Laufende Projekte

 

Überblicksliste (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Anspruch und Realität der Arbeitsgesellschaft
  • Aufwachsen im Zillertal
  • Bildungsstand und Bildungsbiografien von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe
  • Classroom-Management, Lernverhalten und schulisches Wohlbefinden auf der Sekundarstufe I
  • Critical Animal Pedagogy
  • Denialism in Environmental and Animal Abuse: Averting Our Gaze
  • Die Bedeutung von Beziehungserfahrungen und Beziehungsvorstellungen in der Adoleszenz für die Qualität von Paarbeziehungen im Erwachsenenalter
  • Die Lebenssituation von Care Leavern im Alter zwischen 20 und 29 Jahren
  • Entwicklung eines Kerninstrumentariums für eine österreichweite Jugendstudie
  • Institutions and Organizations as Learning Environments for Participation and Democracy? Opportunities, Challenges, Obstacles
  • Interaktionsqualität von Kindern im Kindergarten (InKi)
  • Intergenerational Relationships in Emerging Adulthood
  • Interpersonale Jugend-Gewalt im sozial-ökologischen Mehrebenensystem Schule
  • Jugend – Lebenswelt – Bildung. Perspektiven für Jugendforschung in Österreich
  • Leitungsqualität in Kindertageseinrichtungen (LeiKi)
  • LifE Lebensverläufe von der Kindheit ins fortgeschrittene Erwachsenenalter
  • Persönlichkeit als Ressource: Der Einfluss personaler Ressourcen auf das Belastungs- und Beanspruchungserleben von pädagogischen Fachkräften im Kindergarten
  • Surviving the Anthropocene through Inventing New Ecological Justice and Biosocial Philosophical Literacy
  • Veränderungen der Zielgruppe stationärer Erziehungshilfen in Österreich
  • Zwischenevaluierung des EU-Programms Erasmus+: Jugend in Aktion in Österreich (2016)
  • Zwischenevaluierung des EU-Programms Erasmus+: Jugend in Aktion in Liechtenstein (2016/17)
  • Wissenschaftliche Begleitung des EU-Programms Erasmus+: Jugend in Aktion in Österreich und in Europa (2007 bis 2020) in Zusammenarbeit mit PartnerInnen in 28 anderen Ländern

 

Anspruch und Realität der Arbeitsgesellschaft

Diese Dissertation versucht, aus der Perspektive junger Erwachsener in einer überbetrieblichen Lehrausbildung das Phänomen des Ausbildungsabbruchs zu erörtern. Dazu bewegt sich die qualitative Erhebung im Spannungsfeld der aktuellen gesellschaftlichen Kontextbedingungen und der wahrgenommenen Passung innerhalb der Lebenswelt junger Erwachsener. Im Zentrum der Untersuchung steht das Model der Lehrausbildung in Österreich und Tirol mit dem Ziel, eine differenzierte Perspektive auf dieses Lehr- und Lernsetting anzustoßen.

Dissertation: Univ.-Ass. Guido Thaler BA MA

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Aufwachsen im Zillertal
Im Rahmen des Projekts „Modellregion Bildung Zillertal“ wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck (Ch. Kraler, L. Rößler und C. Schreiner) eine Jugendlängsschnittstudie mit Schülerinnen und Schülern der 7. bis 8. Schulstufe und eine Befragung der Zillertaler Lehrpersonen zur Professionalisierung im Lehrberuf durchgeführt. Geplant sind eine zweite Längsschnittstudie mit Kindern und Jugendlichen ab der 4. Schulstufe. Das Projekt läuft seit 2019.

