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Archiv 2018

Lions Club Innsbruck-Triumphpforte zu Besuch im Archäologischen Universitätsmuseum
(23.01.2018)

Lions ClubAm Dienstag, den 23.1.2018 konnten 23 Mitglieder des Lions Club Innsbruck-Triumphpforte, darunter Frau Vizegovernor Elisabeth Bacher-Bracke sowie Botschafter Dr. Gerald Bleckenwegner mit Gattin Ingrid, das ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen besuchen.

Die moderne Forschungsinfrastruktur bietet den Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der archäologischen und altertumswissenschaftlichen Institute ein ideales Arbeitsumfeld. In verschiedenen Räumlichkeiten des Gebäudes konnten die Besucherinnen und Besucher die Stationen archäologischen Arbeitens von der Funddokumentation, der Restaurierung, der Aufarbeitung bis schlussendlich hin zur musealen Präsentation kennenlernen. Höhepunkt war die Führung durch das Archäologische Universitätsmuseum. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein gab es unterhaltsame und anregende Gespräche.

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Presse:
Eindrücke über alte Kulturen, Lion, Lions International - Multidistrikt 11, Nr. 136, März/April 2018, 40.


Archäologisches Universitätsmuseum bei der Langen Nacht der Forschung 2018  (13.04.2018)

2016_LNF_LogoAm Freitag, 13. April 2018 fand österreichweit zum bereits achten Mal die Lange Nacht der Forschung statt um das Bewusstsein für Forschung und Innovation zu fördern.

In Tirol öffneten viele Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie verschiedene forschende Unternehmen öffnen ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre spannende Arbeit. An über 250 einzelnen Forschungsstationen an mehr als 20 Standorten im Großraum Innsbruck, in Kufstein und in Osttirol gibt die Gelegenheit, selbst zu experimentieren, Fragen zu stellen und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diskutieren.

Auch das „Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität“ am Standort Hauptuniversität beteiligte daran. In den Führungen „Was vollbrachten Götter und Helden der Antike? Eine Führung durch das Archäologische Universitätsmuseum“ konnte die Welt der Götte rund Helden der griechischen Mythologie erkundet werden während im Workshop „Wie werden historische Bogenwaffen hergestellt und wie funktionieren sie?“ anhand von Rohmaterialien und fertigen Nachbauten erklärt wurde, wie historische Bogenwaffen funktionieren und hergestellt wurden.

Das Museum wurde bei der Veranstaltung von insgesamt 770 Besucherinnen und Besuchern nahezu gestürmt.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums

Programm der Langen Nacht der Forschung in Tirol


Eröffnung der Ausstellung FEUER im Tiroler Volkskunstmuseum (17.05.2018)

Am Donnerstag, den 17.5.2018 wurde die Ausstellung FEUER (18.05. – 04.11.2018) im Tiroler Volkskunstmuseum eröffnet, die sich der Kulturgeschichte des Feuers widmete. Im Mittelpunkt der Schau stand die Frage nach Wahrnehmung, Wirkungsweisen und Rezeption: Wie wurde Feuer in unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Zusammenhängen aufgefasst? Wie aufwändig war das Feuermachen und wie hat man versucht das Feuer zu kontrollieren? Anhand zahlreicher, bislang selten ausgestellter Objekte, aus den Sammlungen der Tiroler Landesmuseen sowie einiger Leihgaben wurden kulturwissenschaftliche und religiöse Dimensionen von Feuer beleuchtet.

 

 

Für den ersten einführenden der acht Themenkomplexe der Ausstellung, der Licht und Feuer in Beziehung zum Göttlichen und zu Legenden stellte und auf eine mythische Herkunft des Feuers hinwies wurde auch ein Abguss des monumentalen, sog. Mithrassteins von Sterzing (Inv. Nr. I 0654) aus dem Archäologischen Universitätsmuseum entliehen. Die römische Mythologie kannte mehrere Licht- und Feuer-Götter, etwa den Göttervater und Lichtbringer Jupiter oder den Sonnengott sol. Dieser sollte als „sol invictus“ (unbesiegte Sonne) im 2. Jahrhundert nach Christus zur zentralen Götterfigur werden. Ähnliche Ideen verband man mit Mithras, der etwa gleichzeitig populär wurde.


Archäologisches Universitätsmuseum beim Innsbrucker Ferienzug/Kinder-Sommer-Uni (21.07. und 18.08.2018)

FerienzugDer Innsbrucker Ferienzug ist eine Veranstaltungsreihe der Stadt Innsbruck und bietet Kindern- und Jugendlichen im Alter von
4 – 14 Jahren in den Semester-, Oster- und Sommerferien die Möglichkeit, bei einem breiten Angebot aus den Bereichen Sport, Kultur, Natur, Besichtigungen, Action & Fun oder Workshops Neues auszuprobieren und kennen zu lernen oder einfach nur einen tollen Tag in der Gruppe mit Freunden zu erleben.

