VWA- und Diplomarbeitentag 2019

Save the date!

Der nächste "VWA- und Diplomarbeitentag" findet am

27.09.2019

statt!

In Zusammenarbeit mit

KlasseForschung

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Nach dem Erfolg der letzten Jahre organisiert das Institut für Informatik in Kooperation mit klasse!forschung und mit der Unterstützung des Landesschulrats für Tirol am 27. September 2019 den dritten VWA- und Diplomarbeitentag für Schülerinnen und Schüler von AHS und BHS. Forscherinnen und Forscher aus Tirol präsentierten ihre Arbeitsgebiete und geben in Form von Workshops und Diskussionsrunden Anregungen für die Themenfindung der Vorwissenschaftlichen Arbeit oder Diplomarbeit.

Das Angebot richtet sich dabei nicht nur an Schülerinnen und Schüler mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, sondern an alle die Interesse an naturwissenschaftlichen Themen haben oder sich Anregungen für die eigene VWA- oder Diplomarbeit holen wollen.

Anmeldung und Ablauf

Die Anmeldung erfolgt über Zusendung des Anmeldeformulars (siehe oben - "Wichtige Links") durch die Lehrperson, die die Schülerinnen und Schüler zur Veranstaltung begleitet an:  events-informatik@uibk.ac.at

Da während der Veranstaltung Fotos und Video gemacht werden, wird von jeder/m teilnehmenden SchülerIn eine unterschriebened Einverständniserklärung Bildrechte (siehe oben - "Wichtige Links") benötigt. Diese Einverständniserklärungen sind im Original zur Veranstaltung mitzubringen.

Workshops 1 bis 8 dauern jeweils 90min und finden von 09:00 - 10:30 bzw. 10:50 - 12:20 statt. Hier können von den Schülerinnen und Schülern drei Präferenzen vergeben werden, wobei sie von uns entsprechend der Nachfrage zu zwei Workshops zugeteilt werden.

Workshops 9 bis 14 dauern jeweils 45min und finden von 12:30 - 13:15 statt. Hier können ebenfalls zwei Präferenzen vergeben werden, um den Schülerinnen und Schülern eine Alternative zu bieten, sollte der von ihnen gewählte Workshop bereits voll sein.

Anmeldeschluss ist der 20. September! Alle danach eingehenden Anmeldungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden bzw. erhalten nach Möglichkeit nur einen Restplatz. Die maximal mögliche Gesamtteilnehmerzahl liegt aus Kapazitätsgründen bei 100 Schülerinnen und Schülern. 

Für das leibliche Wohl der Schülerinnen und Schüler in der Großen Pause von 10:30 - 10:50 wird von Seiten des Instituts für Informatik gesorgt.

Programm

08:30 - 09:00

Registrierung und Begrüßung

09:00 - 12:20

(mit einer Großen Pause und Workshop-Wechsel von 10:30 - 10:50)

Workshops Nummer1 bis 8

Workshop 1: Thorsten Schwerte (Institut für Zoologie, Universität Innsbruck)
Virtuelles Fitnessstudio – Mit einfach selbst programmierten Apps die Natur zum Trainingsraum oder Parcours für alle machen! 

Ein Smartphone als Werkzeug für die Virtualisierung eines Fitnessstudios? Smartphones sind flexible Messgeräte und Multimediaplayer in einem. Zusammen bilden sie die ideale Voraussetzung dafür, Gegebenheiten in der Natur, improvisierte Trainingsgeräte oder auch das eigene Körpergewicht zu Bestandteilen der Stationen eines virtuellen Fitnessparcours zu machen.

In diesem Workshop lernt ihr kurz und kompakt, wie das geht und könnt Eure eigene Phantasie einsetzen um neue Stationen virtuell zu bauen und auch zu verwenden. Alle notwendigen Tools werden vorgestellt – die Ideen kommen von Euch!

Schulfächer: Biologie, Physik, Informatik, Sport, Deutsch


Workshop 2: Stefanie Jäger (Institut für Zoologie, Universität Innsbruck) 
Den lästigen Mücken zu Leibe gerückt – Insektenfallen konstruieren mit 3D Druck!

