Dissertationen und Habilitationen

Angeführt sind die derzeit am Institut betreuten Dissertationen bzw. Habilitationen, bzw. vor kurzem abgeschlossene Arbeiten. Vergleiche dazu auch den Forschungskatalog der Uni Innsbruck.


Inhalt:

1. Katechetik, Religionspädagogik und Religionsdidaktik

1. Abgeschlossene Forschungsvohaben
1.1. Habilitationen
1.2. Dissertationen

2. Aktuelle Forschungsvorhaben
2.1. Habilitationen
2.2. Dissertationen

2. Pastoraltheologie

2.1. Abgeschlossene Dissertationen
2.2. Aktuelle Forschungsvorhaben

3. Kirchenrecht

3.1. Abgeschlossene Dissertationen
3.2. Aktuelle Forschungsvorhaben


 

Katechetik, Religionspädagogik und Religionsdidaktik

1. Abgeschlossene Forschungsvorhaben
1.1. Habilitationen

Qualität und Qualitätsentwicklung theologischer Studiengänge. Evaluierungsprozesse im Kontext kirchlicher und universitärer Anforderungen aus praktisch-theologischer Perspektive.
Dr. Wolfgang Weirer

Die Habilitationsschrift geht von den gegenwärtigen Umbrüchen an den Universitäten (in Österreich speziell bedingt durch eine schnelle Ablöse von Universitätsgesetzen) und von deren Auswirkungen auf die Curriculumsentwicklung theologischer Studiengänge aus. Auf dem Hintergrund der Qualitätsdebatte im Bildungswesen insgesamt und den steigenden Anforderungen nach Evaluierungskriterien für theologische Studiengänge im besonderen, fokussiert Weirer die Frage nach Qualitätskriterien für theologische Studiengänge in der Wechselwirkung von kirchlichen und universitären Herausforderungen.

Mit der Thematik greift er als Religionspädagoge ein Anliegen auf, das zunächst nicht zu den zentralen Forschungsfragen des Faches zu zählen scheint. Bedenkt man aber die Zuständigkeit der Katechetik/Religionspädagogik für die Hochschuldidaktik, dann wird die religionspädagogische Relevanz der Arbeit einsichtig.

Kirchlich/gesellschaftlich zeigt sich die Bedeutung der Studie angesichts wachsender Differenzen zwischen einem sich zunehmend ökonomisierenden universitären Wissenschaftsbetrieb und dem Selbstverständnis von Theologie in der Frage nach der generellen hochschuldidaktischen Handlungsfähigkeit auf dem Hintergrund diskursfähiger Kriterien. Die Spannungen zwischen universitärem Anspruch und theologischem Selbstverständnis werden in einem "Verständnis des Theologiestudiums als Bildungshandeln der Kirche am konkreten Ort Universität", wie es Weirers Arbeit zugrunde liegt, besonders deutlich.

Die Habilitationsschrift liegt inzwischen veröffentlicht vor: Weirer, Wolfgang, Qualität und Qualitätsentwicklung theologischer Studiengänge. Evaluierungsprozesse im Kontext kirchlicher und universitärer Anforderungen aus praktisch-theologischer Perspektive, 408 S., 29.90 EUR, br., LIT-Verlag Münster, ISBN 3-8258-7267-x Reihe: Kommunikative Theologie - interdisziplinär / Communicative Theology - Interdisciplinary Studies, Bd. 2, hg. von B. Hinze, B. J. Hilberath, Ma. Scharer.

DDr. Ulrike Greiner, Linz:

 

1.2. Dissertationen

Monika Prettenthaler: Ökumene-Lernen im Religionsunterricht. Anspruch ohne Resonanz?
Innsbruck - Graz 2002, geb., 240 Seiten (davon 18 Seiten Anhang).

Katholischer Religionsunterricht ist von der ökumenischen Dimension herausgefordert. Ist es möglich den Anliegen der eigenen Kirche und denen der anderen christlichen Kirchen, den Bedürfnissen der SchülerInnen und ReligionslehrerInnen und den Notwendigkeiten der ökumenischen Situation in Österreich gerecht zu werden? Kann der katholische Religionsunterricht mit seinem Engagement für die Ökumene am Sichtbarwerden der Einheit der einen Kirche Christi um der Glaubwürdigkeit aller Christen willen mitarbeiten und so dazu beitragen, dass Ökumene immer präsent ist?

Die Untersuchung gliedert sich in zwei große Teile: Im ersten Teil werden sowohl die Ansprüche des Ökumene-Lernens ‚von oben', also aus zentralen kirchlichen Dokumenten, als auch ‚von unten', also von den SchülerInnen, der Schule und dem gesamten ökumenischen Kontext her dargestellt. Im zweiten Teil wird eine ökumenisch und religionspädagogisch verortete Differenzhermeneutik versucht. Es wird begründet warum und wie die Ansprüche der geschichtlichen Glaubenszeugnisse mit den Ansprüchen aus dem konkreten Religionsunterricht wechselseitig in Beziehung gesetzt werden. IM Ökumene-Begriff zeigen sich zwei Grundverständnisse von Ökumene: Ökumene als das Streben nach der weltweiten Einheit der Christen und Ökumene der einen Menschheit und einen Welt.

Der zweite und kürzere Teil der Arbeit widmet sich der Theorie und Praxis einer Differenzhermeneutik, die zwischen den Ansprüchen ‚von oben' und denen ‚von unten' als Beziehungsverhältnis von Eigenem und Anderem/Fremdem kritisch vermitteln soll. Dabei rezipiert die Autorin Verständnismodi der Beziehung zwischen Eigenem und Fremdem in Anlehnung an O. Schäffter (1999). Dieser begründet vier Weisen des Umgangs mit dem Fremden, die u.a. auch in die Ethnologie und in andere Kulturwissenschaften Eingang gefunden haben:

  • das Verstehen durch Einordnung,
  • das Verstehen durch Abgrenzung,
  • das Verstehen durch Aneignung und schließlich
  • das Verstehen durch Anerkennung.

