Veranstaltungen 

 

2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008


Archiv 2019

2019_Unijubiläum_Logo
Das Jahr 2019 war geprägt vom großen Jubiläum „350 Jahre Leopold-Franzens-Universität Innsbruck“. Die Universität Innsbruck sah ihr Jubiläum als einen Meilenstein auf ihrem Weg in die Zukunft. Neue Impulse setzen, Öffnung leben, den Austausch mit dem Umfeld ausbauen, also gemeinsam die Zukunft gestalten, das sind die Ziele im Jubiläum und darüber hinaus. Die Innsbrucker Universität lebt sowohl von den Menschen, die hier wirken, als auch von ihrem Umfeld, in dem Fragen und Herausforderungen geboren werden, mit denen sich Wissenschaft dann auseinandersetzt. Ihre Geschichte ist daher stets eng verwoben mit der Geschichte von Stadt, Land und internationalen Entwicklungen. Die meisten Jubiläumsprojekte waren daher Kooperationsprojekte und auch das Archäologische Universitätsmuseum war an vielen beteiligt (Filmprojekt „Gemeinsam sind wir Uni“, Führungen „EinBlick“, „Fest der Wissenschaft“, u.v.m.).

2019 feierten wir aber nicht nur 350 Jahren Leopold-Franzens-Universität Innsbruck - auch das Archäologische Universitätsmuseum wurde vor genau 150 Jahren, 1869, gegründet. Das Museum, somit eines der ältesten überhaupt in Innsbruck, stellt in seiner Kombination aus Abgüssen, Kopien und Originalen mit nunmehr weit über 1.300 Exponaten die größte Kollektion klassischer Antiken in Westösterreich dar und nimmt mit diesem Schwerpunkt eine Sonderstellung innerhalb der Tiroler Museumslandschaft ein.

Film: Gemeinsam sind wir Uni (09. und 11.01.2019)

Über 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten täglich an der Universität Innsbruck. Viele davon unmittelbar in Forschung und Lehre, viele aber auch in Berufen, die man nicht auf Anhieb mit einer Universität verbindet. Anlässlich des 350-Jahr-Jubiläums der Universität Innsbruck sollte diese Vielfalt in einem Film „Gemeinsam sind wir Uni“ gezeigt und ein breites Spektrum an Arbeiten gewürdigt werden, die notwendig sind, um Forschung und Lehre überhaupt möglich zu machen. Über 50 Mitwirkende präsentieren in dem Film ihre Tätigkeiten an der Universität Innsbruck an ihren. Neben dem Botanischen Garten, der Mechanik-Werkstätte, dem Sportlabor und den Spielräumen war auch das Archäologische Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen Schauplatz des Films. Gezeigt wird die unverzichtbare Arbeit der Restauratorinnen des Instituts für Archäologien bei der konservatorischen Betreuung der Sammlung, im konkreten Fall die Restaurierung und vollständigen Wiederherstellung einer zerbrochenen Büste des römischen Kaisers Nero.

 

 

Der Film wurde in einer Preview am Mittwoch, den 9.1.2019 im Haus der Musik und dann offiziell beim Neujahrsempfang des Rektors am Freitag, den 11.1.2019 präsentiert. Er wurde zudem im Jubiläumsjahr im Rahmen verschiedener Veranstaltungen gezeigt und dient auch zukünftig dazu, ein authentisches Bild vom Arbeiten an der Universität Innsbruck zu vermitteln

 

 

Im Jubiläumsjahr präsentierte sich die Universität Innsbruck aber auch in einem neuen Imagefilm, der einen Einblick in die Vielfalt der Universität gibt. Unter dem Motto „Gemeinsam bauen wir Brücken in die Zukunft“ zeigt das neue Video das Miteinander in der wissenschaftlichen Gemeinschaft: Gemeinsam Forschen, Lernen, Erkenntnisse gewinnen und Lösungen finden. Auch hierbei wurde das Archäologische Universitätsmuseum im Hauptgebäude als Drehort gewählt.

