Kürzlich abgeschlossene Projekte


Überblicksliste
(in alphabetischer Reihenfolge):

 

  • Call for papers for an edited book: Institutions and Organizations as Learning Environments for Participation and Democracy? Opportunities, Challenges, Obstacles

  • Die Erfindung der Erziehung. Eine Einführung in die Erziehungswissenschaft

  • Die Konstruktion kindlicher Subjekte als Akteur_innen im begrenzenden Rahmen Kindheit

  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Elternhaus

  • Öffentliche Fürsorge und ihre Effekte. Zur Subjektbildung in der historischen Jugendfürsorge und Heimerziehung

 

Call for papers for an edited book: Institutions and Organizations as Learning Environments for Participation and Democracy? Opportunities, Challenges, Obstacles
Institutions and organizations are places of participation, they are learning places and places for the deliberation and development of the common good. It is in this latter sense that we look at institutions and organizations that involve people at various stage of the life course. We analyze and critically discuss which concepts of participation are meaningful in these contexts, how and how successfully they are implemented, and which obstacles to establishing and living a participative and democratic community are encountered.

Editors (members of the research center):
Dr. Reingard Spannring, University of Innsbruck, Faculty of Education
Prof. Dr. Wilfried Smidt, University of Innsbruck, Faculty of Education
Dr. Christine Unterrainer, University of Innsbruck, Faculty of Psychology and Sports Science

 

Die Erfindung der Erziehung. Eine Einführung in die Erziehungswissenschaft
Diese Einführung in die Erziehungswissenschaft vermittelt ein Bild von den Phänomenen, die wir „Erziehung“ nennen. Dazu verhelfen zwei Blickrichtungen. Der erste Blick schweift in die Weite der Welt und beschreibt, wie vielfältig mit Kindern auf dieser Welt umgegangen wird. Der zweite Blick geht in die Tiefe der Geschichte. Die kulturvergleichende Sicht wird durch eine historische Sichtweise erweitert. Die so gewonnene Vielfalt an Phänomenen wird über zwei Ordnungslinien systematisiert. Die eine geht dem Grad der Methodisierung von Erziehung nach. Die zweite fragt danach, wie sich Erziehung gewandelt hat und zunehmend mit den kindlichen Bedürfnissen in Einklang gebracht wurde. Es ist dies die Leitlinie der Humanisierung. Beide Linien führen im dritten Teil des Buches hin zu neuen Theorien und Forschungen über Erziehung und Aufwachsen. Publikationsprojekt 2017-2019.

Autoren:
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Helmut Fend, emeritierter Professor der Universität Zürich
Prof. Dr. Alfred Berger, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Innsbruck.

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger

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Die Konstruktion kindlicher Subjekte als Akteur_innen im begrenzenden Rahmen Kindheit
Die aus einer strukturtheoretischen- dekonstruktivistischen Position gestellte Frage nach den „Begrenzungen für kindliche Subjekte als Akteur_innen im Rahmen Kindheit“ bildete den Ausgangspunkt des Dissertationsprojekts. Im Rahmen der Kindheitsforschung werden Kinder aktuell bevorzugt als „freie“ Akteur_innen betont. An dieser Stelle markiert das vorliegende Projekt sein Erkenntnisinteresse, in dem nach diskursiven Rahmungen, nach den Grenzen und Begrenzungen für „kindliche“ Subjekte gefragt wird. Kindheit wird als historisches Konstrukt thematisiert, dessen unterschiedliche Verfasstheit anhand wissenschaftlicher Fachliteratur skizziert und dadurch einer Betrachtung zugängig gemacht wird, in welcher selbiges als machtvolles gesellschaftliches Differenzverhältnis in den Blick gerät.

Erkenntnisse von Philippe Ariès und Lloyd deMause, sowie Forschungserkenntnisse und Perspektiven aktueller Kindheitsforschung bilden theoretische Ankerpunkte. Die seitens Michel Foucault offerierte diskurstheoretische Sicht, die von ihm entwickelten Begrifflichkeiten und Denkwerkzeuge und die damit verbundenen Möglichkeiten erlauben es, Kindheit und kindliche Subjekte anders zu denken, Differenzlinien und Felder zur Formation zu erkunden.

Empirisch wurde auf das Quellmaterial Bilderbuch zugegriffen, welches mittels eines eigens dafür entwickelten Kombinationsmethodendesigns qualitativ beforscht wurde. Ziel dieser Arbeit war es, sich dem Phänomen Kindheit und dessen aktueller Verfasstheit durch die Erschließung bisher nicht beachteter Diskursfragmenten anzunähern und die Sicht auf Kindern als Akteur_innen zu ergänzen. Laufzeit 2014-2018.

Dissertation: Mag.a Dr.in Christine Pernstich-Wundsam

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Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Elternhaus
Für die Schule ist es anspruchsvoller geworden, ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag zu erfüllen. Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern kommen heute aus verschiedensten Bevölkerungsschichten und Herkunftskulturen, haben oft unterschiedliche Vorstellungen von Bildung und Erziehung und verfolgen andere Bildungsziele. Gerade deshalb ist die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus unentbehrlicher denn je geworden. Wie die Zusammenarbeit konstruktiv, mit Feinfühligkeit und mit Verständnis für das Gegenüber geschehen kann, will dieses Buch aufzeigen. Es spannt mit dem Modell der Erziehungs- und Bildungspartner­schaft einen Rahmen auf für eine tragfähige Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus und erläutert, wie durch vertrauensbildende Maßnahmen, durch die Etablierung einer Gesprächskultur, die Stärkung der Eltern durch Beratung und Elternbildungsmaßnahmen schwierige Situationen vermieden und bewältigt werden können. Publikationsprojekt 2018/2019.

https://www.amazon.com.au/Schule-Eltern-schwierige-Partnerschaft-Zusammenarbeit-ebook/dp/B07X26ZZF7

AutorInnen:
Prof. Dr. Dr. Werner Sacher, Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Alfred Berger, Familien- und Bildungsforscher an der Universität Innsbruck.
Mag.a Dr.in Flavia Guerrini, Universität Innsbruck

Ansprechpersonen aus dem Forschungszentrum: Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger und Mag.a Dr.in Flavia Guerrini

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Öffentliche Fürsorge und ihre Effekte. Zur Subjektbildung in der historischen Jugendfürsorge und Heimerziehung
Im Rahmen dieses Dissertationsprojekts wurden historische Fallakten des Stadtjugendamtes Innsbruck  untersucht. Ziel des Projekts war die Rekonstruktion der Legitimation von Heimeinweisungen und die Beantwortung der Frage nach der gesellschaftlichen Funktion der Jugendfürsorge in den Nachkriegsjahrzehnten (1945-1970).

Dissertation: Mag.a Dr.in Flavia Guerrini 

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