Ein App, die darauf hört, was wirklich wichtig ist

Der IT-Preis der Stadt Innsbruck an der Universität Innsbruck prämiert herausragende Projektarbeiten im Bereich Informatik. Das Siegerteam 2015 entwickelte eine iOS-Anwendung, die Usern nur wirklich relevante Informationen liefert.
ITPreis 2015
Bild: Jury (v.l.n.r.): Dr. Andreas Doblander (ARZ), Dr. Rainer Mayr (TIWAG) DI Jürgen Klösch (World Direct), Univ.-Prof. Dr. Ruth Breu (Institut für Informatik) mit den Siegerteams

Im Rahmen des Bachelor- Studiums Informatik wurde heuer wieder der IT Preis der Stadt Innsbruck vergeben. Die Studierenden erarbeiteten mobile Services für den Themenbereich Location Based Services (LBS). Univ.-Prof. Ruth Breu, Lehrveranstaltungs-Leiterin, freut sich nicht nur über die Vielfalt der präsentierten Ideen, sondern auch über eine hohe Technologie-Kompetenz. Das Siegerteam überzeugte die Jury mit dem Projekt Echo. Echo ist ein soziales Netzwerk, das dort ansetzt, was Usern wirklich wichtig ist: örtlich und zeitlich relevante Informationen zu erhalten.

Mit dieser Anwendung ist es möglich, sogenannte Shouts (Kurznachrichten) zu verfassen, die für alle anderen in der Umgebung sichtbar sind. Durch Teilen, Kommentieren und Bewerten erhöht  oder verkleinert sich die Reichweite des Shouts. Diese lokale Relevanz garantiert, dass der Informationsstrom auf das Wesentliche reduziert wird. Der Zugang zum Sozialen Netzwerk ist einfach, ohne Login, womit auch keine identifizierenden Daten gespeichert werden und die User gleichberechtigt sind.

IT Preis der Stadt Innsbruck

Der IT-Preis der Stadt Innsbruck, geleitet von Univ.-Prof. Dr. Ruth Breu,  wird jährlich unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskammer Tirol an Studierende des Bachelor-Studiums Informatik vergeben, die im Rahmen der Lehrveranstaltung „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ eine spezifische Aufgabenstellung bearbeiten. Die besten Anwendungen aus der Lehrveranstaltung können im Wettkampf um den IT-Preis teilnehmen. Die Fachjury 2015 setzte sich aus Dr. Andreas Doblander, Allgemeines Rechenzentrum, Dr. Rainer Mayr, TIWAG und DI Jürgen Klösch, World Direct,  zusammen.