Auf diese Weise findet M. Prettenthaler 4 Perspektiven des Ökumene-Lernens auf der Inhaltesebene:

  • Lernen über die anderen durch Einordnung
  • Lernen über die anderen durch Abgrenzung
  • Lernen über die anderen durch Aneignung
  • Lernen über die anderen als Anerkennung

Neben dem Inhaltslernen gibt es für M. Prettenthaler auch das "Ökumene-Lernen als Beziehungslernen". Dabei rückt die Frage der (konfessionellen) Identität in das Zentrum des Interesses. Auf dem Hintergrund der (post-)modernen Indentitätsdebatte, die eine "mehrdimensionale multiple Identität" annimmt, ergeben sich neue Möglichkeiten in Richtung einer konfessionellen Identitätsfindung als "Beheimatung und Begegnung". Damit wird die Frage nach "(konfessioneller) Identität oder Identifikation" insbesondere im ökumenischen Dialog in neuer Weise virulent. In Rückgriff auf das Dialogkonzept von B. Asbrand, in dem das Individuum auf das Fremde angewiesen ist, um die eigene Identität zu finden, gleichzeitig aber normativer Orientierung bedarf, wird der Bezug zu einer "existentiellen" Hierarchie der Wahrheiten (K. Rahner) hergestellt und ein qualitatives Identitätsverständnis postuliert. In einem weiteren Schritt wird das beziehungsorientierte Ökumene-Lernen auf die Problematik der kirchlichen Majorität-Monoritäten-Problematik hin weitergeführt. Schließlich werden in einem nochmaligen Exkurs in Auseinandersetzung mit dem "Ökumenischen Lernen" (Arbeitshilfe EKD) Übereinstimmungen und Unterschiede mit dem von der Autorin favorisierten Ökumene-Lernen sichtbar. Abschließend formuliert die Autorin - statt eines zusammenfassenden Resümees - "Thesen für ein Ökumene-Lernen im Religionsunterricht in Österreich". Dabei kommen folgende Dimensionen zur Sprache:

  • Ökumene-Lernen ist eine existenzielle Verpflichtung aus dem Evangelium.
  • Ökumene-Lernen ist vielfältiges Lernen und muss sich an den konkreten Bedingungen orientieren.
  • Ökumene-Lernen will identitätsförderndes Lernen sein.
  • Ökumene-Lernen ist dialogorientiertes Lernen.
  • Ökumene-Lernen ist schließlich auch korrelatives Lernen, weil es ein Lernen in Beziehungen ist.
  • Ökumene-Lernen im Religionsunterricht kann nur gelingen, wenn es als Inhalts- und Beziehungslernen den SchülerInnen die Gelegenheit gibt, über andere, mit und von anderen zu lernen.

Ein Anhang zum ökumenischen Lernen bzw. zum Thema Ökumene in den unterschiedlichen Lehrplänen der Kirchen, ein Abkürzungsverzeichnis und ein ausführliches Literaturverzeichnis (216 - 240) und der Lebenslauf schließen die Arbeit ab.

Jadranka Mrcela:Ist das eucharistische Geheimnis lebensrelevant? Grundlagen einer Eucharistiekatechese im ekklesiologischen Kontext Kroatiens.
Innsbruck, Februar 2002 (259 Seiten und 42 Seiten Anhang).

Die Arbeit begründet die Eucharistiekatechese als Elternkatechese im religiösen Kontext Kroatiens. Eucharistie wird als Mitte kirchlichen Handelns, als Zentrum der Katechese und als theologische Perspektive zur Wahrnehmung der Alltagskommunikation in der Familie verstanden.

Der erste Teil der Arbeit ist den Grundlagen der Familienkatechese - als eine solche wird die Eucharistiekatechese gesehen - gewidmet. J. Mrcela geht zunächst vom Katecheseverständnis der postkonziliaren katechetischen Dokumente (Evangelii nuntiandi, Catechesi tradendae, Allgemeines katechetisches Direktorium und Radosno navještanje evandelja i odgoj u vjeri) aus. Während Katechese im engeren Sinn die Weitergabe von Glaubenswissen meint, wird Katechese im weiteren Sinn als kommunikativer Vorgang der Vermittlung und Bezeugung christlicher Lebenshaltung und Glaubensdeutung beschrieben. In ihrer christo-zentrischen Ausrichtung geht es der Katechese um die Begegnung mit Jesus Christus speziell auch in der Feier der Mysterien. Die Autorin sieht die Neuorientierung der Katechese in Kroatien in der Erneuerung der Gemeinden, welche eine ‚familiäre Kirchlichkeit' in der Gemeinde zum Ziel hat, und als solche ihre Vollständigkeit im Sonntagsgottesdienst erhält.

Der zweite Teil besteht in einer quantitativen und qualitativen Untersuchung zur sozio-religiösen Situation in Kroatien. Gleichzeitig behandelt das Kapitel auch eine eigene kroatische Studie zu Glaube und Moral im kroatischen Volk. Es zeigt sich, dass die eucharistische Erziehung Aufgabe der Eltern sein sollte, ein großer Teil der Eltern aber ohne enge Kirchenbindung ist. Die Gemeindekatechese dient nicht in erster Linie der Beziehung zur Gemeinde sondern dem Leben der Familie. Zwischen Gemeindekatechese und Religionsunterricht besteht eine ergänzende aber nicht gleichwertige Rolle für die religiöse Erziehung. Das aktuelle Gemeindeleben ist Ausgangspunkt und Voraussetzung der Elternkatechese. Die Zusammenarbeit mit den Laien in der Gemeinde steckt in den Kinderschuhen. Eine theologisch-kriteriologische Auseinandersetzung mit den wichtigsten Untersuchungsergebnissen aus katechetischer Perspektive wird im dritten Teil der Arbeit weitergeführt. Die markantesten Ergebnisse des Vergleichs bestehen darin, dass es eine signifikant hohe Wertschätzung des Glaubens, des Sakramentenempfanges und speziell der Eucharistie in Kroatien gibt, die aber keineswegs mit der tatsächlichen religiösen Praxis übereinstimmt. Es gibt offenbar mehr "Traditionalisten" als praktizierende KatholikInnen. In der Zeit des Kommunismus stellte die katholische Kirche die einzige weltanschauliche Alternative zum Sozialismus dar. Die gesellschaftliche Verankerung der Kirche ist auch in Kroatien zurückgegangen. Phänomene der Pluralisierung, Individualisierung, Differenzierung und Säkularisierung sind deutlich zu spüren. In Folge der Privatisierungstendenz wird die Rolle der Eltern für die Religiosität der Kinder immer wichtiger. Das entstandene weltanschauliche Vakuum in der Gesellschaft wird durch quasi religiöse Formen wie Esoterik gefüllt. Die Basis für das kirchliche Engagement der Eltern ist die Gemeinde. Es besteht der Bedarf nach einer umfassenden Familienkatechese während der Erstkommunionvorbereitung der Kinder. Eine besondere Spannung ergibt sich im Hinblick auf die Praxis der Eucharistiekatechese im Zusammenhang mit der Gemeindeleitung.

