150 Jahre Archäologisches Museum

Mitte Dezember wurde im Zentrum für Alte Kulturen das 150-Jahr-Jubiläum des Archäologischen Museums Innsbruck gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren der Einladung gefolgt und wurden vom Sammlungsdirektor der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek in München in die Geheimnisse der Ägineten eingeweiht.
Festveranstaltung im Atrium
Bild: Zahlreiche Gäste wohnten der Feier im Atrium bei. (Credit: Uni Innsbruck)

Das von Florian M. Müller geleitete „Archäologische Museum Innsbruck - Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck“ wurde 1869 – also vor genau 150 Jahren – als Lehr- und Studiensammlung gegründet. Es stellt in seiner Kombination aus Abgüssen, Kopien und Originalen mit nunmehr über 1.300 Exponaten die größte Kollektion klassischer Antiken in Westösterreich dar und nimmt mit diesem Schwerpunkt eine Sonderstellung innerhalb der Tiroler Museumslandschaft ein.

„Eine archäologische Universitätssammlung stellt einen unvergleichlichen didaktischen Schatz dar, der nicht nur in der Lehre und Forschung genutzt wird, sondern mittlerweile allen interessierten Besucherinnen und Besuchern auch spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Griechen und Römer, ihren Alltag, ihre Kunst sowie Mythologie ermöglicht“, betonte Florian M. Müller vom Institut für Archäologien.

Im Anschluss an die Grußworte von Vizerektorin Ulrike Tanzer und der Innsbrucker Gemeinderätin Irene Heizs sprach Florian Knauß, der leitende Sammlungsdirektor der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek in München, in seinem Festvortrag „Ein Schatz, dem kein anderer an die Seite zu stellen ist. Die Geschichte der Ägineten“ über die Geschichte der Erforschung der bedeutenden Skulpturengruppe, die sich im Abguss auch in Innsbruck befindet.

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