Veranstaltungen

 

2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008


Aktuelle Veranstaltungen

Zu unseren aktuellen Veranstaltungen konsultieren Sie bitte den Veranstaltungskalender auf der Startseite.


Archiv 2021

Virtuelle LehrerInnenfortbildung im Archäologische Universitätsmuseum (24.3.2021)

Seit einigen Jahren finden im Rahmen der Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer an der Pädagogischen Hochschule Tirol regelmäßig Kurse im archäologischen Universitätsmuseum Innsbruck statt. Bei der Veranstaltung „Auf den Spuren der Antike – Möglichkeiten der Einbeziehung des Archäologischen Universitätsmuseums Innsbruck in den eigenen Unterricht“ geht es nicht nur darum das Museum, seine Geschichte und seine Sammlungen vorzustellen, sondern dieses auch als interessanten Ort im Rahmen eines zukünftigen Besuches mit den eigenen Schülerinnen und Schülern kennenzulernen und generell das Potential archäologischer Fragestellungen in diversen Unterrichtsfächern aufzuzeigen. Das Museum wird seit einigen Jahren nämlich verstärkt für eine interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht und speziell für Schulklassen werden eine Reihe von museumspädagogischen Workshops angeboten.

 

LehrerInnenfortbildung_1

 

 

 

Nachdem heuer aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie eine Veranstaltung in Präsenz nicht möglich war, wurde der Versuch gestartet diese für die über ein Dutzend angemeldeten Lehrerinnen und Lehrer vollständig virtuell abzuhalten. Während die allgemeine Einführung in die Geschichte des Museums, die Intention seiner Gründung und der generelle Nutzen und die Aufgaben einer archäologischen Lehr- und Forschungssammlung im Rahmen eines virtuellen Vortrages problemlos erläutert werden konnten, stellte die eigentliche Führung durch die Sammlung vor größere Herausforderungen. Eine reine Aufzeichnung vorab wäre zwar möglich gewesen, hätte die wichtige Interaktion und die Möglichkeit Fragen zu stellen jedoch unmöglich gemacht.

 

LehrerInnenfortbildung_2

 

Dank der Unterstützung durch Andreas Brigo von der Abteilung Digitale Medien und Lerntechnologien des Zentraler Informatikdienst der Universität Innsbruck konnte eine zweckmäßige und unkomplizierte Lösung gefunden werden. Mit einem Tablett auf einem Stativ konnte die Führung durch den leiter des Museums assoz.-Prof. Mag. Dr. Florian Müller live gestreamt und im Rahmen einer virtuellen Führung zu den einzelnen Exponaten der Sammlung gegangen werden. Anhand ausgewählter Objekte wurde dann deren jeweilige Bedeutung für die antike Kunst- und Kulturgeschichte sowie kunstgeschichtliche, sozialgeschichtliche, religiöse und mythologische Aspekte und Vorstellungen der Menschen der griechisch-römischen Antike erläutert. Mit Improvisation gelang es so auch unter diesen Rahmenbedingungen eine Führung durch das Museum zu ermöglichen und auch neue weitere Perspektiven für die Sammlung im virtuellen Raum werden angedacht.

 

Presse:
Müller Florian M., Virtuelle LehrerInnenfortbildung im Archäologische Universitätsmuseum, Newsroom der Universität Innsbruck, 7.4.2021.

  zurück


Film über das Liebesleben antiker Frauengestalten (30.3.2021)

Seit einigen Jahren finden im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen organisiert von Dr. Sabine Fick vom Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik regelmäßig Kulturveranstaltungen statt. Mit engem Bezug zu Antike und Altertum begaben sich dabei im Dezember 2018 zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der szenischen Darstellung des Markusevangeliums von Franz Strasser auf die Spuren Jesu Christi. Im November 2019 entführte Sabine Osterholz in der multimedial begleiteten Lesung „dj-anch: Leben sei Dir gegeben“ in die geheimen Sphären des altägyptischen Jenseits.

 

Video Frauen_1

 

Auch für den November des Vorjahres war wieder eine Lesung „Heldinnen – Eine Reise durch das Liebesleben antiker Frauengestalten“ geplant, die Veranstaltung konnte aber aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie nicht in Präsenz durchgeführt werden. Deshalb wurden neue Wege beschritten und so entstand dankenswerterweise finanziell unterstützt durch das Dekanat der Philosophisch-Historischen Fakultät ein durch Flowing Frames produzierter Film.