 



Führung:
EinBlick ins Archäologische Universitätsmuseum: Götter und Helden der Antike (24.03.2019)

2019_Unijubiläum_LogoAnlässlich des 350-Jahr-Jubiläums der Universität Innsbruck wurde die öffentliche Führungsreihe EinBlick hinter die Kulissen der Universität Innsbruck konzipiert. Dabei erläuterten Universitätsangehörige ihre Tätigkeiten und zeigten ihre Arbeitsplätze – Orte, an die man sonst nicht oder nicht auf diese Art und Weise Einblick erhält.

Am Sonntag, den 24.3.2019 konnten zwölf Interessierte, einen Einblick in das Archäologische Universitätsmuseum im Hauptgebäude der Universität am Innrain bekommen. In der Führung durch den Leiter der Sammlung lernten Sie nicht nur das Museum, welches ursprünglich als Lehr- und Studiensammlung gegründet wurde, und seine Exponate kennen. Auch den Fragen, was wurde und wird bis heute mit der Sammlung gemacht und welche Informationen können Archäologinnen und Archäologen aus den einzelnen Objekten ableiten, wurde nachgegangen.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums


Archäologisches Universitätsmuseum beim Fest der Wissenschaft (14. - 15.06.2019)

2019 Fest der Wissenschaft LogoWissenschaft zu entdecken, sich von ihr verblüffen zu lassen und Zusammenhänge zu verstehen - das war das Ziel des Fest der Wissenschaft im Rahmen des Universitätsjubiläums. Die Möglichkeit zu haben, sich ohne Vorbehalte und Vorwissen auf Workshops einzulassen, war spannend und konnte zu vielen Aha-Erlebnissen führen.

Das „Fest der Wissenschaft“ war ein Ort des Lernens und Erlebens und sollte Menschen generationsübergreifend für Forschung und Wissenschaft begeistern. Groß und Klein waren somit herzlich eingeladen, die Universität hautnah zu erleben und in den persönlichen Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu treten. Weil die Universität Teil Innsbrucks ist, beteiligten sich beim Wissenschaftsfest viele Nachbarn, die mit der Universität verbunden sind: Unter anderem boten die Medizinische Universität, das Volkskunstmuseum, die Hofburg, die Jesuiten oder auch das neue Haus der Musik ein vielseitiges Programm bei freiem Eintritt.

 

 

Auch die archäologisch-altertumswissenschaftlichen Disziplinen des ATRIUM – Zentrum für Alte Kulturen der Universität Innsbruck und das „Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität“ hielten am Samstag, den 15.6.2019 im Tiroler Volkskunstmuseum sechs Workshops für Jung und Alt am „Fest der Wissenschaft“ ab, bei denen 254 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt werden konnten.

 

  • Für eine Handvoll Ton. Wie mache ich ein Keramikgefäß?
  • Völlig überspannt! Die Geschichte von Pfeil und Bogen
  • Auf Ausgrabung – Wie arbeitet ein Archäologe?
  • Spiele in der Antike – Was spielten die Griechen und Römer?
  • Abgusstechnik: Kopie oder antikes Original?
  • Auf den Spuren der Keilschrift — Wie schreibt man auf Ton?

 

Workshops des ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen

Plan der Stationen des ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen

Fest der Wissenschaft

Broschüre zum Fest der Wissenschaft


Archäologisches Universitätsmuseum beim Innsbrucker Ferienzug/Kinder-Sommer-Uni
(13. + 27.07.2019)

Ferienzug_LogoDer Innsbrucker Ferienzug ist eine Veranstaltungsreihe der Stadt Innsbruck und bietet Kindern- und Jugendlichen im Alter von 4–14 Jahren in den Semester-, Oster- und Sommerferien die Möglichkeit, bei einem breiten Angebot aus den Bereichen Sport, Kultur, Natur, Besichtigungen, Action & Fun oder Workshops Neues auszuprobieren und kennen zu lernen oder einfach nur einen tollen Tag in der Gruppe mit Freunden zu erleben.

