Account an der Universität Innsbruck

Die IT-Dienste der Universität können für Lehre, Forschung und Studium kostenlos genützt werden. Dafür ist jedoch eine Benutzungsbewilligung/ein Account mit entsprechenden Zugangsdaten notwendig.

Die Zugangsdaten Ihres persönlichen Accounts dürfen nicht an Dritte weitergegeben und die Dienste nur von Ihnen persönlich genutzt werden (Ausnahmen gelten hier nur für Funktionsaccounts; siehe: Weitergabe der Benutzerdaten). Mit der Verwendung der Dienste akzeptieren Sie die Benutzungs- und Betriebsordnung des Zentralen Informatikdiensts (ZID).


Inhalt

  • Accounts für Externe

Accounts für Mitarbeiter:innen und Externe Lehrende

Für Mitarbeiter:innen, die zum Stammpersonal gehören, wird üblicherweise ein persönlicher Account im Rahmen des Besetzungsverfahrens mit dem Eintrittsworkflow beantragt. Hier muss kein gesonderter Antrag gestellt werden.

Für alle anderen Zwecke können berechtigte Personen des Instituts/der Organisationseinheit (OE) Antragsformulare online ausfüllen und abschicken.

Anträge für persönliche Accounts können für folgenden Personenkreis gestellt werden:

  • Mitarbeiter:innen der Universität Innsbruck
  • Lehrlinge
  • Externe Lehrende
  • Externe Lehrende, die nur das Lernmanagementsystem OpenOlat nutzen

Externe Einrichtungen, die keine universitäre Organisationseinheit sind, aber mit der Universität in starkem Zusammenhang stehen, können unter gewissen Bedingungen auch Dienste des ZID verwenden. Die Leiter:innen dieser Einrichtungen wenden sich für weitere Informationen bitte an den Leiter des ZID (Tel. 0512 507-23001).

Mitarbeiter:innen, die bereits ein aktives Studium betreiben, erhalten bei länger dauernden Anstellungen als Primäraccount einen Mitarbeiter:innenccount. Dieser Primäraccount kann für alle Dienste verwendet werden. Der Studierendenaccount (CXXXNNNN) bleibt als Sekundäraccount weiterhin aktiv, solange das Studium fortgeführt wird.

Nach Beendigung des Dienstverhältnisses wird der Studierendenaccount wieder für LFU:online und andere Dienste aktiviert,. sofern auch weiterhin ein Studium betrieben wird. Sollte dies nicht automatisch stattfinden, wenden Sie sich bitte an zid-benutzerverwaltung@uibk.ac.at.

Funktionsaccounts

Für Funktionen (z.B. Mailadresse des Instituts, Projekte) ist es ratsam, Berechtigungen nicht direkt an den persönlichen Account einer Person zu binden, sondern eigene Funktionsaccounts anzulegen. Diese Accounts sind von den persönlichen Accounts getrennt, die Person, für die der Antrag gestellt wird, ist jedoch für den Funktionsaccount verantwortlich.

Funktionsaccounts können von mehreren Personen genutzt werden. Die für den Funktionsaccount verantwortliche Person sollte spätestens wenn eine Person den Zugriff nicht mehr haben soll, das Passwort des Accounts ändern.

Informationen zu Zwei-Faktor Authentifizierung bei geteilten Funktionsaccounts finden Sie in den FAQs. 

Zustellung der Zugangsdaten des Accounts

Die Zugangsdaten für den persönlichen Account werden an das Institut oder Ihre Privatadresse zugestellt. Sollten Sie keine Benutzungsbewilligung erhalten haben wenden Sie sich bitte an zid-benutzerverwaltung@uibk.ac.at.

Die Zugangsdaten für Funktionsaccounts werden an die persönliche Universitäts-Mailadresse der verantwortlichen Person versendet.

Ablauf des Accounts

In der Regel gelten persönliche Accounts bis zum Ende des Dienstverhältnisses der Person, funktionsbezogene Accounts zwei Jahre ab Erstellung.

Um die Verwaltung zu vereinfachen und den Leiter:innen der Organisationseinheiten einen genaueren Überblick zu verschaffen, versendet der ZID einmal jährlich einen Sammelantrag. Auf dem Sammelantrag werden alle gültigen Funktionsaccounts verzeichnet und zur weiteren Verlängerung oder zur Abmeldung an den ZID übermittelt.

Wenn Accounts von Bediensteten oder Funktionsaccounts zur Abmeldung vorgesehen sind, räumt der ZID üblicherweise eine Frist ein, um Daten zu sichern. Zur Information der Benutzer:innen über den bevorstehenden Ablauf der Nutzungsdauer des Accounts versendet der ZID zwei bzw. bei persönlichen Accounts drei Ablaufwarnungen per E-Mail.

