Spielfiguren auf vernetzter Karte (pixabay/geralt)

DK Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung

Ungleichheit und Differenz sind soziale Tatsachen in allen Gesellschaften, sie prägen das Zusammenleben jedoch in unterschiedlichem Ausmaß. Ungleichheit und Differenz, so die gemeinsame Annahme, sind das Ergebnis sozialer Aus­hand­lungs­prozesse, in denen Zugang zu und Verfügungsrechte über materielle und immaterielle Ressourcen verteilt werden.

Dabei verschränken sich vertikale und horizontale Disparitäten miteinander: Vertikale Ungleichheit umfasst ökonomische Unterschiede bei Einkommen und Vermögen und einen variierenden Zugang zu Produktionsmitteln, Arbeitsmarkt, Kapital, Kredit und Leistungen des Sozialstaats. Zu Differenz als einer horizontalen Disparität zählen die unterschiedlichen Möglichkeiten gesellschaftlicher Zugehörigkeit und sozialer Teilhabe, die sich aus Nationalität, Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Alter oder Sprache ergeben. Beide Formen überlagern, verstärken (und schwächen) sich jedoch intersektional in den Achsen globaler Exklusions- und Inklusionsmechanismen wie Rassismus, Geschlechter- und Klassenverhältnissen sowie Linguizismus, die sich in entsprechenden nationalen, regionalen und alltagsweltlichen Prozessen spiegeln.

 

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