1989. Auf- und Umbrüche in Kunst und Wissenschaft

Interdisziplinäre Ringvorlesung | November 2019 bis Januar 2020
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1989. Auf- und Umbrüche in Kunst und Wissenschaft

Interdisziplinäre Ringvorlesung

5. November bis 28. Januar 2020, Dienstag, 18.00 bis 20.00 Uhr, Hörsaal 5 ¾

Eine Kooperation des Instituts für Kunstgeschichte, Instituts für Zeitgeschichte und Instituts für Slawistik der Universität Innsbruck

Kontakt:
Institut für Kunstgeschichte
Univ.-Prof. Dr. Martina Baleva
E-Mail: Martina.Baleva@uibk.ac.at

Programm PDF

Link zur Lehrveranstaltung im Vorlesungsverzeichnis


1989. Auf- und Umbrüche in Kunst und Wissenschaft

Die interdisziplinäre Ringvorlesung nimmt den 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer zum Anlass, um über die Auswirkungen dieser historischen Zäsur in den Künsten und Wissenschaften zu diskutieren. Zu Wort kommen Vertreterinnen und Vertreter der Zeitgeschichte, den Literaturwissenschaften, der Kunstgeschichte sowie Kuratoren, die über Aufbruchsstimmungen und Bruchstellen in ihren Berufsfeldern und Themengebieten seit 1989 berichten.

Programm:

5.11. Martina Baleva (Institut für Kunstgeschichte, Innsbruck)
Menschen in der Reihe. Ein visueller Topos der bulgarischen Wende

12.11. Rolf Steininger (Institut für Zeitgeschichte, Innsbruck)
1961 und 1989: Mauerbau und Mauerfall

19.11. Gabi Dolff-Bonekämper (Institut für Stadt- und Regionalplanung, Technische Universität Berlin)
Sturzlage. Oder: Warum es so schwer fällt, ein Denkmal für die friedliche Revolution von 1989/90 zu bauen

26.11. Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte, Innsbruck)
Die Berliner Mauer Geschichte und Erinnerung

3.12. Sebastian Donat (Institut für Sprachen und Literaturen, Innsbruck)
Warum die Berliner Mauer eigentlich (nicht) gefallen ist. Alternativgeschichte(n) und Interferenzen bei Thomas Brussig

10.12. Andrei Siclodi (Künstlerhaus Büchsenhausen, Innsbruck)
Zwischen Widerstand, Konformismus und „Renormalisierung“. Kunstproduktion und Kunstdiskurse in Rumänien vor und nach 1989

7.1. Eva Binder (Institut für Slawistik, Innsbruck)
„Мы ждем перемен“. Endzeitvisionen, Aufbegehren und Aufbruch im spätsowjetischen Kino

14.1. Andrea Zink (Institut für Slawistik, Innsbruck)
Die neue Lust an Sünde und Verbrechen. Russische Literatur während und nach der Perestrojka

21.1. Claudia Kraft (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien)
Aufstieg des Populismus – Ende des Postsozialismus? Deutungskämpfe um Freiheit und Gleichheit seit 1989

28.1. Jörg Probst (Portal Ideengeschichte, Philipps-Universität Marburg)
Was war ein Bild? Zur politischen Ideengeschichte des „iconic turn“

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