Nach der Sperrung des Accounts bleiben die Daten (E-Mails, Dokumente) noch ein Jahr erhalten, danach werden sie gelöscht.

Regelungen zum Ablauf von persönlichen Accounts nach Beendigung des Dienstverhältnisses (DV)

Mitarbeiter:innen erhalten einen Monat nach Beendigung des DV eine erste Benachrichtigung per E-Mail, in der das genaue Datum des Ablaufs der Nutzungsdauer des Accounts angeführt ist. Die Frist beträgt insgesamt sieben Monate nach Ende des DV für das Stammpersonal und für Lehrbeauftragte. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer des Accounts über das in der Mail genannte Datum hinaus ist nicht möglich.

Emeritierte Universitätsprofessor:innen und wissenschaftliches Personal im Ruhestand können den persönlichen Account weiter nutzen und eine Verlängerung nach jeweils fünf Jahren beantragen.

Bei persönlichen Accounts wird ab dem Zeitpunkt der Sperre ein Jahr lang eine automatische Antwortmail versendet, mit dem Hinweis, dass die Mailadresse nicht mehr existiert. Mitarbeiter:innen haben die Möglichkeit dort einen Hinweis auf eine alternative Mailadresse einzutragen. Das kann entweder eine andere persönliche Mailadresse sein oder ein Hinweis auf eine Institutsadresse.
In der Informationsmail zum Ablauf der Nutzungsdauer des Accounts ist ein Link für die Aktivierung dieser Funktion angegeben.
https://lfuonline.uibk.ac.at/public/pvs_public.mail_fwd
Dieser Link ist nur in der Zeitspanne zwischen Versand der ersten Ablaufwarnung und der Sperre des Accounts verfügbar. Die Aktivierung der automatischen Antwort erfolgt erst mit Sperrung des Accounts.
Mailweiterleitungen an andere Mailadressen sind nach der Sperre des Accounts nicht möglich.

Bei einer neuerlichen Anstellung kann die Nutzungsdauer des Accounts entweder mittels Eintrittsworkflow oder mittels Antragsformular verlängert oder der Account entsperrt werden.

Wenn die Anstellung innerhalb der Ablauffrist erfolgt, wird üblicherweise eine entsprechende Benachrichtigung zur Verlängerung der Benutzungsbewilligung versendet, ein gesonderter Antrag ist dann nicht notwendig.


Accounts für Studierende

Studierende erhalten den Account für die IT-Dienste des ZID gemeinsam mit den Zulassungsdaten. Auf dem Dokument sind Benutzerkennung/Kennung (=Username), das Anfangspasswort und die Offizielle Mailadresse  (beispielsweise Vorname.Nachname@student.uibk.ac.at) vermerkt.

Bei Fragen zu oder Problemen mit dem Account, wenden Sie sich bitte an das zid-benutzerverwaltung@uibk.ac.at.

Kommunikation mit Einrichtungen der Universität

Wichtige persönliche Nachrichten von der Universität (z.B. Termine, Mitteilungen zu Prüfungsergebnissen, etc.) werden an Ihre Mailadresse gesendet. Sie können die Mails über Webmail für Studierende, in einem Mail-Client oder in der Uni-App lesen.

Ablauf des Accounts

Die Account läuft mit dem Ende der Zulassung zum Studium (Exmatrikulation) ab. Die Zulassung zum Studium erlischt, wenn keine Fortsetzungsmeldung (früher: Inskription) erfolgt.

Nach dem Ende der Zulassungsfrist (30. November für das Wintersemester bzw. 31. März für das Sommersemester, plus einer Bearbeitungsfrist) wird überprüft, welche Studierenden nicht mehr zugelassen sind. Nicht mehr zugelassene Studierende erhalten spätestens 10 Tage vor Ablauf des Accounts eine Ablaufwarnung per E-Mail an die Uni-Mailadresse mit dem genauen Ablaufdatum. Mit diesem Datum wird der Account automatisch gesperrt, eine Verlängerung über diesen Termin hinaus ist nicht möglich.

Der Zugriff auf LFU:online bleibt auch nach der Sperrung des Accounts aktiv. Sie können sich mit Ihrer Kennung und dem zugehörigen Passwort weiterhin anmelden und Ihre Prüfungsdaten etc. abfragen.

Bei einer neuerlichen Zulassung zum Studium wird der Account im Zuge des Zulassungsverfahrens in der Studienabteilung wieder aktiviert. Kennung, Anfangspasswort und Mailadresse bleiben in diesem Fall unverändert. Das Passwort wird bei der Reaktivierung auf das ursprüngliche Anfangspasswort zurückgesetzt. Sollte diese automatische Reaktivierung nicht erfolgt sein, wenden Sie sich bitte an zid-benutzerverwaltung@uibk.ac.at.