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger, Univ.-Ass. Mag.a Dr.in Susanne Roßnagl

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Bildungsstand und Bildungsbiografien von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe

Der Erwerb formaler Bildung in Form von schulischen Qualifikationen, beruflichen Ausbildungen und tertiären bzw. postsekundären Bildungsgängen gilt in der heutigen Gesellschaft als wesentliche Voraussetzung für die Realisierung von Lebensoptionen und für die Führung eines gelingenden, selbständigen Lebens. Zahlreiche Daten belegen allerdings, dass Bildungschancen je nach Bevölkerungsgruppe bzw. sozialer Herkunft ungleich verteilt sind. Im Rahmen einiger kleinerer und eines größeren Forschungsprojekts in mehreren Kooperation mit SOS-Kinderdorf, Pro Juventute sowie der Universität Klagenfurt bzw. mit Univ.-Prof. Dipl.-Päd. Dr. Stephan Sting wurden und werden Bildungsstand sowie die Bildungsbiografien von Kindern und Jugendlichen in stationärer Erziehungshilfe sowie von Care Leavern ebenso untersucht, wie mögliche Einflussfaktoren auf gelingende oder misslingende Bildungsbiografien.

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Univ.-Ass. Mag. Wolfgang Hagleitner

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Classroom-Management, Lernverhalten und schulisches Wohlbefinden auf der Sekundarstufe I
Beim Projekt handelt sich um eine Sekundärauswertung der Evaluation der „Neuen Mittelschule“ in Österreich. Untersucht wird der Einfluss des Classroom-Managements auf das Lernverhalten und das schulische Wohlbefinden auf der Sekundarstufe I. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Bildungswesens durchgeführt. Es läuft seit 2017.

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger

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Critical Animal Pedagogy
Over the past few decades, the increase in public and scholarly attention to human-animal relations has inspired an animal turn in a number of academic disciplines including environmental education research. This project engages with the literature on animals in environmental education, and human-animal studies more widely, with respect to its theoretical foundations in critical pedagogy, ecofeminism and posthumanist philosophy, considers empirical work on formal, nonformal and informal learning spaces and discusses the implications of a non-anthropocentric and anti-speciesist paradigm for teaching and research.

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Ass. Dr.in Reingard Spannring

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Denialism in Environmental and Animal Abuse: Averting Our Gaze

Despite readily available facts and figures regarding human-caused natural degradation and often overwhelming scientific consensus on issues related to environmental pollution, we are still faced with the disbelief about the existence and extent of anthropogenic impact on the environment. The edited volume aims to present the reader with recent insights into the debates of denial of human-caused environmental pollution and the denial of animal sentience, subjectivity, and agency in range of contexts. It seeks to enhance our understanding of the topic with chapters from researchers in natural and social sciences as well as humanities, disclosing the multifaceted appearance of the concept by approaching it from different perspectives. Publication project 2019/2021.

Call for Book Chapters

Editors:
Dr. Tomaž Grušovnik (Faculty of Education, University of Primorska, Slovenia),
Dr. Karen Lykke Syse (Centre for Development and the Environment, University of Oslo, Norway),
Dr. Reingard Spannring (Institute for Educational Studies, University of Innsbruck, Austria)

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Ass. Dr.in Reingard Spannring

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Die Bedeutung von Beziehungserfahrungen und Beziehungsvorstellungen in der Adoleszenz für die Qualität von Paarbeziehungen im Erwachsenenalter
Die Dissertation erforscht an Hand der Daten der LifE-Studie (Lebensverläufe ins fortgeschrittene Erwachsenenalter), welchen Einfluss Beziehungserfahrungen in der Herkunftsfamilie, in Peerbeziehungen und in ersten Liebesbeziehungen im Jugendalter auf die spätere Beziehungsqualität in Partnerschaften haben. Neben Erfahrungen in der Adoleszenz werden auch die aktuelle Lebenssituation im Erwachsenenalter sowie Persönlichkeitsmerkmale zur Erklärung der Qualität von Partnerbeziehungen herangezogen.

