Geschichte

Im Sommer 2009 wurde auf Initiative von Prof. Ingeborg Ohnheiser ein Vertrag zwischen der Stiftung "Russkij mir" und der Universität Innsbruck über die Einrichtung eines Russlandzentrums unterzeichnet. Mit der Entscheidung zur Gründung des Zentrums wurde ein weiterer Beitrag zur Umsetzung der Internationalisierungsstrategie der Universität Innsbruck geleistet. Die feierliche Eröffnung fand am 26.01.2011 im Beisein von Vertreter*innen der Stiftung, des diplomatischen Dienstes und der Universität Innsbruck statt. 

Seit Februar 2011 arbeiten zwei Mitarbeiter*innen im Russlandzentrum, die bei ihrer Tätigkeit durch die ehrenamtliche wissenschaftliche Leiterin  bis 2016 Prof. Ingeborg Ohnheiser, dann bis 2018 Prof. Sandra Birzer und derzeit Dr. Eva Binder (jeweils Institut für Slawistik)  unterstützt werden. Finanziert werden die beiden Stellen zu einem Großteil über die Stiftung "Russkij mir". Aktuell sind MMag. Agnes Tauscher als Koordinatorin und Ramona Rakic als Projektmitarbeiterin im Russlandzentrum tätig. Sie werden von Anastasiia Ivanova als Studentische Mitarbeiterin unterstützt.

Die 2007 gegründete Stiftung "Russkij mir" fördert und unterstützt die Beschäftigung mit der russischen Sprache und Kultur in der Welt und versteht dieses Anliegen auch als einen Beitrag zur interkulturellen Kommunikation. Eine besondere Aufgabe kommt dabei den Russischen Zentren zu, die in über 45 Ländern Europas, Asiens, des Nahen Ostens und Amerikas eingerichtet sind. Das Innsbrucker Zentrum ist das erste seiner Art in Österreich, seit November 2016 besteht ein weiteres Russlandzentrum an der Universität Salzburg.

Seit Anfang 2013 ist das Russlandzentrum zusammen mit den anderen vier Länderzentren der Universität Innsbruck Teil der Organisationseinheit "Internationale Dienste", die das Ziel verfolgt, die internationalen Aktivitäten der Universität zu koordinieren und zu bündeln.

Die Gründung des Russlandzentrums im Jahr 2011 hat zu einer verstärkten Kooperation von Lehrenden und Forschenden der Universität Innsbruck mit russischen Kolleg*innen u.a. in den folgenden Fächern geführt: Slawistik, Translationswissenschaft, Geschichte, Geographie, Politikwissenschaft und Soziologie, aber auch Archäologie, Physik, Informatik und Bauingenieurwissenschaften.

Nach oben scrollen