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IPV6 im INNET

IPV6 (IP Version 6) ist neben dem bestehenden Internetprotokoll IPV4 (IP Version 4) ein weiteres Datennetzprotokoll.

IPV6 ist schon lange bekannt; der ZID hat erste Tests schon im Jahre 2000 gemacht. Die Aktivitäten sind aber wieder zum Erliegen gekommen, weil IPV6 weltweit nur eingeschränkt zur Verfügung stand und steht.

Insbesondere sind uns auch keine Internet-Anwendungen und Angebote bekannt, die nur über IPV6 erreichbar wären.

Deshalb wird das Protokoll derzeit im Datennetz der Universität nicht unterstützt und auch nicht über unsere Router weitergeleitet.
Wir planen aber, IPV6 in Zukunft anzubieten, wenn das international sinnvoll ist.

Wissenschaftler, die IPV6 für Ihre Forschung benötigen, mögen sich mit uns in Verbindung setzen, um

  • den Bedarf zu ermitteln
  • eventuell vorab im kleinen Rahmen Erfahrungen zu sammeln.

Danke für Ihre Mitarbeit.

IPV6 - Vista und Windows 7

Windows Vista und Windows 7 werden mit IPV6 ausgeliefert und das Protokoll wird bei der Installation automatisch konfiguriert und aktiviert.

Unter den oben genannten Rahmenbedingungen erscheint uns das nicht sinnvoll, ja sogar kontraproduktiv.


Das zusätzliche Protokoll wirkt sich verlangsamend auf das Betriebssystem aus (Namensauflösungen und Verbindungsversuche müssen dann doppelt gemacht werden; Das Datennetz und Server werden unnötig belastet). Wir empfehlen deshalb dringend die IPV6 Funktionalität derzeit zu deaktivieren. Weiters wird das Datennetz durch die zusätzlichen Broadcasts und Multicasts (die alle PC beachten müssen) unnötig belastet.

Weiters besteht die Gefahr, dass Ihr Gerät durch andere, fehlkonfigurierte Rechner mit IPV6 seine Internetfähigkeit verliert und nicht mehr funktioniert.

IPV6 unter Windows deaktivieren

Anleitung zum Deaktivieren von IPV6 unter Vista/Windows 7:

Speichern Sie die
   Datei win-no-ipv6.reg
auf Ihrem PC ab.

Starten Sie unter Windows/Ausführen die Anwendung regedit als Administrator und bringen Sie die Datei mit Datei/Importieren in Ihre Systemkonfiguration ein.

Kontrolle:
Nach einem Neustart des Systems sollte sich die Ausgabe von "ipconfig /all" sehr vereinfachen.

Siehe auch die Dokumentation bei Microsoft:     http://support.microsoft.com/kb/929852