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Neustift Stubai für aktuelles

Identifizierung von Schlüsselfaktoren für die Funktion von Land-Ökosystemen

Ökosystemstudie unter Beteiligung von Michael Bahn und Georg Wohlfahrt mit Daten der Forschungsstätte Neustift im Stubaital soeben im Fachmagazin Nature veröffentlicht

Ein internationales Forschungsteam konnte mittels Daten von mehr als 200 Messstationen des FLUXNET-Netzwerk 3 Schlüsselfaktoren für die Funktion von Land-Ökosystemen eruieren. Michael Bahn und Georg Wohlfahrt vom Institut für Ökologie waren an der Entwicklung der Studie beteiligt und stellten Daten der Forschungsstätte Neustift im Stubaital zur Verfügung.

Was nun die angesprochenen Schlüsselfaktoren sind und welche Bedeutung sie für die Beurteilung von Ökosysteme haben, erfahren Sie im Artikel im „Newsroom“ der Universität Innsbruck und in der eben erschienenen Publikation in Nature.

 


Artikel über Langzeit-Monitoring in Obergurgl im TT Magazin

Titel und Bilder ArtikelDie Untersuchungen und Langzeit-Messreihen am Forschungsstandort Obergurgl stoßen nicht nur in der Wissenschaftscommunity auf Interesse, wie ein Artikel im Magazin der Tiroler Tageszeitung vom 05. September zeigt. Darin werden vor allem die botanischen Untersuchungen der letzten 20 Jahre einem breitem Publikum vorgestellt. Aber auch die Geduld, die man manchmal benötigt um relevante Ergebnisse zu erhalten, wird beschrieben.

Sollten Sie den Artikel in der Printausgabe verpasst haben, können Sie ihn hier nachlesen.

 


 

Außenansicht hist.

70 Jahre Alpine Forschungsstelle Obergurgl

Das Universitätszentrum und die Alpine Forschungsstelle Obergurgl können auf eine lange Tradition zurückblicken. Am 7. Juli 1951 wurde diese Einrichtung als Bundessportheim und die Alpine Forschungsstelle der Universität Innsbruck eröffnet. Der Gründungsvater und erste Leiter war Prof. Dr. Ing. argrar. Wolfgang Burger. Seine umfassende wissenschaftliche und sportliche Ausbildung, sowie seine umfangreichen Kenntnisse über das Ötztal ließen die Idee reifen, in Obergurgl eine allseitig naturforschende Stelle einzurichten, deren Aufgabe es sein sollte “Alpinismus, alpinen Skilauf, Wissenschaft im und vom Hochgebirge mit Gästen aus allen Ländern Europas und allen Erdteilen zu pflegen” (Burger, 1959). Heute wie damals ist die Alpine Forschungsstelle und das Universitätszentrum Obergurgl bemüht die Vision von Wolfgang Burger in die Zukunft weiterzutragen. 

Zum Anlass des heurigen Jubiläums haben die Ötztaler Museen der Alpine Forschungsstelle und dem Universitätszentrum Obergurgl einen "Bilderspaziergang" gewidmet, den Sie hier sehen können.

 


 

Bildüberschnitt Kirchenkogel

Der Einfluss des Klimawandels auf mikrobielle Lebensgemeinschaften alpiner Böden

Ergebnisse des Projekts Soil microbial community dynamics and biogeochemical cycles under global change: effects of climate and vegetation change in alpine ecosystems aus Obergurgl und Vent

Ein internationales ForscherInnenteam um Michael Bahn (Institut für Ökologie der Universität Innsbruck) und Richard Bardgett (The University of Manchester) geht aktuell der Frage nach wie Mikroben in alpinen Böden vom Klimawandel beeinflusst werden. Dazu wurden auf Untersuchungsflächen im hinteren Ötztal Schneehöhen manipuliert und somit indirekt die Dauer der Schneebedeckung beeinflusst. Wie sich das auf die dortigen Lebensgemeinschaften auswirkt, können Sie im "Newsroom" der Universitäts-Website und in einem kürzlich veröffentlichten Artikel im ISME Journal nachlesen, den Sie auch in unserer Literaturliste finden.     