Informationen zur LifE-Studie: https://www.uni-potsdam.de/life-studie/index.html
Dissertation: Univ.-Ass. Mag.a Andrea Umhauer 

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Die Lebenssituation von Care Leavern im Alter zwischen 20 und 29 Jahren

In Kooperation mit der Universität Klagenfurt bzw. mit Univ.-Prof. Dipl.-Päd. Dr. Stephan Sting und basierend auf der quantitativen Befragung von Care Leavern aus Österreich, geht dieses Projekt Fragen nach der aktuellen Lebenssituation dieser Care Leaver nach. Von besonderem Interesse ist die finanzielle Situation (Einkommen, Deprivation, finanzielle Kapazität), die allgemeine Lebenszufriedenheit, die Wohnsituation, die allgemeine und die psychische Gesundheit, traumatisierende Erfahrungen in der Kindheit und Jugend sowie die aktuelle allostatische Last. Erste Ergebnisse machen in einigen, jedoch nicht in allen Bereichen Benachteiligungen der Care Leaver sichtbar und verweisen einmal mehr auf die Notwendigkeit einer Wahrnehmung und gezielteren Unterstützung dieser Zielgruppe durch die Sozialpolitik.

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Univ.-Ass. Mag. Wolfgang Hagleitner

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Entwicklung eines Kerninstrumentariums für eine österreichweite Jugendstudie
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Forschungsinstrumentariums für eine österreichweite Jugendstudie zum Übergang vom Jugend- ins junge Erwachsenenalter. Die LandesjugendreferentInnen-Konferenz Österreichs hat den Lehr- und Forschungsbereich „Generationen-, Jugend- und Bildungsforschung“ als Teil des Forschungszentrums damit beauftragt, eine Projektgruppe einzurichten, die ein entsprechendes Kerninstrumentarium entwickelt. Das Projekt läuft seit Ende 2018.

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger und Dipl.-Ing. Dr. Helmut Fennes

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Institutions and Organizations as Learning Environments for Participation and Democracy? Opportunities, Challenges, Obstacles
Institutions and organizations are places of participation, they are learning places and places for the deliberation and development of the common good. It is in this latter sense that we look at institutions and organizations that involve people at various stage of the life course. We analyze and critically discuss which concepts of participation are meaningful in these contexts, how and how successfully they are implemented, and which obstacles to establishing and living a participative and democratic community are encountered. Publication Project 2021.

Editors:
Dr. Reingard Spannring, University of Innsbruck, Faculty of Education
Prof. Dr. Wilfried Smidt, University of Innsbruck, Faculty of Education
Dr. Christine Unterrainer, University of Innsbruck, Faculty of Psychology and Sports Science

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Ass. Dr.in Reingard Spannring, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Smidt und Mag.a Dr.in Christine Unterrainer

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Interaktionsqualität von Kindern im Kindergarten (InKi)
Ziel der Studie ist es, anhand einer Stichprobe von 360 Kindergartenkindern aus 90 Kindergärten in Österreich (Tirol) die Qualität der Interaktionen der Kinder mit Erzieherinnen und Peers sowie die Qualität ihrer Auseinandersetzung mit Angeboten bzw. Aufgaben der Einrichtungen quer- und längsschnittlich zu untersuchen. Darüber hinaus werden Zusammenhänge zwischen der Interaktionsqualität der Kinder, personalen Merkmalen der Kinder und Fachkräfte, Merkmalen des Aktivitäts-Settings, Merkmalen der Kindergartengruppe und weiteren distalen Merkmalen analysiert. Vor dem Hintergrund von Befunden zu Bildungsbenachteiligungen speziell von Kindern mit türkischem Migrationshintergrund werden diese Kinder besonders berücksichtigt. Zur Erhebung der Interaktionsqualität der Kindergartenkinder wird das Beobachtungsinstrument Individualized Classroom Assessment Scoring System (inCLASS) verwendet, das bereits erfolgreich in US-amerikanischen Untersuchungen und einer in Deutschland durchgeführten Studie eingesetzt wurde. Der erwartete Erkenntnisgewinn besteht in einem genaueren Verständnis kindlicher Interaktionen in Kindertageseinrichtungen, das zu einer Verbesserung der Interaktionskompetenz von Kindern, besonders auch von Kindern mit türkischem Migrationshintergrund, genutzt werden kann. Finanzierung: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Laufzeit: 01.10.2018 – 30.09.2020. Eine Projektverlängerung ist beantragt.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.uibk.ac.at/psyko/forschungsprojekt-inki/inki.html