Wie der Stechmückenplage Herr werden ohne dabei umweltschädliche Substanzen zu verwenden? Wie tickt die Mücke und welche Lockmittel wirken besonders gut? Wie könnte eine innovative Insektenfalle funktionieren?

Ob drinnen oder draußen – Stechmücken sind lästig. Wie man den Quälgeistern entgegenwirken kann und wie der 3D-Druck dabei behilflich ist, erfahrt ihr in diesem Workshop. Dabei bekommt ihr Einblick in ein spannendes Mückenforschungsprojekt der Universität Innsbruck und erlernt den schnellen Prototypenbau mittels 3D-Druck.

Schulfächer: Biologie, Physik, Informatik

 

 

Workshop 3: Andreas Hanschek (Institut für Meachatronik, Universität Innsbruck)
Leistungselektronik – die tragende Säule technischer Revolutionen 

Leistungseletronik ist eine Disziplin in Technik und Wissenschaft, die auf das 20. Jahrhundert zurückgeht. Heute, Anfang des 21. Jahrhundert, ist die Leistungselektronik aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie begegnet uns überall, zum Beispiel in Haushaltsgeräten, im Automobil- und Multimediabereich, bei den IKTs, in der Prozess- und Schwerindustrie, im Verkehrswesen, im militärischen und medizinischen Bereich und in der Raumfahrt. Leistungselektronik und Stromrichter finden immer dann Anwendung, wenn es darum geht, Strom- und Energieflüsse möglichst verlustfrei zu steuern. Ein Leben ohne Leistungselektronik wäre schwer vorstellbar, wenn nicht sogar unmöglich – unser heutiges Leben sähe in jeder Hinsicht anders aus. Die Leistungselektronik war und ist, einfach auf den Punkt gebracht, die tragende Säule, auf die sich die dritte und vierte industrielle Revolution stützt. Kein einziger Aspekt, der mit dieser Revolution einhergeht – ob Automatisierung, Datenverarbeitung, fortgeschrittene Robotik, autonomes Fahren, Industrie 4.0 (Industrial Internet of Things, IIoT) oder die Kommunikation über 5G – wäre ohne Leistungselektronik, Energie und die effiziente Steuerung von Strom- und Energieflüssen denkbar. Wie sieht es nun aus mit zukünftigen technischen Revolutionen, gibt es dort für die Leistungselektronik auch weiterhin einen Platz? Müssen wir eine ganze neue Richtung einschlagen oder können/sollten wir weitermachen wie bisher? Brauchen wir neue Geräte und neue Materialien oder ist es zwingend erforderlich, Synergien zwischen beiden zu schaffen? Die zentrale Frage lautet letztlich: Sind wir am Ende der Straße angekommen und müssen wir uns folglich komplett neu erfinden, sowohl was unsere Geisteshaltung als auch was die Art unseres Energieverbrauchs (Energieverbrennung) angeht?

Schulfächer: Leistungselektronik, Meachatronik, Physik


Workshop 4:  Natalie Höpperger, Sara Bauer (Institut für Informatik, Universität Innsbruck)
Security & Privacy Lab - Informationssicherheit im Zeitalter von Social Media & Co 

Dieser Workshop behandelt Themen rund um die Informationssicherheit im Internet. Gerade in der heutigen Zeit, in der ein Großteil der Kommunikation digital (E-Mails, Messenger-Dienste, Soziale Netzwerke) stattfindet, spielt der Schutz der eigenen Konten und den dahinterliegenden Informationen eine große Rolle. „Wie kann ich meine Daten schützen?“ und „Wie gehen Betrüger vor, um an meine Daten zu gelangen?“ sind unter anderem Fragen, die behandelt werden. Auch verschiedene Angriffstechniken von Cyberkriminellen sind Thema dieses Workshops.

Schulfächer: Informatik

 

 

Workshop 5:  Philipp Gschwandtner (Institut für Informatik, Universität Innsbruck)
Hochleistungsrechnen - die Formel 1 der Informatik 

350 Rechenoperationen pro Sekunde - das schaffte der Computer ENIAC der US-Armee im Jahr 1946. Der VSC-3 in Wien bietet heute maximal 600 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde, aber alleine der Strom dafür kostet eine halbe Million Euro pro Jahr und nicht jedes Programm erreicht diese Leistung. Wie funktioniert Hochleistungsrechnen eigentlich? Wo liegen die Geschwindigkeitsgrenzen für Computer und Programme? Und wie kann man diese brechen? Diese Themen werden in einem interaktiven Vortrag inkl. Anschauungsmaterial und begleitender Diskussion bearbeitet.

