Maria-Ducia-Forschungspreis

 

 

Maria Ducia
(1875 - 1959)

Gestiftet vom Landtagsklub der SPÖ-Tirol
Der Maria-Ducia-Forschungspreis wurde erneut ausgeschrieben.
Zwischen dem 9. September und 14. Oktober 2019 konnten Konzepte für den Preis eingereicht werden.
Die Ausschreibung ist beendet.
 

 

Höhe des Preises        
                                               1.500,- Euro

 

Vergaberichtlinien

(1) Eingereicht werden können Konzepte für Diplomarbeiten, Master-Arbeiten, Dissertationen oder Phd-Arbeiten aus dem Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Der Preis dient der Unterstützung von Studierenden bei der Fertigstellung ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeiten, deshalb können nur Konzepte von nicht fertig gestellten und noch nicht zur Beurteilung abgegebenen Arbeiten eingereicht werden.

(2) Die Arbeiten sollen sich v.a. mit historischen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Österreich oder Tirol aus einer feministischen/frauenspezifischen Perspektive heraus auseinandersetzen.

(3) Die Arbeiten sollen Analysen politischer Strukturen, gesellschaftlicher Verhältnisse und/oder historischer Entwicklungen beinhalten und (gesellschafts-)politische Relevanz besitzen.

Folgender Bereiche kommen für eine Einreichung besonders in Betracht:

  • Soziales (z.B. Sozialpolitik, Migration, Arbeit, Erwerbslosigkeit, Armut)
  • Politische und gesellschaftliche Partizipation von Frauen
  • Frauen-/Geschlechterpolitik
  • Bildung(spolitik)
  • Zivilgesellschaftliche Entwicklungen, soziale Bewegungen
  • Ökonomische, gesellschaftliche und politische Transformationen

(4) Einreichen können Studierende von allen österreichischen Universitäten und Fachhochschulen.

(5) Ein Konzept kann nur einmal eingereicht werden.

 

Erforderliche Unterlagen

  • Lebenslauf
  • Abstract (max. 7.500 Zeichen, ohne Leerzeichen, exklusive Literaturverzeichnis) der geplanten Abschlussarbeit mit folgenden Informationen:
  1. In welcher Weise entspricht die Arbeit den Vergaberichtlinien?
  2. Ausführungen über die Themenstellung
  3. Ausführungen über die Methode
  4. Ausführungen über den Stand der Forschung zum Thema
  5. Relevanz der (zu erwartenden) Ergebnisse der Arbeit
Bitte halten Sie den Abstract anonym, so dass keine Rückschlüsse auf Ihre Person gemacht werden können und verwenden Sie dieses Formular  
  • Adresse, Telefonnummer und e-mail Adresse der Bewerberin/des Bewerbers

Es werden nur per e-mail eingereichte Unterlagen im Word-Format akzeptiert!

Die Begutachtung der eingereichten Konzepte erfolgt in einem blind review Verfahren.

Nach Abschluss der Arbeit sind der Preisstifterin zwei Exemplare zu überlassen.

 

Bewerbung an

Büro für Gleichstellung und Gender Studies
Bereich Gender Studies
Universität Innsbruck
Dr. Alexandra Weiss
Innrain 52
tel.: 0043/512/507-9063
e-mail: fem@uibk.ac.at oder ab 1.10.2019 Mathilde.Schmitt@uibk.ac.at

Nur elektronische Einreichungen per e-mail werden berücksichtigt!

 

Bisherige Preisverleihungen

2008
Am 5. März 2008 wurde der Maria-Ducia-Forschungspreis zum ersten Mal an Mag.a Anneliese Bechter für ihr Dissertationsprojekt Alternative Familienformen: Zwischen Anspruch, Tabuisierung und Wirklichkeit vergeben.

2009
Am 2. März 2009 wurde der Maria-Ducia-Forschungspreis an MMag.a Caroline Voithofer für ihr Dissertationsprojekt Das Geschlechterverhältnis im juristischen Spezialdiskurs am Beispiel des Ehgatt/inn/enunterhaltsrechts vergeben.

2011
Am 7. März 2011 wurde der Maria-Ducia-Forschungspreis an Mag.a Juli Girardi für das Dissertationskonzept "Architektur und Arbeit: Büroräume als Bühne für Geschlechterkonstruktionen" vergeben.

2013
Am 5. März 2013 wurde der Maria Ducia-Forschungspreis an Mag.a Ursual Ebel für das Dissertationskonzept "Ehrenamt zwischen Engagement, Instrumentalisierung und Selbstregulierung im neoliberalen Kontext" vergeben.

2018
am 9. April 2018 wurde der Maria Ducia-Forschungspreis an Mag.a Katharina Lux für das Dissertationskonzept „Konflikt und Autonomie. Die Zeitschrift Die schwarze Botin. Ein Beitrag zur feministischen Konfliktgeschichte“ vergeben.

 

Zur Biographie

von Maria Ducia

verfasst von Ruth Linhart

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