Projektteam:
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Smidt (Projektleitung)
Eva-Maria Embacher, BA BSc MA (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Iklima Atis, BA (studentische Mitarbeiterin)
Sophie Schubert (studentische Mitarbeiterin)

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Wilfried Smidt und Eva-Maria Embacher, BA BSc MA

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Intergenerational Relationships in Emerging Adulthood
Die Studie untersucht die intergenerationalen Austauschbeziehungen im jungen Erwachsenenalter und die Lebenssituation von Studierenden in Österreich. Das Projekt läuft seit 2016. Es konnten über 600 Studierende der Universität Innsbruck befragt werden. Projektteam 2016: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger, Markus Herrmann Bakk. MA, Jasmin Sommer MA, Stefanie Mark BA 
Eine zweite Befragung ist für 2021 geplant.

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger

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Interpersonale Jugend-Gewalt im sozial-ökologischen Mehrebenensystem Schule
Die Arbeit basiert auf den Daten der Evaluation der „Neuen Mittelschule“ in Österreich. Es wird mittels Mehrebenenanalysen untersucht, welchen Einfluss schulstrukturelle Merkmale, Prozessmerkmale der Schule sowie leistungs- und persönlichkeitsbezogene Merkmale der Schülerinnen und Schüler auf das interpersonale Gewaltverhalten in der Sekundarstufe I haben. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Bildungswesens durchgeführt. Es läuft seit 2017.

Dissertation: Markus Herrmann Bakk. MA

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Jugend – Lebenswelt – Bildung. Perspektiven für Jugendforschung in Österreich
Das Buchprojekt will einen Überblick über die Geschichte der österreichischen Jugendforschung geben, aktuelle theoretische und empirische Arbeiten versammeln und Perspektiven für die künftige Jugendforschung in Österreich aufzeigen. Dabei sind sowohl grundlagenorientierte Beiträge im Bereich der Jugendforschung mit Überlegungen zu Forschungsmethoden, als auch anwendungsorientierte Beiträge zur Jugendarbeits- und Jugendhilfeforschung vorgesehen. Thematisch umfassen die Beiträge viele für die Lebenswelt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zentrale Bereiche wie Familie, Bildung, soziale und berufliche Übergänge, Identitäten, Gesundheit, Migration, Benachteiligung, Medien, Werte, Jugendarbeit und Jugendhilfe. Der Band entsteht im Anschluss an die vom Forschungszentrum durchgeführte interdisziplinäre Jugendforschungstagung 2017 in Innsbruck, an welcher eine Vielzahl an Forschungsprojekten aus der österreichischen Jugend- und Jugendhilfeforschung präsentiert wurden und im Dialog zwischen Forschung, Politik und Praxis gemeinsame Perspektiven für die Jugendforschung und Jugendpolitik in Österreich entwickelt wurden. Publikationsprojekt 2018-2020.

https://shop.budrich-academic.de/produkt/jugend-lebenswelt-bildung-2/?v=fa868488740a

HerausgeberInnen:
Prof. Dr. Alfred Berger, Universität Innsbruck
Flavia Guerrini, Mag.a PhD, Universität Innsbruck
Prof. Dr. Birgit Bütow, Universität Salzburg
Dr. Helmut Fennes, Universität Innsbruck
Prof. Dr. Karin Lauermann, Bundesinstituts für Sozialpädagogik, Baden
Prof. Dr. Stephan Sting, Universität Klagenfurt
Prof. Dr. Natalia Wächter, Ludwig-Maximilians-Universität München und Universität Graz

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger und Mag.a Dr.in Flavia Guerrini und Dipl.-Ing. Dr. Helmut Fennes