Schulfächer: Informatik, Mathematik

 

Workshop 6: Karin Schnass (Institut für Mathematik, Universität Innsbruck)
Kanalkodierung: Wie werden Informationen vom Mars zur Erde, von Handy zu Handy und von gestern nach morgen geschickt? 

Du hast dich schon mal in einem lauten Lokal unterhalten und trotzdem was verstanden? Du möchtest wissen, wie man dieses Konzept verwenden kann, um Daten vom Mars zur Erde zu schicken oder auf eine CD zu pressen? Ideen für alle, deren Lieblingszahlen schon immer 0 und 1 waren.

Schulfächer: Mathematik

 

Workshop 7: Thorsten Schwerte (Institut für Zoologie, Universität Innsbruck)
Schlank durch Schokolade - Wie arbeitet ein Science Buster? Wissenschaftkommunikation life

Ein Workshop, in dem trainiert wird, wie man einen Videoblog (alternativ Textblog) zur Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse plant, Information recherchiert, bewertet und mit einem Skript auch produziert. Ergebnis könnte ein kurzes Video mit aktuellem Inhalt sein. Ausgangpunkt könnte ein provokanter Presseartikel sein, Vorschläge gern auch von Euch.

Schulfächer: Biologie, Physik, Deutsch, Medientechnik, Ernährung und Haushalt

 

Workshop 8: Eva Oberauer (Alpenzoo Innsbruck)
Was sich liebt, das neckt sich! Untersuchungen zum Sozialverhalten bei den Waldrappen im Alpenzoo Innsbruck-Tirol

Lange Zeit galt der Waldrapp als einer der seltensten Vögel der Welt. Nur durch das Zutun von Zoos konnten sich die Bestände in freier Wildbahn wieder etwas erholen. Eine große Rolle hat dabei der Alpenzoo durch seine Forschungstätigkeit gespielt. Möchtest du uns helfen, noch mehr über diesen spannenden Vogel zu erfahren?

Schulfächer: Biologie

 

12:20 - 12:30

Pause & Raumwechsel

12:30 - 13:15

Workshops Nummer 9 bis 14

Workshop 9: Sonja Hirschl (Department Biotechnologie, MCI)
Algen als zukünftige Produzenten pharmazeutischer Produkte 

Was ist eigentlich Biotechnologie? Warum forscht man mit Algen? Wie beeinflusst Licht das Wachstum von Algen? Wie kann man mit Hilfe von Algen wertvolle Produkte erzeugen?

Mikroalgen könnten zukünftig für biotechnologisch relevante Produkte wie Impfstoffe herangezogen werden. In diesem Workshop erfährt ihr wie in der Praxis an diesen molekularbiologischen Innovationen gearbeitet wird und welche Forschungsfragen vielleicht auch für Eure Arbeit relevant sein könnten.

Schulfächer: Biologie, Chemie, Physik


Workshop 10:
Sigird Zobl (Institut für Zoologie, Universität Innsbruck)
Natur: Struktur mit Funktion - von Farbe bis zum Nässe-Schutz alles inklusive 

Welche Farben gibt es in der Natur die nicht durch Chemikalien sondern durch strukturelle Anordnungen im Nanobereich entstehen können?
Was können diese Farben außer bunt sein noch?
Was gibt es für technische Anwendungen von Strukturfarben?
Wie kann man Strukturfarben erzeugen – welche Methoden gibt es hierfür?
Dies alles und mehr wird im Rahmen des Workshops in einem bilderreichen Powerpoint Vortrag mit etlichen Life-Exponaten und Life-Experimenten demonstriert werden.
Ein Schulmikroskop und ein Binokular geben Aufschluss über die Makro und Mikrostrukturen sowie auch die Biofloureszenz unterschiedlicher Arten untersucht werden kann.