Weitere Informationen

 

Accounts für Externe

Studienbewerber:innen und Nutzer:innen des Karriereportals können selbstständig einen Account auf LFU:online registrieren [3].
Diese Accounts verwenden eine private E-Mail-Adresse als Benutzername und können nur bei den Diensten LFU:online und VIS:online verwendet werden.

Informationen zu den LFU:online-Zugangsdaten finden Sie hier [4].

Bei Problemen mit externen Accounts verwenden Sie bitte das Support-Formular [5] für LFU:online."

[1] https://lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinedaten.pw?cmd=3
[2] https://lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinedaten.pw?cmd=1
[3] https://lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuonline.registrierung
[4] https://lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinedaten.zugangsdaten?ct_in=L
[5] https://lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuonline.support


Passwort

Zur Änderung Ihres Passworts loggen Sie sich bitte auf dem Account-Portal des ZID ein und folgen Sie den dort angegebenen Schritten.

Passwörter von externen Accounts (Benutzername ist die private Mailadresse) können auf LFU:online [1] geändert werden."

Das Passwort ermöglicht die Authentifizierung der Benutzer:innen an den Systemen der Universität. Es ist Ihrer Kennung fix zugeordnet. Sie können es dem Ihnen zugeschickten Dokument mit den Accountdaten entnehmen (bei Institutsangehörigen) oder haben es bei der Zulassung zum Studium mit den Zulassungsunterlagen erhalten (bei Studierenden).

Das Passwort gilt für die vom ZID angebotenen Dienste. Ein paar Beispiele:

  • E-Mail
  • PC-Anmeldung
  • VIS:online
  • LFU:online
  • OpenOlat

Sicherer Umgang mit Passwörtern

Ihr Passwort schützt Ihren Zugang zu den Services des ZID. Ein geeignetes Passwort schützt davor, dass Ihr Account von anderen missbraucht wird. Für Aktionen, die von Ihrem Account aus gesetzt werden, sind Sie verantwortlich, auch wenn jemand anderer Ihre Zugangsdaten missbraucht hat.

Wahl eines geeigneten Passwortes

Sie erhalten vom ZID ein Anfangspasswort. Ändern Sie dieses so schnell wie möglich und ersetzen Sie es durch ein geeignetes eigenes Passwort.

Bitte beachten Sie hier einige Voraussetzungen zur für ein geeignetes Passwort

  • Das Passwort muss mindestens acht Zeichen haben; Umlaute (ä, ö und ü)  und ß dürfen nicht verwendet werden
  • Es muss mindestens einen Großbuchstaben enthalten, idealerweise nicht am Anfang des Passwortes
  • Es muss mindestens eine Ziffer enthalten
  • Wir empfehlen auch den Einsatz von Sonderzeichen; gut geeignet sind  Punkt, Beistrich, Strichpunkt, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Minus,  Unterstrich; Sonderzeichen dürfen nicht am Anfang des Passworts stehen

Eine einfache Methode um ein sicheres Passwort zu erstellen: denken Sie sich einen Satz aus und konstruieren Sie daraus das Passwort. Ein Beispiel dafür ist der Satz "Das ist ein sicheres Passwort, oder?".

Daraus ergibt sich folgendes Passwort:

Di1sPw,o?

Das Passwort wird noch sicherer, wenn Sie die Groß- und Kleinschreibung ändern oder von einem Wort mehrere Buchstaben nehmen (ohne dass es dadurch für Sie schwierig zu merken wird), zum Beispiel:

Dis1siPW,o?

Aufbewahrung des Passwortes 

Im Idealfall wählen Sie ein Passwort, das Sie sich merken können und nicht aufschreiben müssen. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie sich das Passwort merken können, notieren Sie es, aber bewahren Sie es so auf, dass es für niemand anderen zugänglich ist. Ein häufiger Fehler ist es, das Passwort auf einem Zettel zu notieren, der am Computer, am Monitor oder unter der Tastatur befestigt ist.

Hilfreich mit dem sicheren Umgang von Passwörtern sind sogenannte Passwort-Manager.

Ein plattformunabhängiger, freier Passwortmanager ist z.B. KeePassXC.

Administratorpasswort 

Beachten Sie, dass es an Ihrem PC auch einen Benutzer "Administrator" gibt. Auch für diesen ist ein sicheres Passwort zu wählen. Sollten Sie Fragen dazu oder Probleme mit Ihrem Administrator-Benutzer haben, wenden Sie sich bitte an den Technischen Support des ZID.

