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Archiv 2012 

10. Aktionstag der Jungen Uni: Jump into Science! (30.11.2012)

Junge Uni_Logo

 
Bereits zum 10. Mal fand im Herbst der Aktionstag der Jungen Uni für Schulklassen statt, der in diesem Jahr unter dem Motto „Jump into Science!“ stand. An die 2.000 Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse Volksschule bis zur Matura aus Nord- und Südtirol nehmen jedes Jahr mit Begeisterung am Aktionstag teil. Auch an diesem Jubiläums-Aktionstag wurde den Schülern und Schülerinenn auf spannende Weise ein Einblick in die Forschungsarbeit gegeben.

Zum ersten Mal hat sich auch das „Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität“ an seinem Standort Hauptuniversität, Innrain 52 mit einem Programm von Workshops für Jung und Alt daran beteiligt. 1.910 Schülerinnen und Schüler kamen zu den drei Stationen des Museums.

Freitag, 30. November 2012, 8:00-14:00 Uhr

Programm

 


AbendMusik - Lebensmusik. Konzertreihe für Alte Musik in Innsbruck: Mythen - Märchen - Religion (Saison 2012/2013)

Der Verein „Alte Musik in Innsbruck-Mariahilf" bezweckt die Pflege und Förderung alter Musik. Dabei soll dem Publikum durch international bedeutende wie auch heimische Musiker alte Musik in historischer Aufführungspraxis und unter Verwendung historischer Instrumente auf hohem Niveau vermittelt werden. Das Programm der Saison 2012/2013 steht unter dem Motto „Mythen – Märchen – Religion“ und drei Veranstaltungen finden auch im bzw. in Kooperation mit dem Archäologischen Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck statt.

Programm

2013 Lebensmusik Logo


Konzert

Auf dem Musenberg
Eine mythologische Spurensuche im Cembalorepertoire

Peter Waldner
Samstag, 10.11.2012

19.00 Uhr Führung „Ein Streifzug durch die griechische Mythologie“ (Mag. Veronika Sossau)
20.00 Uhr Konzert
 


Gastvortrag Petersen: Nofretete - Entdeckung der schönen Königin (25.10.2012)

Am Donnerstag, den 25. Oktober 2012, konnten 68 Interessierte zum Gastvortrag im Archäologischen Museum begrüßt werden:

Lars PETERSEN M.A.
(Städtische Museen Freiburg, Naturmuseum und Ethnologische Sammlung )

Nofretete - Entdeckung der schönen Königin

Vor 100 Jahren am 6. Dezember 1912 entdeckten deutsche Archäologen im ägyptischen Tell el-Amarna die berühmte Nofretete-Büste. Bis heute übt Nofretete, die Ehefrau des Pharaos Echnaton, eine große Faszination aus. Immer wieder steht sie im Mittelpunkt ägyptologischer und kürzlich auch humangenetischer Forschung. Der Vortrag zeichnet ein archäologisch fundiertes Bild von Grabung und Fundkontext der Büste der Nofretete in der Bildhauerwerkstatt des altägyptischen Handwerkers Thutmosis nach. Erst kürzlich bekannt gewordene Dokumente und Fotografien geben die Möglichkeit, die Auffindung der Nofretete-Büste genau zu rekonstruieren und einen Einblick in den Ausgrabungsalltag Ägyptens vor 100 Jahren zu gewinnen. Neben dem archäologisch geprägten Hauptthema wird auch die Faszination der Nofretete-Büste vom archäologischen Objekt zum vielfach vermarkteten Schönheitsideal nicht fehlen.

Der Vortrag fand in Kooperation mit der Archäologischen Gesellschaft Innsbruck statt, bei welcher Herr Petersen bereits am Vortag, Mittwoch den 24. Oktober, 2012 um 20.15 Uhr im Raiffeisensaal Innsbruck, Adamgasse 3/II den Vortrag "Griechen im Leben, Ägypter im Tod - Zur Begegnung griechischer und ägyptischer Kultur im spätzeitlichen Ägypten" gehalten hatte.

