Museums­nacht im ATRIUM-Zentrum für Alte Kul­turen

Das ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen mit dem dortigen Archäologischen Universitätsmuseum ermöglichte bei der letzten „Langen Nacht der Museen“ über 300 Besucherinnen und Besuchern einen spannenden Einblick in die Vergangenheit.
„Lange Nacht  der Museen“ im Zentrum für Alte Kulturen.
Bild: „Lange Nacht der Museen“ im Zentrum für Alte Kulturen. (Credit: Veronika Sossau/Florian Müller)

Über 700 Museen, Galerien, Kulturinstitutionen in Österreich und in Teilen Sloweniens, Lichtensteins, der Schweiz und Deutschland öffneten am 6. Oktober bei der 19. „Langen Nacht der Museen“ ihre Pforten für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18:00 bis 1:00 Uhr Früh. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen wurden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucherinnen und Besucher konnten aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen.

Über 300 Besucherinnen und Besucher

Zu den 69 Veranstaltungsorten in Tirol zählte auch das ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen mit dem dortigen Archäologischen Universitätsmuseum und allen im Haus beheimateten Instituten. Im Rahmen einer kulturellen Zeitreise in die Vergangenheit wurden die Schätze der Sammlung präsentiert und den über 300 Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Programm geboten. Insgesamt 13 Veranstaltungspunkte für Jung und Alt – Themenführungen, Lesungen, Vorträge und Workshops – ermöglichten über das ganze Gebäude verteilt Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten und Forschungsprojekte des Hauses. „Dank der Mitarbeit der Kolleginnen und Kollegen sowie zahlreicher engagierter Studierender konnte sich das ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen wieder einmal als idealer Ort öffentlichkeitswirksamer Wissensvermittlung präsentieren“, freut sich assoz. Prof. Mag. Dr. Florian Müller, der Koordinator der Veranstaltung.

Vom Lesen lateinischer Inschriften über Vorträge zu Ötzi, Museumsführungen zur antiken Kunstgeschichte und Mythologie, Lesungen zu Heldinnen bis hin zum neulateinischen Theater des 18. Jahrhunderts und der Flugzeugarchäologie des Zweiten Weltkriegs reichte das Angebot.

Einige Häuser warteten bei der „Langen Nacht der Museen“ auch mit kindgerechten Zusatzangeboten, also speziellen Programmen für Kinder, Jugendliche und Familien auf. Spezielle Workshops im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen ermöglichten dabei konkret Einblicke in die Steinzeit, die Arbeitsweise von Archäologinnen und Archäologen, das griechische und römische Münzwesen sowie Spiele in der Antike.

(Florian M. Müller)

Unileben aktuell – die neuesten Beiträge

weitere Beiträge