daran mit.

Föderalismus: Ein großes Ganzes

Viele Einheiten als Teil eines großen Ganzen mit einem Anteil an Autonomie: Föderalismus beschäftigt nicht nur Verfassungsjuristinnen und -juristen. Prof. Anna Gamper ist Leiterin des Forschungszentrums für Föderalismus an der Uni Innsbruck und erläutert ihre Forschung, deren Erkenntnisse auch in eine jährliche internationale Winter School in Innsbruck und Bozen einfließen.

Geologie: Gespeichertes Licht

Wie viel Licht in einem Mineral gespeichert ist, können Michael Meyer und sein Team vom Institut für Geologie an der Uni Innsbruck, ermitteln. Dabei kommt die sogenannte Lumineszenz-Datierung zum Einsatz. Mit dieser Methode gelang es den WissenschaftlerInnen erstmals die Anfänge der dauerhaften Besiedelung des Tibetischen Hochplateaus sicher zu datieren.

Kon­sum­for­schung: Augen auf beim Einkauf

Wer den Blick gerne schweifen lässt, läuft Gefahr, im Supermarkt viel mehr zu kaufen, als er eigentlich vorhatte – das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Dass nämlich die individuelle Aufmerksamkeit beim Einkauf eine bedeutende Rolle spielt, weist der Innsbrucker Konsumforscher Mathias Streicher gemeinsam mit Kollegen nun erstmals eindeutig nach.

Psycho­logie: Emo­tionen im Blick

Trauer, Wut, Freude - das Gesicht unseres Gegenübers kann uns einiges verraten. Die Körpersprache spiegelt die Gefühle wider und ist ein wichtiges Instrument im zwischenmenschlichen Umgang. Auch in der Psychotherapie stehen Patient und Therapeut in einer Beziehung zueinander, und auch hier spielt nonverbale Kommunikation eine wichtige Rolle. Welche, das erforscht Eva Bänninger-Huber.

Wirkstoffe im Check

Konservierungsstoffe, Weichmacher oder medizinische Wirkstoffe – die Welt um uns herum ist voll von chemischen Verbindungen. Daniela Schuster vom Institut für Pharmazie der Uni Innsbruck nutzt Computermodelle, um Vorhersagen über ihre Wirkung machen zu können.

Jahresringe: Blicke in die Ver­gangen­heit

Fichten können einige hundert Jahre alt werden und erreichen Wuchshöhen bis 50 Meter. Jedes Jahr werden sie ein Stück größer, und dieses Wachstum hinterlässt Spuren im Holz, die sogenannten Jahresringe. Mit ihrer Hilfe können Wissenschaftler das Alter von Holz sehr genau bestimmen. Dendrochronologie heißt die Methode, und die kommt auch an der Uni Innsbruck zum Einsatz.

Europa­recht: Soli­darität in der Krise

Die Europäische Union befindet sich an mehreren Fronten in der Krise, der Krieg in Syrien macht Risse deutlich. Umverteilung, Obergrenze, Abschiebung: Gerade im Asylbereich gerät die EU derzeit an ihre Grenzen. Mit politischem Willen wäre diese Krise bewältigbar, allerdings überwiegt der Nationalismus. Der Europarechtler Andreas Müller untersucht Solidarität innerhalb der Union.

Terror: Wie der Diskurs die Politik beeinflusst

Franz Eder vom Institut für Politikwissenschaft beschäftigt sich mit Terrorismus und der Reaktion der Politik auf Bedrohungen: Warum wird Überwachung immer weiter ausgedehnt? Wie berichten Medien und welchen Einfluss haben sie?

Mechatronik: Vom Roboter zum Material

Innsbrucker Mechatroniker um Johannes Gerstmayr haben eine neuartige Form von adaptiven Robotern entwickelt und patentiert: ARTS besteht aus einzelnen Tetraedern, mit denen nahezu jede denkbare lineare Form nachgebildet werden kann.