Eingabe des Passwortes 

Achten Sie darauf, dass Ihnen niemand zusieht, wenn Sie Ihr Passwort eingeben. Wenn Sie unsicher sind, ob jemand das Passwort gesehen hat, setzen Sie unverzüglich ein neues.

Weitergabe der Accountdaten/Benutzerdaten 

Das Passwort eines persönlichen Accounts darf nur dem/der Besitzer:in der Benutzerkennung bekannt sein, um Missbrauch zu vermeiden.

Eine Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte verstößt gegen die Benutzungsregelungen des ZID.

Eine Ausnahme stellen funktionsbezogene Benutzungsbewilligungen dar. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Funktionsaccounts.

Externe Private Accounts 

Es gibt es Web-Dienste, für die Sie einen Account benötigen. Für diese Web-Dienste sollten Sie auf jeden Fall ein anderes Passwort als für die Dienste des ZID verwenden. Passwörter externer Dienste werden über unbekannte und damit potentiell nicht vertrauenswürdige Netzwerke übertragen. Nach Möglichkeit sollten Sie für jeden dieser Dienste ein eigenes Passwort verwenden.

Moderne Browser bieten auch die Möglichkeit, die Passwörter für Sie zu speichern, sodass Sie sich diese nicht mehr merken müssen. Die Passwörter werden aber nun unter Ihrem Account im Browserprofil gespeichert. Wenn jemand Zugriff auf Ihren Account erlangt, ist es ein Leichtes, diese Passwörter zu erfahren. Deshalb sollten Sie, wenn Sie diese Funktion des Web-Browsers verwenden, besonders auf die Sicherheit Ihres Accounts achten und ein Master-Passwort für den Browser-Passwort-Safe vergeben.

Ein plattformunabhängiger, freier Passwortmanager ist KeePassXC.

Weitere Links zum Thema


Zwei-Faktor Authentifizierung

Bei einer Zwei-Faktor Authentifizierung wird beim Login zusätzlich zum gewohnten Passwort ein zweiter Faktor in Form einer Zahl oder eines Security-Tokens abgefragt. Nur wenn beide Faktoren richtig angegeben werden, kann der Login erfolgreich durchgeführt werden. Die Kombination aus einem Passwort (etwas, das man weiß) und einem zweiten Faktor (etwas, das man besitzt) bietet daher einen besseren Schutz vor unerlaubten Zugriffen auf den Account.

Es stehen verschiedene Methoden für die Authentifizierung mit einem zweiten Faktor zur Verfügung. Der ZID empfiehlt, mindestens 2 Methoden einzurichten. Sollte ein zweiter Faktor verloren gehen, besteht damit immer noch die  Möglichkeit, sich mit einem anderen zweiten Faktor anzumelden.

Sobald Sie einen oder mehrere zweite Faktoren eingerichtet haben, können Sie sich zukünftig mit diesen an den Uni-Diensten anmelden. Sie müssen NICHT vor jeder Anmeldung einen zweiten Faktor einrichten.

Erste Schritte – Wie richte ich die Zwei-Faktor Authentifizierung ein?

Um einen zweiten Faktor für die Anmeldung an den Uni-Diensten einzurichten muss als erstes eine Authenticator-App und/oder ein Sicherheitschip bzw. Security-Token eingerichtet werden. Anschließend müssen diese dann in einem zweiten Schritt über das Account-Portal mit Ihrem Uni-Account verbunden werden.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Einrichten der Zwei-Faktor Authentifizierung.

Oder öffnen Sie das Account-Portal und folgen Sie dort den Anweisungen um direkt zu starten.

Authenticator-App - Android und iOS

Eine Authenticator-App generiert Einmalpassworte, die Sie als zweiten Faktor nach der Anmeldung mit Ihrem Passwort eingeben müssen. Das an der Universität eingesetzte Verfahren heißt TOTP, was für time-based one-time password steht.

Falls Sie mehrere Accounts benutzen (siehe Funktionsaccounts), können Sie dieselbe Authenticator-App für all diese Accounts verwenden. Sie müssen lediglich im Account Portal den entsprechenden Account mit der Authenticator-App verknüpfen.

Wir empfehlen den privacyIDEA Authenticator (netKnights GmbH), weil

  • es eine Freie Open Source Software (FOSS) ist und daher der Quellcode öffentlich ist.
  • die Universität einen Vertrag mit dem Hersteller hat.
  • das Geschäftsmodell nicht auf das Anzeigen von Werbung oder dem Verkauf von Daten aufbaut.
  • es einfach in der Verwendung ist.
  • die App identisch für Android und iOS ist.

