Veranstaltungen

Zurzeit können aufgrund der epidemiologischen Situation keine öffentlichen Veranstaltungen durchgeführt werden. 

  • Vortragsreihe ELSA Innsbruck - Italian Affairs - Vol. 1: Naturgefahr Berg, Risikomanagement & Verantwortung

Am 15. Juni 2021 fand eine von ELSA Innsbruck - Italian Affairs organisierte Veranstaltung zum Projekt „Naturgefahr Berg: Risikomanagement und Verantwortung“ statt.
Prof. Margareth Helfer und Mag. Stefan Schwitzer stellten den Teilnehmer*innen dieses Forschungsprojekt näher dar. Neben den Eckdaten zum Projekt wurden insbesondere Grund, zentrale Inhalte und Ziele dargelegt. Darüber hinaus wurde die bereits getätigte Forschungsarbeit sowie anstehende nächste Arbeitsschritte geschildert.
Im Anschluss an die Präsentation hatten die Veranstaltungsteilnehmer*innen die Möglichkeit, Fragen an die Vortragenden zu stellen und mit diesen diverse Aspekte betreffend das Forschungsprojekt zu diskutieren. Dabei wurden mehrere spannende Fragen strafrechtlicher Verantwortung und zivilrechtlicher Haftung bei Bergunfällen aufgeworfen und anhand konkreter Fallbeispiele näher ausgeführt.
Eine Frage wurde zum tragischen Unfall am Lago Maggiore gestellt. Im Zuge der Diskussion konnte eine erste strafrechtliche Einordnung der problematischen Aspekte erfolgen. Darauf hingewiesen wurde schließlich, dass es sich um ein laufendes Verfahren handle und die Entscheidung der Richter abzuwarten sei. Es bleibe spannend den Strafprozess weiter zu verfolgen.

Im Herbst ist eine weitere Veranstaltung von ELSA Innsbruck - IA geplant. Dabei wird wiederum auf das Thema Naturgefahr Berg eingegangen. Im Vordergrund wird dabei die Diskussion konkreter Fälle und der unterschiedlichen rechtlichen Ansätze zur Bewertung der strafrechtlichen Haftung stehen.

 

  • Workshop zur Rechtsprechung im Bereich strafrechtliche Verantwortung am Berg

Am 11. Juni 2021 fand im Rahmen des Projekts M_Risk ein Workshop über die Rechtsprechung zur strafrechtlichen Verantwortung am Berg statt. Neben den Projektmitarbeitern der Universität Innsbruck, der Freien Universität Bozen und der Universität Trient nahmen an dieser Veranstaltung zudem Experten aus der italienischen Rechtsprechung teil. Konkret wurden Carlo Busato (Präsident der Strafsektion des LG Bozen), Stefan Tappeiner (Richter am LG Bozen) und Carlo Ancona (ehemaliger Richter am LG Trient) eingeladen.

Aufgrund der eingetretenen Besserung der epidemiologischen Situation konnte der Workshop in hybrider Form abgehalten werden: Einige Teilnehmer konnten in Innsbruck zusammentreffen, andere wurden telematisch zugeschaltet. Gegenstand dieser Veranstaltung, die von Margareth Helfer (Projektleiterin) moderiert wurde, war eine Diskussion über verschiedene Aspekte zur Thematik der Eigenverantwortung im Strafrecht und zur Rechtsprechungstätigkeit bei Bergunfällen. Stefania Rossi trug über die strafrechtliche Relevanz eigenverantwortlichen Handelns bei Bergunfällen, Matteo Leonida Mattheudakis über die Eigenverantwortung des Opfers in anderen Bereichen (wie z. B. im Straßenverkehr) und schließlich Stefan Schwitzer und Elias Beltrami über das eigenverantwortliche Handeln des Opfers im Strafrecht aus einer rechtsvergleichenden Perspektive unter Heranziehung der italienischen, österreichischen und deutschen Rechtsordnung vor.

Anschließend folgten Beiträge der einzelnen Richter, die dabei ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die Diskussion einbrachten. Der Workshop wurde mit Beiträgen von Alessandro Melchionda (Projektkoordinator für die Universität Trient), Kolis Summerer (Projektkoordinatorin für die Freie Universität Bozen) und Domenico Rosani (Mitglied Projektteam der Universität Innsbruck).

Dieser impulsreiche und überaus interessante Austausch mit den Richtern konnte wertvolle Denkanstöße für die zukünftige Projektarbeit liefern. Aufgrund des einschlägigen Erfolges dieser Veranstaltung ist im Laufe des Projektes ein weiterer Workshop mit Vertretern aus der Rechtsprechung geplant. Bei diesem wird man dann bereits die Gelegenheit haben, erste Ergebnisse aus der empirischen Projektforschung in die rechtliche Analyse miteinfließen zu lassen.


  • Videokonferenz mit der Euregio-Arbeitsgruppe Fit4Co

Am 4. März 2021 fand ein Treffen mit der Euregio-Arbeitsgruppe Fit4Co statt, die auf Verwaltungsebene an verschiedenen Initiativen arbeitet, um ein bewusstes Verhalten in den Bergen zu fördern und u. a. dadurch mehr Sicherheit am Berg zu erreichen. So wird derzeit an einer Sensibilisierung der Gesellschaft in Bezug auf Eigenverantwortung und sozialen Medien, insbesondere den teils gefährlichen Auswirkungen von Posts gearbeitet.

Bei diesem Treffen wurde der Euregio-Arbeitsgruppe das Forschungsprojekt M_Risk vorgestellt und die bereits durchgeführte Projektarbeit sowie die nächsten Schritte dargelegt. Anschließend fand ein sehr spannender Austausch statt, im Rahmen welchem Erfahrungen geteilt sowie beidseitiges Interesse für eine zukünftige Zusammenarbeit geäußert wurde.

Meeting Fit4Co

 

  • Kick-off-Veranstaltung zum Forschungsprojekt "Naturgefahr Berg: Risikomanagement und Verantwortung"

Am Donnerstag, den 19. November 2020 fand die Kick-off-Veranstaltung des Forschungsprojektes „Naturgefahr Berg: Risikomanagement und Verantwortung“ statt. Aufgrund der epidemiologisch angespannten Situation und der dadurch ergriffenen Maßnahmen musste die Veranstaltung telematisch abgehalten werden.

Die Kick-off-Veranstaltung wurde mit einer kurzen Vorstellungsrunde begonnen. Die einzelnen Projektpartner und -mitarbeiter stellten sich vor und legten kurz ihre Erwartungen zum Projekt dar.

Anschließend führte Prof. Helfer, Projektleiterin, in das Projekt ein. In ihrer Präsentation legte sie den Forschungsgegenstand, dessen rechtliche und soziale Relevanz sowie die Ziele des Projektes dar.

Im Anschluss daran stellte Mag. Rosani, Projektmitarbeiter, den Zeitplan des Projektes und die einzelnen Arbeitsmodule vor.

Es folgte eine Diskussions- und Feedbackrunde, im Laufe derer einzelne wesentliche Aspekte des Forschungsprojektes angeschnitten und besprochen wurden. Die bereits dadurch gewonnen Impulse werden in die Forschungstätigkeit einfließen. Eine nähere Auseinandersetzung damit lässt innovative Erkenntnisse zum Projektgegenstand erwarten.

 

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