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Leitungsqualität in Kindertageseinrichtungen (LeiKi)
Hintergrund der Studie ist, dass Kita-Leitungskräften in der frühpädagogischen Diskussion eine Schlüsselfunktion für die Realisierung einer hohen pädagogischen Prozessqualität in Kindertageseinrichtungen zugeschrieben wird. Das Forschungs­vorhaben setzt hier an, indem insbesondere über die Teamqualität vermittelte Zusammenhänge zwischen der Leitungsqualität und der pädagogischen Prozessqualität in Kindertageseinrichtungen untersucht werden. Die Studie wird im Bundesland Rheinland-Pfalz mit einer Zufallsstichprobe von 120 Leitungskräften in Kindertageseinrichtungen und 240 pädagogischen Fachkräften aus 120 Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Leitungsqualität wird im Projekt dabei als direktionale, befähigende, gemeinsame und pädagogische Führung erhoben. Hinsichtlich der Erfassung der Teamqualität kommen die Dimensionen Sinnzusammenhang, Bevollmächtigung, Beziehung und Kommunikation, Flexibilität, optimale Produktivität, Respekt, Anerkennung sowie Motivation zum Tragen. Das bewährte und wissenschaftlich erprobte Instrument Classroom Assessment Scoring System (CLASS) ermöglicht die Ermittlung der pädagogischen Qualität in den Einrichtungen. Zusätzlich in die Untersuchung einbezogen werden Merkmale der Einrichtungsträger, der Kita-Fachberatungen und strukturelle sowie personale Charakteristika, um das komplexe Arbeitsfeld der Kita-Leitungen anhand dieser relevanten Hintergrunds- und Kontrollvariablen abzustecken. Ergänzt wird die quantitative Hauptuntersuchung durch Leitfadeninterviews mit besonders erfolgreichen Leitungskräften, um hierüber bedeutsame Merkmale guter Kita-Leitungsqualität vertiefend herauszuarbeiten. Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Deutschland).
Laufzeit: 01.09.2018 – 31.08.2021.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.rlp-forschung.de/public/people/Wilfried_Smidt/research_projects/21955

Projektteam:
Dr. Thilo Schmidt (Projektleitung, Universität Koblenz-Landau)
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Smidt (Projektleitung, Universität Innsbruck)
Iris Heß, M.A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Sinah Strottner (studentische Mitarbeiterin)

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Wilfried Smidt

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LifE Lebensverläufe von der Kindheit ins fortgeschrittene Erwachsenenalter
Pathways from late childhood to adulthood. Context and development in adolescence as predictors of productive life-courses. Projektleiter/innen: Fend, H., Lauterbach, W., Berger, F., Grob, U., Georg W. & Maag Merki, M. Die Studie läuft seit 1979. Es handelt sich um eine der größten Generationen- und Lebensverlaufsstudien im deutschsprachigen Raum. In den vergangenen vier Jahrzehnten konnten die Entwicklungs- und Lebensverläufe von über 1300 Personen von der späten Kindheit bis ins mittlere Erwachsenenalter und die Beziehungen von drei familial miteinander verbundenen Generationen untersucht werden. Die Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Potsdam, Innsbruck, Zürich und Konstanz. 2022 ist eine weitere Befragung geplant.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.uni-potsdam.de/life-studie/index.html

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger

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Persönlichkeit als Ressource: Der Einfluss personaler Ressourcen auf das Belastungs- und Beanspruchungserleben von pädagogischen Fachkräften im Kindergarten
Die Dissertation „Persönlichkeit als Ressource: Der Einfluss personaler Ressourcen auf das Belastungs- und Beanspruchungserleben von pädagogischen Fachkräften im Kindergarten“ befasst sich mit der Frage, welche personalen Ressourcen sich bei pädagogischen Fachkräften im Kindergarten charakterisieren lassen und welchen Einfluss diese auf das Belastungs- und Beanspruchungserleben im Arbeitsfeld Kindergarten haben. Die Daten der Dissertation entstammen aus der ersten Erhebungswelle des FWF-Projekts „Interaktionsqualität von Kindern im Kindergarten“. Im Rahmen des Projekts nahmen rund 70 pädagogische Fachkräfte aus Tirol an der ersten Erhebung im Frühling/Sommer 2019 teil. Neben der Erfassung von spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen, Kontrollüberzeugungen und der allgemeinen sowie beruflichen Selbstwirksamkeitserwartung, standen das Belastungserleben und das Wohlbefinden der pädagogischen Fachkräfte im Fokus des Fragebogens.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.uibk.ac.at/psyko/forschungsprojekt-inki/inki.html

