Projektziel 5: Gesprächsleitfaden für Personen im weiteren sozialen Umfeld

Der Gesprächsleitfaden soll garantieren, dass auch die Perspektive und der Einfluss von Personen aus dem weiteren Umfeld der Menschen mit intellektuellen Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten Beachtung finden, wie zum Beispiel ein Busfahrer, der die Person täglich befördert und der auf der Busfahrt mit dem auffälligen Verhalten konfrontiert ist. Dies ist von besonderer Bedeutung, da solche, zunächst oft unbeachteten Personen teilweise maßgeblichen Einfluss auf das Verhalten und alltägliche Leben und Erleben der Menschen mit intellektuellen Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten haben.

Ziel der durch den Gesprächsleitfaden angeleiteten Gespräche ist es, die Sichtweisen dieser Personen und deren Wahrnehmung hinsichtlich der zu beobachtenden Verhaltensauffälligkeiten kennenzulernen und zu dokumentieren. Durch deren Erzählungen sollen weitere Einblicke gewonnen und für das Verstehen des Verhaltens genutzt werden. Damit stellt der Gesprächsleitfaden für Personen im weiteren sozialen Umfeld – neben den Beobachtung- und Reflexionsbögen (Projektziel 2) sowie den Fragebögen (Projektziel 3) ein drittes diagnostisches Instrument dar.


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