Sport: Balance, Technik­training und Pokémon Go

Peter Federolf, Professor am Institut für Sportwissenschaft, untersucht mit mathematischen Methoden die Gesamtheit der Bewegungen. Wissen über Koordination und Balance sind zur Sturzprävention im Alter, aber auch als Voraussetzung für gezieltes Techniktraining im Leistungssport notwendig.

Linguistik: Die Welt der Sprachen

Die Sprachen der Erde faszinieren Manfred Kienpointner, Professor am Institut für Sprachen und Literaturen. Von den Feinheiten der Grammatik, dem Versuch, ihre Gemeinsamkeiten festzustellen, über die Entstehung von Kunstsprachen und dem Sterben von unzähligen kleinen Sprachen, erforscht Kienpointner ein weites Feld.

Musik: Jodler und Alphorn

Juchezer, Almschrei oder Kuhreihen sind ältere Begriffe für den Jodler, der heute nicht zuletzt in der Neuen Volksmusik in aller Munde ist. Raymond Ammann, Professor am Institut für Musikwissenschaft, beschäftigt sich mit der Geschichte des Jodelns im Alpenraum und vergleicht die Entwicklungen in Tirol und der Schweiz.

Bild­forensik: Bear­beitung sichtbar machen

Auf den ersten Blick sehen Bilder, die von verschiedenen Digitalkameras von derselben Szene gemacht wurden, identisch aus. Gerade im Umfeld der Kriminalistik kann es aber erforderlich sein, herauszufinden, mit welcher Kamera ein bestimmtes Bild gemacht worden ist. Innsbrucker Informatiker zeigen, wie genau das möglich ist und auch baugleiche Kameras unterschieden werden können.

Biologie: Energie im Faulturm

Die Engergiebilanz der Abwasserreinigung zu verbessern ist das Ziel von Thomas Pümpel vom Institut für Mikrobiologie, Christian Ebner, Projektleiter von ARAFerm, AlpS sowie Anna Jank vom Arbeitsbereich Umwelttechnik. Weiters versuchen sie durch ihre Forschungen die Biomethanproduktion in Faultürmen zu steigern, um mehr Strom produzieren zu können.

Astrophysik: Am Puls der Sterne

Im Februar 2013 starteten erstmals zwei österreichische Satelliten von Indien aus ihre Mission ins All. Ein internationales Team arbeitet gemeinsam an diesem Satellitenprojekt. Auch Innsbruck ist beteiligt: Dr. Konstanze Zwintz vom Institut für Astro- und Teilchenphysik widmet sich mit ihrem Team der astrophysikalischen Auswertung des Datenmaterials.

Biologische Schädlings­bekämpfung

Der Maikäfer macht der Landwirtschaft oft schwer zu schaffen. Hermann Strasser vom Institut für Mikrobiologie bekämpft den Schädling mit einem ganz speziellen Pilz, der Melocont-Pilzgerste, die in den Boden ausgebracht werden kann. Die nachhaltige Bekämpfung des Schädlings wird vom Land Tirol gefördert.

Alte Geschichte: Imperien

Die geschichtliche Bedeutung sowie der aktuelle Aufschwung von Großreichen und Imperien ist Gegenstand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung von Robert Rollinger, Professor am Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik. Von Persien über die Monarchie der Habsburger bis zur heutigen USA - imperiale Strukturen gehören noch nicht der Vergangenheit an.

Chemie: Pollen mit flexibler Wirkung

Wenn im Frühling die Bäume blühen, dann leiden Allergiker an Heuschnupfen. Jeder fünfte Mitteleuropäer ist beispielsweise auf Birkenpollen allergisch. Pollen sind mikroskopisch kleine Gebilde. Sie sind unter anderem aus verschiedenen Eiweißbausteinen aufgebaut, und einige dieser Proteine sind letztlich Schuld am Heuschnupfen.

Abfallwirtschaft: Energie aus Biomüll

An der Uni Innsbruck wird an verschiedenen Methoden zur nachhaltigen Aufarbeitung der vielen Tonnen des jährlich anfallenden Restmülls geforscht. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten an der Schnittstelle zwischen Abwasser und Abfall, denn: Bioabfall und entsprechend aufbereiteter Restabfall sind Hoffnungsträger in der Verbesserung von Biogaserzeugung in Kläranlagen.