Prinzipiell können Sie jede Authenticator-App verwenden, die den TOTP Standard unterstützt. Bitte beachten Sie jedoch, dass es dem ZID nicht möglich ist, eine Detailanalyse zu der Vielzahl an Authenticator-Apps zu bieten, die am Markt erhältlich sind. Insbesondere weil keine echte Kontrolle über die Software möglich ist und nicht für alle Anwendungen gleich viel Know-How aufgebaut werden kann.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Einrichten der Authenticator App.

Sicherheitschip

Es besteht auch die Möglichkeit, den zweiten Faktor über einen Sicherheitschip abzufragen, der im Computer oder Mobiltelefon verbaut ist. Dieses Verfahren ist praktischer und schneller, als das Verfahren mit einer Authenticator-App, aber nicht so flexibel, da es an ein Gerät gekoppelt ist. Zum Beispiel wird bei Windows mit Einrichtung von Windows Hello-PIN der Sicherheitschip aktiviert und man kann dann mit einem PIN diesen Sicherheitschip als zweiten Faktor verwenden.

Sie müssen also zuerst den Sicherheitschip in Ihrem Gerät aktivieren, und diesen dann im Account-Portal mit Ihrem Account verknüpfen.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Einrichten des Sicherheitschips.

Bitte beachten Sie: wenn Sie an dem Gerät an Ihrem Arbeitsplatz den Sicherheitschip als zweiten Faktor aktivieren, können Sie sich damit nicht im Homeoffice anmelden, da dieser zweite Faktor an das Gerät am Arbeitsplatz gebunden ist. Verwenden Sie bitte zusätzlich eine Authenticator-App oder einen Security-Token.

Windows Hello-PIN

Um den Sicherheitschip bei Windows-Geräten als zweiten Faktor zu verwenden müssen Sie zuerst den Windows Hello-PIN einrichten.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Einrichten des Sicherheitschips.

Apple ID 

Um den Sicherheitschip bei Apple-Geräten als zweiten Faktor zu verwenden müssen Sie zuerst die Apple ID einrichten. Momentan funktioniert diese Variante unter macOS nur mit Safari. Chrome und Firefox werden nicht unterstützt.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Einrichten des Sicherheitschips.

Sicherheitschip – GNU/Linux 

Unter GNU/Linux fehlt im Moment eine Implementierung eines FIDO2 Platform authenticators, daher können die in gängiger Hardware verbauten TPM Chips nicht als zweiter Faktor verwendet werden. Dies führt dazu, dass Sie im Moment unter GNU/Linux nur eine Authenticator-App (TOTP) oder einen FIDO2 Roaming-Authenticator (z.B. dedizierten Security-Token) verwenden können.

Security-Token

Ein Security-Token ist spezielle Hardware, die als zweiter Faktor verwendet werden kann. Bitte achten Sie darauf, dass das Produkt den Standard FIDO2 unterstützen muss. Am ZID wurden erfolgreiche Tests mit dem NitroKey FIDO2 und der Security Key-Produktreihe von Yubico gemacht. Der Security-Token wird an einen USB Eingang an Ihrem Gerät angeschlossen und hat üblicherweise einen Betätigungsmechanismus, wie z. B. das Berühren einer Kontaktfläche.

Falls Sie mehrere Accounts benutzen (siehe Funktionsaccounts), können Sie denselben Security-Token für all diese Accounts verwenden. Sie müssen lediglich im Account Portal den entsprechenden Account mit dem Security-Token verknüpfen.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung des Security-Token.

Bitte beachten Sie: wenn Sie an Ihrem Gerät bereits den Windows Hello-PIN eingerichtet haben, müssen Sie dessen Eingabe abbrechen, um den Security-Token einzurichten.

Sie sollten den Security-Token immer bei sich haben, und z. B. an Ihrem Schlüsselbund befestigen.

Wie Sie einen Token von der Universität erhalten können erfahren Sie in unseren FAQs.

Passwort Manager

Viele Passwort Manager bieten die Möglichkeit an, Token für die Zwei-Faktor Authentifizierung zu generieren (TOTP Unterstützung). Dieser Token kann für die Anmeldung an den Diensten der Universität verwendet werden. Falls Sie bereits einen Passwort-Manager verwenden informieren Sie sich bitte, ob dieser eine Zwei-Faktor Authentifizierung ermöglicht. Im Folgenden werden zwei Passwort-Manager vorgestellt, die diese Funktion bieten.

Bei der Zwei-Faktor Authentifizierung mit einem Passwort Manager wird der zweite Faktor (etwas das man besitzt) über den Zugriff auf den Passwort-Manager abgebildet. Daher sollte der zweite Faktor unabhängig vom ersten (dem Passwort) gespeichert werden.

