12. Mai 1945: Das Kernteam der Operation Greenup, Oberperfuss

Am 26. Februar 1945 landete ein Agententeam des US-Kriegsgeheimdienstes OSS per Fallschirm in den Stubaier Alpen, um die Wehrmachtstransporte über die Brennerstrecke nach Italien auszukundschaften und Informationen darüber an die alliierten Kommandostellen in Süditalien zu funken.
Operation Greenup
(Credit: Dyno Löwenstein, OSS; Quelle: National Archives, RG 226, Entry 124, Box 26, Folder 204)

Am 26. Februar 1945 landete ein Agententeam des US-Kriegsgeheimdienstes OSS per Fallschirm in den Stubaier Alpen, um die Wehrmachtstransporte über die Brennerstrecke nach Italien auszukundschaften und Informationen darüber an die alliierten Kommandostellen in Süditalien zu funken (Operation Greenup). Der Einsatz wurde später als der erfolgreichste Spionageeinsatz der Alliierten am mediterranen Kriegsschauplatz bezeichnet. Am 3. Mai gelang es dem OSS-Agenten Fred Mayr außerdem Kontakt mit den US-Truppen in Zirl Kontakt aufzunehmen, die Verbindung zu Gauleiter Franz Hofer herzustellen und einen Waffenstillstand zu vermitteln. Die Operation Greenup wurde ganz wesentlich von lokalen Frauen unterstützt. Das Foto wurde in den Tagen nach Kriegsende in Oberperfuss von OSS-Offizier Dyno Löwenstein aufgenommen. Es zeigt die drei Agenten Hans Wijnberg (Amsterdam/New York; links), Fred Mayr (Freiburg/New York; rechts), Franz Weber (Oberperfuss, vorne) mit zwei der engsten Helferinnen, Maria Hörtnagl (Oberperfuss, hinten) und Anna Niederkircher (Oberperfuss, vorne).

 

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