 

 

Umgeben von den antiken Statuen des Archäologischen Universitätsmuseums im Hauptgebäude der Universität Innsbruck lesen Ronja Forcher und Sabine Osterholz Texte des römischen Dichters Ovid. Musikalisch begleitet von Andy T. J. Steiner erhält man so Einblicke in das Liebesleben antiker Frauengestalten wie Medea, Hero, Sappho, Oenone, Penelope oder Phaedra. In Briefen an ihre Männer erleben wir tiefe Liebe, blanken Hass, Sehnsucht, Sorge, Eifersucht, Rachgier und Verzweiflung. Zwar war diesmal das beeindruckende Live-Erlebnis für hunderte von Besucherinnen und Besuchern nicht möglich, aber durch diesen Film bleibt die Veranstaltung kein einmaliger Event, sondern Interessierte können den Film dauerhaft im Internet sehen.

 

Presse:
Fick Sabine, Müller Florian M., Film über das Liebesleben antiker Frauengestalten, Newsroom der Universität Innsbruck, 7.4.2021.

  zurück


ABGESAGT: uni●com - Wissen für Kids-Workshop: Die Götter Griechenlands (11.4.2021)

unicom_logoIm Rahmen von „uni•com - Wissen für alle“, der Bildungspartnerschaft der Universität Innsbruck  mit der Volkshochschule Tirol, wird allen Interessierten, die sich für Wissen und Forschung auf akademischem Niveau und Expertise aus erster Hand interessieren, eine auf universitärer Forschung beruhende Weiterbildung in gut verständlicher Form geboten.

 In einem eigenen Format uni●com - Wissen für Kids gibt es während des Schuljahres auch ausgewählte Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Auch im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen hätte am Samstag, den 14.3. bzw. dann verschoben auf den 11.4.2021 ein Museumsworkshop „Die Götter Griechenlands“ stattfinden sollen.

COVID-19 bedingt musste der Workshop im April leider abgesagt werden.

  zurück


Virtuelles Treffen der AG Antikenmuseen im Deutschen Archäologen-Verband e.V. (30.4.2021)

Kürzlich fand das erste virtuelle Treffen der Arbeitsgemeinschaft Antikenmuseum im Deutschen Archäologen-Verband e.V. (DArV) ausgerichtet vom Archäologischen Universitätsmuseum Innsbruck statt. Auch hierbei war die Situation der Museen in Zeiten der COVID-19 Pandemie das Hauptthema.

 

Nachdem das Archäologische Universitätsmuseum Innsbruck 2015 bereits die große Jahrestagung des Deutschen Archäologen-Verbandes e.V. (DArV) ausgerichtet hatte, die damals erstmalig überhaupt außerhalb Deutschlands stattfand, war es kürzlich virtueller Gastgeber für VertreterInnen von Museen beim ersten virtuellen Treffen der AG Antikenmuseen im DArV. Alle Antikenmuseen verbindet der Auftrag, Geschichte und Kunst antiker Kulturen zu bewahren, zu erforschen und einem breiten Publikum zu vermitteln. Die Museumsarbeit unserer Zeit ist geprägt von den hohen Ansprüchen einer zunehmenden Professionalisierung. Marketing, Zielgruppenorientierung und Profilbildung sind einige Schlagworte, welche diese neuen Anforderungen beschreiben. Fragen zu Erhaltung und Schutz des Sammlungsgutes sind altbekannt und ebenfalls hochaktuell. Die Arbeitsgruppe Antikenmuseen im DArV bietet Gelegenheit aktuelle und grundsätzliche Fragen zu diskutieren, Meinungen und Erfahrungen von KollegInnen zu hören sowie gemeinsame Projekte zu realisieren.

 

AG Antikenmuseum_1

 

