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Archiv 2020

Neue Exponate für das Archäologische Universitätsmuseum (Jänner 2020)

Kürzlich konnten finanziert durch eine großzügige Spende eines privaten Förderers zwei weitere Exponate für das Archäologische Universitätsmuseum erworben werden: eine Statuette des antiken Helden Herakles und eine des Philosophen Diogenes.

 


Bei den Dargestellten handelt es sich um zwei völlig gegensätzliche Figuren, Abgüsse von römischen Kopien, welche sich auf hellenistische griechische Originale beziehen. Die eine Statuette, deren Original sich in der Glyptothek in München befindet, stellt den mythischen Helden Herakles dar, der zwölf Aufgaben zu bewältigen hatte. Muskulös in heroischer Nacktheit weisen seine Attribute auf einige dieser Taten hin. In starkem Kontrast dazu steht die zweite Statuette, deren Original sich in der Villa Albani in Rom befindet. Dargestellt ist der Philosoph Diogenes, der den Kynismus, eine Strömung der Philosophie, welche das einfache Leben und absolute Bedürfnislosigkeit propagierte, begründet hatte.

 

Film: Das Erstellen einer materialimitierenden Fassung im Zeitraffer

 

Während andere Abguss-Sammlungen die Oberflächen ihrer Gipsabgüsse weiß belassen, besteht in Innsbruck seit über 60 Jahren die Tradition, die Abgüsse nicht nur in ihrer Form, sondern auch in ihrer Oberflächenbeschaffenheit und Farbigkeit möglichst genau den antiken Originalen anzunähern, also im konkreten Fall den marmornen Originalen anzugleichen. Im Zuge der farbigen Fassung der beiden Neuanschaffungen konnte auch die bereits 2017 für die Sammlung erworbene Statue eines bogenschießenden Herakles bemalt werden.

 

Presse:
Müller Florian M., Neue Exponate für das Archäologische Universitätsmuseum, Newsroom der Universität Innsbruck, 18.02.2020.


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