Einladung


Neuerscheinung:
Museumsdepots und Depoteinrichtung - ICOM-Österreich-Symposium 2011

2012 Spectanda 2


Im Oktober 2012 erschien der zweite Band der neuen Museumsschriftenreihe SPECTANDA - Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck. Dabei handelt es sich um den Sammelband des ICOM-Österreich Symposiums, welches 
vom 4. bis 5. März in Innsbruck im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen stattgefunden hat. Dieses war vom Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck gemeinsam mit den Tiroler Landesmuseen, dem Museum Stadtarchäologie Hall i.T. und der Sektion Österreich des International Council of Museums (ICOM) veranstaltet worden.

Florian M. Müller, Sylvia Mader, Gerhard Tarmann, Veronika Sossau (Hrsg.)

Museumsdepots und Depoteinrichtung
ICOM-Österreich-Symposium 2011 vom 4. – 5. März 2011
in Innsbruck

Mit Beiträgen von
Stefan Fleck, Monika Gärtner, Michael Henker, Heinz Horat, Eva Hottenroth, Lars Klemm, Joachim Kreutner, Sylvia Mader, Wolfgang Meighörner, Florian M. Müller, Karl Reuter, Klaus Sattler, Georg Waldemer und Maruchi Yoshida

SPECTANDA - Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck 2
(Innsbruck 2012)

Inhaltsverzeichnis


Archäologisches Universitätsmuseum bei der Langen Nacht der Museen 2012 (06.10.2012)

2012 LNM


Am Samstag, den 6. Oktober 2012, fand wieder die diesjährige "ORF-Lange Nacht der Museen" in ganz Österreich statt. Bereits zum 13. Mal initiierte der ORF die Kulturveranstaltung – über 650 Museen und Galerien waren daran beteiligt und öffneten ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh. 

Neben abwechslungsreichen Ausstellungen wurden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher konnten aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen. Neben kleinen, kuriosen und großen, renommierten Kulturinstitutionen nahmen heuer wieder viele neue Locations teil, die darauf warteten, von den „Lange Nacht“-Besuchern entdeckt zu werden.

Wie schon in den letzten Jahren nahm das „Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität“ auch heuer wieder an seinem Standort Hauptuniversität, Innrain 52 mit einem Programm von Führungen und Workshops für Jung und Alt daran teil. 307 Besucherinnen und Besucher konnten dabei in der Sammlung gezählt werden.

Programm


Gastvortrag Petersen: Über Authentizität und Fälschung antiker Bronzebildnisse (10.05.2012)

Am Donnerstag, den 10. Mai 2012, konnten 17 Interessierte zum Gastvortrag im Archäologischen Museum begrüßt werden:

Prof. Dr. Stefan LEHMANN
(Kustos des Archäologischen Museums der Universität Halle-Wittenberg)

Über Authentizität und Fälschung antiker Bronzebildnisse

Als archäologische Weltsensation wurde im Sommer des Jahres 2000 in der deutschen Kleinstadt Stendal unweit von Berlin das Oberteil einer angeblich antiken Bronzestatue Alexanders des Großen gezeigt. Diese Sensation wurde von der Forschung allerdings kaum zur Kenntnis genommen. Erst im Jahr 2008 kam ans Licht, dass der Alexander dem berüchtigten englischen Antikenhändler Robin Symes gehörte. Dass es sich hierbei um eine moderne Fälschung handelt, zu der sich vier weitere Bronzeköpfe aus Symes’ Besitz gesellen, wurde im Jahr 2009 erstmals dargelegt. Die fünf unbekannten Bronzeporträts sind alle ohne Provenienz und gehörten der Firma des Kunsthändlers. Im Laufe der Jahre gesellten sich eine Reihe weiterer Bronzeköpfe hinzu, die derart große stilistische und handwerkliche Verbindungen zu den Symes-Köpfe aufweisen, dass sie einer Fälscherwerkstatt zugeordnet werden können, die bereits unter dem Notnamen „Fälscherwerkstatt des Spanischen Meisters“ Wissenschaft und Kunsthandel verunsichert

Einladung


Archäologisches Universitätsmuseum bei der Tiroler Nacht der Forschung, Bildung & Innovation (28.04.2012)

2012 LNF Logo


Am 28. April 2012 wurde bereits das vierte Mal der Tiroler Bevölkerung eine Forschungsnacht geboten, in der Institutionen der Wissenschaft sowie auch Unternehmen aus der Wirtschaft ihre Türen öffneten und ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeiten präsentierten – damit sollte das Bewusstsein für Forschung und Innovation gefördert werden. Im Rahmen der Tiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation 2012 konnten BesucherInnen ungezwungen mit den ForscherInnen in Kontakt treten, Einblicke hinter die Kulissen erhalten und Wissenschaft und Forschung hautnah erleben! Mehr als 100 Einzelprojekte gaben einen facettenreichen Einblick in die Arbeit an den heimischen Forschungsstätten.