Im vierten Teil der Arbeit verortet J. Mrcela die Eucharistiekatechese im ekklesiologischen Kontext. Sie greift dabei die Hypothesen der Ergebnisse der sozio-religiösen Untersuchung auf und setzt sich auf der Basis der theologisch-katechetischen Kriteriologie mit der Perspektive einer eigenständigen (praktischen) Theologie der Eucharistiekatechese in Kroatien auseinander. Dazu wählt die Autorin zunächst eine fundamentaltheologische Perspektive. Christliches Glauben wird insbesondere in seiner unentschränkbaren Zusammengehörigkeit von fides quae und fides qua creditur begründet. Das Phänomen distanzierter Kirchlichkeit wird als "Schicksalskreuz" der Kirche ekklesiologisch diskutiert. Zentral für die fundamentaltheologische Perspektive wird das Kirchenverständnis der Communio-Ekklesiologie und ihrer unterschiedlichen Deutungen. Die zweite Perspektive, unter der die Autorin die empirische Diagnose diskutiert, ist eine praktisch-theologische. Dabei geht es zunächst um Überlegungen zur Gemeindeleitung, eine Problematik, die sich in der empirischen Untersuchung als besonders relevant erwiesen hat. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Frage von Führung und Leitung erörtert. Die Autorin unterscheidet zwischen dem Leiten der Gemeinde und dem Leiten in der Gemeinde und bringt die Communio-Ekklesiologie mit praktisch-theologischen Folgerungen für die Gemeindeleitung zusammen. Sie begründet eine communiale und kommunikative Gemeindeleitung, die bestimmte sozial-ethische Prinzipien, wie das Personalitätsprinzip, das Subsidiaritätsprinzip, das Solidaritätsprinzip und das Gemeinwohlprinzip realisiert. Es geht der Autorin um die Einführung in eine eucharistische Spiritualtiät, um das liturgische Anliegen der Eucharistiekatechese, um den gemeinschaftlichen Charakter der Eucharistiekatechese und um deren diakonische Dimension.

Elmar Fiechter-Alber: Welche Ethik in der Schule?  : Hermeneutische Grundlagen ethischen Lehrens und Lernens aus Anlass des Schulversuches "Ethik" in Österreich.
Dissertation, Innsbruck, 2001.- 289 Seiten und Anhang (ca. 40 Seiten).

Mit der versuchsweisen Einführung des Ethikunterrichtes an österreichischen Schulen wurde die Krise der öffentlichen, sittlichen, religiösen und sozialen Erziehung in der Schule sichtbar. Angesichts einer Entkonfessionalisierung ethischer Erziehung innerhalb einer pluralen Gesellschaft stellt sich die Frage, worin ethische Bildung grundgelegt sein könnte. Wenn schon der liberale Staat als Träger öffentlicher Erziehung nicht in dem Maße auf ein dichtes ethisches Bezugssystem zurückgreifen kann, wie es Religionsgemeinschaften als inhaltliche Träger des konfessionellen Religionsunterrichtes zugesprochen wird, so verschärft sich die Frage angesichts der multikonfessionellen und multikulturellen Situation in den einzelnen Schulen und Schulklassen. Muss sich Ethikunterricht mit einer wertneutralen und inhaltlich entsprechend "dünnen" Ethik zufrieden geben? Auf dem Hintergrund des medialen Diskurses um den Ethikunterricht, wird in der vorliegenden Arbeit die Frage untersucht, welches Ethikverständnis die den Schulversuchen zu Grunde liegenden Lehrpläne bestimmt, und welche Ethikkonzepte heute grundsätzlich zur Debatte stehen. Die Untersuchung geht von der These aus, dass die Schule selber ein Ethik generierender Lernort ist, in dem aus der Perspektive unterschiedlicher Ethikkonzepte gehandelt wird.

Martina Kraml: Miteinander Essen und Trinken : Kulturtheoretisch-theologische Prolegomena für die Mahlkatechese.
Dissertation, Innsbruck, 2001.- gebunden, 222 Seiten.

In einem langen Anmarsch über sechs Kapitel begründet die Autorin ihre anthropologische Grundperspektive, den Menschen als Handelnden, Glück und Sinn Suchenden zu verstehen. Sie tut dies in klarer Abgrenzung zu antiken und (post-)modernen naturalistischen Konzeptionen. Im Blick auf den Gegenstand der Untersuchung, das miteinander Essen und Trinken als das zentrale christliche Orientierungssymbol, muss zunächst das Verständnis vom Menschen, von Natur und Kultur und schließlich von der Gottesrede offengelegt werden. Handlungstheoretische Unterscheidungen ermöglichen eine kulturtheoretische Sicht von Essen und Trinken, welche einen kritischen Blick auf den diesbezüglichen neuen Naturalismus in der Ernährungswissenschaft u.ä. wirft. Das Kommunikationsgefüge von Essen und Trinken in seiner sozialen Bedeutung wird erschlossen. Kulturtheoretische und theologische Unterscheidungen im Hinblick auf die Suche nach Sinn und Glück des Menschen lassen nach dem "Blick" als Metapher für lebenstragende Orientierungen fragen.

Die inhaltliche Vergewisserung bedarf einer methodisch-wissenschaftlichen. Katechetik als Wissenschaft (=kulturelle Tätigkeit) in ihrem Zusammenhang mit der Lebenswelt sowie in Korrelation und Abgrenzung zu anderen Wissenschaften wird als theologisches Handeln begründet. Katechetisches Handeln als theologisches Orientierungshandeln bedarf im Hinblick auf miteinander Essen und Trinken einer spezifischen hermeneutischen Klärung. Sie besteht in einer Hermeneutik endeetischer Kommunikationsformen, in der Konnotationen, Methaphern- und Symbolverständnis eine besondere Rolle spielen.

Der spezifische hermeneutische Zugang ermöglicht es im siebten Kapitel Essen und Trinken als Orientierungszeichen zu begründen. Dies geschieht in kulturanthropologischer und in bibeltheologischer Perspektive. In den Essen Jesu bis hin zur letzten Mahlgemeinschaft, speziell in seiner Einladung an die Ausgeschlossenen, zeigt die Autorin im achten Kapitel (184 - 195) das Spezifikum des Mahlhandelns Jesu auf. Es geht dabei, wie im neunten Kapitel (197 - 207) dargestellt wird, um ein Symbolhandeln als Verdichtung und damit auch als Provokation des Konfliktes um das Mahl von Jesus bis heute.

Die mahlkatechetischen Herausforderungen im Schlusskapitel erschließen den Ertrag der kulturtheoretisch-theologischen Prolegomena für die Mahlkatechese als Einführung in das "neue Sehen". Dabei kommen das Verhältnis von Kirche und Katechese und konkrete Folgerungen für die Formen theoretisch- und praktisch- katechetischen Handelns deutlich ins Spiel. Das gnadentheologisch begründete "geschenkte Wir", das im eucharistischen Mahl zum Ausdruck kommt, verbietet alle subjektgefährdenden geschlossenen Konzepte der Eucharistiekatechese.