Seit 1988 wird der Innsbrucker Ferienzug vom Referat Kinder- und Jugendförderung in Zusammenarbeit mit privaten Vereinen und Organisationen organisiert und durchgeführt. So werden auch die Veranstaltungen der Kinder-Sommer-Uni, ein bunt gemischtes Programm der Universität Innsbruck für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien, im Rahmen des Ferienzuges angeboten.

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Im Jahr 2018 ging die Kinder-Sommer-Uni in die 16. Runde und auch zwei Workshops im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen wurden angeboten, an welchen 37 Kinder und Jugendliche teilnahmen. Am Samstag, den 21.07.2018 standen die Götter Griechenlands im Mittelpunkt während am Samstag, den 18.08.2018 der Frage nachgegangen wurde, wie Kinder und Jugendliche im antiken Rom eigentlich lebten.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums

Programm der Kinder-Sommer-Uni 2018


Etruskische Gefäße als Dauerleihgabe für das Archäologische Universitätsmuseum (September 2018)

Im Herbst 2018 erhielt das Archäologische Universitätsmuseum drei etruskische Gefäße aus dem 7./6. Jh.v.Chr. als Leihgabe, die nun in der Dauerausstellung im Universitätshauptgebäude die Sammlung italischer Keramik bereichern.

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Robert Alexander Rodewald (Feldkirch) und Museumsleiter assoz.-Prof. Mag. Dr. Florian Müller vom Institut für Archäologien


Die drei Bucchero-Gefäße befanden sich seit mehreren Generationen im Besitz der Familie Rodewald aus Feldkirch, die sie kurz vor dem Ersten Weltkrieg in Italien als Geschenk erhalten hatten. Robert Alexander Rodewald, der heutige Besitzer, machte sich auf die Suche nach einem passenden Ausstellungsort und bot nach Konsultation der Homepage unseres Museums seine Objekte als Dauerleihgabe an.

Da Innsbruck bereits über einen kleinen Bestand an italischer Keramik verfügt, ermöglichen die drei neuen Gefäße eine sehr willkommene Ergänzung und eine inhaltlich passende Erweiterung der Sammlung. Sowohl für interessierte Besucherinnen und Besucher, insbesondere aber auch für die Studierenden der Archäologie, die die Objekte des Museums als Lehr- und Studiensammlung nutzen, bieten die Leihgaben wertvolles Anschauungsmaterial aus der Antike.

Presse:
Müller Florian M., Etruskische Gefäße für das Archäologische Museum, Newsroom der Universität Innsbruck, 26.09.2018.


Lange Nacht der Museen im Archäologischen Universitätsmuseum (06.10.2018)

LNM_2018Über 700 Museen, Galerien, Kulturinstitutionen in Österreich und in Teilen Sloweniens, Lichtensteins, der Schweiz und Deutschland öffneten am Samstag, den 6.10.2018 bei der 19. Langen Nacht der Museen ihre Pforten für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18:00 bis 1:00 Uhr Früh. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen wurden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucherinnen und Besucher konnten aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen.

Zu den 69 Veranstaltungsorten in Tirol zählte auch das ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen mit dem dortigen Archäologischen Universitätsmuseum und allen im Haus beheimateten Instituten. Im Rahmen einer kulturellen Zeitreise in die Vergangenheit wurden die Schätze der Sammlung präsentiert und den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Programm geboten. Insgesamt 13 Veranstaltungspunkte für Jung und Alt – Themenführungen, Lesungen, Vorträge und Workshops – ermöglichten über das ganze Gebäude verteilt Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten und Forschungsprojekte des Hauses.

 

 

Vom Lesen lateinischer Inschriften über Vorträge zu Ötzi, Museumsführungen zur antiken Kunstgeschichte und Mythologie, Lesungen zu Heldinnen bis hin zum neulateinischen Theater des 18. Jahrhunderts und der Flugzeugarchäologie des Zweiten Weltkriegs reichte das Angebot. Auch unser Haus wartete bei der „Langen Nacht der Museen“ auch mit kindgerechten Zusatzangeboten, also speziellen Programmen für Kinder, Jugendliche und Familien auf. Spezielle Workshops konnten dabei konkret Einblicke in die Steinzeit, die Arbeitsweise von Archäologinnen und Archäologen, das griechische und römische Münzwesen sowie Spiele in der Antike bieten.