Dissertation: Eva-Maria Embacher, BA BSc MA

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Surviving the Anthropocene through Inventing New Ecological Justice and Biosocial Philosophical Literacy
This interdisciplinary project offers new possibilities for elemental water and aerial sustainability and philosophical-ethical reasoning, which is to be achieved by co-creating innovative change that advances shifts in consciousness and planning. The aim of this project is to resolve the perceived clash between culture, nature and ethics in the Anthropocene. It magnifies and expands an elemental philosophy of water and air, and related pedagogical innovation, with biosocial geography and an ecological lexicon included as a key for approaching a new paradigm. By explicitly linking environmental discourse and communication to environmental preferences and policy making, it identifies channels of influence and provides new avenues of thinking and interlinking of various fields within the humanities, social sciences and environmental studies. Joint Project financed by ARRS (Slovenia) and FWF (Austria).
September 2019 – August 2022.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.uibk.ac.at/bgl/surviving-the-anthropocene

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Univ.-Ass. Dr.in Reingard Spannring

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Veränderungen der Zielgruppe stationärer Erziehungshilfen in Österreich

Die Hilfe- oder Verweildauer ist ein viel beachteter Indikator in der stationären Erziehungshilfe, wobei Forschungen aus Österreich dazu bislang fehlten. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts von SOS-Kinderdorf mit Pro Juventute und der Universität Innsbruck wurden das mittlere Aus- und Eintrittsalter, sowie die mittlere Verweildauer im Längsschnitt von 1993 bis 2016 analysiert. Die Ergebnisse lassen auf eine deutliche Veränderung der Klientel stationärer Erziehungshilfe schließen und sie werfen Fragen auf nach mögliche Ursachen, sowie den Folgen und Konsequenzen für die sozialpädagogische Arbeit und die Sozialpolitik. Das Projekt stellt Bezüge zu internationalen Forschungsergebnissen sowie zu einschlägigen Diskursen her und lenkt den Blick auf die Struktur der Hilfesysteme in Österreich, indem sie mögliche Zusammenhänge zwischen der Veränderung der Klientel stationärer Erziehungshilfe und dem Ausbau ambulanter/mobiler Hilfen untersucht und thematisiert.

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Univ.-Ass. Mag. Wolfgang Hagleitner

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Zwischenevaluierung des EU-Programms Erasmus+: Jugend in Aktion in Österreich (2016)
The Generation and Educational Science Institute (GENESIS) https://www.genesis-institute.org/

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Dipl.-Ing. Dr. Helmut Fennes

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Zwischenevaluierung des EU-Programms Erasmus+: Jugend in Aktion in Liechtenstein (2016/17)
The Generation and Educational Science Institute (GENESIS) https://www.genesis-institute.org/

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Dipl.-Ing. Dr. Helmut Fennes

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Wissenschaftliche Begleitung des EU-Programms Erasmus+: Jugend in Aktion in Österreich und in Europa (2007 bis 2020) in Zusammenarbeit mit PartnerInnen in 28 anderen Ländern

In diesem Zusammenhang drei Forschungsprojekte:

  • Monitoring von Erasmus+: Jugend in Aktion
  • Langzeit-Effekte von Erasmus+: Jugend in Aktion auf Partizipation und BürgerInnenschaft
  • Kompetenzentwicklung im Bereich der Jugendarbeit durch Erasmus+: Jugend in Aktion

The Generation and Educational Science Institute (GENESIS) https://www.genesis-institute.org/

Ansprechperson aus dem Forschungszentrum: Dipl.-Ing. Dr. Helmut Fennes

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