Ulrike Greiner: Der Spur des Anderen folgen? : Religionspädagogische Theoriekritik aus der Perspektive des Fremden.
Dissertation, Linz, Juli 1998.- gebunden, 287 Seiten und Anhang (Textmaterial; ca. 90 Seiten).

Mit der Thematik des Fremden beschäftigt sich die Religionspädagogik bisher fast ausschließlich im Kontext interkulturellen und interreligiösen Lernens. Dabei kommt der grundsätzliche kulturtheoretische Diskurs zum Fremden als Krisenfigur der Spätmoderne oft ebenso wenig in den Blick wie die soteriologische Bedeutung dieser Kategorie im Hinblick auf die Heilssehnsucht heutiger Menschen und den Erlösungsanspruch christlichen Glaubens. Die vorliegende Arbeit wird von der Autorin selbst als "der Versuch einer neuen theologisch-religionspädagogischen Theorie des Fremden, die über die gegenwärtige Beschäftigung mit der Thematik des Fremden im Bereich des interkulturell-interreligiösen Lernens hinausgreifen möchte" verstanden.

L. Chinnappan: Interreligious Faith Formation in the Indian Context : An attempt toward building basic human Communities.
Dissertation, Innsbruck, 1998.- gebunden, 322 Seiten.

Die indische Kirche steht vor einer besonderen Herausforderung: Wie kann eine interreligiöse Praxis der Gemeinden theologisch verantwortet gelebt werden? Der Autor diskutiert auf der Grundlage der spezifischen gesellschaftlichen und religiösen Situation und der kirchlichen Entwicklung Indiens und in Auseinandersetzung mit einschlägigen kirchlichen Dokumenten und praktisch-theologischen Ansätzen die Möglichkeit von interreligiöser Glaubenserschließung in "basic human Communities".

India is one of the greatest democratic countries in the world. India houses eight major religions of the world an many tribal communities with their own religions. Massive poverty, religious pluralism and caste discrimination have been a great challenge to communitiy building and communitiy living. This study attempts to find ways and means to build up inter-religious basic human communities with the many native religions and with Christian message.

In order to build up basic (Christian) human communities there is an urgent need for a pedagogy of inter-religious dialogue between and among religions. Inter-religious dialogue aims to provide forums for communal search to combat the above said challenges and difficulties. This dialogue needs to be intra-religious among the Christian communities before venturing for the inter-religious dialogue with the neighbours of other faiths. Pedagogy of intra-religious and inter-religious dialogue in view of building communities is an attempt to create space and time for mutual enrichment through religious and God experiences.

In my paper I want to show that this kind of inter-religious dialogue aims at basic dialogical inter-religious communities based on a communal attempt for the Reign of God for a greater communion an well being among the people of India.

Regina Brandl: Supervision im im System Kirche. Eine religionspädagogische Untersuchung, Innsbruck 2003, gebunden, 258 Seiten.

Supervision ist in den christlichen Kirchen des deutschen Sprachraums weit verbreitet. Sie gilt als anerkannte Praxis, mit der das berufliche Engagement kirchlicher MitarbeiterInnen professionell begleitet wird. Auf diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der theologischen Bedeutung von Supervision. Ihr wird in drei Schritten (Kapiteln) nachgegangen.

-   Praktische Theologie als Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungswissenschaft
-   "Integrative Supervision" als konkretes Beispiel einer Supervisionspraxis
-   Supervision in der Kirche als interdisziplinäres Praxishandeln.

Hannes Wechner: Erlebnispädagogik - Modetrend oder neuer Impuls zum Glauben-Lernen? Differenzierende religionspädagogisch-theologische Untersuchungen des Erlebens im Hinblick auf Event und Erlebnispädagogik, unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck, 2003

Die Erlebnispädagogik hat aich in das kirchliche Handeln, speziell in die Jugendarbeit  Eingang gefunden. Die fordert zu einer kritischen theologischen bzw. religionspädagogischen Würdigung des Ansatzes und einer differenzierten Rezeption im kirchlichen Handeln heraus. In der Arbeit wird dies durch eine differenzierende Untersuchung des Erlebens im Hinblick auf Event und Erlebnispädagogik geleistet.

Wechners Reflexion erfolgt in vier Schritten:
-   Untersuchung der Bedeutung des Events in der Gesellschaft
-   Beschreibung des Phänomens des Erlebnisses mit einer besonderen Schwerpunktsetzung auf das religiöse Erlebnis
-   Darstellung der Erlebnispädagogik
-   Kritische theologische bzw. religionspädagogische Rezeption der Erlebnispädagogik.

Markus Schwaigkofler: Das Drama der Missverständnisse. Zur Grammatik kirchlichen Begegnungshandeln im Kontext der Taufpraxis der Katholischen Kirche Vorarlbergs, unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck 2004, 352 Seiten (mit Anhang)
Das lebens- und glaubensbedeutsame kirchliche Handeln spielt sich nicht zuletzt in alltäglichen Begegnungsszenarien zwischen kirchlichen Amtsträgern und so genannten Laien ab. Die Taufgespräche zur Klärung des Taufwunsches der Eltern und zur Vorbereitung auf den Sakramentenempfang des Kindes stellen ein typisches kirchliches Begegnungshandeln dar. Die Studie widmet diesem Begegnungsszenario eingehende empirische und theologische Aufmerksamkeit. eine solche Mikrostudie eröffnet neue Einsichten zur Grammatik kirchlichen Begegnungshandelns am Beispiel der Taufpraxis der Katholischen Kirche Vorarlbergs.

Die Dissertation ist erschienen als Bd. 4 der Reihe Kommunikative Theologie - interdisziplinär / Communicative Theology - Interdisciplinary Studies, hg. v. B. Hinze, B. J. Hilberath, M. Scharer.

