Kunstsammlung und Nachlässe

Ursprünge der SammlungHilde Goldschmidt, Selbstbildnis, 1974, Foto: Jörg Moser

Die Sammlung am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck ist schwerpunktmäßig der Kunst aus Tirol im 20. und frühen 21. Jahrhundert gewidmet und fasst alle Gattungen der modernen und zeitgenössischen Kunstproduktion (Zeichnung, Malerei, Skulptur, Druckgrafik, Fotografie, Installation, neue Medien usw.).

Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg durch Schenkungen und Ankäufe und weist bis in die siebziger Jahre einen Schwerpunkt im Bereich der Künstlerselbstbildnisse auf. Beginnend in der Zwischenkriegszeit mit Albin Egger-Lienz und Ernst Nepo sind fast alle wichtigen Tiroler Künstlerinnen und Künstler nach 1945 wie Max Weiler, Franz Lettner, Heinz Gappmayr, Anton Christian, Oswald Oberhuber oder Gerhild Diesner und Hilde Nöbl vertreten.Christopher Grüner, Gedankenabschussrampen, 2005, Foto: Susanne Grüner

Erweiterung durch die Artothek des Bundes

Im Rahmen der Kunstförderungsankäufe des Bundes in Tirol werden jährlich Erwerbungen getätigt, welche seit 1986 als Dauerleihgaben der Artothek des Bundes die Sammlung kontinuierlich ergänzen und erweitern. So bereichern heute Ernst Caramelle, Lois Weinberger, Peter Kogler, Eva Schlegel, Martin Gostner oder Elmar Trenkwalder, um nur einige zu nennen, mit bedeuteten Werken unsere Sammlung.

Im Rahmen der Sammlungstätigkeiten organisiert das Institut für Kunstgeschichte Ausstellungen 
und Publikationen.

Die Sammlung heuteGoldenes Dachl, um 1890, Fotohandlung Groß, Innsbruck, Nachlass Hans Semper

Die Verwaltung der Sammlung und die Betreuung der Leihgaben der Artothek des Bundes wird am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck als Projekt geführt. Im Jahre 2007 entstand in diesem Zusammenhang im Auftrag der Universität Innsbruck eine digitale Datenbank sowohl über den eigenen als auch über den gesamten Kunstbestand der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. 2018 ist der dreibändige Bestandskatalog zur Sammlung erschienen, ergänzt durch eine Dokumentation der Nachlässe, Schenkungen und Legate, die sich am Institut für Kunstgeschichte befinden.

Die letzte große Schenkung mit 17 Arbeiten von Franz Lettner, Hauptwerke seines Œuvres, erfolgte im Jahr 2016. Drei weitere Sammlungskonvolute sind von besonderer Bedeutung: der umfassende Nachlassteil Paul von Rittingers, der Nachlass von Louis Hechenbleikner sowie die fotografische und druckgrafische Lehrmittelsammlung des Instituts.  

Leitung Kunstsammlung und Artothek des Bundes
Univ.-Prof. Dr. Martina Baleva

Leitung Nachlässe
Ao. Univ. Prof. Dr. Markus Neuwirth

Sammlungsbetreuung
Jürgen Dehm

Kontakt:
Sammlung Institut für Kunstgeschichte
Universität Innsbruck
Innrain 52
6020 Innsbruck

Tel.: +43 512 507 44219
Fax: +43 512 507 2887
E-Mail: sammlung-kunstgeschichte@uibk.ac.at



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