Institut für Christliche Philosophie

Philosophie fragt nach den Grundstrukturen der Wirklichkeit und untersucht die Voraussetzungen unseres Erkennens, Denkens und Handelns – im Alltag wie in der Wissenschaft. Zuweilen bringt sie auch Denkfehler und sprachliche Missverständnisse ans Licht. Dazu verhelfen die methodischen Mittel der zeitgenössischen Philosophie: Klärung von Begriffen und logisch stringente Argumentation. Als Institut für Christliche Philosophie beschäftigen wir uns dabei besonders auch mit den Inhalten und logischen Strukturen religiöser Weltbilder.

Neben einem vollständigen Philosophiestudium (staatliche Grade Bachelor, Master und PhD/Doktorat in Philosophie)  bieten wir auch kirchliche Grade in Philosophie an, die besonders für internationale Studierende interessant sind.

Die Institutsmitglieder betreiben zahlreiche Forschungsprojekte in vielfacher überfakultärer und internationaler Vernetzung. Besonders im Bereich der analytischen Religionsphilosophie gehören wir zu den weltweit bekanntesten Institutionen. Weitere Schwerpunkte sind Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, klassische und moderne Metaphysik, Philosophy of Mind, Ethik und mittelalterliche Philosophie – sie kann bei uns auch in den Originalsprachen studiert werden.

Warum Philosophie studieren? Informationen für Studieninteressierte


Veranstaltungen

24. 5. 2017: Gastvortrag von Arnon Keren (Haifa): Nullius in Verba: Skepticism in the Epistemology of Testimony, 18:00, SR VI (Karl-Rahner-Platz 3).

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31. 5. 2017: Gastvortrag von Fiona Ellis (London): A disjunctive approach to religious experience, 18:00, SR VI (Karl-Rahner-Platz 3).

28. 6. 2017: Gastvortrag von Justus Piater (Innsbruck), 18:00, SR VI (Karl-Rahner-Platz 3).

Frühere Veranstaltungen

Neuerscheinungen

Neuer Artikel: Bruno Niederbacher und Josef Thorer, Kann Ignatianische Kontemplation Erkenntnisse liefern? In: Zeitschrift für Katholische Theologie 139, 2017, 191-218.

Neues Buch: Klaus Viertbauer, Thomas Hanke (Hg.): Subjektivität denken. Anerkennungstheorie und Bewusstseinsanalyse (Blaue Reihe), Hamburg: Meiner.

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Neues Buch: Klaus ViertbauerGott am Grund des Bewusstseins? Skizzen einer präreflexiven Interpretation von Kierkegaards Selbst. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Manfred Frank (ratio fidei 61). Regensburg: Friedrich Pustet.

Neuer Artikel: Georg Gasser: Normative Objectivity Without Ontological Commitments? In: Topoi, First Online: 09 March 2017, doi:10.1007/s11245-016-9448-2

Neuer Artikel: Bruno Niederbacher: Metaphysical Supernaturalism and Morally Worthy Actions. In: European Journal for Philosophy of Religion 8/3, 2016, S. 59 - 74.

Neues Buch: Daniel Wehinger: Das präreflexive Selbst. Subjektivität als minimales Selbstbewusstsein, Münster: Mentis 2016.

Neues Buch: Lukas B. Kraus: Ontologie der Grenzen ausgedehnter Gegenstände, De Gruyter, 2016.

Neuer Artikel: Bruno Niederbacher: An Ontological Sketch for Robust Non-Reductive Realists. Topoi (2016), 1-11.

Neuer Artikel: Katherine Dormandy: "Argument from Personal Narrative. A Case Study of Rachel Moran’s Paid For: My Journey Through Prostitution", Res Philosophica 93/3 (2016), 601-620.

Neuer Artikel: Christian Weidemann: Warum werden mehr Jungen geboren? Eine kurze Problemgeschichte von der Frühaufklärung bis zum 20. Jahrhundert. In: Beutel, Albrecht; Nooke, Martha: Akten des Ersten Internationalen Kongresses zur Erforschung der Aufklärungstheologie (Münster, 30. März bis 2. April 2014). Tübingen: Mohr Siebeck, S. 253 - 266.

Neuer Artikel: Christoph Jäger, “Epistemic Authority, Preemptive Reasons, and Understanding”, Episteme 13 (2016), 167-185.;

Neuer Arikel: Christian Weidemann: "Es kann nicht sein, dass ich sterben muss." Das Übel des Todes und die Hoffnung auf ewiges Leben, Tà katoptrizómena. Magazin für Kunst, Kultur, Theologie und Ästhetik 101 (2016);

Neuer Artikel: Bruno Niederbacher: Was wir letztlich wollen. Das Glück bei Aristoteles und Thomas von Aquin. Zur Debatte. Themen der Katholischen Akademie in Bayern 2016/2, 38-41.

Neuer Artikel: Winfried Löffler: Glück. Was die Philosophie dazu beitragen kann. Eröffnungsstatement der Philosophischen Tage 2015. Zur Debatte. Themen der Katholischen Akademie in Bayern 2/2016, 31-32.

Neuer Artikel: Hans Goller: Kann die Hirnforschung religiöse Erfahrungen erklären? Grenzgebiete der Wissenschaft 65 (2016) 1, 5-32.

Neues Buch: Christian Kanzian: Wie Dinge sind. Noch eine Alltagsontologie. Philosophical Analysis 66. Berlin u. a.: De Gruyter, 2016.

Weitere Publikationen

Jetzt online:

Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Tapp am 19.10.2016: "Christliche Philosophie" - ein hölzernes Eisen?

Videoaufzeichung der Aquinas Lecture 2016: Unzulängliches Philosophieren und Philosophie des Unzulänglichen. Abschiedsvorlesung von Hans Kraml.




Anschrift:
Institut für christliche Philosophie

Karl-Rahner-Platz 1
A-6020 Innsbruck

Tel.: +43 512 507-8521
Fax: +43 512 507-2736
  christliche-philosophie@uibk.ac.at