2019 FerienzugSeit 1988 wird der Innsbrucker Ferienzug vom Referat Kinder- und Jugendförderung in Zusammenarbeit mit privaten Vereinen und Organisationen organisiert und durchgeführt. So werden auch die Veranstaltungen der Kinder-Sommer-Uni, ein bunt gemischtes Programm der Universität Innsbruck für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien, im Rahmen des Ferienzuges angeboten.

Im Jahr 2019 ging die Kinder-Sommer-Uni in die 17. Runde und auch zwei Workshops im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen wurden angeboten, an welchen ??? Kinder und Jugendliche teilnahmen.

Am Samstag, den 13.7.2019 wurde der Frage nachgegangen, wie Kinder und Jugendliche im antiken Rom eigentlich lebten, während am Samstag, den 27.7.2019 die Götter Griechenlands im Mittelpunkt standen und im Archäologische Universitätsmuseum kennengelernt werden konnten.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums

Programm der Kinder-Sommer-Uni 2019


Forschungswoche des Familienservice der Universität Innsbruck im Archäologischen Universitätsmuseum (13.08.2019)

Das Team des Familienservice der Universität Innsbruck organisiert für Kinder von Universitätsangehörigen im Alter von 3–10 Jahren ein siebenwöchiges abwechslungsreiches Programm in den Sommerferien mit spannenden Ausflügen, Bastelangeboten und viel Spaß, Spiel und Sport.

Im Rahmen der dabei veranstalteten Forschungswoche stand auch ein Ausflug ins Archäologische Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen auf der dem Programm. Gemeinsam mit dem Vizerektor für Lehre und studierende, Univ.-Prof. Dr. Bernhard Fügenschuh, gingen 28 Kinder, am Dienstag, den 13.8.2019 in einem Workshop der Frage nach, wie eigentlich Kinder und Jugendliche im alten Rom lebten.

 

 


Eröffnung der Ausstellung
Schönheit vor Weisheit. Das Wissen der Kunst und die Kunst der Wissenschaft (26.09.2019)

Am 26. September wurde die Sonderausstellung Schönheit vor Weisheit. Das Wissen der Kunst und die Kunst der Wissenschaft anlässlich des 350-jährigen Jubiläums der Universität Innsbruck in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen eröffnet.

 

 

Die Ausstellung im Ferdinandeum in Innsbruck setzt sich mit dem Verhältnis zwischen Kunst und Wissenschaft auseinander. Kunst und Wissenschaft sind zwei Bereiche, die sich sowohl ergänzen als auch in Wettstreit miteinander treten. Neben Exponaten aus den Tiroler Landesmuseen stammen auch Objekte aus den vielfältigen Sammlungen der Universität Innsbruck.

Aus dem Archäologischen Universitätsmuseum gingen drei repräsentative Abgüsse als Leihgaben in die Ausstellung. Eine Büste stellt die berühmte griechische Dichterin Sappho dar, während mit der Büste der Aphrodite von Melos, die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierden gezeigt wird. Zusätzlichen zu den beiden weiblichen Bildnissen wurde eine Kleinplastik, der sog. Narziss ausgestellt. Dieser wurde von den Göttern mit unstillbarer Selbstliebe bestraft. An einer Quelle sah er sein Spiegelbild, verliebte sich in dieses und schmachtete danach bis zu seinem Tod.

Presse: Schönheit vor Weisheit: Sonderausstellung eröffnet, Newsroom der Universität Innsbruck, 02.10.2019.


Führung:
EinBlick ins ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen: Wie arbeiten ArchäologInnen? (28.09.2019)

2019_Unijubiläum_LogoAnlässlich des 350-Jahr-Jubiläums der Universität Innsbruck wurde die öffentliche Führungsreihe EinBlick hinter die Kulissen der Universität Innsbruck konzipiert. Dabei erläuterten Universitätsangehörige ihre Tätigkeiten und zeigten ihre Arbeitsplätze – Orte, an die man sonst nicht oder nicht auf diese Art und Weise Einblick erhält.