Proton Pass 

Proton Pass ist ein Service, bei dem die Zugangsdaten verschlüsselt auf dem System des Anbieters abgelegt werden. Dadurch muss man sich nicht selbst darum kümmern, dass die Zugangsdaten überall zur Verfügung stehen und nicht verloren gehen.

Wir empfehlen Proton Pass weil

  • der Privatgebrauch kostenlos ist (inklusive 2FA Funktionalität).
  • die Zugangsdaten automatisch zwischen Geräten synchronisiert werden (überall dort, wo die App oder das Browser-Addon installiert ist).
  • sich das Unternehmen auf sichere Kommunikation spezialisiert hat.
  • der Quellcode von den Clients und den Web-Applikationen öffentlich ist.
  • der Unternehmens- und Serverstandort in Europa ist und daher europäische Datenschutzstandards gelten.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung von Proton Pass.

KeePassXC

KeePassXC ist ein offline Passwort Manager der Zwei-Faktor Authentifizierung unterstützt. Die Anwendung speichert Zugangsdaten in eine verschlüsselte Datei auf der lokalen Festplatte.

ACHTUNG: Mit KeePassXC müssen Sie Ihre Passwort-Datei selbst sicher verwahren und sicherstellen, dass Sie sie auf jedem Gerät verfügbar haben, mit dem Sie sich an den Diensten der Universität anmelden wollen.

Die Installation und Verwendung ist im Artikel Passwort-Management beschrieben.


Single Sign On (SSO)

SSO ermöglicht nach einmaliger Anmeldung die Nutzung verschiedener Web-Anwendungen der Universität Innsbruck und weiterer Anbieter über die österreichische akademische Föderation ACOnet Identity Federation, sowie der globalen akademischen Föderation eduGAIN.

Nachdem Sie sich einmal angemeldet haben, können Sie auf demselben Gerät im selben Browser alle Services verwenden, ohne sich erneut anmelden zu müssen (Ausnahme ist hier das Account-Portal). Das System verlangt erst nach 8 Stunden wieder einen Login.

Login und Logout

Beim Login geben Sie Ihre Kennung und Ihr Passwort ein, die Sie von der Universität erhalten haben, und gegebenenfalls einen zweiten Faktor.

Um sicherzustellen, dass Sie bei allen Webseiten – Die WebSSO der Universität Innsbruck verwenden – abgemeldet sind, schließen Sie bitte Ihren Browser.

Mit einem anderen Account anmelden

Falls Sie sich mit einem anderen Account (z.B. Funktionsaccounts) anmelden wollen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

An fremden Geräten anmelden

Bitte geben Sie Ihre Zugangsdaten nur auf vertrauenswürdigen Geräten ein!

Falls Sie sich an einem fremden Gerät anmelden, empfehlen wir die Verwendung des privaten Modus Ihres Webbrowsers (Mozilla Firefox; Google Chrome; Microsoft Edge). Schließen Sie zum Abmelden die Browsers-Fenster.

Windows Login (Integrated Windows Authentication)

Mit dieser Methode können Sie sich automatisch am WebSSO anmelden, sobald Sie an Ihrem Windows Arbeitsplatz-PC angemeldet sind. 

Falls Sie immer automatisch angemeldet sein wollen, wählen Sie die Option „Immer Windows Login verwenden“. Sie können diese Option über Ihre Einstellungen ändern.

Diese Methode funktioniert für PCs, die an der Windows Domain der Universität Innsbruck angemeldet sind.

Weiters muss Ihr Webbrowser für Windows Login der Universität Innsbruck konfiguriert sein. Dies ist standardmäßig bei Arbeitsplatz-PCs für Microsoft Edge sowie Google Chrome der Fall. Bei Mozilla Firefox muss der WebSSO Server (idp.uibk.ac.at) eingetragen werden:

  1. Geben Sie in der Adresszeile about:config ein.
  2. Suchen Sie auf der Konfigurationsseite nach negotiate.
  3. Sie sollten nun die Option network.negotiate-auth.trusted-uris sehen. Klicken Sie diese an. Es öffnet sich ein Dialog. Hier idp.uibk.ac.at eintragen und bestätigen.

 FAQs

Ich habe mein Passwort vergessen, was ist zu tun?

Stellen Sie bitte vorerst sicher, dass Sie die Benutzerkennung und das Passwort korrekt eingegeben haben und dass die Feststelltaste (Caps Lock) deaktiviert ist.

Wenden Sie sich bitte an ZID-Benutzerverwaltung@uibk.ac.at . Aus Sicherheitsgründen werden Sie aufgefordert, Ihre Identität zu bestätigen. Halten Sie daher ein Dokument bereit, das Ihre Identität verifiziert.

