Forschungszentrum Bildung - Generation - Lebenslauf

Transformation von Bildung, Lernen, Generationenbeziehungen und Teilhabemöglichkeiten in sich

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Frische Perspektiven und innovative Forschung für neue Lebenswelten


 

Gegenwärtige Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur verleihen dem gesamten Bildungsbereich eine ausgesprochen intensive Dynamik und stellen in vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund befasst sich das Forschungs­zentrum „Bildung – Generation – Lebenslauf“ sowohl kritisch-reflexiv als auch empirisch-analytisch und aktiv handelnd mit Prozessen der Transformation von Bildung, Lernen, Generationen­beziehungen und Teilhabemöglichkeiten in sich rasch wandelnden Gesellschaften. Es entwickelt frische Perspektiven und betreibt innovative Forschung:

 

Im Vordergrund steht Forschung …

  • zum Wandel von Bildungs- und Lernprozessen in formalen, nicht-formalen und informellen Lernkontexten wie der Familie, Elementarpädagogik, Schule, Peergruppe, außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung;
  • zu den Auswirkungen von Veränderungen im Bildungs- und Erziehungsbereich auf die Entwicklung und das Zusammenleben von Menschen und die Gestaltung von Gesellschaft und Kultur;
  • zur Bedeutung von Generationenverhältnissen und Generationenbeziehungen für Lernprozesse und die Kompetenzentwicklung in Gesellschaften, die sich demographisch zusehends verändern;
  • zu den Prozessen des lebenslangen Lernens sowie zu Partizipation und Democratic Citizenship in sich rasch wandelnden Wissensgesellschaften;
  • zu den Auswirkungen von zunehmend individualisierten und rekursiven Lebenslaufmustern auf Lernwünsche, -bedürfnisse und -notwendigkeiten;
  • zur Förderung von Handlungsfähigkeit und konstruktivem Zusammenleben in sich wandelnden multikulturellen, mobilen Gesellschaften 

 

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit


 

Im Forschungszentrum arbeiten gegen dreißig Forscherinnen und Forscher aus fünf Instituten der Universität Innsbruck und zwei außeruniversitären Einrichtungen interdisziplinär zusammen. Die Zusammenarbeit findet im Rahmen von regelmäßigen Zentrumssitzungen, von gemeinsamen Forschungsprojekten und innerhalb von drei Arbeitsgruppen zu den Themen „Gesundheitsförderung“, „Lernorte für Partizipation und Demokratie“ sowie „Jugend und Bildung“ statt.

 

 

Forschung von gesellschaftlicher Relevanz und mit Langzeitwirkung


 

In ihren Forschungsprojekten untersuchen die Zentrumsmitglieder bildungs- und gesellschaftspolitisch wichtige Fragestellungen. Sie versuchen einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Bildung, Kultur und Gesellschaft zu leisten. Beispiele von laufenden Forschungsprojekten:

Studien zum Jugendbereich des EU-Programms Erasmus+: Dr. Helmut Fennes, Dr. Susanne Gadinger, Johanna Böhler, BA.

Pathways From Late Childhood to Adulthood. Lebensverläufe ins fortgeschrittene Erwachsenenalter: LifE (Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Innsbruck, Konstanz, Potsdam und Zürich): Prof. Dr. Alfred Berger, Andrea Umhauer, MA.

Interaktionsqualität von Kindern im Kindergarten: Prof. Dr. Wilfried Smidt, Eva-Maria Embacher, MA.

Studien von Reingard

 

 

Nachwuchsförderung und Vernetzung von Forschung, Praxis und Politik


 

Das Forschungszentrum sieht seine Aufgabe auch darin, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses beizutragen, die Vernetzung im Bereich der Bildungs-, Generationen- und Lebenslaufforschung zu fördern und den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik zu unterstützen.

Es richtet jährlich die „Innsbrucker Summer School zu Methoden der empirischen Bildungsforschung“ aus und baut gegenwärtig eine Austauschplattform für die Jugendforschung in Österreich auf. 2017 hat das Zentrum eine große interdisziplinäre Tagung mit über 360 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Thema „Jugend – Lebenswelt – Bildung. Perspektiven für Jugendforschung in Österreich“ organisiert.

 


Informationen zum Forschungszentrum:


 

Ansprechpersonen: Alfred Berger, Reingard Spannring und Helmut Fennes

Website: https://www.uibk.ac.at/bgl/index.html.de

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