MMag. Ina Friedmann

Raumnr. 40712


E-Mail: Ina.Friedmann@uibk.ac.at

friedmann

 

 
Studium und wissenschaftlicher Werdegang
  • Universität Wien, Studium der Klassischen Philologie – Latein, Mag.phil. 2009; Studium der Geschichte mit den Schwerpunkten Zeitgeschichte und Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, Mag.phil. 2012
  • seit 2013 Doktoratsstudium Geschichte an der Universität Wien
  • 2010 – 2012 Mitarbeiterin der Organisationseinheit "Department und Sammlungen für Geschichte der Medizin" der Medizinischen Universität Wien
  • 2012 Projekt "Pädagogische Konzepte der Sonder- und Heilpädagogischen Abteilung der Kinderklinik und ihre Auswirkungen auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen in medizinischen und sozialen Institutionen" im Auftrag der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien
  • 2013 – 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin im FWF-Projekt "Alexander Conze in Wien (1869 – 1877)"
  • 2013 – 2015 Research Assistant im FWF-Projekt "Ehen vor Gericht. Konfliktfelder und Handlungsoptionen vom 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts"
  • 2014/15 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck im Forschungsprojekt "Die Kinderbeobachtungsstation der Maria Nowak-Vogl; interdisziplinäre Zugänge"
  • seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck im Projekt zur Universitätsgeschichte anlässlich des 350-Jahr Jubiläums 2019
  • von 2017-2019 Projektmitarbeiterin im Forschungsprojekt "Unfruchtbarmachung" und "freiwillige Entmannung". Die Innsbrucker Universitäts-Kliniken und die Erbgesundheitsgerichte des Reichsgaues Tirol-Vorarlberg, durchgeführt am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck.
 Preise
  • Fred Sinowatz-Wissenschaftspreis des Landes Burgenland 2013 für die Diplomarbeit "Der Prähistoriker Richard Pittioni (1906-1985) zwischen 1938 und 1945 unter Einbeziehung der Jahre des Austrofaschismus und der beginnenden Zweiten Republik"
  • Irma Rosenberg Förderpreis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus 2014 für die publizierte Diplomarbeit "Der Prähistoriker Richard Pittioni (1906-1985) zwischen 1938 und 1945 unter Einbeziehung der Jahre des Austrofaschismus und der beginnenden Zweiten Republik"

 

Mitgliedschaften
Publikationen (Auszug)
  • "Homosexueller Charakter" und der "Schutz der übrigen Buben". Homosexualität und Heilpädagogik in Wien und Tirol im 20. Jahrhundert, in: Elisa Heinrich, Johann Karl Kirchnknopf (Hg.), Homosexualitäten revisited, ÖZG 29, 2/2018, 59-85. (peer reviewed)
  • "[D]a sie wieder am Tage onanierte". Epiphysanverabreichungen an der Innsbrucker Kinderbeobachtungsstation 1954-1987, in: Virus - Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin 17 (2018), 131 - 146. (peer reviewed)
  • Wider das Vergessen und das Mahnmal der Vertriebenen. Erinnern und Gedenken an die Verfolgungen der NS-Zeit am Innsbrucker Klinikgelände, in: Christoph Bertsch, Rosanna Dematté, Claudia Mark (Hg.), Kunst | Sammlung | Universität. Kunst in Tirol nach 1945. Bestandskatalog der Sammlung am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck samt einer Dokumentation der wissenschaftlichen und künstlerischen Nachlässe, Innsbruck/Wien 2018, 1301-1311.
  • Von der „Schuld“ der Opfer. Die Behandlung von Kindern, die Opfer sexueller Gewalt wurden, an der Heilpädagogischen Abteilung der Wiener Universitäts-Kinderklinik im 20. Jahrhundert, in: Zeitgeschichte-online, Juni 2017, online unter http://www.zeitgeschichte-online.de/thema/von-der-schuld-der-opfer
  • Hans Asperger und die Heilpädagogische Abteilung der Wiener Universitätskinderklinik. Konzepte und Kontinuitäten, in: Matthis Krischel, Mathias Schmidt, Dominik Groß (Hg.), Medizinische Fachgesellschaften im Nationalsozialismus. Bestandsaufnahme und Perspektiven (= Medizin im Nationalsozialismus 4), Berlin 2016, 309-320.
  • mit Karl R. Krierer, Netzwerke der Altertumswissenschaften im 19. Jahrhundert. Wien 2016
  • Die institutionelle Vernetzung der heilpädagogischen Abteilung der Universitätskinderklinik in Wien zwischen 1930 und 1945. Verflechtung von Wissenschaft und Politik, in: ÖH (Hrsg.), Österreichische Hochschulen im 20. Jahrhundert. Austrofaschismus, Nationalsozialismus und die Folgen, Wien 2013
  • Der Prähistoriker Richard Pittioni (1906-1985) zwischen 1938 und 1945 unter Einbeziehung der Jahre des Austrofaschismus und der beginnenden Zweiten Republik, Archaeologia Austriaca 95/2011 (2013), (peer reviewed)
  • mit Ruth Koblizek, Kunst und Anatomie im 18. Jahrhundert, in: Sonia Horn, Alexander Ablogin (Hrsg.), Faszination Josephinum. Die anatomischen Wachspräparate und ihr Haus, Wien 2012

 

Forschungsleistungsdokumentation


 

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