Rhetorica

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Komödie; Herbstspiel 1751

Vorbemerkung

Das 1751 (wahrscheinlich nur schulintern) aufgeführte Stück entstand als Reaktion auf Reschs vergebliche Bemühungen, das Brixner Gymnasium um eine Poesis- und Rhetorikklasse zu erweitern; die Figuren des Stückes stehen entsprechend für Personen oder Institutionen der Brixner Gesellschaft.

Inhaltsüberblick

Da die Rhetorik aufgrund von Kosteneinsparungen nicht mehr auf einen Platz in Brixen hoffen kann und also auf die Unterstützung der Menschen verzichten muss, sucht sie nun bei den Göttern einen Zufluchtsort (1. Szene). Sie bittet Neptun (2. Szene), Bacchus (3. Szene), Pan (4. Szene), den Mammon (5. Szene) und Apoll (6. Szene), wird aber nirgendwo aufgenommen. Schließlich findet sie, niedergeschlagen und allseitig verlassen, einen Platz bei den Gemeinplätzen der Rhetorik (7. Szene). Vor der letzten Szene ist ein Zwischenspiel eingeschoben, in dem sich zehn rätselhafte Götterszenen darstellen, die jeweils mithilfe einer Sapphischen Strophe aufgelöst werden.