Am Samstag, den 28.9.2019 konnten 16 Interessierte das 2009 eröffnete ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen der Universität Innsbruck besuchen. Die moderne Forschungsinfrastruktur bietet den Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der archäologischen und altertumswissenschaftlichen Institute ein ideales Arbeitsumfeld. Im ATRIUM wird Archäologie in einem weiten chronologischen Bogen von der Steinzeit bis in die Gegenwart betrieben. Die Besucherinnen und Besucher konnten verschiedenen Stationen archäologischen Arbeitens von der Funddokumentation, der Restaurierung, der Aufarbeitung bis schlussendlich hin zur musealen Präsentation kennenlernen. In einem Rundgang wurden in den jeweiligen Räumlichkeiten wie der Restaurierungswerkstatt und dem Materialbearbeitungsraum die verschiedenen archäologischen Arbeitsschritte bis zur schlussendlichen Präsentation archäologischer Funde im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen gezeigt.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums

Presse: Sonstiges: Atrium-Zentrum für Alte Kulturen (pdf), Tiroler Tageszeitung, 28.9.2019, 46


Archäologisches Universitätsmuseum beim Tag des Denkmals (29.09.2019)

Tag des Denkmals 2019Der Tag des Denkmals am Sonntag, den 29.09.2019 war der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days (EHD) bei dem Burgen, Schlösser, historische Siedlungen, berühmte Bürgerhäuser und technische Denkmale mit speziellen Führungen und Programmpunkten erlebbar gemacht wurden. Der „Tag des Denkmals“ steht jedes Jahr unter einem anderen Thema, das neue und oft ungewöhnliche Blickpunkte auf das österreichische Kulturerbe eröffnet. Zusätzlich gibt es aber auch Schwerpunktsetzungen, die das bundesweite Programm zusätzlich um interessante Aspekte bereichern. So wurde in Tirol unter anderem auch der Fokus auf den 350. Jahrestag der Gründung der Universität Innsbruck gelegt.

Zu den über 270 Programmpunkten in Österreich gehörte somit auch das Archäologische Universitätsmuseum, welches 43 interessierte Besucherinnen und Besuchern auf eine Zeitreise in die Vergangenheit mitnahm. Im Rahmen von drei Führungen konnten generell die Bedeutung und die wichtige Funktion von Abguss-Sammlungen, konkret aber auch die Geschichte des Innsbrucker Museums, welches ursprünglich als Lehr- und Studiensammlung gegründet worden war, erörtert werden. Über die dortigen Exponate ist ein nahezu geschlossener Überblick über die Entwicklung der griechischen und römischen Kunst möglich.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums

Presse: Edith Schlocker, „Tag des Denkmals“ in Innsbruck: Wo Maximilian geflittert hat (pdf), Tiroler Tageszeitung, 28.9.2019, 16

Presse: Edith Schlocker, „Tag des Denkmals“ in Innsbruck: Wo Maximilian geflittert hat, Tiroler Tageszeitung Online, 28.9.2019

Presse: Führungen: Archäologisches Museum (pdf), Tiroler Tageszeitung, 29.9.2019, 51


Ausstellung des Vereins FIFTAW 7 im ATRIUM – Zentrum für Alte Kulturen (Juli – September)

Über den Sommer fand im Ausstellungsraum im ATRIUM – Zentrum für Alte Kulturen eine Ausstellung des Vereins FIFTAW 7 (First International Fair on Tour Academy in the World) statt. Ziel dieses Vereins ist die Förderung des kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Austausches zwischen dem Iran und Österreich. Im ATRIUM wurde daher eine Reihe von Kunstwerken, die von Studierenden der Kunstuniversitäten in Teheran und Isfahan angefertigt wurden, gezeigt.

 


Lange Nacht der Museen im Archäologischen Universitätsmuseum (05.10.2019)

2019 LNM LogoAm Samstag, den 5.10.2019 fand die Lange Nacht der Museen bereits zum 20. Mal in ganz Österreich in Teilen von Slowenien, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland statt. In der Zeit von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh luden rund 730 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen zu einer kulturellen Entdeckungsreise ein, präsentierten dabei ihre Schätze und boten ein vielfältiges Programm für Jung und Alt.