Das ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen präsentierte sich den 318 Besucherinnen und Besuchern dieses Abends wieder einmal als idealer Ort öffentlichkeitswirksamer Wissensvermittlung und ermöglichte spannenden Erkenntnisse aus der Welt der Archäologie und Altertumswissenschaften.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseum

Plakat des Archäologischen Universitätsmuseums

 

Presse:
Spannenden antike Welt, Kronen Zeitung – Museumskrone, 2018, 6–7.
Müller Florian M., Museumsnacht im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen, Newsroom der Universität Innsbruck, 11.10.2018.


Verleihung des Ehrenzeichens der Universität an Frau Dr. Maria Dawid (19.10.2018)

Ehrungstag der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich wertvolle Verdienste um die hiesige Universität erworben oder durch ihre wissenschaftlichen Spitzenleistungen überzeugt haben. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, darunter Landesrat Bernhard Tilg und Vizebürgermeister Franz-Xaver Gruber, Vertreterinnen und Vertreter von Justiz, Religionsgemeinschaften sowie zahlreiche Partneruniversitäten und Hochschulen aus Österreich und dem nahen Ausland fanden sich dazu in der Aula ein.

 

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Die Geehrten mit Vertreterinnen und Vertretern der Universität

Eine der neun Geehrten war Frau Oberrätin Dr. Maria Dawid, die sich aufgrund der zahlreichen Aktivitäten der letzten Jahre in Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit im und der daraus resultierenden Wertschätzung für das Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck dazu entschlossen hatte, ihre private Sammlung von Antiken dem Museum als Schenkung zu übereignen. Da sich Frau Dawid durch diese großzügige, über 100 Objekte umfassende Schenkung besondere Verdienste um die Universität Innsbruck erworben hat, wurde ihr als Zeichen des Dankes, der Würdigung und Wertschätzung für ihre überaus großzügige Schenkung das Ehrenzeichen der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck verliehen.

 

Die neue erworbenen Originale werden zum einen im Sinne der Funktion als Lehr- und Studiensammlung wertvolle Dienste bei der archäologischen Ausbildung der Studierenden leisten, zum anderen nach Ihrer Präsentation als neuer attraktiver Anziehungspunkt für interessierte Museumsbesucherinnen und –besucher das Museum weiter deutlich aufwerten.

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Rektor Tilmann Märk und Ehrenzeichen-Trägerin Maria Dawid

 

Maria Dawid ist studierte Archäologin und Restauratorin, die für eine Reihe archäologischer Institutionen so u.a. das österreichische Archäologische Institut in Wien und viele Jahre bei dessen Grabungen in Ephesos mitgearbeitet hat. Bis zur ihrer Pensionierung war sie von 1955 bis 1991 als Restauratorin am ehemaligen Institut für Klassische Archäologie der Universität Innsbruck beschäftigt und war dort maßgeblich für den Aufbau der archäologischen Restaurierungswerkstätte verantwortlich gewesen. Dementsprechend nahmen auch eine Reihe von alten Kolleginnen und Kollegen an der Feier teil, um durch Anwesenheit den Dank für ihre langjährige Verbundenheit mit dem Institut für Archäologien auszudrücken.

Einladung zum Dies Academicus

Presse:
Verdiente Persönlichkeiten geehrt, Newsroom der Universität Innsbruck, 19.10.2018


Der Weg
Szenische Darstellung des Markusevangeliums (07.12.2018)

Am Freitag, den 7.12.2018 wurde – passend zu Vorweihnachtszeit – im Rahmen der Reihe Kunst im ATRIUM eine szenische Darstellung des Markusevangeliums zur Aufführung gebracht.  Davon ausgehend, dass niemand das komplette Markusevangelium in einem Zug durchliest, lud der Schauspieler, Regisseur, Theologe und Germanist Franz Strasser in dem Programm Der Weg dazu ein, den Weg Jesu von der Taufe bis zur Auferstehung an einem Abend mitzugehen.

 


Im passenden Ambiente der antiken Statuen des Archäologischen Universitätsmuseums begegnete man dabei den Menschen, die um Jesus waren, die er ansprach, die er heilte und aufrichtete. Dabei begegnete man natürlich aber auch Jesus selbst, wie er sich den Menschen zuwendet, wie er enttäuscht ist, wie er Angst hat und mit seinem Auftrag ringt, wie er bereit ist, seinen Weg bis zur letzten Konsequenz zu gehen.

97 Besucherinnen und Besucher verfolgten im vollbesetzten Forum des Archäologischen Universitätsmuseums begeistert die Aufführung.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums

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