Schulfach: Biologie, Physik, Technik

 

 

 

Workshop 11: Sonja Hirschl (MCI / Department Bio- und Lebensmitteltechnologie)
Algen als zukünftige Produzenten pharmazeutischer Produkte

Anhand einer bestehenden Vorwissenschaftlichen Arbeit mit dem Thema 'Analyse des Klangcharakters des Fagotts' werden einerseits generelle Details zu passendem Inhalt, Aufbau, Herangehensweise und Themenfindung einer VWA oder Diplomarbeit erläutert, andererseits die Analyse aufgezeichneter Audiosignale durch den Einsatz der Spektralanalyse als Algorithmus vorgestellt.

Schulfächer: Biologie, Chemie, Physik


Workshop 12: Andreas Hanschek (Institut für Meachatronik, Universität Innsbruck)
Leistungselektronik – die tragende Säule technischer Revolutionen

Leistungseletronik ist eine Disziplin in Technik und Wissenschaft, die auf das 20. Jahrhundert zurückgeht. Heute, Anfang des 21. Jahrhundert, ist die Leistungselektronik aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie begegnet uns überall, zum Beispiel in Haushaltsgeräten, im Automobil- und Multimediabereich, bei den IKTs, in der Prozess- und Schwerindustrie, im Verkehrswesen, im militärischen und medizinischen Bereich und in der Raumfahrt. Leistungselektronik und Stromrichter finden immer dann Anwendung, wenn es darum geht, Strom- und Energieflüsse möglichst verlustfrei zu steuern. Ein Leben ohne Leistungselektronik wäre schwer vorstellbar, wenn nicht sogar unmöglich – unser heutiges Leben sähe in jeder Hinsicht anders aus. Die Leistungselektronik war und ist, einfach auf den Punkt gebracht, die tragende Säule, auf die sich die dritte und vierte industrielle Revolution stützt. Kein einziger Aspekt, der mit dieser Revolution einhergeht – ob Automatisierung, Datenverarbeitung, fortgeschrittene Robotik, autonomes Fahren, Industrie 4.0 (Industrial Internet of Things, IIoT) oder die Kommunikation über 5G – wäre ohne Leistungselektronik, Energie und die effiziente Steuerung von Strom- und Energieflüssen denkbar. Wie sieht es nun aus mit zukünftigen technischen Revolutionen, gibt es dort für die Leistungselektronik auch weiterhin einen Platz? Müssen wir eine ganze neue Richtung einschlagen oder können/sollten wir weitermachen wie bisher? Brauchen wir neue Geräte und neue Materialien oder ist es zwingend erforderlich, Synergien zwischen beiden zu schaffen? Die zentrale Frage lautet letztlich: Sind wir am Ende der Straße angekommen und müssen wir uns folglich komplett neu erfinden, sowohl was unsere Geisteshaltung als auch was die Art unseres Energieverbrauchs (Energieverbrennung) angeht?

Schulfächer: Leistungselektronik, Mechatronik, Physik

 

 

Workshop 13: Marcel Ritter (Institut für Informatik, Universität Innsbruck)
Von Musik zu Informatik mit der VWA

Anhand einer bestehenden Vorwissenschaftlichen Arbeit mit dem Thema 'Analyse des Klangcharakters des Fagotts' werden einerseits generelle Details zu passendem Inhalt, Aufbau, Herangehensweise und Themenfindung einer VWA oder Diplomarbeit erläutert, andererseits die Analyse aufgezeichneter Audiosignale durch den Einsatz der Spektralanalyse als Algorithmus vorgestellt.

Schulfächer: Informatik, Musik


Workshop 14: Sara Bauer (Institut für Informatik, Universität Innsbruck)
Computational Linguistics or "How your last tweet will be used against you"

Each day, social media produces an ever-increasing amount of data, all to be stored, never to be (really) deleted. Your tweets, Facebook posts or Instagram stories offer more than just insights into your life. Through Computational Linguistics, they can be harvested and analyzed to gain knowledge of your thoughts and attitudes. What is today's opinion about Donald Trump or Justin Bieber? The answer is just one click away.

Wird nach Interesse der Schülerinnen und Schüler auf Englisch oder Deutsch angeboten.

Schulfächer: Informatik, Englisch

13:15

Ende der Veranstaltung


 

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