Da das Archäologische Universitätsmuseum eine ideale Brücke zwischen Universität und Öffentlichkeit darstellt, um aktuelle Forschungen aber auch generell Wissen zu Archäologie und Antike zu vermitteln, stellt die Teilnahme an der „Langen Nacht der Museen“ seit 2009 einen Fixpunkt des Jahres dar. Im Rahmen von sechs Themenführungen durch den Leiter des Museums, assoz.-Prof. Mag. Dr. Florian Müller, konnte zum einen ein Überblick über die Entwicklung der plastischen griechischen Kunst geboten werden. Zum anderen wurden in Führungen zur griechischen Mythologie anhand von Statuten und Reliefs Götter und Helden der Antike zum Leben erweckt. So wurden die Heldentaten des Herakles gezeigt, der die Äpfel der Hesperiden stiehlt, und Perseus, der das Ungeheuer Medusa tötet. Mit dem mythischen Sänger Orpheus ging es in die Unterwelt und auch Episoden aus dem Trojanischen Krieg waren Teil der Führungen, an denen insgesamt 260 Personen teilnahmen.


 

Einige Häuser warteten auch mit kindgerechten Zusatzangeboten, also speziellen Programmen für Kinder, Jugendliche und Familien auf. Auch im Universitätsmuseum, welches seit vielen Jahren auch spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche entwickelt, wurde dank der tatkräftigen Hilfe von Daniel Haumer, Isabella Prackwieser und Wolfgang Wanek, drei Studierenden der Archäologie, an einer von diesen betreuten Station Abgusstechnik, also die Methoden, täuschend echte Repliken antiker Figuren herzustellen, vorgeführt. Besonders bei Kindern war diese Möglichkeit beliebt, sich selbst aktiv als „Gipsformer“ zu betätigen und Figuren sowie kleine Reliefs in farbiger Seife abzugießen und als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums

Presse: Edith Schlocker, 67 Museen und Galerien in Tirol laden nachtaktive Kulturschwärmer ein Tiroler Tageszeitung (pdf), 3.10.2019, 16

Presse: Edith Schlocker, 67 Museen und Galerien in Tirol laden nachtaktive Kulturschwärmer ein Tiroler Tageszeitung Online, 3.10.2019

Presse: Führungen: Archäologisches Museum (pdf), Tiroler Tageszeitung, 5.10.2019, 46

Presse: Hits der Museumsszene (pdf), Kronen Zeitung – Museumskrone, 2019, 8 + 11

Presse: Claudia Thurner, Nachts im Museum: Ein echtes Abenteuer! (pdf), Kronen Zeitung - Tiroler Krone, 6.10.2019, 1, 50–51

Presse: Claudia Thurner, Nachts im Museum: Ein echtes Abenteuer!; Kronen Zeitung Tirol Online, 6.10.2019

Presse: Lange Nacht der Museen trotzte dem schlechten Wetter, Tiroler Tageszeitung Online, 6.10.2019

Presse: Müller Florian M., Archäo­logisches Uni­versitäts­mu­seum als Publi­kums­magnet, Newsroom der Universität Innsbruck, 09.10.2019


uni●com - Wissen für Kids-Workshop: Die Götter Griechenlands (19.10.2019)

unicom_logoIm Rahmen von „uni•com - Wissen für alle“, der Bildungspartnerschaft der Universität Innsbruck mit der Volkshochschule Tirol, wird allen Interessierten, die sich für Wissen und Forschung auf akademischem Niveau und Expertise aus erster Hand interessieren, eine auf universitärer Forschung beruhende Weiterbildung in gut verständlicher Form geboten.