Germanistik: Literaturkritik im Archiv

Hunderte Ordner reihen sich in den Regalen des Innsbrucker Zeitungsarchivs zur deutsch- und fremdsprachigen Literatur an der Uni Innsbruck aneinander. Sie enthalten einen Teil des umfangreichen Schatzes der Einrichtung, die es seit dem Jahre 1960 gibt: Zeitungsartikel. Aus einer Privatsammlung von Michael Klein hervorgegangen, ist das Archiv nun für alle Menschen zugänglich.

Pharmazie: Alternativen zur Spritze

Die Forschungsgruppe um den Innsbrucker pharmazeutischen Technologen Andreas Bernkop-Schnürch ist weltweit führend, wenn es darum geht, Spritzen zu vermeiden. Insulin in Tablettenform – Was vor zwanzig Jahren noch unmöglich schien, wird dank Nanotechnologie bald möglich sein. Auch am Innsbrucker Institut für Pharmazie wird aktiv daran geforscht.

Meteorologie: Forschen an der Grenzschicht

Was hat nasses Gras mit Wolken zu tun? Wissenschaftler der Universität Innsbruck wollen es genau wissen und erforschen Austauschprozesse zwischen Boden und Atmosphäre. Ziel ist es, Wetter- und Klimavorhersagen für den Alpenraum zu verbessern. Denn die bisherigen Modellrechnungen sind für flache Regionen geeignet, in bergigen Landschaften sind die Bedingungen anders.

Politik: Europäische Integration

Die Europäische Union vereint mehr als eine halbe Milliarde Menschen unter der blauen Flagge mit den gelben Sternen. Das Leben jedes einzelnen von uns wird durch Gesetze, Verordnungen und Entscheidungen der EU beeinflusst. Andreas Maurer ist Professor für Europäische Integration am Institut für Politikwissenschaft und erforscht die Entwicklung des Vielstaatengebildes.

Geographie: Umdenken im Wintertourismus

Extreme Wetterlagen, Kunstschnee, hohe Kosten: Ist der alpine Tourismus ein Auslaufprodukt? Nein, sagt Bruno Abegg vom Institut für Geographie und plädiert für ein „Neu-Denken“ des Tourismus im Spannungsfeld von lang- und kurzfristigen Entscheidungen.

Migration: Urbane Bildung

Vielfalt bewegt die Stadt - Städte und Orte sind im ständigen Wandel und werden zu Zentren für unterschiedliche Traditionen, Kulturen und Erfahrungen. Welchen Beitrag Migration für Urbanität und Bildung leistet, untersucht Professor Erol Yildiz am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Innsbruck.

Bauphysik: Gebäude sanieren

Das Haus der Fakultät für Technische Wissenschaften am Campus Technik wurde vor kurzem saniert. Ursprünglich Ende der 1960er-Jahre errichtet, haben sich die Baustandards in den vergangenen Jahrzehnten stark weiterentwickelt. Bei der umfassenden Sanierung wurde ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt.

Psychologie: Musik mit Wirkung

Leicht und entspannend, traurig oder aufregend - Musik hat auf uns Menschen eine große Wirkung. Das Melodien Emotionen auslösen, verstärken oder auch formen können, ist längst bekannt. Der Pschologe Marcel Zentner untersucht an der Universität Innsbruck die genaue Wirkung auf die menschliche Psyche.

Architektur: Archiv für Baukunst

Das Adambräu nahe des Innsbrucker Hauptbahnhofes ist ein Industriedenkmal der klassischen Moderne der 1920er- und 30er-Jahre von Lois Welzenbacher. Im Inneren ist das Archiv für Baukunst der Uni Innsbruck untergebracht. Hier werden aktuelle Werke und Nachlässe von Tiroler Architektinnen und Architekten aufbewahrt, digitalisiert und die Sammlungen für Forschung und Lehre aufbereitet.

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