Christoph Drexler: Konflikt als Ort der Gnade? Eine Reflexion der theologischen Bedeutung von Konflikten in praktischer Absicht, unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck 2005

Teresa Peter: Von der Angst zu gehen und vom Gehen in der Angst. Angsterfahrungen als Herausforderung für theologisches Denken, Reden und Handeln, Innsbruck 2005
Die Dissertation ist erschienen als Bd. 5 der Reihe Kommunikative Theologie - interdisziplinär / Communicative Theology - Interdisciplinary Studies, hg. v. B. Hinze, B. J. Hilberath, M. Scharer

Andreas Pável: Mit Suchtkranken Seelsorge lernen. Kommunikativ-theologische Unterstützungskonzepte für die Aus- und Weiterbildung von SuchtkrankenseelsorgerInnen, unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck 2007

Sigrid Strauß: "Gegrüßet seist du, Maria, um die 50...!" Eine ressourcenorientierte Auseinandersetzung mit der Situation von Frauen in den Wechseljahren aus theologischer Perspektive, unveröffentlichte Dissertation, Innsbruck 2008

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2. Aktuelle Forschungsvorhaben
2.1. Habilitationen
  • Dr. Monika Prettenthaler, Graz: Versuch einer theologisch-religionspädagogischen Hermeneutik der kindlichen Psychodynamik nach der Trennung/Scheidung der Eltern
  • Dr. Martina Kraml, Innsbruck: Begleitung qualitativ-empirischer Qualifizierungsarbeiten in der Theologie
2.2. Dissertationen
  • Dipl. theol. Andreas Boßmeyer: Was geschieht am Grab? Kommunikation in Trauer- / Abschiedssituationen
  • Mag. Siegfried Springsguth: "Schweigen und in Freiheit lieben" - Perspektiven einer zukunftsfähigen christlichen Identität in einer multikulturellen Gesellschaft mit Blick auf Biografie und Schriften von Thomas Merton
  • Dipl. theol. Konrad H. Blüml: "Was Gott verbunden hat..." oder wie geht das: Einander trauen lernen - jenseits des Verstehens? Beziehungsspiritualitäten junger Paare und Kommunikative Theologie
  • Mag. Maria Juen: Die ersten Minuten des Unterrichts. Skizzen einer Kairologie des Anfangs aus kommunikativ-theologischer Perspektive
  • MMag. Gerd Forcher: "Extra consilium nulla salus". Beratungsformate und theologisches Denken
  • Mag. Thilo Grund: Prolegomena einer theologiegeleiteten Didaktik für den Religionsunterricht an Polytechnischen Schulen
  • Mag. Harald Klingler: Heilsam Autorität sein
  • Mag. Hildegard Falch: Von der unverbindlichen Teil-Nahme an Kirche zur verbindlichen Teil-Habe am Miteinander Kirche Sein
  • MMMag. Alexander van Dellen: Religion in der Schule? Bausteine einer diakonischen Präsenz von Religion in öffentlichen Schulen
  • Cornelia Uhrig: Kontemplation lehren in pluraler Situation?

 

