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Über das IZA


Das Innsbrucker Zeitungsarchiv zur deutsch- und fremdsprachigen Literatur (IZA) ist die größte universitäre Dokumentations- und Forschungsstelle für Literaturkritik und Literaturvermittlung im deutschsprachigen Raum. Kernstück des IZA ist die digitale Zeitungsausschnittsammlung, die mittlerweile über 1 Million Beiträge umfasst und jährlich um etwa 25.000 Artikel wächst.

Was ist unser Ziel?

Ziel des IZA ist die empirische Sicherung und Erforschung von Literaturkritik, also der populären Auseinandersetzung mit Literatur in den Medien. Der Hauptsammelschwerpunkt liegt dementsprechend auf Presseartikeln über Literatur und verwandte Gebiete vom Theater und Kabarett über Buchwesen und Philologie bis hin zu Literaturverfilmungen oder dem Schaffen von Liedermachern.

Was wird berücksichtigt?

‚Mitgeschnitten‘ werden Artikel aus derzeit

  • 46 laufend gehaltenen regionalen und überregionalen Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Nachrichtenmagazinen sowie
  • aus 47 weiteren Politik- und Kulturmagazinen, Unterhaltungszeitschriften und Illustrierten des deutschsprachigen Raums (Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol, Liechtenstein und Luxemburg).


Berücksichtigt werden u.a.

  • Porträts und Interviews,
  • Film-, Schauspiel- und Buchkritiken,
  • Veranstaltungsankündigungen und -besprechungen,
  • Kurznachrichten zu Preisverleihungen, Ehrungen, Todesfällen usw.,
  • aber auch Kommentare, Glossen und Primärtextabdrucke aus allen Ressorts, auch jenseits des klassischen Feuilletons.

Im Gegensatz zu vielen anderen literaturwissenschaftlichen Zeitungsausschnittsammlungen erfolgt dabei keinerlei Einschränkung auf eine bestimmte Nationalliteratur: Entscheidend ist die Beobachtung des literarischen Diskurses, wie er sich in der deutschsprachigen Presse niederschlägt – unabhängig davon, über welche AutorInnen, Zeiten oder Sprachen geschrieben wird.

Wer aktuelle Debatten über Literatur mit Spannung verfolgt, wer über Ereignisse im Literaturbetrieb auf dem Laufenden sein will oder die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von bestimmten AutorInnen erforschen möchte, wer zur unmittelbaren Gegenwartsliteratur arbeitet, angewandte Literaturwissenschaft betreibt oder auch nur Informationen für ein Referat in Schule oder Universität benötigt, findet in den Datenbanken des Innsbrucker Zeitungsarchivs eine Fülle von Material, das keineswegs auf Zeitungsartikel beschränkt ist.

Welche Sammlungen umfasst das IZA?

Außer Zeitungsausschnitten umfassen die Sammlungen des IZA auch einen Bibliotheksbestand mit Literatur- und Kulturzeitschriften, eine Rundfunksammlung mit Radio- und Fernsehmitschnitten sowie als jüngsten Sammlungsschwerpunkt ein Webarchiv für digitale Literaturmagazine und Literaturblogs sowie für Autorenhomepages, das in Zusammenarbeit mit dem Internet Archive in San Francisco geführt wird.

Als integraler Bestandteil des Instituts für Germanistik der Universität Innsbruck vertritt das IZA den Arbeitsbereich „Angewandte Literaturwissenschaft“ (Literaturvermittlung) in Forschung und Lehre. Durch seine MitarbeiterInnen ist es zudem Mitglied in den universitären Forschungszentren Dimensionen des Literaturtransfers und Digital Humanities sowie im Forschungsschwerpunkt Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte.

Jahresberichte

Über die laufende Arbeit des IZA informieren die aktuellen Jahresberichte: