Vorstudie

Die Vorstudie widmet sich der Geschichte der Tiroler und Vorarlberger Erziehungsheime und des Fürsorgeerziehungsregimes der 2. Republik (Zeitraum 1945-1990). Sie dient einer ersten Information zum Thema und gibt einen Einblick in das vorhandene und noch zu erforschende Quellenmaterial.

Der Bericht beginnt damit, den Bereich der Jugendfürsorge als System von verschiedenen zusammenwirkenden Kräften und Mächten darzustellen. Dabei werden die drei zentrale Institutionen klar herausgearbeitet: die Fürsorge, das Erziehungsheim und die Kinderpsychiatrie. Ein Überblick über die Fürsorgeerziehungslandschaften Tirols und Vorarlbergs in Text und Bild rundet die ersten beiden Kapitel des Berichts ab.

Den größten Teil des Berichts (Kapitel 3) nimmt die Beschreibung der Quellenlage in den beiden Bundesländern ein. Die Studie zeigt, dass der Wissenschaft ein unschätzbarer Quellenkorpus zur Verfügung steht, den es zu erforschen gilt. Neben dem aktuellen Forschungsstand (Kapitel 4) werden in dem Bericht auch die rechtlichen Rahmenbedingungen der Jugendfürsorge und der Heimerziehung (Kapitel 5) dargestellt und diskutiert.

Das abschließende Kapitel enthält insgesamt fünf Vorschläge für mögliche zukünftige Forschungsprojekte. Im Anschluss an die Präsentation des Berichts im Juli 2012 entschlossen sich die Länder Tirol und Vorarlberg, zwei der empfohlenen Studien zu finanzieren. Diese werden aktuell vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck durchgeführt.

Hier können Sie den Forschungsbericht als pdf-Datei downloaden.

Bericht der Medizin-Historischen ExpertInnenkommission: Die Innsbrucker Kinderbeobachtungsstation von Maria  Nowak-Vogl

Hier können Sie den Bericht der  Medizin-Historischen ExpertInnenkommission abrufen, welche in den vergangenen Monaten die Geschichte der Kinderbeobachtungsstation, die über 30 Jahre lang von Maria Nowak-Vogl geleitet worden ist, untersucht hat.