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Pastoraltheologie

1. Abgeschlossene Dissertationen
Nachname Vorname Titel Ort Jahr
KLEIN Irmgard CH. Ganze Welt. Gelebte Schöpfungstheologien - eine frauenspezifische Studie anhand bäuerlicher Lebensgeschichten im Tiefland Boliviens Innsbruck 2014
MALIMA Peter George The Participation of the Laity in the Life and Mission of the Church. A Pasoral Challenge in the catholic Diocese of Musoma, Tanzania Innsbruck 2014
SCHMITT Artur Für eine Vielfalt der Charismen. Die ministérios nao ordenados der brasilianischen Kirche als Anregung für eine Neuordnung der Dienstämter in den Gemeinden der Diözese Bozen-Brixen Innsbruck 2012
TSIAFRY Lalao Soa Les Capucins d'Alsace à Madagascar. De l'é tablissement controversé à l'implatatio Ordinis (1932-1937) Innsbruck 2012
WEIFFEN Ilsemarie Beziehung verändert. Spiritualität der Ordensgemeinschaft des Sacré-Coeur und Frauen spezifische Pastoral - Chancen und Herausforderungen Innsbruck 2012
MASSANGU Alex The Locality of the church
Small Christian Communities in Eastern Africa an din the Catholic Diocese of Tanga, Tanzania
Innsbruck 2011
NOTDURFTER Alexander “Wurzeln in die Zukunft”. Zum Umgang mit Zielen in Pfarrgemeinden. Empirisch-rekonstruktive Einblicke und sozialwissenschaftliche Perspektiven,   communioekklesiologische Eckpunkte und pastoraltheologische Anmerkungen. Innsbruck 2010
DWIWIBOBO Gregorius   Hertanto “Damit die Herzen derer sich wandeln, die sie bedrängen und unterdrücken.” Versöhnung durch Bekehrung des Herzens aus dem Blickwinkel der Dramatischen Theologie. Innsbruck 2009
PALE-LANGHAMMER Elke „Ist Gott drin?“ Erfahrungen der Gottespräsenz im pastoralen Alltag von (Gemeinde-) Seelsorgerinnen. Innsbruck 2009
VADAPPURAM Jose Towards a local Tribal Church: Attempts at a New Way ofInculturated Evangelisation among the Santals of Jhardkhand und West Bengal Innsbruck 2009
MYINGA Ponsiano   G. Towards a Mature Tanzanian Christian Community. Traditionell roots for the Growth of Christian Faith. An Exemple from ther Catholic Diocese of Iringa. Innsbruck 2008
ARULDOSS Lawrence "Faith Sharing Communities". A New Pastoral Option to Promote Stable Families in the Diocese of Ahmedabad. Innsbruck 2007
PAVEL Andreas Mit Suchtkranken Seelsorge lernen. Kommunikativ-theologische Unterstützungskonzepte für die Aus- und Weiterbildung von SuchtkrankenseelsorgerInnen. Innsbruck 2007
XAVIER Johney The Christology of Bede Griffiths in the Light of Dominus Jesus. Innsbruck 2007
PHAM Ngoc Hai Eucharistie als Koinonia im Licht der Anamnese, Epiklese und Prosphora. Innsbruck 2006
BÖSCH Eleonora "Die Welt ist Gottes so voll". Exerzitien im Alltag: Ignatianische Impulse für eine zeitgemäße Pastoral. Innsbruck 2005
KREUTZER Ansgar Kritische Zeitgenossenschaft. Konturen einer kontextuellen Theologie für die moderne Gesellschaft in Auseinandersetzung mit der Pastoralkonstitution Gaudum et Spes. Freiburg 2005
UDEANI Monika Auferbauung – eine vergessene Dimension der Gemeindeleitung. Ansätze zu einer neuen Praxis und Spiritualität des Gemeindeleitens. Innsbruck 2005
ACKAH James Yamekeh Understanding the Eucharistic Theology against the Background of Contemporary African Theology. The Eucharist as Sacrifice and Meal vis-à-vis the akan Concept of Sacrifice and Communal Meal. Innsbruck 2004
ALBRECHT Christoph Den Unterdrückten eine Stimme geben. Das Lebenszeugnis von P. Luis Espinal SJ und sein Eintreten für eine prophetische Kirche. Innsbruck 2004
ARACKAL Davis Hindu-Christian Dialogue and Inculturation. For Inter-religious Harmony in India: A Theological Search in the Life and Writung of Bede Griffiths. Innsbruck 2004
BUSCHAUER Norman Edwin Fasching 1909 – 1957. Die Kirche gehört in die Welt wie das Salz in die Suppe. Innsbruck 2004
EZE Ikechukwu Being a Christian in Igbo Land. The Challenges of deepening the Christian faith within the Igbo cultural context. Innsbruck 2004
NWANKWO Peter Okechukwu Social Development in rural Communities Soth-Eastern-Nigeria: A Mission of charity. Linz 2004
TAMÀS Roland Das Schicksal des Reiches. Zur Theologie der medial strukturierten Welt. Innsbruck 2004
BÖHM Thomas Religion durch Medien. Kirchliches Engagement in den Medien und die "Medienreligion": Eine problemorientierte Bestandsaufnahme und Konturen einer theologischen Hermeneutik. Innsbruck 2003
DADAS Slawomir Versöhnte Verschiedenheit. Vielfalt als pastorale   Herausforderung für die Einheit der Kirche am Beispiel der Diözese Linz. Innsbruck 2003
KELLNER Gerhard Paare im Übergang zur Elternschaft. Religionspädagogische Perspektiven einer kommunikativen kirchlichen Bildungspraxis. Habilitation Innsbruck 2003
KUTSCHERA Rudolf Das Heil kommt von den Juden. Untersuchungen zu den Heilsbedeutungen Israels nach Joh 4,22b. Innsbruck 2003
LOURDUSAMY Siluvaimuthu Paul Christian Marriage in a Caste-Based Pluralistic Society. Towards a Study of Radivasi Marriage Customs and Ceremonies for a Contextualised Theology of Marriage. Innsbruck 2003
ZATYRKA Alexander Autochthonous Church and its Ministries in the Bachajón Mission, Chiapas, Mexico Innsbruck 2003
FUENTES ORTIZ Juan Carlos "Befreiung" im christologischen Denken von Jon Sobrino. Aspekte zum Begriff "Erlösung". Innsbruck 2002
MRČELA Jadranka Ist das eucharistische Geheimnis lebensrelevant? Grundlagen einer Eucharistiekatechese im ekklesiologischen Kontext Kroatiens. Innsbruck 2002
PANHOFER Johannes Hören, was der Geist den Gemeinden sagt. Die Rezeption des Leitungsmodells nach c. 517 § 2 durch das Volk Gottes am Beispiel von drei Pfarrgemeinden der Diözese Innsbruck – Eine empirisch-theologische Studie. Innsbruck 2002
ROHRSCHEIDT Bernhard   v. Bittet also den Herrn der Ernte. Die Bestimmungen über die Priesterausbildung in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils und in der nachkonziliaren Gesetzgebung. Innsbruck 2002
SCHWARZ Detlef Schneeflocken im Frühling. Das Kind im Krankenhaus – ein pastoraltheologisches Modell als   Plädoyer für eine praxisorientierte Klinikseelsorge für Kinder. Innsbruck 2002
SOLO KEWUTA Markus Gottesbild in Ostflores zwischen Tradition und Jesus Christus. Innsbruck 2002
SOLOMON Paul Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Impulse für die Arbeit mit Jugendgruppen in der Diözese Iasi (Rumänien). Innsbruck 2002
EZE Uchenna A. Jesus Christ the Ancestor. An African Contextual Christology in the Light of the Major Dogmatic: Christological Definitions of the church from the Council of Nicea (325) to Chalcedon (451). Innsbruck 2001
FRIESL Christian Krise und Kairos. die sozioreligiöse Lage als Herausforderung für Praktische Theologie und pastorales Handeln. Habilitation Wien 2001
KODITHOTTAM George Inter-religious Marriage and Indissolubility. Jesus' Prohibition of Divorce: A Law for Christians or a Gospel Challenge for all? Innsbruck 2001
PRÜLLER-JAGENTEUFEL Veronika Werkzeug und Komplizin Gottes. Hildegard Holzers Wirken im Seminar für kirchliche Frauenberufe 1945-1968. Eine feministische praktisch-theologische Untersuchung zur Geschichte der Seelsorgehelferinnen in Österreich. Innsbruck 2001
SKORULSKI Krzysztof "Den Seelen helfen." Pastoraltheologische Ansätze der frühen Jesuiten. Innsbruck 2001
VALLUVASSERY Clement Christus im Kontext und Kontext in Christus. Ein Versuch einer Vermittlung zwischen der chalcedonensischen Formel und den neuen Entwicklungen in der indischen Christologie am Beispiel von Raimon Panikkar und Samuel Rayan. Innsbruck 2001
AIGNER Maria   Elisabeth Diakonisch orientierte Wissenschaft. Der praktisch-theologische Beitrag zur gesellschaftlichen Relevanz von Theologie. Innsbruck 2000
ENGLYSHE Anthony   Justice Being Church in Ghana. A Model of Small Christian Communities based on the Akan Extended Family System: An Inculturated Practical Theology. Innsbruck 2000