In einem eigenen Format uni●com - Wissen für Kids gibt es während des Schuljahres auch ausgewählte Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Auch im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen konnten sich am Samstag, den 19.10.2019 21 NachwuchsforscherInnen in einem Museumsworkshop „Die Götter Griechenlands“ und ihre Aufgabenbereiche kennenlernen. Eine Welt ohne Götter konnten sich die Griechen nämlich nicht vorstellen. Geheimnisvolle Geschichten und Mythen über sagenhafte Gestalten, Helden, Ungeheuer und mächtige Gottheiten beeindruckten die Menschen seit jeher. In Griechenland wurden in klassischer Zeit zwölf Hauptgottheiten verehrt, die auf dem Olymp, dem höchsten Berg des Landes, wohnten.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums


dj-anch: Leben sei Dir gegeben - Ein multimediale Reise durch das altägyptische Jenseits (22.11.2019)

Am Freitag, den 22.11.2019 wurde im Rahmen der Reihe Kunst im ATRIUM mit der Veranstaltung „dj-anch: Leben sei Dir gegeben“ auf eine multimediale Reise durch das altägyptische Jenseits geladen.

 

 

In ihrer Lesung entführte SSc. Dr. Sabine M. E. Fick vom Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik an diesem Abend in die geheimen Sphären des altägyptischen Jenseits. Gemeinsam mit der/dem Verstorbenen erlebte die 63 Besucherinnen und Besucher das Herausgehen aus dem Grab und das Hinabsteigen ins „Reich der Ewigkeit“. Auf den verschlungenen Wegen durch die jenseitigen Gefilde kam es zu Begegnungen mit Gottheiten, vielfältige Gefahren lauerten dort den Toten auf, und die größte Angst war, im Totenreich ein zweites Mal zu sterben. Mittelpunkt des Aufenthaltes in der Unterwelt war das Totengericht, in dem sich alle Verstorbenen vor dem Totengott Osiris und seinem Richterkollegium für ihre Taten auf Erden verantworten mussten.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums


150-Jahr-Jubiläum des Archäologischen Universitätsmuseums Innsbruck (11.12.2019)

Mitte Dezember wurde im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen das 150-Jahr-Jubiläum des Archäologischen Universitätsmuseums Innsbruck gefeiert. Über 130 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung zu dieser Festveranstaltung gefolgt.

Das „Archäologische Museum Innsbruck - Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck“ wurde 1869 – also vor genau 150 Jahren – als Lehr- und Studiensammlung gegründet. Es stellt in seiner Kombination aus Abgüssen, Kopien und Originalen mit nunmehr über 1.300 Exponaten die größte Kollektion klassischer Antiken in Westösterreich dar und nimmt mit diesem Schwerpunkt eine Sonderstellung innerhalb der Tiroler Museumslandschaft ein.

Im Anschluss an die Grußworte der Obfrau des Kulturausschusses der Landeshauptstadt Innsbruck, Gemeinderätin Irene Heizs und der Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck Univ. Prof. Dr. Ulrike Tanzer, konnte Dr. Florian Knauß, der leitende Sammlungsdirektor der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek in München, für den Festvortrag „Ein Schatz, dem kein anderer an die Seite zu stellen ist. Die Geschichte der Ägineten“ gewonnen werden.  In diesem sprach er über die Geschichte der Erforschung dieser bedeutenden Skulpturengruppe, die sich im Abguss auch in Innsbruck befindet und so während des Vortrages von den Zuhörerinnen und Zuhören bewundert werden konnte.

 

 

Abschließend nutzte  assoz.-Prof. Mag. Dr. Florian M. Müller, der Leiter des Museums, die Gelegenheit für Worte des Dankes an alle freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Museum, aber auch für einen Rück- bzw. Ausblick: „Eine archäologische Universitätssammlung stellt einen unvergleichlichen didaktischen Schatz dar, der nicht nur in der Lehre und Forschung genutzt wird, sondern mittlerweile allen interessierten Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Griechen und Römer, ihren Alltag, ihre Kunst sowie Mythologie ermöglicht“.  Mit seinen zwei Standorten im Hauptgebäude der Universität am Innrain sowie im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen am Langen Weg nimmt das Museum somit auch eine wichtige eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Universität und interessierter Öffentlichkeit ein.

Der Abend klang mit einem reichhaltigen Buffet und gemeinsamen Gesprächen im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen aus.

Einladung und Plakat des Archäologischen Universitätsmuseums

Presse: 150 Jahre Archäologisches Museum, Newsroom der Universität Innsbruck, 27.12.2019

Nach oben scrollen