Nach der Begrüßung durch Patrick Schollmeyer, den Vorsitzenden des DArV und gleichzeitig Sprecher der AG Antikenmuseen, sowie durch Florian Müller, den Leiter des Archäologischen Universitätsmuseums Innsbruck startete das Treffen. Natürlich waren auch die Themen der Vorträge von den Konsequenzen der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie bestimmt. So berichtete Holger J. Wienholz (Freier Mitarbeiter an den Staatlichen Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz) über die schwierige Situation der Guides in den Berliner Museen. Gerade die COVID-19 Krise wirkt quasi als Katalysator um die prekären Beschäftigungsverhältnisse freier MitarbeiterInnen, die im Museums- und Führungsbetrieb tätig sind, aufzudecken. Stephanie Gerrit Bruer (Winckelmann-Museum in Stendal) zeigte die Probleme im musealen Betrieb im letzten Jahr auf, in welchem Präsentationen, große Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen nur schwer möglich waren und dies auch das Museum durch das Wegbrechen von BesucherInnen vor finanzielle Belastungen stellte. Um trotzdem die Freunde des Museums weiter an dieses zu binden und zeitnah über Aktivitäten zu informieren werden laufend kurze Filme erstellt und auf der Museumshomepage hochgeladen, in denen die Sammlung und ihre Objekte vorgestellt werden. Katja Lembke (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) stellte ein laufendes Lehreprojekt an der Universität Göttingen vor. Gemeinsam mit Studierenden wurde ein Fragenkomplex erarbeitet mit dessen Hilfe in Gesprächen mit Verantwortlichen (Antiken-)Museen in Corona-Zeiten untersucht werden sollen. Dabei geht es aber nicht nur um die negativen Folgen, sondern auch die sich möglicherweise ergebenden zukünftigen Veränderungen und Chance für Museen sollen aufgezeigt werden. Gerade die Möglichkeit innovativen Projekte umzusetzen zeigten die letzten beiden Vorträge. H.-Helge Nieswandt (Institut für Klassische Archäologie und Christliche Archäologie / Archäologisches Museum, Universität Münster) erörterte die Anschaffung und Einrichtung einer 3D-Scan-Station mit der u.a. ein Modell der Agora von Athen aufgenommen und mittels Virtual Reality den BesucherInnen des Museums zugänglich gemacht werden sollte. Anne Viola Siebert (Museum August Kestner Hannover) konnte zum Abschluss über die großzügige und unkomplizierte Unterstützung von Fördergebern, in ihrem Fall der Ernst von Siemens Kunststiftung berichten, die in den letzten Monaten die Restaurierung und wissenschaftliche Bearbeitung eines griechischen Holzsarkophags aus Abusir in Ägypten ermöglichte.

Obwohl keine persönliche Begegnung möglich war, führten die Vorträge des Treffens der AG Antikenmuseen auch im virtuellen Raum zu intensiven Diskussionen und einem regen Austausch unter den TeilnehmerInnen.

Programm des Virtuelles Treffens der Arbeitsgemeinschaft Antikenmuseen im Deutschen Archäologen-Verband e.V.  

  zurück


Führung für die Interessengemeinschaft Tiroler Fremdenführer (31.5.2021)

Ende Mai konnte für die Interessengemeinschaft Tiroler Fremdenführer (ITF) die Führung „Antikenrezeption in Innsbruck - Ein virtueller Rundgang durch die Stadt auf den Spuren der Antike“ abgehalten werden.

 

 

Die 1991 gegründete ITF, eine Plattform und Interessenvertretung der Tiroler Fremdenführer, bietet in Zusammenarbeit mit kulturellen und touristischen Einrichtungen des Landes ihren Mitgliedern eine kontinuierliche Fortbildung auf hohem und höchstem Niveau. Dadurch sind Informationen aus erster Hand gewährleistet, unabdingbare Vorraussetzung für eine ständig aktuelle Wissensvermittlung mit größtmöglichem Gebrauchswert für Gäste und Kunden.

 

Florian Müller, der Leiter des Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck, bot daher für 33 interessierte Fremdenführerinnen und Fremdenführer einen Stadtrundgang auf den Spuren der Antike in Innsbruck an. Gerade die Antike, also die Kultur der Griechen und Römer, war eine Epoche mit deren Themen und materieller Hinterlassenschaft man sich ab der Neuzeit, wie kaum eine andere, auseinandersetzte und beschäftige. Mit mehr oder weniger starker Intensität galt sie als erstrebenswertes und konkret nachzuahmendes Vorbild. In dem Stadtrundgang durch das Zentrum von Innsbruck wurde daher der Blick auf unterschiedlichste Bau- und Kunstwerke gerichtet, die vielfach auch erst auf den zweiten Blick einen klaren Bezug zur Antike erkennen lassen.

  zurück


„Ötzi-Ausstellung“ an der Universitäts- und Landesbibliothek (September 2021)

Dem 30jährigen Jubiläum der Entdeckung des Mannes im Eis, des sog. „Ötzi“ widmet die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol im Eingangsbereich der Hauptbibliothek am Innrain eine kleine Ausstellung. In einer Vitrine werden zahlreiche Publikationen gezeigt, die Ötzi gewidmet sind. Das Archäologische Universitätsmuseum hat zudem aus der Ur- und frühgeschichtlichen Sammlung einige Leihgaben, wie die Rekonstruktion steinzeitlicher Werkzeuge und Ötzis Mütze aus Braunbärfell zur Verfügung gestellt.

 

 

Im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen findet der alpine Forschungsraum und insbesondere der Fundkomplex der jungsteinzeitlichen Gletschermumie des Mannes im Eis, der vom Institut für Archäologien intensiv erforscht wurde, mit zahlreichen Objekten, Modellen und Rekonstruktionen besondere Berücksichtigung.

  zurück

Nach oben scrollen