GOMEZ George   John Beyong Gender Discrimination. The Indian Women's Search for Human Dignity. Innsbruck 2000
HARTL Christian Wir aber predigen Christus den Gekreuzigten. Spuren der Kreuzesspiritualität Julius Kardinal Döpfners in seinem Leben und in seiner Verkündigung. Innsbruck 2000
WALDER Josef "Dialog für Österreich" – ein synodaler Vorgang? Innsbruck 2000
GRAZIOLI Cristina Wenn die Nacht zu lange wird ... Lebensbejahung und Suizid. Innsbruck 1999
IFEMEJE Charles   Okechukwu Unabhängige afrikanische Kirchen. Eine seelsorgerische Herausforderung für die Kirche in   Igboland – Nigeria.   1999
PATSCH Jakob Gleichgeschlechtliche Liebe – eine Herausforderung für christliche Ethik. Innsbruck 1999
SCHALL Franz Störungen als Herausforderungen begreifen. Zum Umgang mit Störungen aus der Sich der   Themenzentrierten Interaktion. Innsbruck 1999
SCHNEIDER Sebastian Für eine Pastoral der Aufmerksamkeit. Der Beitrag des Pastoralseminars für eine subjektfördernde Seelsorge. Innsbruck 1999
UZOR Chika J. Living between two Worlds: Intrapersonal Conflict among Igbo Seminarians in Nigeria Innsbruck 1999
AROCKIAM Alangaram SJ Christ of the Peoples of Asia. Towards an Asian Contextual Christology. Based on the documents of Federation of Asian Bishop’s Conferences. Innsbruck 1998
NAGY-GYÖRGY Attila Einübung in den Glauben. Ansätze zu einer Neuorientierung der Studentenpastoral in Siebenbürgen (Rumänien). Innsbruck 1998
WINTER Sr. Elisabeth Thérèse Weltliebe in gespannter Existenz. Grundbegriffe einer säkularen Spiritualität im Leben und Werk von Simone Weil. Innsbruck 1998
BIEL Robert Lebens- und Todeszeichen der Kirche in Polen nach der Wende. Im Spiegel der Hirtenbriefe der polnischen Bischofskonferenz und der Berichte der Herder-Korrespondenz. Innsbruck 1997
FINDL-LUDESCHER Anna Stützen kann nur, was widersteht. Ida-Friederike Görres – ihr Leben und ihre Kirchenschriften. Innsbruck 1997
BÜRGLER Bernhard Porneia. Die geistliche Lehre des Evagrios Pontikos von der Unzucht und ihre Bedeutung für heute - dargestellt an einem Abschnitt aus dem Traktat über die acht Gedanken. Innsbruck 1996
UGWU Chinonyelu Moses Heilung in der Nigerianischen Kirche. Eine pastoral-psychologische Untersuchung. Innsbruck 1996
GONSKA Bernard Die 2. polnische Plenarsynode und die pastoralen Aufgaben der Kirche nach dem Ende des Kommunismus. Auf dem Weg von der Volkskirche zu einer Communio-Kirche. Innsbruck 1995
HAAS Reinhold Christliche Leidensdeutung. Zur Theodizeefrage und ihrer pastoraltheologischen Relevanz. Innsbruck 1995
PARATHAZHA Martin George Seelsorglicher Umgang mit depressiven Menschen. Modell und theoretische Grund­lagen therapeutischer Pastoral. Innsbruck 1995
DURAN Eduardo M. Die Zukunft der Gruppen oder die Gruppen der Zukunft im kirchlichen Bereich. Innsbruck 1994
IKECHUKWU Ani Die befreiende Versöhnung. Die christliche Heilsbotschaft der Sündenvergebung in ihren heilsgeschichtlich-politischen Zusammenhängen bei Ernst Michel. Innsbruck 1994
ONWUCHEKWE Samuel OGBANJE – A Pastoral Challenge to Igbo Church. Innsbruck 1994
STRASSMANN Bruno Die Ehetheologie bei Theodor Bovet. Bovets Ehetheologie im Kontext seines Den­kens und seiner Biographie. Innsbruck 1994
THAYIL Joseph Child Labour in India and the Social Teaching of the Church. Innsbruck 1994
KERSCHBAUMER Florian Die Erzpfarre Lajen und ihre Geschichte. Innsbruck 1993
NICOLA Rolf-Peter Trinität und zwischenmenschliche Kommunikation. Die Wesens- und Beziehungs­eigentümlichkeiten des dreifaltigen Gottes als Orientierungsrahmen für die Ver­wirklichung des Menschen. Innsbruck 1993
SCHAAF Michael Joseph Die Salesianer Don Boscos und ihre pädagogische Leitidee. Innsbruck 1993
BAUMANN Klaus Das Unbewußte im moralischen Subjekt. Anthropologische Elemente der modernen Psychologie. Rom 1992
FINDL Hubert Tourismus und Identität. Eine pastoraltheologisch orientierte Qualitativstudie über die Auswirkungen des Tourismus auf die Bereisten. Innsbruck 1992
GIMPL P. Herbert Volksreligiosität und Pastoral im andinen Peru Innsbruck 1992
WILLI Peter Sünde und Bekehrung in den Predigten und Tagebüchern John Henry Newmans. Innsbruck 1992
GÖGELE Rainer Entwicklungen in der Bevölkerung und im Gottesdienst der Pfarre Mäder seit 1950. Innsbruck 1991
KUFULU Mandunu Joseph Das "Kindoki" im Licht der Sündenbocktheologie. Versuch einer christlichen Be­wältigung des Hexenglaubens in Schwarz-Afrika. Innsbruck 1991
LENNAN Richard The Dynamics of Change: A Study in the Ecclesiology of Karl Rahner. Innsbruck 1991
RÄDLER Peter Das Beichtgespräch als Dienst an der Versöhnung. Ein Beitrag zur Klärung des Begriffs "Beichtgespräch" und zur pastoraltheologischen Begründung seiner Praxis. Innsbruck 1990
WAIBEL Gerhard Umgang mit Angst in der Krankenhausseelsorge. Graz 1990
BECKER Kenneth Leo Carl Gustav Jung und die Exercitia Spiritualia des Ignatius von Loyola. Eine Dar­stellung und Kritik aufgrund Jungs Vorlesungen und Schriften. Innsbruck 1989
GESER Wilhelm Psychologische Analyse der Gründe für Amtsniederlegungen katholischer Priester. Innsbruck 1989
TISSAFI Fatima Jaouhari Die Exerzitien des Ignatius von Loyola. Hilfe für heutige Glaubens- und Lebenspraxis. Bern 1987
BADER Günther Grund- und Werthaltungen in der Gesprächspastoral. Zur Funktion und Bedeutung klassischer Tugenden und gesprächstherapeutischer Verhaltensmerkmale in einer redemptiven Konzeption seelsorglicher Gesprächsführung. Innsbruck 1981
MOYNIHAN Robert   N. Das Selbstbild als einer der motivierenden Faktoren bei der Berufswahl der Priester. Innsbruck 1978
RUNDSTUCK Josef Der schulische Religionsunterricht in Österreich. Eine historische Untersuchung der Entstehungssituation und der Entwicklung des Unterrichtsfaches Religion   in der österreichischen Schule im 18. Jahrhundert. Innsbruck 1975
HELBOK Hugo Zum Kirchenbild im Religionsunterricht. Untersuchung zur Darstellung der Lehre von der Kirche in österreichischen, französischen und deutschen Religionsbüchern an Mittelschulen aus der Nachkriegszeit. Innsbruck 1974
TRAUSNITZ Karl-Heinz Glaubensbegründung an den allgemeinbildenden Höheren Schulen. Innsbruck 1973
AIGNER Josef Anton SJ Priesterbild und Priesterberuf. Eine Untersuchung bei Jugendlichen des J.F.Kenne­dy-Hauses. Innsbruck 1972
AMMERING Josef Zur Geschichte und Struktur der Katholischen Arbeiterjugend Österreichs. Innsbruck 1972
PETERS Burkhard Die "Kleine Gruppe" im Bereich der Ehe- und Familienpastoral. Modellanalysen und Funktionsklärung. Innsbruck 1972
MAIR Josef Der Religionsunterricht an den Höheren deutschsprachigen Schulen in Südtirol seit 1850 bis in die Gegenwart. Innsbruck 1971
WETZEL Norbert Aspekte des Gesprächs in der Seelsorge. Innsbruck 1971
FURTENBACH Siegfried Problem der Fremdenverkehrsseelsorge in Tirol. Ergebnis einer schriftlichen Befra­gung bei Gastwirten, Gastgewerbeangestellten und Gästen in Tiroler Fremdenver­kehrsorten. Innsbruck 1970
JELLOUSCHEK Hans Der historische Jesus in der Theologie Wolfhart Pannenbergs. Innsbruck 1970
GRÜNWALD Michael Der "Ecclesiastes" des Erasmus von Rotterdam. Reform der Predigt durch Erneue­rung des Predigers. Innsbruck 1969
FISCHER Elmar Die Seelsorge im Generalvikariat Feldkirch von seiner Gründung bis zum Jahr 1848. Innsbruck 1968
JACOB Heinrich Theologie der Predigt. Ansätze zu einer Theologie der amtlichen Wortverkündigung in der neueren katholischen Theologie des deutschen Sprachraumes. Innsbruck 1966
NIERMANN Ernst   Eugen Pierre Favre (1506-1546), Priester der Gesellschaft Jesu und die Anfänge der katholischen Reform in Deutschland. Ein Beitrag zur Geschichte der Seelsorge. Innsbruck 1963
MENEZES Paulo Um novo jeito de fazer Teologia. A Caminhada teológico-pastoral da Igreja na América Latina, no Brasil e em Fortaleza. Innsbruck  

