Univ.-Prof. Dr. Martina Baleva

Tel.: +43 512 507 44225
Fax: +43 512 507 44299
Mail:  martina.baleva@uibk.ac.at

Homepage: https://www.martinabaleva.com/


Forschungsschwerpunkte

  • Kunst- und Bildgeschichte mit Schwerpunkt auf das östliche Europa und dem Nahen Osten
  • Visuelle Geschichte als Verflechtungsgeschichte
  • Fotografiegeschichte mit Schwerpunkt auf das östliche Europa und dem Nahen Osten 
  • Balkanismus, Kolonialismus und Postkoloniale Theorien
  • Geschichte visueller Massenmedien
  • Geschichts- und Erinnerungskulturen im östlichen Europa

Kurz-CV

seit 2019 Universitätsprofessur für Kunstwissenschaft mit Schwerpunkt Neueste Kunstgeschichte, Universität Innsbruck, 2012–2017 FAG Stiftungs-Assistenzprofessur für Kulturelle Topographien Osteuropas im 19. und 20. Jahrhundert, Universität Basel, 2010–2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin, Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Bildkulturen“, 2010 Promotion in Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg zur Erfindung des Balkans in der Kunst des 19. Jahrhunderts, Studium der Kunstgeschichte, Ost- und Südosteuropäischen Geschichte und der Klassischen Archäologie, Freie Universität Berlin

Forschungsfondsstipendium der Universität Basel (2017–2018), Forschungsreisestipendium Türkei, Landis & Gyr Stiftung, Zug (2018), Teaching Excellence Award der Credit Suisse for Best Teaching in der Kategorie „Modern Scholarship“ (2016), Visiting Fellow am Imre-Kertész-Kolleg „Europas Osten im 20. Jahrhundert. Historische Erfahrungen im Vergleich“, Jena (2011–2012), Dissertationspreis der Fritz und Helga Exner-Stiftung der Südosteuropa-Gesellschaft, München (2011)

Aktuelle Publikationen

Bücher

Von Basel nach Bursa und zurück. Die Geschichte eines Fotoalbums von Sébah & Joaillier, Ausst.Kat., Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2017

„Den Balkan gibt es nicht“. Erbschaften im südöstlichen Europa Wien, Köln, Weimar, Böhlau Verlag 2016 (Hg. mit Boris Previšić)

 

Aufsätze in Zeitschriften

Seidennetzwerke. Textile Verflechtungen zwischen Basel, dem Balkan und Bursa. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 2020 • Band 120: Blick nach aussen, Hg. v. Historische und Antiquarische Gesellschaft zu Basel, Lorenz Heiligensetzer, Patrick Moser, Schwabe Verlag Basel 2020, S. 101–134

 

Aufsätze in Sammelbänden

Geschichtete Sichtbarkeiten. Trendsetter und Kleidercodes in Porträtfotografien vom osmanischen Balkan. In: Geschichtete Identitäten. (Post-)Imperiales Erzählen und Identitätsbildung im östlichen Europa, Hg. Thomas Grob, Anna Hodel, Jan Miluska, Wien, Köln, Weimar, Böhlau Verlag 2021, S. 71–98

West-Eastern Harem. The History of Photography as History of Entanglement from Arago to Anis al-Dowleh. In: Exposure Time. Photographs from the Collection Ruth and Peter Herzog, ed. by Paul Mellenthin and Olga Osadtschy, Kunstmuseum Basel, Christoph Merian Verlag, Ausst.Kat. 2020, S. 314–325

West-östlicher Harem. Fotografiegeschichte als Verflechtungsgeschichte von Arago bis Anis al-Dowleh, 2020, Belichtungszeit. Fotografien aus der Sammlung Ruth und Peter Herzog, Hg. Paul Mellenthin, Olga Osadtschy, Kunstmuseum Basel, Christoph Merian Verlag, Ausst.Kat. 2020, S. 314–325

The Heroic Lens. Portrait Photography of Insurgents in Nineteenth Century Ottoman Balkans – Types and Uses. In: The Indigenous Lens. Early Photography in the Near and Middle East (=Studies in Theory and History of Photography 8), ed. by Staci Scheiwiller, Markus Ritter, Walter de Gruyter, Berlin, München, Boston 2018, S. 237–256

Eine vollständige Publikationsliste finden Sie hier.

 

Presse

Virus für das Hochglanzmagazin. Interview mit Martina Baleva für newsroom, November 2020

Das unvollständige Andere. Die Historikerin Martina Baleva über die Erfindung des Balkans in der Kunst des 19. Jahrhunderts. Von Samuela Nickel. In: Neues Deutschland, 26./27.09.2020

Scheuklappen ablegen. Martina Baleva im Interview mit Teresa Andreae. In: ORF2/Tirol heute, 17.02.2020

Martina Beleva: „Den Balkan gibt es nicht“. Martina Baleva bringt einen Osteuropaschwerpunkt mit an die Uni Innsbruck. Bald will die Professorin hier auch wieder Kunst zeigen. Interview mit Barbara Unterthurner. In: Tiroler Tageszeitung, 26.11.2019 

Am Schnittpunkt: Dialektische Kunstgeschichte als Visuelle Historiografie. Martina Baleva im Interview mit Julia Rüdiger. In: Verband der österreichischen Kunsthistoriker/innen, VöKK Journal, 2–3/2019, S. 4–5 

Kunst für die Lehre. In: zukunft forschung, 02/2019

 

Ausstellungen & Tagungen

Die „Flüchtlingskrise“ als politische Ikonologie. Bilderkreise, Bilddebatten und Bildtheorien als Faktoren von Migrationspolitik im „langen Sommer der Migration“ 2015
Workshop mit Dr. Jörg Probst (Philipps-Universität Marburg)
Eine Veranstaltung des Instituts für Kunstgeschichte in Kooperation mit dem Forschungszentrum Migration und Globalisierung, 27. Januar 2020
PDF-Flyer

Von Basel nach Bursa und zurück. Die Geschichte eines Fotoalbums von Sébah & Joaillier
Universitätsbibliothek Basel (21. September–24. November 2017), Kuratorin: Martina Baleva
Ausstellung des Kompetenzzentrums Kulturelle Topographien, Universität Basel

 

Mitgliedschaften und Funktionen

Leiterin der Kunstsammlung des Instituts für Kunstgeschichte, Universität Innsbruck, und der Artothek des Bundes

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