Aktuelles

24. Mai 2018: Wir laden zum Vortrag "Musik zu Schulspielen des 17. bis 18. Jahrhunderts aus dem Tiroler Raum" von Dr. Franz Gratl

Am Donnerstag, den 24. Mai 2018, wird der Kustos der Musiksammlung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum Dr. Franz Gratl um 18 Uhr im SR 4 des Zentrums für Alte Kulturen (Langer Weg 11, Innsbruck) einen Vortrag über die "Musik zu Schulspielen des 17. bis 18. Jahrhundert aus dem Tiroler Raum" halten.

Ausgehend von neuen Quellenfunden im Musikarchiv von Stift Marienberg im Vinschgau (Südtirol) wird die Rolle der Musik in den Schulspielen vor 1800 beleuchtet. Dieser Aspekt ist im wissenschaftlichen Diskurs bislang nur am Rande behandelt worden. Die musikalischen Quellen zu Schulspielen, wie sie in Marienberg in großer Zahl vorliegen (nicht nur zum Schuldrama am Meraner Benediktinergymnasium, sondern erstaunlicherweise auch zum Innsbrucker Jesuitenspiel), sind in der Regel nicht gemeinsam mit den Textquellen überliefert. Dramenforschung und Philologie ließen die Hinweise zur Musik in den Textquellen oft unkommentiert oder interpretierten sie falsch. Der Blick auf die Quellen eröffnet neue Sichtweisen: Ein interdisziplinärer Ansatz ist gefragt.

 

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23. März 2018: Workshop "Zwischen Philologie, Literatur und Pädagogik. Selbstreflexion und Rollenverständnis von Lehrenden als Verfasser lateinischer Schuldichtung in der Frühen Neuzeit", Wuppertal

Am 23. März 2018 nahmen Wolfgang Kofler und Simon Wirthensohn an einem von Stefan Freund organisierten Workshop zum Thema „Lateinische Schuldichtung in der Frühen Neuzeit“ am Institut für Klassische Philologie der Bergischen Universität Wuppertal teil. Wolfgang Kofler nutzte sein Referat für eine ausführliche Projektvorstellung ("Das Projekt Brixner Schultheater im 18. Jahrhundert: Edition und Übersetzung der neulateinischen Dramen von Joseph Resch“), Simon Wirthensohn präsentierte in seinem Beitrag Arbeitstechniken des Dramatikers ("Recycling-Prozesse und Intertextualität in den Schuldramen von Joseph Resch“). Stefan Zathammer musste seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen. Sein Vortrag mit dem Titel "Sanctus Ingenuinus: ein Schismatiker als Diözesanpatron" wurde gleichwohl vorgelesen.   


16.-17. März 2018: Jahrestagung des Jesuitica e.V., Straubing

Anlässlich der Jahrestagung des Jesuitica e.V., die heuer im bayrischen Straubing, in dem von 1650 bis zur Auflösung der alten Gesellschaft Jesu ein Jesuitenkolleg bestand, unter dem Titel „Pädagogik und Theater der Jesuiten“ stattfand, nutzten Simon Wirthensohn und Stefan Zathammer die Gelegenheit, unser Projekt zu Joseph Reschs Schuldramen einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Nach einer Präsentation des Projektes selbst durch Simon Wirthensohn, stellte Stefan Zathammer den Gästen Joseph Reschs Leben und dramatisches Werk vor und gab einen kurzen Ausblick auf seine Dissertation, in der er sich mit der Tragödie Sanctus Ingenuinus – Liebe deß Vatterlands befasst und diese als kritische Edition mit Einleitung, Übersetzung und ausführlichen Kommentar herausgibt.


12.–13. Jänner 2018: 39. Metageitnia, Straßburg

Stefan Zathammer nahm an den 2018 von der Universität Straßburg ausgerichteten 39. Metageitnia teil. In seinem Vortrag "Joseph Reschs Sanctus Ingenuinus – Liebe deß Vatterlands: Ein Diözesan Patron auf der Bühne seines Bistums" untersuchte er, wie sich Joseph Resch mit diesem im Jahre 1749 am Hochfürstlichen Gymnasium als Herbstspiel gegebenen Stück aktiv in den intellektuellen Auseinandersetzungen dieser Zeit rund um die beiden Brixner Bischöfe Diözesanpatrone Kassian von Imola und Ingenuin von Säben, deren Heiligkeit und Historizität von aufgeklärten Gelehrten in Zweifel gezogen wurde, zu Wort meldete.


7. November 2017: "Ein farbenprächtiges Spektakel auf Latein" - Die Dolomiten berichten über unser Forschungsprojekt

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20. April 2017:  Konferenz "Latin Enlightenment“, Oxford

Simon Wirthensohn nahm an der internationalen Konferenz „Latin Enlightenment. Knowledge, Identities and Innovation“ am Corpus Christi College in Oxford teil. In seinem Vortrag untersuchte er, inwiefern sich in den Dramen Joseph Reschs aufklärerisches Gedankengut niedergeschlagen hat. 


27. Januar 2017: AKME-Tagung, Innsbruck

Theresa Rothfuß stellt auf der Tagung Antike Kulturen des Mittelmeerraumes, die seit Jahren eine interdisziplinäre Plattform vor allem für Doktoranden aus Graz und Innsbruck bildet, unser Projekt vor und rückt hierbei besonders die vielfachen Bezüge der beiden Stücke Praemia Aureliana und Rhetorica in den Mittelpunkt ihrer Darstellung.


 24.–25. Juni 2016: Vestis Variata  In den Fängen der Literatur, Bamberg

Wolfgang Kofler setzt sich rezeptionsgeschichtlich mit einem der Dramen des Joseph Resch auseinander und verknüpft ihn so wirkungsvoll mit den Forschungsfeldern der antiken Literatur. Sein Vortrag "Briseis an Achill. Rezeptionsästhetische und motivgeschichtliche Überlegungen zu Ovids drittem Heroidenbrief und Joseph Reschs Agamemnon" hält er in Bamberg vor Fachkollegen aus Kanada, Deutschland und Österreich.


23.–24. Januar 2015: Metageitnia, Tübingen

Im Rahmen der 36. Metageitnia in Tübingen hält Theresa Rotfuß den Vortrag "Die Rhetorik beschwert sich: zu einem neulateinischen Drama des Joseph Resch". Nach einem Überblick über Reschs Leben und Werk wird sein kürzestes Stück, die Rhetorica, erstmals einem interessierten fachwissenschaftlichen Publikum vorgestellt.