 

2. Aktuelle Forschungsvorhaben

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Kirchenrecht

1. Abgeschlossene Dissertationen
Nachname Vorname Titel Ort Jahr

Sepp

Veronika

Die Entwicklung der Zivilehe nach österreichischem Recht ab dem Ende des 18. Jahrhunderts und die Darstellung der Reaktion der römisch-katholischen Kirche Innsbruck  2016 
Anbergen Matthias Die deutschsprachige Metropolenseelsorge
Eine pastoral-rechtliche Profilierung deutschsprachiger Metropolgemeinden
Hamburg 2012
Leb Maria Edeltraude Ämter und Dienste der Laien in der nachkonziliaren Gesetzgebung Innsbruck 2010
Teweldemedhin Abraham Menschenrechte in Eritrea
Eine kritische Anfrage aus der Perspektive des Kirchenrechts
Innsbruck 2010
Digruber Karl Symbolik und Ritualistik der Johannis-Freimaurerei im Lichte der katholischen Theologie Innsbruck 2009
Ferner Peter Hirte oder Herrscher?
Die Identität des Priesters im Kontext der Diözese Innsbruck
Innsbruck 2009
Horbal Volodymyr Beichte zwischen Vergebung und Strafe. Dogmatisch-kirchenrechtliche Annäherung an das Problem aus dem Blickwinkel der "Dramatischen Theologie". Innsbruck 2008
Weinberger Walter Kirchen und Religionsgemeinschaften in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union – Eine rechtswissenschaftliche und philosophische Erfassung und Bewertung anhand von drei grundlegenden Teilbereichen. Innsbruck 2007
Berkmann Burkhard Religionsgesellschaften betreffende Bestimmungen im Europarecht. Innsbruck 2006
Berkmann Burkhard Das Verhältnis Kirche – Europäische Union aus kanonistischer Sicht. Innsbruck 2006
Weinberger Walter Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt … Mt 22,14 … von der (Un-) Möglichkeit, in der Kirche Priester zu werden – in kirchenrechtlicher Sicht. Innsbruck 2005
Dass James Anthuvan Exclusion of Bonum Fidei in Matrimorial Consent Innsbruck 2004
Kouanvih Augustin Zur Förderung der Würde und Rechte der Frau in der südtogolesischen Kirche. Theologisch-kirchenrechtliche Erwägungen. Innsbruck 2004
Mathirapilly George Das Prinzip der verantworteten Elternschaft im Rahmen der katholischen Ehelehre. Eine systematische Darstellung mit Blick auf die pastorale Praxis in Kerala – Indien. Innsbruck 2004
Kraner Fritz „Babyklappe“ und anonyme Geburt. Ethische Aspekte einer modernen Problematik Innsbruck 2003
Leku Owiko Robert Rights, Equality and Dignity of Spouses in the Context of African Customary Marriage; with special Reference to the Madi of Uganda. A critical Analysis in the Light of the Church’s Teaching on Conjugal Morality Innsbruck 2002
Panhofer Johannes Hören, was der Geist den Gemeinden sagt. Die Rezeption des Leitungsmodells nach c. 517 § 2 durch das Volk Gottes am Beispiel von drei Pfarr­gemeinden der Diözese Innsbruck. – Eine empirisch-theologische Studie Innsbruck 2002
von Rohrscheidt Bernhard Bittet also den Herrn der Ernte. Die Bestimmungen über die Priesterausbildung in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils und in der nachkonziliaren Gesetz­gebung Innsbruck 2002
Siebenbrunner Barbara Die Fasten- und Abstinenzgesetzgebung in den Konstitutionen und in den Buß­ordnungen der Bistümer des deutschen Sprachraumes. Eine Untersu­chung zu   dem im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils erfolgten Wandel Innsbruck 2001
Strodel Gebhard Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts der Bundesrepublik Deutschland zum Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und Religionsgemein­schaften (Hauptband und Anhang) Innsbruck 1998
Haunschmidt Albert Peccator Manifestus Innsbruck 1995
Lau Ludwig Die Sozialpflichtigkeit des Eigentums Innsbruck 1995
Zotz Bertram Ehe zwischen Liebe und Recht. Biblisch-theologische, entstehungs- und be­griffsgeschichtliche sowie kanonistische Überlegungen zu can. 1055 § 1 CIC   unter besonderer Berücksichtigung der Hinordnung der Ehe auf das „Wohl der Ehegatten“ Innsbruck 1995
Breitsching Konrad Verantwortungsübertragung im Neuen Testament. Formen und Vorausset­zungen Innsbruck 1994
Fleckl Andreas Die Genese der Erklärung über die Religionsfreiheit „dignitatis humanae“ Innsbruck 1988
Schmidle Johannes E. Caritas in Tirol. Die Verwirklichung des im 19. Jahrhundert auftauchenden „Caritas-Gedankens“ im Werk des „Tiroler Karitasverbandes“ Innsbruck 1986
Kim Tjeungnam   (Barnabas) Die Ehelehre im Lichte des Zweiten Vatikanischen Konzils. Eine kirchenrechtliche Untersuchung Innsbruck 1980
Pollhammer Josef Die Begründung des „Privilegium fidei“. Eine theologische und rechts­ge­schichtliche Untersuchung Innsbruck 1976
Platter Johann Bruno Die Begründung des Mischehenverbotes. Eine theologische und rechtsgeschichtliche Untersuchung Innsbruck 1973

 

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