Erasmus+: Studieren im Ausland

Ein Semester oder ein Studienjahr im Ausland zu verbringen, ermöglicht reichhaltige Erfahrungen: neue Sprachen, andere Kulturen, anderes Universitätsleben, neue Freundschaften, mehr Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit. Mit dem Erasmus+-Programm können Studierende der Universität Innsbruck drei bis zwölf Monate ihres Studiums an einer anderen europäischen Universität absolvieren. Die im Ausland abgelegten Prüfungen können angerechnet werden, Studierende sind von Studiengebühren der Zieluniversität befreit. Außerdem gibt es eine finanzielle Unterstützung.

Das Wichtigste im Überblick

Studienrichtungen: Bachelorstudium Germanistik, Masterstudium Germanistik, mit Einschränkungen Lehramtsstudium "Unterrichtsfach Deutsch".
Studierende aus anderen Studienrichtungen (Sprachwissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft, Masterstudium Medien) können in Ausnahmefällen die Partnerschaften der Germanistik nutzen (Informationen bei der Fachkoordinatorin).
Unter bestimmten Bedingungen ist ein Erasmus-Aufenthalt auch für Lehramtsstudierende möglich.

Dauer: 3-12 Monate.
Ein Aufenthalt ist im Bachelorstudium ab dem 3. Semester und im Masterstudium ab dem 1. Semester möglich. Im Lehramtsstudium wird ein Aufenthalt im 5. oder 6. Semester empfohlen.

Partneruniversitäten: 17 Standorte

Bewerbungsfrist: Die erste Anmeldefrist für eine Bewerbung um die Nominierung durch die Fachkoordinatorin läuft bis zum 15.01. für das jeweils folgende Studienjahr. Danach werden Restplätze nach dem Datum der Anfrage vergeben. Die Nominierung ist die Voraussetzung für die eigentliche Bewerbung um den Auslandsaufenthalt beim International Relations Office. Diese zweite Frist läuft bis spätestens 10. April für das folgende Wintersemester, bis spätestens 10. September für das folgende Sommersemester.

Fachkoordinatorin:   Heike Ortner

Näheres: Ausführliche Informationen zum Bewerbungsprozess und zur administrativen Abwicklung finden Sie auf den Erasmus-Seiten des   International Relations Office.

Basisinformation zur Anrechnung von Lehrveranstaltungen: Sie benötigen 30 ECTS für die Planung eines Auslandssemesters. Für den Erasmus-Aufenthalt eignen sich zur Anrechnung am besten Wahlmodule, Interdisziplinäre Kompetenzen und ähnliche freie Module laut Studienplan. Lehrveranstaltungen aus Pflichtmodulen lassen sich nur in Ausnahmefällen anrechnen. Planen Sie einen Auslandsaufenthalt frühzeitig in Ihren Studienverlauf ein: Lassen Sie am besten alle Wahlfächer und die Interdisziplinären Kompetenzen offen. Bei guter Planung und mit leichten Abweichungen vom empfohlenen Studienverlauf können Sie das Studium ohne Verzögerung abschließen.

Partneruniversitäten

Innsbrucker Germanistik-Studierende können an vielen verschiedenen Partneruniversitäten einen Auslandsaufenthalt absolvieren. Das Angebot reicht von Skandinavien bis zur Türkei. Manche Standorte sind sehr stark nachgefragt - denken Sie daher am besten gleich über eine zweite und dritte Wahl statt. Meistens lässt sich wenn nicht der erste, dann einer der weiteren Wünsche erfüllen.

Es stehen die folgenden Partner-Universitäten für einen Aufenthalt zur Verfügung:

Universität Namur (Belgien)
Universität Bamberg (Deutschland)
Universität Koblenz-Landau (Deutschland)
Universität Manchester (England)
University College London (England)
Universität Jyväskylä (Finnland)
Universität Tours (Frankreich)
Universität Cagliari (Italien)
Universität Macerata (Italien)
Østfold University College (Norwegen)
Universität Lodz (Polen)
Universität Iasi (Rumänien)
Universität Göteborg (Schweden)
Universität Maribor (Slowenien)
Universität Sevilla (Spanien)
Universität Ostrava (Tschechien)
Universität Bursa (Türkei)
 

Bewerbung

1. Schritt: Bewerbung bei der Fachkoordinatorin

Wenn Sie sich für einen Erasmus-Aufenthalt interessieren, wenden Sie sich am besten direkt an die Fachkoordinatorin Heike Ortner. Empfohlen wird ein Vorgespräch in ihrer Sprechstunde (keine Voranmeldung nötig).

Die Nominierung durch die Koordinatorin ist die Voraussetzung dafür, dass Sie sich beim International Relations Office bewerben können. Für die Nominierung reichen Sie bitte rechtzeitig folgende Unterlagen bei Heike Ortner ein (ausgedruckt persönlich in der Sprechstunde oder im Sekretariat in ihrem Postfach):

Bewerbungen um eine Nominierung für das jeweils folgende Studienjahr sollten bis zum 15.01. eingereicht werden.  Für alle bis dahin eingegangenen Bewerbungen erfolgt bei zu großer Nachfrage nach einzelnen Plätzen ein qualitatives Auswahlverfahren. Sie bekommen bald nach diesem Abgabetermin Bescheid, ob Sie einen Platz erhalten.

Danach werden Restplätze nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" vergeben. Nachfragen lohnt sich immer.

2. Schritt: Bewerbung beim Büro für Internationale Beziehungen

Sie müssen einige Formulare ausfüllen und rechtzeitig abgeben. Die genauen Informationen und Fristen dazu sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es beim International Relations Office.

Die Nominierung muss von Heike Ortner unterschrieben werden. Kommen Sie mit dem vollständig ausgefüllten Formular bei ihr zum Unterschreiben in die Sprechstunde.

3. Schritt: Learning Agreement

Alle weiteren notwendigen Formulare werden Ihnen vom Büro für Internationale Beziehungen geschickt. Besprechen Sie Ihren Vorschlag für das Learning Agreement mit Heike Ortner. Danach wird die Anerkennung mit der Studienbeauftragten (Elisabeth De Felip-Jaud) besprochen und von ihr unterschrieben.

Es ist Ihre Aufgabe, sich um die fristgerechte Abgabe aller Unterlagen zu kümmern. Sie bekommen keine diesbezügliche Erinnerung von Heike Ortner oder vom Büro für Internationale Beziehungen.

4. Schritt: Weitere Anmeldeformalitäten

Sie erhalten rechtzeitig Informationen zur Registrierung in der Erasmus-Datenbank, wo weitere Anträge auszufüllen sind (siehe Checkliste des International Relations Office). Bei den meisten Universitäten gibt es zusätzliche Anmeldeformalitäten. Lesen Sie bitte sorgfältig E-Mails, die Sie von der Gastuniversität bekommen. Auch hier sind Sie selbst verantwortlich für die Einhaltung aller Fristen.

Erasmus-Praktikum

Im Rahmen des EU-Programms für Lebenslanges Lernen unterstützt das Büro für Europäische Programme in Innsbruck studienbezogene Praktika von Studenten und Graduierten im EU-Raum mit einem Stipendium. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, bereits während des Studiums Berufserfahrung in einem Unternehmen zu sammeln, die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern sowie Zusatzqualifikationen für einen späteren Berufseinstieg zu erwerben.

Nähere Informationen erhalten Sie beim   International Relations Office (Erasmus+ Praktika).


 

 

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