Das Angebot war für die ganze Familie geeignet und reichte dabei von der Grundlagenforschung über die konkrete Anwendung von wissenschaftlichen Erkenntnissen, bis hin zur die Besichtigung von spannenden Forschungsstätten und Museen, welche Einblicke in Ihre Kompetenzen und Tätigkeitsfelder gaben.

 Auch das Archäologische Museum Innsbruck - Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität beteiligte sich an seine beiden Standorten im ATRIUM – Zentrum für Alte Kulturen sowie der Hauptuniversität mit einem umfangreichen Programm von Führungen, Vorträgen, Workshops usw. an der Langen Nacht der Forschung und es konnten 761 BesucherInnen in en Sammlungen begrüßt werden.

Programm

Der Eintritt war auch 2012 wieder frei. In Innsbruck brachten Shuttlebusse der IVB die BesucherInnen kostenlos an die verschiedenen Standorte.


Buchpräsentation: Gefährtinnen. Vom Umgang mit Prostitution in der griechischen Antike und heute (29.03.2012)

Am Donnerstag, 29. März 2012 konnten zur Präsentation des erste Bandes der neuen Schriftenreihe SPECTANDA – Schriften das Archäologischen Museums Innsbruck annährend 70 Besucherinnen und Besucher im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen begrüßt werden.

2012 Spectanda 1


Florian M. Müller, Veronika Sossau (Hrsg.)

Gefährtinnen . Vom Umgang mit Prostitution in der griechischen Antike und heute

Mit Beiträgen von Faika A. El-Nagashi, Matthias Hoernes, Erich Kistler, Simon Kössler, Martina Ott, Caroline Posch und Veronika Sossau

Grußworte
Univ.-Prof. Dr. Sabine Schindler (Vizerektorin für Forschung der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck )
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Klaus Eisterer (Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät) 

Buchvorstellung
Mag. Veronika Sossau und Mag. Dr. Florian Müller, Archäologisches Universitätsmuseum


Verehrt und verachtet begegnet sie uns in der antiken Literatur. Die gegenwärtige Forschung sieht die Hetäre und mit ihr das Thema Prostitution in der griechischen Antike immer noch äußerst kontrovers. Waren Hetären die einzigen wahrhaft freien Frauen der griechischen Antike oder standen sie im realen Leben doch auf derselben Ebene wie die gemeine Dirne – am unteren Ende der sozialen Ordnung? Der erste Band der neuen Schriftenreihe SPECTANDA – Schriften das Archäologischen Museums Innsbruck präsentiert eine Reihe von Beiträgen, welche begleitend zur Sonderausstellung „Hetären.Blicke – Klischees und Widersprüche“ verfasst wurden. In diesen wird gezeigt, wodurch sich das Leben einer Prostituierten von dem einer ehrbaren Frau unterschied und mit welchen Problemen man konfrontiert ist, wenn man die Lebensumstände einer einfachen oder aber auch erfolgreichen Prostituierten verstehen möchte. Dass Prostitution früher wie heute ein geschlechterübergreifendes Thema ist, das keineswegs „nur“ Frauen betrifft kann ebenfalls vor Augen geführt werden. Auch den Kunden und ihren Stimmen wird Raum gegeben. Wahre Liebe, gehobene Unterhaltung, Gefälligkeiten, Sexualität, Spiel – wie darf man sich die Beziehungen dieser oft prominenten Männer zu Hetären vorstellen? Eine Besonderheit stellt die Hetäre Phryne dar, die Muse des Malers Apelles und des Bildhauers Praxiteles war und uns antiken Anekdoten zur Folge in zumindest einem Kunstwerk erhalten geblieben ist.
Durch die Unterstützung der Organisation LEFÖ gelingt es abschließend, auch einen Blick in die Gegenwart zu werfen und die momentane Situation von Sexarbeiterinnen zu beleuchten.

Einladung

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