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Archiv 2017

Archäologisches Universitätsmuseum beim Aktionstag Junge Uni 2017 (21.04.2017)

Junge Uni_Logo altBeim Aktionstag Junge Uni, welcher im Rahmen der generellen Kinderuniversität-Aktivitäten durchgeführt wird, wird in einem bunten, abwechslungsreichen Programm, welches speziell an die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen angepasst ist, die Möglichkeit geboten, an zahlreichen Mitmach-Stationen verschiedenster Wissenschaftsdisziplinen einen Einblick in die spannende Welt der Forschung an der Universität zu bekommen.

Der 14. Aktionstag Junge Uni hat am Freitag, den 21. April 2017 am Campus Innrain stattgefunden. Lehrerinnen und Lehrer aus Nord- und Südtirol mit ihren Schulklassen aller Schultypen, zwischen der 4. Klasse Volksschule und den Abschlussklassen der AHS und BHS, waren eingeladen, die Forscherstraße der Universität Innsbruck zu besuchen.

Unter den über 45 Vermittlungsstationen am Aktionstag Jungen Uni, waren auch drei Programmpunkte des Archäologischen Universitätsmuseums, die von 1.055 Schülerinnen und Schülern besucht wurden.

 

 

In den Kurzführungen „Streifzug durch die Antike Kunst- und Kulturgeschichte“ wurden Götter und Helden der griechischen Mythologie behandelt und erklärt wie man diese und die jeweiligen Geschichten erkennen und identifizieren kann. Auch der Frage warum sind überhaupt so viele antike Statuen nackt sind wurde nachgegangen.

In der Workshopstation „Auf Ausgrabung – Wie arbeitet ein Archäologe?“ konnten sich die Schülerinnen und Schüler selbst als Ausgräber und Fundbearbeiter versuchen, Objekte freilegen und anschließende datieren. Bei der zweiten Station „Spiele in der Antike - was spielten die Griechen und Römer?“ ging es darum Spiele der Antike kennenzulernen. Wer mochte, konnte selbst ein antikes Mühlespiel basteln, spielen und mit nach Hause nehmen.

Programm Aktionstag Junge Uni 2017

Programmfolder Aktionstag Junge Uni 2017


Archäologisches Universitätsmuseum beim Innsbrucker Ferienzug
(15.07.2017, 05.08.2017, 02.09.2017)

FerienzugDer Innsbrucker Ferienzug ist eine Veranstaltungsreihe der Stadt Innsbruck und bietet Kindern- und Jugendlichen im Alter von 4–14 Jahren in den Semester-, Oster- und Sommerferien die Möglichkeit, bei einem breiten Angebot aus den Bereichen Sport, Kultur, Natur, Besichtigungen, Action & Fun oder Workshops Neues auszuprobieren und kennen zu lernen oder einfach nur einen tollen Tag in der Gruppe mit Freunden zu erleben.

Seit 1988 wird der Innsbrucker Ferienzug vom Referat Kinder- und Jugendförderung in Zusammenarbeit mit privaten Vereinen und Organisationen organisiert und durchgeführt. So werden auch die Veranstaltungen der Kinder-Sommer-Uni, ein bunt gemischtes Programm der Universität Innsbruck für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien, im Rahmen des Ferienzuges angeboten.

Im Jahr 2017 ging die Kinder-Sommer-Uni in die 15. Runde und auch drei museumspädagogische Workshops im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen wurden angeboten, an welchen 53 Kinder und Jugendliche teilnahmen. Am Samstag, den 15.7.2017 wurde der Frage nachgegangen, wie Kinder und Jugendliche im antiken Rom eigentlich lebten, während am Samstag, den 5.8.2017 die Götter Griechenlands im Mittelpunkt standen und im Archäologische Universitätsmuseum kennengelernt werden konnten. In der Station Schreiben, Kleider, Geld - Wie lebten die Menschen in der Antike? wurde am Samstag, 2.9.2017, Fragen des Alltagslebens in der Antike nachgegangen.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums

 

Programm der Kinder-Sommer-Uni 2017


Schülerhort KIDSMIX im Archäologischen Universitätsmuseum (19.07.2017)

Hort VoldersDas Team des Schülerhortes KIDSMIX in Volders organisierte im Rahmen der Ferienbetreuung einen Ausflug ins Archäologische Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen.

32 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren kamen am Mittwoch den 19.7.2017 ins Museum um bei einer Führung und anschließenden Workshops Einblicke in die Antike, insbesondere die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen sowie die damalige Götterwelt zu bekommen. Nach einer Stärkung in der im Haus befindlichen Mensa ging es zurück nach Volders.

 


Archäologische Originale als Schenkung an das Archäologische Universitätsmuseum
(August 2017)

Im Sommer 2017 erhielt das Archäologische Universitätsmuseum eine Reihe von archäologischen Originalen. Albert Mattersberger, Innsbruck hatte sich entschlossen die sich im Familienbesitz befindlichen Objekte dem Museum zu schenken. Neben einem einhenkeligen Krug und einer einhenkeligen Flasche aus Glas kamen so noch drei Bronzeobjekte, zwei Ringe und ein Gürtelbeschlag, in die Sammlung. Sowohl für interessierte Besucherinnen und Besucher, insbesondere aber auch für die Studierenden der Archäologie, die die Objekte des Museums als Lehr- und Studiensammlung nutzen, bieten die Stücke wertvolles Anschauungsmaterial.