 


PBS breit2

Klimaerwärmung führt zu Anstieg der Wassertemperatur und zur Bildung von toten Zonen in Seen

Neue wissenschaftliche Publikationen in Nature und Nature Climate Change unter Mitarbeit von Ruben Sommaruga (Institut für Ökologie) mit Daten aus dem Piburger See

Die derzeitigen klimatischen Veränderungen haben großen Einfluss auf Seen. Erhöhte Wassertemperaturen beeinflussen Seehabitate direkt aber auch indirekt durch verringerte Sauerstoffkonzentrationen und die Bildung toter Zonen. Dies ergab eine internationale Studie unter Beteiligung von Ruben Sommaruga (Institut für Ökologie) und der Analyse von Daten aus dem Piburger See. Die detaillierten Ergebnisse wurden nun in Nature und  Nature Climate Change veröffentlicht. Nähere Informationen zu dieser Studie gibt es auch im "Newsroom" der Universitäts-Website hier und hier.  

 


Analyse von Seeschlamm klärt Ursache prähistorischer Bergstürze

Wissenschaftliche Publikation in Nature Communications und Artikel im "Newsroom" der Universität Innsbruck über Forschung am Piburger See und am Plansee

WissenschaftlerInnen der Arbeitsgruppe für Sedimentgeologie am Institut für Geologie der Universität Innsbruck untersuchten den Schlamm des Piburger Sees und des Plansees um die Ursache prähistorischer Bergstütze zu ergründen.

Weitere Informationen und die Ergebnisse dieser Untersuchung finden Sie im Artikel im "Newsroom" der Universitäts-Website und in der Publikation in Nature Communications, die Sie auch in unserer Literaturliste finden.

 


Finger­ab­druck für die Ent­ste­hung von Lach­gas-Emissio­nen

Neue wissenschaftliche Publikation in Science Advances und Artikel im "Newsroom" der Universität Innsbruck über Forschung auf der Kaserstattalm

Wissenschaftler*innen um Eliza Harris und Michael Bahn vom Institut für Ökologie ist es gelungen, die Emissionen des Treibhausgases Lachgas unter Einfluss von Umweltfaktoren in einem noch nie dagewesenen Detaillierungsgrad zu untersuchen. Die Studie ist nun im Fachmagazin Science Advances erschienen.

Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie im Artikel im "Newsroom" der Universitäts-Website. Die Publikation in Science Advances ist ebenfalls dort zu finden und auch in der Literaturliste der Alpinen Forschungsstätten.

  


Gossenköllesee_Breitbild

Neue Virengruppe im Süßwasser entdeckt

Neue wissenschaftliche Publikation in Microbiome und entsprechender Artikel im "Newsroom" der Universität Innsbruck über Forschung im Gossenköllesee

Christopher Bellas und Ruben Sommaruga vom Institut für Ökologie haben im Gossenköllesee eine neue Gruppe von Viren mit dem Namen „Polinton-ähnliche Viren“ entdeckt. Durch die Untersuchung der vorhandenen Virus-DNA konnten sie unerwartet 80 neue Viren dieser Gruppe im See identifizieren (Quelle: Artikel im "Newsroom").

Weitere Informationen zu dieser Neuentdeckung finden Sie im Artikel im "Newsroom" der Universität Innsbruck. Der entsprechende wissenschaftliche Artikel in Microbiome ist ebenfalls dort verlink, er ist auch in der Literaturliste der Alpinen Forschungsstätten zu finden.

 


Publikation

Mosses and Liverworts of Tyrol - Especially those connected to the Iceman

bookcover

Wolfgang K. Hofbauer, James H. Dickson
Alpine Forschungsstelle Obergurgl - Band 5
ISBN 978-3-903187-84-9
236 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, Grafiken, Kartenbeilage
2020, innsbruck university press • iup
Preis: 29,90 Euro

Das fünfte Buch der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl aus der Reihe "Lebensräume im inneren Ötztal" beschäftigt sich mit den Moosen und Lebermoosen in Tirol. Diesen grazilen Organsimen wird oft wenig Beachtung geschenkt, weil sie klein und schwer bestimmbar sind. Tatsächlich aber faszinieren sie durch ihre Schönheit im Detail und durch ihre Fähigkeit, auch an den extremsten Standorten zu existieren. In diesem Buch wird die Artenvielfalt dieser Organismengruppe am Alpenhauptkamm in Nord- und Südtirol aufgezeigt. Triebfeder der Untersuchungen waren die subfossilen Moose und Lebermoose, die an der Fundstelle des „Ötzi“, seiner Kleidung und an seinen sterblichen Überresten geborgen wurden. Es folgte die Kartierung einer rund 200 km² großen Untersuchungsfläche rund um die Fundstelle des Mannes im Eis, wobei sich mehrere Neufunde für die Region und Korrekturen der Höhenverbreitungsgrenzen ergaben.

Buch in englischer Sprache

Zu den einzelnen Kapiteln des Buches geht es hier.

 

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