Clara Rauchegger
Mag. Mag. (Innsbruck) LLM PhD (Cambridge)
Assistenzprofessorin


Universität Innsbruck
Innrain 52 (Christoph-Probst-Platz)
A-6020 Innsbruck

   Zimmer 3036 (3. Stock)
   +43 512 507 39758
  Clara.Rauchegger@uibk.ac.at

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Mag. Mag. Dr. Clara Rauchegger, LLM (Cambridge)

Lebenslauf

Dr. Clara Rauchegger ist Assistenzprofessorin an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Europarecht, im vergleichenden Verfassungsrecht und im Recht der Digitalisierung.

Sie promovierte 2016 an der Universität Cambridge mit einer Dissertation über das Zusammenspiel von Unionsgrundrechten und nationalen Verfassungsrechten. In Cambridge war sie außerdem Managing Editor des Cambridge International Law Journals. Anschließend war sie zwei Jahre lang Postdoc und Projektleiterin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (Max Weber Fellowship).

Dr. Rauchegger ist Mitglied des Digital Science Centers der Universität Innsbruck, wo sie Errungenschaften und Gefahren der Digitalisierung aus interdisziplinärer Perspektive untersucht. 2019 erhielt sie den Eduard Wallnöfer Anerkennungspreis für ihre Forschung zur Regulierung von Hassbotschaften und Falschinformationen im Netz.

Vor ihrer wissenschaftlichen Laufbahn sammelte sie Berufserfahrung bei der EU-Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, beim Europäischen Parlament und beim Gerichtshof der Europäischen Union.

Forschungsschwerpunkte

  • Grundrechtsschutz (EU-Grundrechtecharta, Europäische Menschenrechtskonvention, nationale Grundrechte)
  • Verhältnis von EU-Recht und nationalem Recht
  • Regulierung digitaler Plattformen und neuer Technologien

Drittmitteleinwerbung

  • FWF - Der Wissenschaftsfonds
    Erwin-Schrödinger-Fellowship

  • Österreichischen Akademie der Wissenschaften
    DOC-Stipendium

  • UK Arts & Humanities Research Council
    PhD Fellowship

  • Trinity Hall Cambridge
    Projektförderung

  • Tiroler Wissenschaftsfonds
    Projektförderung

  • Förderkreis 1669 der Universität Innsbruck
    Projektförderung

Publikationen (Auswahl)

  •  The Eurosceptic Challenge: National Implementation and Interpretation of EU Law, Hart Publishing 2019, 280 Seiten (Hrsg mit Anna Wallerman) ISBN 9781509927654 (Link).

  • „Artificial Intelligence Approaches to the Analysis of Case Law: The Data-Driven Future of Empirical Legal Research“, in: Simon Burger et al (Hrsg), Recht und Sprache, Jan Sramek 2019, 23–42 (Volltext).

  • „National Constitutional Rights and the Primacy of EU Law: M.A.S.“, Common Market Law Review 2018, 1521–1548 (Volltext).

  • „The Bundesverfassungsgericht’s New Human Dignity Review: Solange III and its Application in Subsequent Case Law“, in: Lorenza Violini/Antonia Baraggia (Hrsg), The Fragmented Landscape of Fundamental Rights Protection in Europe: The Role of Judicial and Non-Judicial Actors, Edward Elgar 2018, 94–113, DOI 10.4337/9781786436054.00012 (Volltext).

Eine vollständige Publikationsliste mit Volltexten finden Sie hier.

Vorträge (Auswahl)

  • Universität Maastricht, Niederlande (2020)
    „Fundamental Rights Implications of Preventive Content Moderation”
    First Jean Monnet NOVA-EU Workshop on Digitalisation, Ethics and EU Fundamental Rights

  • Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, Österreich (2019)
    „10 Jahre EU-Grundrechtecharta: Anwendung durch österreichische und europäische Höchstgerichte“
    44. Sitzung des Beirats für Europarecht

  • Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich (2019)
    „Die Kontrolldichte des EuGH bei Auslegung und Anwendung der Grundrechtecharta“
    19. Österreichischer Europarechtstag

  • Europäisches Hochschulinstitut Florenz und Universität Florenz, Italien (2019)
    „Content Filtering by Online Platforms“
    1. Konferenz der IACL Forschungsgruppe „Algorithmic State, Market and Society“

  • Universität Oxford, Vereinigtes Königreich (2019)
    „National Constitutional Courts post-Lisbon and the Charter“
    Internationale Tagung „The EU Charter of Fundamental Rights in the Member States

Eine vollständiges Vortragsverzeichnis finden Sie hier.

Lehre

Dr. Rauchegger schloss zwei hochschuldidaktische Lehrgänge ab. An der Universität Innsbruck absolvierte sie das Zertifikat Lehrkompetenz und am Europäischen Hochschulinstitut Florenz und der Humboldt-Universität Berlin das Max Weber Teaching Certificate.

Einen Überblick über aktuelle Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

 

  Bildquelle

Birgit Pichler


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