Ich habe Probleme mit meinem Passwort.

Wenn Sie sich bei einigen Diensten (z.B. Web-Mail) anmelden können, bei anderen Diensten (z.B. VPN-Zugang, Wiki-Anmeldung etc.) nicht, können Sie im Account-Portal Ihr Passwort synchronisieren.

Über das Account-Portal können Sie Ihr Passwort auch ändern.

Wie kann ich mein Passwort ändern?

Ihr Passwort können Sie über das Account-Portal abändern.

Neben Ihrer Benutzerkennung und dem alten Zugangspasswort muss zweimal das neue Passwort eingegeben werden. Wir empfehlen, im Passwort Groß- und Kleinschreibung und mindestens eine Ziffer oder ein Sonderzeichen zu verwenden (siehe auch Wahl eines geeigneten Passwortes)

Wenn Sie Netzwerklaufwerke (z.B. das Home-Verzeichnis \I:, allgemein: Netzwerkdateisysteme) verwenden, müssen Sie sich nach einer Passwortänderung von Ihrem Rechner ab- und wieder anmelden.

Wenn Sie einen externen Account (Benutzername ist Ihre private Mailadresse) verwenden, können Sie Ihr Passwort selbstständig auf LFU:online [2] zurücksetzen."

Ich habe keinen Zugriff auf meinen Zweiten Faktor.

Wenn Sie den Zweiten Faktor nicht auffinden können, sollten Sie sich umgehend an den ZID Service Desk wenden.

Um sicherzustellen, dass Sie auch bei Verlust oder Vergessen Ihres derzeitigen Geräts Zugriff auf Ihren Account und Ihre Ressourcen behalten, empfehlen wir dringend die Einrichtung weiterer Faktoren. Durch den Besitz mehrerer zweiter Faktoren minimieren Sie das Risiko von  Zugriffsproblemen und gewährleisten eine zuverlässige und flexible Authentifizierung.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Einrichtung zusätzlicher Security-Tokens sicherstellen sollten, dass diese den Standard FIDO2 unterstützen, um die höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Setzen Sie sich bei Fragen oder Unterstützungsbedarf mit dem ZID Service Desk in Verbindung.

Ich habe mein Mobiltelefon mit der Authenticator-App verloren.

Es ist wichtig, den Verlust oder das Fehlen des Zweiten Faktors umgehend zu melden, um mögliche Sicherheitsrisiken zu minimieren und den Zugriff auf Ihre digitalen Dienste wiederherzustellen. Kontaktieren Sie den ZID Service Desk, um Unterstützung zu erhalten.

Ich habe ein neues Handy, wie kann ich dort die 2FA einrichten?

Laden Sie auf Ihrem neuen Handy die Authenticator-App runter und verknüpfen Sie die App mit Ihrem Account im Account Portal. Beachten Sie, dass Sie noch Ihr altes Handy mit der entsprechenden App benötigen, um sich im Account Portal mit 2FA anzumelden. (Haben Sie einen Security-Key, Windows Hello-Pin oder Apple ID eingerichtet, können Sie sich auch damit anmelden).

Sollten Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr altes Handy haben ist dies zu behandeln wie ein verlorener Token. Melden Sie sich beim ZID Service Desk.

Ich habe den Windows Hello-PIN an meinem Gerät eingerichtet und kann jetzt keinen Security-Token hinterlegen.

Wenn Sie den Windows Hello-PIN an Ihrem Gerät eingerichtet haben und nun Schwierigkeiten haben, einen Security-Token hinzuzufügen, befolgen Sie bitte den folgenden Schritte:

  • Wenn die Einrichtung eines Windows Hello-PINs gestartet wurde, bevor Sie einen Security-Token hinzufügen konnten, brechen sie die Einrichtung ab.
  • Nachdem Sie die Windows Hello-PIN-Einrichtung abgebrochen haben, können Sie nun einen Security-Token hinzufügen.

Wir haben einen gemeinsam genutzten Funktionsaccount. Was müssen wir bei der Einrichtung eines zweiten Faktors beachten?

Bitte beachten Sie, dass die gemeinsame Nutzung von Accounts nur für Funktionsaccounts gestattet ist. Siehe dazu auch Weitergabe der Accountdaten/Benutzerdaten.

