ISBN: 978-3-902719-59-1

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Frauen im 21. Jahrhundert
Situationen – Herausforderungen – Perspektiven. Gesellschafts- und sozialpolitische Aspekte

Alexandra Weiss, Verena Simetzberger (Hg.)

ISBN 978-3-902719-59-1
brosch., 146 Seiten
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 15,90 Euro

Der Sammelband „Frauen im 21. Jahrhundert. Situationen – Herausforderungen – Perspektiven“ vereinigt verschiedene Beiträge zu Arbeits- und Lebensverhältnissen von Frauen heute. Auch wenn in den letzten Jahrzehnten mit einer Reihe von Reformen wichtige Schritte in Richtung mehr Geschlechterdemokratie getan wurden, ist die Ungleichheit in vielen Bereichen nach wie vor eklatant. Die Einkommensschere entwickelt sich wieder auseinander, von einer Gleichverteilung der unbezahlten Arbeit kann nicht annähernd gesprochen werden und in unterschiedlichen Diskursen werden mitunter wieder sehr alte, traditionelle Vorstellungen von hierarchischen Geschlechterrollen propagiert, die scheinbar Sicherheit in stürmischen Zeiten bieten sollen. Ökonomische Unabhängigkeit rückt so für viele Frauen – auch angesichts der Atypisierung und Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen und des Abbaus des Sozialstaates – in weite Ferne. „Soziale Absicherung“ über eine Ehe oder Partnerschaft – so anachronistisch dies klingen mag – bleibt unter diesen Umständen für viele Frauen Realität, weil existenzsichernde Einkommen kaum erzielt werden können.

"Spannend ist der Anspruch der Veröffentlichung, "sich an ein breites politisch interessiertes Publikum zu wenden und so das Einsickern der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung in die Gesellschaft zu befördern und Praxiswissen über gesellschaftliche Probleme an wissenschaftliche Forschung rückfließen zu lassen". Die Texte sind eine gute Mischung zwischen statistischen Materialien, informativen Forschungsergebnissen und theoretischen Reflexionen."
Birge Krondorfer in: an.schläge. das feministische monatsmagazin. juli august 2010

"Es handelt sich um ein wichtiges und lesenswertes Buch, das sich nicht nur an WissenschafterInnen und ExpertInnen im Bereich der Arbeit wendet; auch eine interessierte breite Öffentlichkeit findet hier vieles, denn die Probleme werden sprachlich gut verständlich, sehr differenziert und klug mit vielen Lösungsansätzen analysiert. Verteilungsgerechtigkeit hat derzeit keinen großen Stellenwert - umso wichtiger ist es, sie immer wieder einzufordern."
Monika Jarosch, in: SWS-Rundschau (50.Jg.) Heft 4/2010: Seite 481

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