Archäologisches Universitätsmuseum zum 10. Mal bei der Langen Nacht der Museen 2017  (07.10.2017)

LNM_2017Am Samstag, den 7. Oktober 2017, fand die diesjährige Lange Nacht der Museen in ganz Österreich statt. Bereits zum 18. Mal öffneten Museen und Galerien ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 01.00 Uhr Früh. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen wurden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher konnten aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen.

Auch das „Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität“ beteiligte sich – mittlerweile zum zehnten Mal – daran. Nach der allerersten „Langen Nacht der Museen“ im Jahre 2000, bei der auch schon das Archäologische Universitätsmuseums geöffnet hatte, stellt die Teilnahme an der „Lange Nacht der Museen“ seit 2009 und der in diesem Jahr erfolgten Übersiedelung ins ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen einen Fixpunkt des Jahres dar. In einem umfangreichen Programm von Führungen und Workshops für Jung und Alt. Im Rahmen von sechs Themenführungen durch den Leiter des Museums, assoz.-Prof. Mag. Dr. Florian Müller, konnte den 197 Besucherinnen und Besuchern zum einen ein Überblick über die Entwicklung der plastischen griechischen Kunst geboten, zum anderen Episoden der antiken Mythologie anhand der zahlreichen Exponate des Museums erläutert werden.

An zwei Workshopstationen wurde Abgusstechnik, also die Methode, täuschend echte Repliken antiker Figuren herzustellen, vorgeführt und die Arbeit von Archäologen gezeigt. Selbständig konnten Repliken antiker Keramik ausgegraben und anhand von Vergleichsbeispielen kulturgeschichtlich eingeordnet und datiert werden.

Einladung des Archäologischen Universitätsmuseums


Eine neue Heraklesstatue für das Archäologische Universitätsmuseum (Dezember 2017)

Im Dezember gelangte dank einer großzügigen finanziellen Spende der Abguss eines bogenschießenden Herakles in das Museum. Da dieses über kein eigenes Budget zur Erweiterung der Sammlung verfügt ist es auf die laufende Unterstützung durch Spender und Sponsoren angewiesen.

 

 

Das Original stammt vom, die Kämpfe vor Troja zeigenden, Giebelschmuck des Tempels der Aphaia auf der griechischen Insel Ägina. Diese sog. „Ägineten“ zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen der griechischen Skulptur am Übergang von der archaischen zur klassischen Epoche, also an der Wende vom 6. zum 5. Jahrhundert vor Christus. 1870 und von 1886 bis 1889 konnte die Innsbrucker Sammlung bereits zehn Skulpturen aus den Giebeln erwerben. Nach fast 130-jähriger Unterbrechung gelangte nun dank der großzügigen Spende eines privaten Förderers mit dem Herakles ein weiterer Äginet ins Museum. Am Standort im ATRIUM–Zentrum für Alte Kulturen können die Giebelfiguren aufgrund der dortigen optimalen Raumtiefe erstmals in ihrer gesamten Monumentalität erfasst werden.

Presse:
Müller Florian M., Herakles im Archäologischen Universitätsmuseum, Newsroom der Universität Innsbruck, 09.03.2018.


Neues Wimmelbuch der Universität Innsbruck mit Archäologischem Universitätsmuseum (Dezember 2017)

Gemeinsam mit der Jungen Uni, den zwei Studierenden Sandra Mauler und Ulrike Pfeiffenberger und in enger Kooperation mit dem J.P. Bachem Verlag erschien 2017 ein Wimmelbuch. In dieser besonderen Form des Bilderbuchs bietet die Uni Innsbruck Einblicke in ihre vielfältigen Aktivitäten und nimmt die ganze Familie zu einer Entdeckungsreise an ihre verschiedenen Standorte mit. Mit dem Wimmelbuch soll jedes Kind in Tirol wissen, dass es in Innsbruck eine erfolgreiche Universität gibt, die bunt und vielfältig und spannend ist und an der man über ganz unterschiedliche Bereiche des Lebens forschen und lernen kann.

Auch das Archäologische Universitätsmuseum am Standort Hauptuniversität findet sich in dem Buch abgebildet.

Wimmelbuch_1

Wimmelbuch_2

Im Rahmen der 2018 gestarteten Wimmelbuch-Lesetour der Jungen Uni können Kinder im Buch vorgestellte Plätze der Universität live erleben, darunter auch das Archäologische Universitätsmuseum.

Heiko Wrusch, Meine Universität Innsbruck. Bachems Wimmelbilder  (Köln 2017).

Presse:
Neues Wimmelbuch: Uni Inns¬bruck für die Klein¬sten, Newsroom der Universität Innsbruck, 07.12.2017

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