Wir empfehlen für jede zugriffsberechtigte Person eigene 2FA-Token für den Funktionsaccount zu hinterlegen. Idealerweise werden die Token in einem persönlichen Termin gemeinsam angelegt. Die für den Account verantwortliche Person meldet sich dabei mit den Benutzerdaten des Funktionsaccount an einem Gerät im Account-Portal an. Alle beteiligten Personen können dort dann mit der eigenen Authenticator-App oder dem eigenen Security-Token einen zweiten Faktor anlegen. Um die Faktoren besser zuordnen zu können empfiehlt es sich in der Tokenbeschreibung den Namen der dazugehörigen Person zu notieren. Jede Person kann sich damit in Zukunft mit den Benutzerdaten des Funktionsaccounts + dem eigenen zweiten Faktor für den Funktionsaccount anmelden.

Ich möchte oder kann die Authenticator-App nicht installieren.

Sie müssen nicht die von uns empfohlene App installieren. Sie können auch eine andere App verwenden, die den TOTP Standard unterstützt.

Für Android-Geräte haben wir beispielsweise mit Aegis gute Erfahrungen gemacht. Unter iOS unterstützt auch der Passwortmanager des Betriebssystems TOTP und kann daher verwendet werden. Wir bitten um Verständnis, dass der Service Desk nur bei Problemen mit der von uns empfohlenen App Unterstützung bieten kann.

Um die Anmeldecodes zu generieren braucht die Anwendung keinerlei Berechtigungen (Internetzugang, Adressbuchzugriff, Zugriff auf Dateien am Gerät, ...), abgesehen vom Kamerazugriff, um den QR-Code zu scannen. Ein kritischer Blick auf die  von der jeweiligen gewünschten Berechtigungen kann bei der Auswahl einer vertrauenswürdigen App helfen.

Beim Einrichten wird über den QR-Code nur ein sogenanntes Geheimnis ausgetauscht. Eine Authenticator-App kann mit diesem Geheimnis und einem Algorithmus Einmalpasswörter genieren. Es werden also keine persönlichen oder sensiblen Daten ausgetauscht.

Kann ich auf einem Desktop-Computer/Notebook eine Authenticator-App installieren?

Der zweite Faktor sollte physischen Besitz repräsentieren. Wir empfehlen daher, die Login-Codes auf einem mobilen Gerät zu generieren, das Sie üblicherweise bei sich tragen.

Für spezielle Anwendungsfälle kann es sinnvoll sein, (auch) auf einem Desktop-Computer/Notebook eine Authenticator-App zu installieren. Folgende Lösungen empfehen wir für die verschiedenen Betriebssysteme.

  1. Viele Passwortmanager unterstützten die Generierung von Login-Codes (TOTP) auf verschiedenen Betriebssystemen. Wir haben für KeePassXC eine Anleitung erstellt.
  2. Der in macOS integrierte Passwort-Manager unterstützt TOTP, auf dieser Platform empfehlen wir allerdings den Security-Chip zu verwenden.
  3. Unter GNU/Linux empfehlen wir GNOME Authenticator.
  4. Auf Systemen mit Microsoft Windows kann 2fast aus dem Microsoft Store bezogen werden. Wenn möglich raten wir aber dazu, Windows Hello zu verwenden.

(Diese Liste ist als Empfehlung zu verstehen. Der Zentrale Informatikdienst kann leider keinen spezialisierten Support für diese Anwendungen bieten.)

Wie bekomme ich einen Security Key?

Der Zentrale Informatikdienst stellt für die Zwei-Faktor Authentifizierung jeder Mitarbeiter:in der Universität auf Nachfrage einen Hardware Security Key zu Verfügung. Ausgegeben wird derzeit das Modell Security Key NFC (USB A) vom Hersteller Yubico.

Mitarbeitende, die keine Authenticator-App für die Zwei-Faktor Authentifizierung installieren können oder wollen (beispielsweise, weil sie kein Mobiltelefon besitzen), können beim zuständigen technischen Support einen Security-Key beziehen und diese USB-Hardware als zweiten Faktor (etwas das man physisch besitzt) verwenden.

Grundsätzlich wird pro Mitarbeiter:in ein Security Key ausgegeben – dieser kann sowohl für den persönlichen als auch für Funktionsaccounts verwendet werden. Bei Verlust oder Beschädigung behalten wir uns vor für eine weitere Ausgabe einen Kostenersatz einzufordern.

Der Zentrale Informatikdienst (ZID) gibt Security Keys zum Selbstkostenpreis (nur Bargeld!) an Studierende aus. Die Verkaufsfenster sind bis auf weiteres jeden Dienstag von 10:00 bis 12:00 Uhr und jeden Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr. Die Ausgabestelle ist das Sekretariat des ZID am Campus Technik. (Technikerstraße 23, 1. Stock)


 

Service Desk / Service-Hotline
  (0512) 507-23999 (Montag - Freitag, 08.00 bis 16.00 Uhr)
E-Mail: ZID-Service@uibk.ac.at

Nach oben scrollen