Forschungszentrum Bildung – Generation – Lebenslauf 


Das 2005 gegründete Forschungszentrum „Bildung – Generation – Lebenslauf“ befasst sich mit den Veränderungen in Bildung, Lernen und in den Generationenverhältnissen in unseren modernen Gesellschaften und untersucht vor dem Hintergrund des raschen sozialen und gesellschaftlichen Wandels in einer bioökologischen Sichtweise und aus einer Lebenslaufperspektive die Entwicklungen und Teilhabemöglichkeiten von jungen Menschen in verschiedenen Kontexten. Mit innovativer theoretischer und empirischer Forschung will es zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen beitragen und Hilfestellungen für die Bildungspolitik und die Bildungspraxis geben.

Schwerpunkte des Forschungszentrums

Im Vordergrund der Forschungsarbeiten des Zentrums stehen folgende Themenbereiche:

  • Sozialisation, Erziehung, Bildung und Entwicklung im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter
  • Bildungs- und Lernprozesse in formalen, nicht-formalen und informellen Lernkontexten wie der Familie, Kita, Kindergarten, Schule, Berufsausbildung, Peergruppe, außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung
  • Prozesse des lebenslangen Lernens, von Partizipation und Democratic Citizenship in sich rasch wandelnden Wissensgesellschaften
  • Umweltbewusstsein und Umweltverhalten, Umweltbildung
  • Gesundheitsverhalten und Gesundheitsbildung
  • Generationenbeziehungen, intra- und intergenerationales Lernen im Lebenslauf, intergenerationale Transmission von Bildung, Verhalten und Werten
  • Generationenverhältnisse und Generationensolidarität in sich demographisch wandelnden Gesellschaften
  • Auswirkungen von Veränderungen im Bildungs- und Erziehungsbereich auf die Entwicklung und das Zusammenleben von Menschen und die Gestaltung von Gesellschaft und Kultur
  • Auswirkungen von zunehmend individualisierten und rekursiven Lebenslaufmustern auf Lernwünsche, -bedürfnisse und -notwendigkeiten – Gestalten und Handeln in Lebensverläufen
  • Förderung von Handlungsfähigkeit und konstruktivem Zusammenleben in sich wandelnden multikulturellen, mobilen Gesellschaften
  • Begleitung und Evaluierung von bildungspolitischen Maßnahmen und Bildungsprogrammen, die auf gesellschaftliche Veränderungen Bezug nehmen
Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Im Forschungszentrum arbeiten gegen dreißig Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Instituten der Universität Innsbruck und aus mehreren außeruniversitären Einrichtungen interdisziplinär zusammen.

 

 

 

Ansprechpersonen: Alfred Berger, Reingard Spannring und Helmut Fennes

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